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Inhaltverzeichnis
I. Einleitung 3
II. Drogen und Drogenabhängigkeit 4
1. Drogen 4
1.1. Definition 4
1.2. Arten von Drogen 4
2. Drogenabhängigkeit 5
2.1. Definition 5
2.2. Stadien der Abhängigkeit 5
2.3. Ursachen und Bedingungen
des Drogenkonsums 6
III. Drogenberatung 7
1. Zur Geschichte 7
2. Angebot der Beratungsstelle 7
3. Grundsätze der Arbeit in Beratungsstellen 8
4. Arbeitsphasen und Methoden 8
IV. Schlussbemerkungen 10
V. Literaturliste 10
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I. Einleitung
Wir leben in einer Welt, in der die Selbstverantwortung und die Vernunft eine sehr wichtige Rolle spielen. Heute kann man alles haben - legal oder illegal. Gerade die jungen Menschen sind mit diesem Alles stark konfrontiert. Wegen des Zusammentreffens von Individuations-und Integrationsprozessen trägt die Lebensphase Jugend ein Risiko in sich. Sie enthält ein erhebliches positives Stimulierungspotential, aber zugleich auch ein hohes Belastungspotential. Die „moderne“ Lebensweise mit ihren Reizen und Verlockungen erregt die Neugier der Jugendlichen. Dieses Phänomen, nämlich die Neugier, verstärkt das Interesse an die Weiterentwicklung einer Person im positiven Sinne, aber sie kann auch gefährlich für sie werden. Die „gefährliche“ Neugier ist z.B. eine Antwort auf die Frage, warum Jugendliche Drogen konsumieren und daraus sie (nicht immer) Suchtverhalten aufweisen. Drogen gibt es überall und sie sind auch Teil der „modernen“ Lebensweise. Für manche Menschen sind Drogen ihr Geld, und für Manche sind diese tödlich. Der Drogenkonsum bei Jugendlichen nimmt zu. Im Jahr 2004 hat in Deutschland jeder fünfte unter den 18-bis 25-Jährigen Cannabis konsumiert. 1 Diese Menschen sind Teil der Gesellschaft und somit sind ihre Probleme auch gesellschaftliche Probleme. Drogenkonsum und -abhängigkeit sind kein privates Problem der Betroffenen, sondern zugleich eine gesellschaftliche Angelegenheit und verlangt die Verantwortung der Öffentlichkeit.
Unter Drogen ist in dieser Arbeit die so genannte nichtverkehrsfähige Betäubungsmittel 2 zu verstehen. Zu dieser Gruppe zählen natürliche und künstliche Halluzinogene, Ecstasy, Cannabis und dessen Produkte sowie Heroin.
Ziel dieser Arbeit ist die Darstellung von verschiedenen Ursachen für den Drogenkonsum sowie die Möglichkeiten zur Bewältigung dieses Phänomens, das Millionen Menschen verhindert ein gesundes Leben zu führen. Ein Weg, der dazu stark beitragen kann ist die Drogenberatung, die ausführlich vorgestellt werden wird.
Vor diesem Hintergrund werden in dieser Arbeit zunächst Drogen definiert, es wird auf deren Arten verwiesen und die Ursachen für deren Konsumierung erläutert, um dann auf deren Bewältigung mithilfe der Beratung näher einzugehen.
1 Vgl. dazu: www.bmg.bund.de/cln_041/nn_600110/SharedDocs/Publikationen/Drogen-und-Sucht/a601-05-
10165,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/a601-05-10165.pdf
2 Vgl. dazu: Arnold, H., Schille, H.-J., Praxisbuch Drogen und Drogenprävention, Weinheim und München 2002
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II. Drogen und Drogenabhängigkeit
1. Drogen
1.1. Definition
Ursprünglich ist der Begriff „Droge“ eine Sammelbezeichnung für Arzneimittel, die durch Trocknung von Pflanzen gewonnen und haltbar gemacht wurden. Heute werden mit Drogen Stoffe definiert, die eine Wirkung auf das zentrale Nervensystem haben und deswegen Abhängigkeit erzeugen können. 3 Nach der Definition von der Weltgesundheitsorganisation ist Droge zu verstehen als „jede Substanz, die, dem lebenden Organismus zugeführt, eine oder mehrere Funktionen zu verändern vermag.“ 4 Darunter ist es nicht nur illegale Drogen zu verstehen, sondern auch legale Drogen.
1.2. Arten von Drogen
a) Legale (weiche) Drogen: Schlaf- und Beruhigungsmittel Alkohol Aufputschmittel b) Illegale (harte) Drogen: Marihuana und Haschisch LSD (Lysergsäurediäthylamid) Kokain Heroin
Diese Klassifikation nach „weichen“ und „harten“ Drogen ist problematisch, da die „Stärke“ und die Wirkung eines Mittels von dem jeweiligen Organismus und der Persönlichkeitsstruktur unterschiedlich abhängig sind. Der Konsum legaler oder illegaler Drogen muss immer im Zusammenhang der jeweiligen sozialen Umstände gesehen werden. Legale Drogen sind nicht weniger gefährlich als illegale Drogen. Unabhängig davon, ob die Drogen legal oder illegal sind, der Missbrauch dieser Substanzen zieht immer persönliche, soziale und medizinische Probleme nach sich.
3 Fleisch, E., Haller, R., Heckmann, W., Suchtkrankenhilfe, Weinheim und Basel 1997
4 Thommen, D., Die Behandlung Drogenabhängiger, Bern 1984
Arbeit zitieren:
Liliya Stoyanova, 2006, Drogenabhängigkeit und Drogenberatung, München, GRIN Verlag GmbH
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