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Abbildungsverzeichnis 3
1 Einführung 4
1.1 Problembeschreibung 4
1.2 Zielsetzung und Vorgehen 5
2 Einordnung der elektronischen Personalrekrutierung 6
2.1 Ziele und Aufgaben der Personalrekrutierung 6
2.2 Anforderungen an Methoden der Personalbeschaffung und
Personalwerbung 6
3 Zum aktuellen Entwicklungsstand der elektronischen
Personalrekrutierung 8
3.1 Methoden und Instrumente auf dem Prüfstand 8
3.1.1 Die Jobbörse 8
3.1.2 Die unternehmenseigene Homepage 9
3.2 Die Digitalisierung des Personalbeschaffungsprozesses 10
3.2.1 Die digitale Stellenanzeige 10
3.2.2 Die online Bewerbung 11
3.2.3 Das Bewerbungscontrolling 11
3.2.4 Das Response-Management 12
3.2.5 Das Workflow Management 12
3.2.6 Das digitale Interview 13
3.2.7 Die Lebenslauf Datenbank Recherche 13
3.3 Unterschiede zwischen traditioneller und elektronischer
Rekrutierung 13
3.4 Exkurs: Zeitarbeitsfirmen im Internet 14
4 Zur virtuellen Zukunft: Chancen und Grenzen von E-Recruiting
15
4.1 Blick in das Jahr 2010plus: Entwicklung eines
Weltarbeitsmarktes 15
4.2 Blick in das Jahr 2010plus: Die Jobbörse der Zukunft 16
5 Schlussfolgerung und Ausblick 18
Literaturverzeichnis 19
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Entscheidungen im Rahmen der Personalbeschaffung 6
Abbildung 2: Methoden und Instrumente des e-Recruitment 8
Abbildung 3: Prozessunterstützende Instrumente der elektronischen und traditionellen
Personalbeschaffung im Vergleich 10
Abbildung 4: Unterschiede zwischen traditioneller und elektronischer Rekrutierung 14
Chancen und Grenzen elektronischer Personalrekrutierung
1 Einführung
1.1 Problembeschreibung
Die ständig neuen Anwendungsfelder der Informations- und Kommunikations-technologien haben bereits und werden noch, wie kaum eine andere Entwicklung, das Personalmanagement von Unternehmen in den nächsten Jahren gravierend verändern. 1
Noch 1999 nutzten gerade einmal 19 Prozent der Europäer im Alter von über 16 Jahren regelmäßig das Internet, jetzt, 2006 sind es schätzungsweise 67 Prozent, zwei Drittel. Im Jahre 2010 wird aufgrund der weiteren Verbreitung und individuellen Verfügbarkeit des Internets voraussichtlich 90 Prozent der westlichen Bevölkerung im Internet vertreten sein. Vorausgesetzt, dass Arbeit die Existenz des Einzelnen auch zukünftig sichern wird, so ist davon auszugehen, dass bald jeder Erwerbsfähige das Internet als Instrument für die Jobsuche einsetzen wird. 2 Der Markt für Online-Karrierenetzwerke ist in den letzten Jahren sensationell gewachsen und hat seinen Zenit noch nicht erreicht.
Wir befinden uns folglich mitten in einer digitalen Evolution und das Personalmanagement entwickelt sich vor diesem Hintergrund kontinuierlich weiter. Für die erfolgreiche Personalarbeit werden aktuell komparative Vorteile von Mensch und Technik genutzt. Höchstmögliche Wertschöpfung wird hierbei erreicht, wenn digitalisierbare Aufgaben und Prozesse, die die Aufgabenerfüllung effektiver und effizienter machen, der Technik übertragen werden. 3
1 vgl. Beck, Christoph, Professionelles E – Recruiting (2003), Vorwort
2 vgl. Robben, M. (2002): Internetnutzung in Europa – Ein Puzzle mit 1000 Teilen?, online:
http://www.ecin.de/marktbarometer/europa2 (29.01.2006) 3 vgl. Hacker, Winfried, Allgemeine Arbeitspsychologie, 1998, MABA - MABA-Listen
Die Personalrekrutierung als Bestandteil des Personalmanagements verfügt aufgrund der Beschaffenheit der zu verarbeitenden Informationen über ein sehr hohes Virtualisierungspotenzial. Da durch die Digitalisierung und deren Möglichkeiten immer neue Methoden und Instrumente für das Personalmanagement entstehen, zielt diese Entwicklung letztlich auf die ganzheitliche Veränderung des Rekrutierungsprozesses ab.
1.2 Zielsetzung und Vorgehen
Ziel der Arbeit ist die Auseinandersetzung mit heutigen und künftigen Möglichkeiten, die sich durch den Einsatz digitaler Medien bei der Personalrekrutierung ergeben.
Einführend werden die Personalrekrutierung mit Zielen, Aufgaben und Anforderungen, sowie das Internet als Medium im Rekrutierungsprozess vorgestellt und eingeordnet.
Weiterhin wird zum aktuellen Entwicklungsstand des e-Recruitment Bezug genommen. Digitale Instrumente und Methoden für die Personalrekrutierung werden vorgestellt. Es soll darauf eingegangen werden, wie diese bereits Abläufe im Rekrutierungsprozess beeinflusst und verändert haben. Am Ende des Abschnitts werden elektronische und traditionelle Rekrutierung zusammenfassend verglichen.
Kapitel vier befasst sich mit der elektronischen Personalrekrutierung in der Zukunft. Die Arbeit schließt mit der Quintessenz der Ausführungen und einem kurzen Ausblick
2 Einordnung der elektronischen Personalrekrutierung
2.1 Ziele und Aufgaben der Personalrekrutierung
Eine der wesentlichen Aufgaben des Personalmanagements besteht in der Beschaffung und Auswahl (zusammengefasst unter dem Begriff Personalrekrutierung) ausreichend qualifizierter Mitarbeiter. Ausgelöst durch einen Personalbedarf und dem ökonomischen Grundprinzip der Kostenminimierung folgend, umfasst Personalbeschaffung alle Aktivitäten zur Gewinnung neuer Mitarbeiter, um den Personalbestand in räumlicher, zeitlicher, qualitativer und quantitativer Hinsicht dem Personalbedarf anzupassen 4 . Hauptziel ist es, Mitarbeiter zu finden, die zum einen das erforderliche Wissen, sowie die Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kompetenzen für eine verfügbare Stelle besitzen 5 und zudem zur Organisation passen (P – O – Fit) 6 . Der sich anschließende Prozess der Personalauswahl umfasst alle Aktivitäten, die der Auswahl des am besten geeigneten Bewerbers dienen. Mit Unterzeichnung des Arbeitsvertrages wird der Personalrekrutierungsprozess abgeschlossen.
2.2 Anforderungen an Methoden der Personalbeschaffung und Personalwerbung Wie Abbildung 1 verdeutlicht, sind mit der Erstellung des Anforderungsprofils und der darauf folgenden Wahl geeigneter Methoden und Maßnahmen zur Personalbedarfs-deckung zahlreiche Schlüsselentscheidungen im Beschaffungsprozess verbunden.
Abbildung 1: Entscheidungen im Rahmen der Personalbeschaffung 7
Neben den zur Deckung des Personalbedarfs eingesetzten Beschaffungsmethoden übt die Personalwerbung als Möglichkeit der Kontaktaufnahme eine wichtige Informations-
Kommunikations- sowie Aktivierungsfunktion aus. Orientiert an der Matching – Theorie der
4 vgl. Berthel, Jürgen und Becker, Fred G., Personal – Management (2003), S.197-198
5 vgl. Macky, Keith & Johnson, Gene, Managing Human Resources in New Zealand (2004) S.212-213 6 vgl. Wiswede, Günter, Einführung in die Wirtschaftspsychologie (2000), S. 177 7 vgl. Haltemeyer, Beate & Lueger, Günter, Beschaffung und Auswahl von Mitarbeitern (2002) S. 412
Arbeit zitieren:
Dipl.-Psychologin Tina Günther, 2006, Chancen und Grenzen der elektronischen Personalrekrutierung, München, GRIN Verlag GmbH
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