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2
,1+$/769(5=(,&+1,6 EINLEITUNG
S.3 HAUPTTEIL
S.3 Begriffe und Definitionen
Lebenssituation von heutigen Kindern und Heranwachsenden
Sport und Sozialisation
Gewaltprävention durch Sport
Das Projekt „Sport gegen Gewalt, Intoleranz und
Fremdenfeindlichkeit“ als Beispiel zur Gewaltprävention durch Sport S.19
Geschichte und Kooperationspartner des Projekts
ZUSAMMENFASSUNG
S.22
LITERATURVERZEICHNIS
S.23
3
$QPHUNXQJ im folgenden wird die männliche Form stellvertretend für beide
Geschlechter benutzt.
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In der folgenden Hausarbeit „Sport als Mittel zur Sozialisation, Gewaltprävention und die praktische Umsetzung in dem Projekt „Sport gegen Gewalt, Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit“ geht es hauptsächlich um die Möglichkeiten des Sports, der zunehmenden Gewalt vorzubeugen und die Sozialisationsfunktionen des Sports aufzuzeigen. Daneben gehe ich auf die heutige Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen ein, die sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten enorm verändert hat. Schließlich stelle ich das Projekt „Sport gegen Gewalt, Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit“ vor, in dem das sogenannte sozialpädagogische Sportmodell umgesetzt wird.
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2.1 Begriffe und Definitionen:
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Es ist schwierig eine eindeutige Definition von Gewalt und Aggression zu geben, da es in der Literatur verschiedene Auffassungen darüber gibt, wie weit diese Begriffe greifen. Oft wird Gewalt mit dem Begriff „Aggression“ gleichgesetzt, eine klare Abgrenzung findet nicht statt.
Unter Aggression versteht Janssen „...eine absichtliche Schädigung (materiell, körperlich, seelisch) einer anderen Person oder auch die Androhung von Schäden, Verletzungen, Beeinträchtigungen“ (JANSSEN 1995, 287). Aggression kann sich aber auch gegen ein sog. Organismussurrogat (Photo, Sache) richten. Weiterhin unterscheidet man offene (physisch oder verbal) von verdeckten (phantasierten) und positive (von der Kultur gebilligte) von negativen (von der Kultur missbilligte) Aggressionen.
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Während Aggression die Realisierung oder das Ausleben von aggressivem Verhalten meint, bezeichnet Aggressivität die Bereitschaft zu aggressivem Verhalten und zur Provokation.
Gewalt wird als Mittel dazu ge- und missbraucht, eigene Ziele auch gegen den Willen anderer durchzusetzen. Im Vordergrund steht dabei vor allem die körperliche Gewalt gegen Personen, die auch als manifestierte Aggression bezeichnet wird. Grundsätzlich lassen sich physische (gegen Personen oder gegen Sachen, auch Vandalismus genannt) und psychische Gewalt (Beleidigung, Erpressung, Bloßstellen) unterscheiden. Daneben gibt es auch noch die strukturelle Gewalt und die Gewalt gegen sich selber.
Der Landessportverband Schleswig- Holstein (LSV) geht von einem „umfassenden“ Gewaltbegriff aus, wonach Gewalt „...jegliche Handlungen von Personen gegen Personen und Sachen, die in aggressiver, destruktiver Intention angelegt sind, um den Menschen gegenüber oder auch Sachen (Umwelt) zu verletzen oder zu zerstören [bedeutet]“(LSV 2000, 3). Gewalt kann dabei in psychischer und physischer Form geäußert werden. Charakteristisch sind hierbei vorsätzliches Verhalten und Schädigungsabsicht.
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Der Begriff Prävention wird häufig im Zusammenhang mit Gesundheit oder Strafrecht verwandt. Allgemein sind darunter vorbeugende Maßnahmen zu verstehen, um künftige schädliche Faktoren, Straftaten oder Missstände auszuschalten (primärpräventiv). Es soll gehandelt werden, bevor etwas passiert. Bezogen auf Gewalt, soll also Gewalt verhindert werden, bevor sie entsteht.
Daneben gibt es die sekundäre Prävention, die eine frühzeitige Erkennung und Behandlung von Missständen gewährleisten soll. Dieser Ansatz zielt bezüglich der Gewaltprävention vor allem auf Kinder und Jugendliche in den sog. „sozialen Brennpunkten“ und dient auch der Integration von ausländischen Kindern und Jugendlichen.
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Als tertiär- gewaltpräventive Maßnahmen bezeichnet man z.B. die Integration von jungen, straffälligen Menschen mit dem Schwerpunkt der Resozialisierung.
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Zum Begriff Sozialisation gibt es je nach Gesichtspunkt viele verschiedene Definitionen und Konzepte. Nach Heinemann soll die Sozialisation als „...ein sozialer Prozess verstanden werden, durch den einzelne Individuen einer Gesellschaft oder einzelner gesellschaftlicher Daseinsbereiche in die Lage versetzt werden, in normativ und symbolisch strukturierten Handlungssituationen zu interagieren“ (HEINEMANN 1983, 164). Er unterscheidet dabei vier Dimensionen der Sozialisation. Die erste Dimension wird als normative Konformität bezeichnet und besagt, dass die in einer Gesellschaft vorherrschenden Normen, Werte, Symbole und Techniken vermittelt, verbindlich gemacht und anerkannt werden. Als „Ich- Identität“ (zweite Dimension) wird die Fähigkeit bezeichnet, „...die Rollenerwartungen und Ansprüche der sozialen Umwelt und die individuelle Persönlichkeit mit ihren Wünschen, Vorstellungen und Erfahrungen so in Einklang zu bringen, dass die Einzigartigkeit der Person bewahrt bleibt, ohne dass sie sich von Kommunikation und Interaktion ausschließt“(HEINEMANN 1983, 165). Die Fähigkeit zu autonomem Handeln und reflektierter Anwendung von sozialen Normen heißt „Ich- Stärke“ und bildet die dritte Dimension. Durch den Prozess der Sozialisation soll der einzelne lernen, Identität und Ich-Stärke mit sozialer Verpflichtung gegenüber anderen zu verbinden. Daher wird diese vierte Dimension als „Solidarität“ bezeichnet.
Klein sieht in der Sozialisation einen „...Oberbegriff für die verschiedenen Aspekte
der zweiten, VR]LRNXOWXUHOOHQ*HEXUWdes Menschen...“(KLEIN in BECKER (Hg.) 1982,
49). Es handelt sich um eine Persönlichkeitsentwicklung, bei der „...sich der Mensch in zunehmender Bewusstheit mit den sozialen und materialen Gegebenheiten seiner
Arbeit zitieren:
Jan Altendorf, 2001, Sport als Mittel zur Sozialisation, Gewaltprävention und die praktische Umsetzung in dem Projekt "Sport gegen Gewalt, Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit", München, GRIN Verlag GmbH
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Jan Altendorf's Text Sport als Mittel zur Sozialisation, Gewaltprävention und die praktische Umsetzung in dem Projekt "Sport gegen Gewalt, Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit" ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Jan Altendorf hat den Text Sport als Mittel zur Sozialisation, Gewaltprävention und die praktische Umsetzung in dem Projekt "Sport gegen Gewalt, Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit" veröffentlicht
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