Oliver Friede Dependenzanalyse dargestellt anhand der Diskriminanzanalyse und der Regressionsanalyse
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis II
Symbolverzeichnis IV
Abbildungsverzeichnis V
1 Einleitung 1
2 Multivariate Verfahren 1
2.1 Begriffserklärung 1
2.2 Erscheinungsformen 1
3 Diskriminanzanalyse 2
3.1 Begriffserklärung 2
3.2 Analyseansätze 3
3.3 Basisannahmen 3
3.4 Methodik 4
3.4.1 Definition der Gruppen 4
3.4.2 Formulierung der Diskriminanzfunktion 4
3.4.3 Schätzung der Diskriminantfunktion 5
3.4.4 Prüfung der Diskriminanzfunktion 6
3.4.4.1 Prüfung der Klassifikation 6
3.4.4.2 Prüfung des Diskriminanzkriteriums 7
3.4.5 Prüfung der Merkmalsvariablen 8
3.4.6 Klassifikation neuer Elemente 8
4 Regressionsanalyse 10
4.1 Zielsetzung 10
4.2 Mathematisch - statistische Erläuterungen 11
4.2.1 Formulierung des Modells 11
4.2.2 Anpassungsgüte 12
4.2.3 Signifikanzprüfung 13
4.2.4 Standardisierung der Parameter 14
4.2.5 Interpretation der Ergebnisse 15
4.2.6 Prämissen bei der Anwendung der Regressionsanalyse 15
Universit ät Stuttgart Marketing-Übung II
Oliver Friede Dependenzanalyse dargestellt anhand der Diskriminanzanalyse und der Regressionsanalyse
4.3 Vorgehensweise 16
4.3.1 Transformation der Variablen 16
4.3.2 Effizienz der Schätzer 16
4.3.3 Prüfung auf Multikollinearität 17
4.3.4 Prüfung auf Autokorrelation 17
4.3.5 Prüfung auf Heteroskedastizität 18
4.3.6 Identifizierung von Ausreißern 19
5 Software 19
6 Ausblick 20
Literaturverzeichnis VI
Universit ät Stuttgart Marketing-Übung III
Oliver Friede Dependenzanalyse dargestellt anhand der Diskriminanzanalyse und der Regressionsanalyse
Symbolverzeichnis
Diskriminanzanalyse
Y = Diskriminanzvariable, y = Gesamtmittelwert, X j = Merkmalsvariable j (j = 1,2,..,J), b j = Diskriminanzkoeffizient für Merkmalsvariable j, b 0 = konstantes Glied, SS B (y) = Streuung zwischen den Gruppen, die erklärte Streuung, SS W (y) = Streuung innerhalb der Gruppen, die nicht erklärte Streuung, ) (n y = Diskriminanzwert der i-ten Beobachtung bei Verwendung der k-ten normierten
ki
Diskriminanzfunktion, ) (n y = Gruppenzentroid der g-ten Gruppe bei Anwendung der k-ten normierten
kg Diskriminanzfunktion, ´ x = Vektor der Merkmalsvariablen bezgl. der i-ten Beobachtung,
i ´ x = Mittelvektor bzgl. Gruppe g,
g S = Vereinte Matrix der Kovarianzen in den Gruppen,
) (W S jr = (Stichproben-) Koovarianz bzgl. der j-ten und der r-ten Merkmalsvariablen.
Regressionsanalyse
y i = tatsächlicher Wert der i-ten Beobachtung für die abhängige Variable,
)
y = Schätzwert der i-ten Beobachtung für die abhängige Variable,
i
x i,k = Wert der i-ten Beobachtung der k-ten unabhängigen Variablen, b 0 = konstantes Glied der Regressionsfunktion, K = Indexmenge der unabhängigen Variablen, I = Indexmenge der Beobachtungen, e i = Residualgröße (Störgröße) der i-ten Beobachtung, s k = Geschätzter Standardfehler des k-ten Regressionskoeffizienten, t k,emp = Empirischer t-Wert für den k-ten Regressionskoeffizienten, b k = (unstandardisierter) Regressionskoeffizient, σ = Standardabweichung der dazugehörigen unabhängigen Variablen,
xk
σ = Standardabweichung der abhängigen Variablen.
y
Universität Stuttgart Marketing-Übung Seite IV
Oliver Friede Dependenzanalyse dargestellt anhand der Diskriminanzanalyse und der Regressionsanalyse
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: wichtige multivariate Verfahren im Überblick
Abbildung 2: Ablaufschritte der Diskriminanzanalyse
Abbildung 3: Typische Fragestellungen der Regressionsanalyse
Abbildung 4: Anwendungsbereiche der Regressionsananlyse
Abbildung 5: Prämissenverletzungen des linearen Regressionsmodells
Universit ät Stuttgart Marketing-Übung
Oliver Friede Dependenzanalyse dargestellt anhand der Diskriminanzanalyse und der Regressionsanalyse
1 Einleitung
Immer schneller wachsende Märkte und zunehmend komplexere Marktstrukturen haben in den letzten Jahren den Stellenwert der Marktforschung immer weiter nach oben getrieben. Eine Ausweitung der Aufgabenbereiche, ein effizienteres Zusammenarbeiten der empirischen Forschungsaktivitäten und eine Intensivierung und Entwicklung neuer und alter theoretischer Erhebungsverfahren und Auswertungsmethoden waren unter anderem die Folgen. Informationen über das Marktgeschehen werden aufgrund immer kürzerer Produktlebenszyklen, zum Beispiel durch zunehmenden Innovationswettbewerb, unumgänglich. Weiter noch wird der Kunde durch die Angebotsvielfalt immer kritischer in seinen Entscheidungen, da nicht mehr nur die Funktionalität des Produktes sondern in zunehmendem Maße auch die Befriedigung individueller Bedürfnisse in den Vordergrund treten.
Dies, die beachtlichen finanziellen Mittel und die personellen Ressourcen die für die Marktforschung bereitgestellt werden verdeutlichen, wie unumgänglich es im Hinblick auf unternehmerische Ziele und Handlungsoptionen ist über detaillierte und aktuelle Informationen des Marktes zu verfügen.
2 Multivariate Verfahren
2.1 Begriffserklärung
Das „Multivariate Verfahren“ ist eine Auswertungsmöglichkeit für vom Markt eintreffende Informationen. Es ermöglicht Untersuchungen gerichteter und ungerichteter Zusammenhänge und die Unterscheidung zwischen metrischem und nicht metrischem Skalenniveau der Variablen. 1
2.2 Erscheinungsformen
Das „Multivariate Verfahren“ lässt sich in die beiden Hauptgruppen der „Dependenzanalyse“ und der „Interdependenzanalyse“ unterteilen. Während die Interdependenzanalyse nur zwischen metrischen bzw. nicht metrischen Variablen unterscheidet, wird bei der Dependenzanalyse zusätzlich noch zwischen abhängigen und unabhängigen Variablen unterschieden. Aus diesen beiden Hauptgruppen gehen sämtliche „Multivariate Verfahren“ hervor.
1 vgl. Herrmann/Homburg (2000), S.113
Universität Stuttgart Marketing-Übung Seite 1
Oliver Friede Dependenzanalyse dargestellt anhand der Diskriminanzanalyse und der Regressionsanalyse
Abbildung 1: wichtige multivariate Verfahren im Überblick
Quelle: Herrmann/Homburg (2000), S.114
Zwei sich besonders eignende Analyseverfahren aus dem Bereich der „Dependenzanalyse“ sind die „Regressions- und die Diskriminanzanalyse“.
3 Diskriminanzanalyse
3.1 Begriffserklärung
Die Diskriminanzanalyse ist ein Verfahren um die Zugehörigkeit von Untersuchungsobjekten zu Gruppen zu erklären bzw. vorherzusagen, also eine Analyse von Gruppenunterschieden. Sie lässt sich formal als ein Verfahren charakterisieren, mit dem die „Abhängigkeit einer nominal skalierten Variablen von metrisch skalierten Variablen“ untersucht wird. Beispiele hierfür sind: - Schneider (1996) „Anhand welcher Kosten-/Nutzenaspekte lassen sich Bagatell- von Intensivspendern im Rahmen des „Spendenmarketing“ unterscheiden.“ - Müller (1997) „Wie läßt sich die Trennschärfe von Erfolgsfaktoren im
2 vgl. Herrmann/Homburg (2000), S.299
Universität Stuttgart Marketing-Übung Seite 2
Arbeit zitieren:
Dipl.-Kaufmann techn. Oliver Florian Friede, 2001, Multivariate Verfahren der Dependenzanalyse, dargestellt anhand der Diskriminanzanalyse und der Regressionsanalyse, München, GRIN Verlag GmbH
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