Untertitel: Stand der Technik und Zukunftspotentiale
Seminararbeit, 2006, 24 Seiten
Autor: Christian Zsunyi
Fach: Informationswiss., Informationsmanagement
Details
Tags: Weblogs, Blogs
Jahr: 2006
Seiten: 24
Note: 2,0
Literaturverzeichnis: ~ 13 Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-53035-4
ISBN (Buch): 978-3-638-66624-4
Dateigröße: 915 KB
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Zusammenfassung / Abstract
1. Einleitung Wer sich heutzutage im Internet bewegt ist sicherlich schon einmal Online- Tagebücher bemerkt, sogenannte Weblogs. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl dieser auf XML1- basierter Webseiten, so dass über deren Sinn oder Unsinn, sowie deren Verwendung und die damit verbundene Zielsetzung heftig diskutiert werden kann.2 Diese Seminararbeit erörtert zunächst die Definition von Weblogs. Im Weitern wird der Stand der Technik, mit all seinen Formen erläutert. Ferner wird ein genauerer Blick auf die sogenannten Corporate Blogs geworfen, um abschließend auf die Zukunftspotentiale dieser „Veröffentlichungstechnik“ einzugehen.
Textauszug (computergeneriert)
Weblogs
von: Christian Zsunyi
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung Seite 3
2. Weblogs Seite 4
2.1 Definitionen Seite 4
2.2 Geschichtliche Entwicklung Seite 5
2.3 Blogosphäre in Zahlen Seite 6
2.4 Arten von Blogs Seite 7
2.5 Funktionsweise von Blogs Seite 8
2.6 Vorteile und Nachteile Seite 10
3. Corporate Blogs Seite 13
3.1 Einsatzmöglichkeiten Seite 13
3.1.1 Interne Kommunikation Seite 14
3.1.2 Marktkommunikation Seite 15
3.1.3 Public Relations und CEO- Blogs Seite 16
3.1.4 Campaigning Blogs Seite 17
3.1.5 Crisis Blogs Seite 17
3.1.6 Branding Blogs Seite 17
3.2 Autoren Seite 18
3.3 Chancen, Herausforderungen und Risiken Seite 19
4. Perspektiven / Fazit Seite 21
Literaturverzeichnis Seite 22
1. Einleitung
Wer sich heutzutage im Internet bewegt ist sicherlich schon einmal Online- Tagebücher bemerkt, sogenannte Weblogs. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl dieser auf XML1- basierter Webseiten, so dass über deren Sinn oder Unsinn, sowie deren Verwendung und die damit verbundene Zielsetzung heftig diskutiert werden kann.2 Diese Seminararbeit erörtert zunächst die Definition von Weblogs. Im Weitern wird der Stand der Technik, mit all seinen Formen erläutert. Ferner wird ein genauerer Blick auf die sogenannten Corporate Blogs geworfen, um abschließend auf die Zukunftspotentiale dieser „Veröffentlichungstechnik“ einzugehen.
2. Weblogs
2.1 Definitionen
Eine allgemeine Definition von Weblogs (auch Blogs genannt) zu finden, gestaltet sich schwierig, da jeder Betreiber eines solchen Weblogs diesen Begriff anders beschreibt, wie folgende Definition zeigt: „Bei Weblogs handelt es sich Webseiten, auf denen Informationen in chronologischer Form aufgelistet werden, die hohe Linkdichte besitzen und meist durch die Leser kommentierbar sind. Dem Inhalt sind dabei keine Grenzen gesetzt - außer durch die persönlichen Fähigkeiten“3 Am Anfang ihres Entsehens waren die Weblogs nur persönliche Internetseiten, die eine Liste von kommentierten Links zu anderen Web-Seiten oder auch News oder Berichte über selbst Erlebtes enthalten haben.4 Durch ihre weitere Entwicklung haben sich aber eine Vielzahl von Variationen und Formen ergeben, auf die weiter unten genauer eingegangen wird. Es lässt sich aber trotzdem eine grundlegende Übereinstimmung finden, die im folgenden lautet:
„Ein Weblog ist eine häufig aktualisierte Webseite, auf der Inhalte jeglicher Art in chronologisch absteigender Form angezeigt werden. Ein Weblog kann typischerweise in Form eines Tagebuchs, eines Journals, einer What´s-New-Page oder einer Linksammlung zu anderen Webseiten annehmen. Der Autorist dabei entweder eine einzelne Person oder auch eine Gruppe. Alle Inhalte sind in der Regel durch Links mit anderen Webseiten verlinkt und können unmittelbar durch den Leser kommentiert werden.“ 5
Genau wie bei der Suche nach einer Definition des Begriffs Weblog, verhält es sich bei dem Begriff der Blogosphäre. Jeder Nutzer beziehungsweise Blogger definiert diesen anders. Die meisten Blogger bevorzugen aber folgende: „The totality of weblogs or blog-related webs." 6 Der Begriff tauchte erstmals am 10. September 1999 auf und war damals von Brad L. Graham als Scherz gedacht. Er fand dann aber eine seriösere Verwendung in den entstehenden Warblogs (siehe unten) des Jahres 2002. Alternativ spricht man in der Weblog- Community auch von der Blogosphäre als Blogtopia, Blogspace oder Blogistan. 7
Der Begriff der Community lässt sich wie folgt definieren: „Eine Gruppe von Personen, die in sozialen Interaktionen stehen, einige gemeinsame Bindungen zwischen sich und den anderen Mitgliedern der Gruppe aufweisen und schließlich zeitweise einen gemeinsamen Ort frequentieren.“ 8
2.2 Geschichtliche Entwicklung und Meilensteine
[...]
1 XML, ist ein Standard zur Erstellung maschinen- und menschenlesbarer Dokumente in Form einer Baumstruktur, der vom World Wide Web Consortium (W3C) definiert wird. Vgl. Stefan Mintert, Informationen zur Extensible Markup Language, http://www.mintert.com/xml/xmlintro.html, 17.05.2006
2 Vgl. Picot / Fischer 2006 : Weblogs Professionell, Seite V
3 Sven Przepiorka, Weblogs und Wikis, Februar 2005, http://www.tzwaen.com/publikationen/vortragueber- weblogs-wikis/folien.html, 25.04.2006
4 vgl. Domino Gastgewerbe GmbH , Was sind Weblogs?, http://www.abseits.de/weblogs.html#weblogs, 13.04.2006
5 Picot / Fischer 2006 : Weblogs Professionell, S. 14
6 Nancy White, Glossary of Online Interaction, April 2006, http://www.fullcirc.com/community/interactionterms.htm, 13.04.2004
7 vgl. Wikipedia, Blogosphere, 15.04.2006, http://en.wikipedia.org/wiki/Blogosphere, 20.04.2006
8 Thiedeke, U. (Hrsg.): Virtuelle Gruppen – Charakteristika und Problemdimensionen, Seite 225
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