Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
1.1. Definition Menschenbild 3
2. Humanistisches Menschenbild 4
2.1. Carl Rogers 4
2.2. Hauptthesen des humanistischen Menschenbildes 5
2.2.1. Der Mensch ist von Natur aus gut und konstruktiv 5
2.2.2. Der Mensch hat die Fähigkeit sich zu entwickeln denn jedem Mensch
ist ein Wachstumspotenzial zu Eigen 6
2.2.3. Der Mensch strebt nach Autonomie und Selbstverwirklichung 6
2.2.4. Entwicklung erfolgt aufgrund des Selbstkonzeptes und der gemachten
Erfahrung 7
2.2.5. Konflikte entstehen durch eine Inkongruenz zwischen Selbstkonzept
und den gemachten Erfahrungen 9
2.2.6. Akzeptanz Empathie und Kongruenz unterstützen die
Selbstaktualisierungstendenz 10
3. Das humanistische Menschenbild an einem Beispiel 12
3.1. Beispiel 12
3.2. Auswertung 13
3.2.1. Der Mensch ist von Natur aus gut und konstruktiv 13
3.2.2. Der Mensch hat die Fähigkeit sich zu entwickeln denn jedem Mensch
ist ein Wachstumspotenzial zu eigen 14
3.2.3. Der Mensch strebt nach Autonomie und Selbstverwirklichung 14
3.2.4. Entwicklung erfolgt aufgrund des Selbstkonzeptes und der gemachten
Erfahrung 14
3.2.5. Konflikte entstehen durch eine Inkongruenz zwischen Selbstkonzept
und den gemachten Erfahrungen 15
3.2.6. Akzeptanz Empathie und Kongruenz unterstützen die
Selbstaktualisierungstendenz 16
4. Stellungnahme 17
5. Literaturverzeichnis 18
2 NA
1. Einleitung
Das Ziel dieser Seminararbeit ist die Darstellung des Menschenbildes des Humanismus anhand Rogers als Vertreter des Humanismus und die Veranschaulichung dessen anhand eines Beispiels. Im ersten Kapitel erfolgt die Definition von „Menschenbild“. Im zweiten Kapitel werden die Hauptthesen des Humanismus erläutert und mit der Theorie der klientenzentrierten
Gesprächspsychotherapie von Carl Rogers untermauert. Im dritten Kapitel werden das humanistische Menschenbild und Rogers Theorie an einem Beispiel angewandt. Zum Abschluss folgt eine Stellungnahme zur humanistischen Theorie.
1.1. Definition Menschenbild
„Das Menschenbild ist der begriffliche Rahmen, auf dessen Basis menschliches Tun beschrieben wird und der fundamentale Wert definiert. Damit liefert das Menschenbild zugleich ein grundlegendes Erklärungsmodell und einen Rahmen für die Entwicklung konkreter Handlungsstrategien.“ (König 2005, S. 34) Konkret heißt das, dass man das menschliche Verhalten erklären kann, wenn man weiß welches Menschenbild eine Person hat. D.h. zum einen ist das Menschenbild ein Erklärungsmodell für das Verhalten einer Person und zum anderen kann man darauf aufbauend konkrete Handlungsstrategien entwickeln, wenn man weiß welches Menschenbild eine Person hat. Man kann Probleme oder Situationen auf der Basis eines Menschenbildes deuten. (vgl. König 2005, S.34) Jedes Menschenbild ist immer an eine Überzeugung oder eine Lehre gebunden und jeder Mensch besitzt ein ganz bestimmtes Menschenbild oder eine Mischung aus verschiedenen Menschenbildern, auch wenn diese Tatsache dem Menschen nicht immer bewusst ist. Ich würde z.B. von mir selbst nicht behaupten, dass ich immer ein humanistisches Menschenbild vertrete. In der Pädagogik gibt es viele
Menschenbilder, wie z.B. das rationalistische, behavioristische oder das humanistische Menschenbild. Auf das letztere soll im Folgenden genauer eingegangen werden.
3
2. Humanistisches Menschenbild
„Humanismus ist eine Philosophie und eine Weltanschauung, die sich an den Interessen, den Werten und der Würde insbesondere des einzelnen Menschen orientiert. Toleranz, Gewaltfreiheit und Gewissensfreiheit gelten als wichtige Prinzipien menschlichen Zusammenlebens.“ (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Humanistisch,2005) Einer der wichtigsten und bekanntesten Repräsentanten der humanistischen Theorie ist Carl Rogers.
2.1. Carl Rogers
Carl Ransom Rogers, geboren im Jahre 1902, war ein amerikanischer Psychologe und Jugendpsychotherapeut. Er ist der Begründer der Klientenzentrierten Gesprächs-psychotherapie. Rogers war der Meinung, dass der Erfolg einer Therapie nicht abhängig vom Wissen und Können des Therapeuten, sondern von dessen Einstellung ist. Er betrachtete den Psychotherapieprozess als persönliche Entwicklung. Er entwickelte daher die klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie. (vgl. Rogers 1991, S.18 f) „Die klientenzentrierte Orientierung ist eine sich ständig weiterentwickelnde Form der zwischenmenschlichen Beziehung, die Wachstum und Veränderung fördert.“ (Rogers 1991, S. 17)
Im Folgenden soll genauer auf die Hauptthesen der humanistischen Theorie eingegangen und anhand Rogers verdeutlicht werden.
4
2.2. Hauptthesen des humanistischen Menschenbildes
(1) Der Mensch ist von Natur aus gut und konstruktiv (2) Der Mensch hat die Fähigkeit sich zu entwickeln, denn jedem Mensch ist ein Wachstumspotenzial zu eigen (3) Der Mensch strebt nach Autonomie und Selbstverwirklichung (4) Entwicklung erfolgt aufgrund des Selbstkonzeptes und der gemachten Erfahrung (5) Konflikte entstehen durch eine Inkongruenz zwischen Selbstkonzept und den gemachten Erfahrungen (6) Akzeptanz, Empathie und Kongruenz unterstützen die
Selbstaktualisierungstendenz (vgl. Vorlesung „Menschenbilder in der Pädagogik 2005/2006, Kap. 5.2, S. 5)
2.2.1. Der Mensch ist von Natur aus gut und konstruktiv
Der Humanismus sieht den Menschen als gut und konstruktiv, als Wesen, welches stets ein positives Potential hat. Wenn der Mensch geboren wird ist er gut und konstruktiv, es ist allerdings möglich, dass der Mensch durch die Entstehung oder Entwicklung innerer Ängste asozial und destruktiv wird, obwohl der Mensch an sich stets gut ist und bleibt. Wenn z.B. ein Kind wütend ist und seine Sachen kaputt macht, bleibt er in seinem Kern trotzdem gut. Er hat vielleicht Ängste entwickelt oder irgendetwas hat dazu geführt, dass er wütend wurde (z.B. er darf seine Lieblingsserie nicht schauen). Diese äußeren Umstände führen dazu, dass er sich destruktiv verhält. Das ist ein Situationsabhängiger Zustand und heißt nicht, dass das Kind immer so war oder bleiben wird.
5
Arbeit zitieren:
Anna-Maria Skora, 2006, Das Humanistische Menschenbild am Beispiel Carl Rogers, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Das Menschenbild - Persönllichkeitstheorie nach Rogers
Psychologie - Sozialpsychologie
Hausarbeit, 29 Seiten
"Zur Freiheit verurteilt" - Eine Untersuchung von Sartres Fr...
Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts / Gegenwart
Seminararbeit, 25 Seiten
Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft
Referat (Ausarbeitung), 8 Seiten
Der Systemische Ansatz in Theorie und Praxis
Sozialpädagogik / Sozialarbeit
Hauptseminararbeit, 27 Seiten
Grundlagen guter Gesprächsführung (Gesprächsvorbereitung) mit besonder...
Hausarbeit, 13 Seiten
Wittnebens Modell der multidimensionalen Patientenorientierung
Hausarbeit, 22 Seiten
Lebensweltorientierte Soziale Arbeit - Ein wissenschaftliches Praxisko...
Sozialpädagogik / Sozialarbeit
Hausarbeit, 18 Seiten
Tanzentwicklung von der Urgeschichte bis zur Neuzeit
Referat / Aufsatz (Schule), 7 Seiten
Europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik
Die Europäische Union – wirtsc...
Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union
Hausarbeit, 24 Seiten
Die Pflegetheorie der zwischenmenschlichen Beziehungen von H.E. Peplau...
Pflegemanagement / Sozialmanagement
Hausarbeit, 17 Seiten
Coaching als Methode des Organisationslernens in der systemischen Pers...
Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation und Wirtschaft
Seminararbeit, 24 Seiten
Anna-Maria Skora hat den Text Das Humanistische Menschenbild am Beispiel Carl Rogers veröffentlicht
Anna-Maria Skora hat einen neuen Text hochgeladen
0 Kommentare