I
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis ........................................................................................... I
Abbildungsverzeichnis .................................................................................. III
Anhangsverzeichnis ...................................................................................... III III
Abkürzungsverzeichnis IV
1 Einleitung 1
1. Vom Binnenmarkt zum Euro 1
1.1 Vorgeschichte 1
1.2 Die erste Stufe der WWU 2
1.2.1 Der Vertrag der Europäischen Union von Maastricht 3
1.2.2 Vollendung des Binnenmarktes 1993 4
1.3 Die zweite Stufe der WWU 5
1.3.1 Die Gründung des EWI 5
1.3.2 Einführungsszenario für den Euro 6
1.3.3 Der Stabilitätspakt 8
1.3.4 Der Europäische Rat in Brüssel 9
1.3.5 Die Errichtung der EZB 9
1.4 Die dritte Stufe der WWU 10
2 Chancen einer gemeinsamen Währung 10
2.1 Transaktionskosten 10
2.2 Preisstabilität 11
2.3 Währungsschwankungen 11
2.4 Entstehung eines der größten Finanzmärkte der Welt 12
2.5 Markttransparenz im Binnenmarkt 12
2.6 Bedeutungsgewinn der einheitlichen Währung 13
II
3 Risiken einer gemeinsamen Währung 13
3.1 Fixierung der Wechselkurse 13
3.2 Technische Währungsumstellungskosten 14
3.3 Volkswirtschaftliche Währungsumstellungskosten 14
4. Fazit 15
Anhang 1....................................................................................................... IV IV
Anhang 2........................................................................................................ V V
Anhang 3....................................................................................................... VI VI
Anhang 4....................................................................................................... VI VI
Literaturverzeichnis VII
III
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Die Maastrichter Kriterien Seite 4
Abbildung 2: Die vier Freiheiten des Binnenmarktes Seite 4
Abbildung 3: Zeitplan des Übergangs Seite 7
Anhangsverzeichnis
Anhang 1: Verfahren bei einem übermäßigen Defizit Seite IV
Anhang 2: Wichtige Stationen auf dem Weg zur europäischen Seite V
Integration
Anhang 3: Entwicklung der Inflationsraten im Euro Raum Seite VI
Anhang 4: Anteil des Euro als Abrechnungs- Fakturierungs- Seite VI
währung in ausgewählten Euro Ländern
IV
Abkürzungsverzeichnis
BIP Bruttoinlandsprodukt
EG ESZB EU EWG EWI EWS EWU EWWU EZB WKM WWU
1
1 Einleitung
Seit Unterzeichnung der Römischen Verträge zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft vor 47 Jahren, im Jahre 1957, gab es immer wieder herausragende Politiker, die Pläne zur Verwirklichung einer
WWU vorlegten. Nach den Verwüstungen des Zweiten Weltkriegs hatten
visionäre Staatsmänner wie Jean Monnet, Robert Schuman, Alcide de Gasperi und Konrad Adenauer erkannt, dass die Zukunft unseres Kontinents nur in der Schaffung eines geeinten, auf Frieden ausgerichteten Europas liegen kann. Das Thema einer einheitlichen europäischen Währung wird seit mehr als 30 Jahren diskutiert. Bereits im Jahr 1966 setzte sich die EG das Ziel, die WWU bis zum Jahr 1980 zu verwirklichen. Allerdings behinderte die Rezession der 70er Jahre die Arbeit an der WWU und der einheitlichen, gemeinsamen Währung. Der Prozess wurde 1978 wieder aufgenommen, als eine engere Zusammenarbeit bei den Wechselkursmechanismen vereinbart wurde. Ziel der folgenden Arbeit soll es sein, im ersten Abschnitt den Weg vom gemeinsamen Binnenmarkt bis hin zu einer gemeinsamen Währung zu beschreiben. In einem zweiten Schritt sollen anschließend die Vor- bzw. Nachteile einer gemeinsamen Währung beleuchtet werden. Im dritten Abschnitt erfolgt eine Abwägung der Vor- und Nachteile, sowie ein Ausblick über die noch notwendigen Veränderungen der heute bestehenden EWWU. Im Mittelpunkt dieser Betrachtung soll die Schaffung eines einheitlichen Finanzsystems und die Verwirklichung der politischen Union stehen.
1. Vom Binnenmarkt zum Euro
1.1 Vorgeschichte
Der Europäische Rat beauftragte im Rahmen seiner Tagung in Hannover im Juni 1988 eine Arbeitsgruppe, unter dem Vorsitz des Kommissions- präsidenten Delors, die konkreten Etappen zur Verwirklichung der WWU zu prüfen. Der Delors Ausschuss legte einen Plan vor, nachdem die Ver- wirklichung der WWU in drei Stufen erfolgen sollte. 1 Am 26. und 27. Juni 1989 fand die Tagung der Staats- und Regierungschefs der EG in Madrid statt. Im Mittelpunkt des Gipfels standen die Beschlüsse
1 Vgl. Deutsche Bundesbank (1992), S.46.
2
zum Vorhaben der Währungsunion. Die Teilnehmer verständigten sich darauf, dass die WWU unter dem Gesichtspunkt der Vollendung des Binnenmarktes und im Zusammenhang mit dem wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt zu sehen ist. Dem Delors Bericht folgend, sollte die erste Stufe am 01. Juli 1990 beginnen. Durch die zweite und dritte Stufe kommt es zur Übertragung der nationalen Souveränitäten in der Währungspolitik auf ein ESZB. 2 Da institutionelle Änderungen im Bereich der Währungspolitik Änderungen der Römischen Verträge erfordern und somit die Einberufung einer Regierungskonferenz, erteilte der Rat den zuständigen Gremien den Auftrag, unverzüglich die Arbeiten zur Vorbereitung dieser Re- gierungskonferenz aufzunehmen. Bei einer Sondersitzung des Europäischen Rates in Rom wurden eine Reihe von Beschlüssen gefasst, die einen Durch- bruch für die Verwirklichung der WWU bedeuteten. Der Europäische Rat verständigte sich auf die Formulierung von Grundzügen der WWU. 3 Von entscheidender Bedeutung war die Terminfestlegung für den Beginn der zweiten Stufe der WWU. Sie soll am 01. Januar 1994 beginnen, nachdem der Binnenmarkt vollendet ist, und der neue Vertrag in den Mitgliedstaaten ratifiziert wurde. 4
1.2 Die erste Stufe der WWU
Am 01. Juli 1990 begann die erste Stufe der WWU. In dieser Eingangsphase sollte die Koordinierung der Geld- und Fiskalpolitik der Mitgliedsstaaten verstärkt werden mit dem Ziel, Preisstabilität zu erreichen. Des weiteren sollten übermäßige Staatshaushaltsdefizite sowie deren Finanzierung durch die nationalen Zentralbanken vermieden werden. 5 Zur Verwirklichung der zweiten und dritten Stufe der WWU musste der EWG – Vertrag überarbeitet werden. 6 Die nun folgenden Gipfel beschlossen die Einberufung der Regier- ungskonferenz zur WWU. Ziel war es, den EWG – Vertrag so zu über- arbeiten, um die erforderlichen institutionellen Strukturen zum Übergang in die 2. und 3. Stufe zu schaffen. Im Dezember 1991 vereinbarten die Staats-
2 Vgl. o.V. (URL), S.1.
3 Vgl. Reichenbach, H. u.a. (1999), S.65.
4 Vgl. Schönfelder, W./Thiel, E. (1996), S.106f.
5 Vgl. Stocker, F. (2001), S.55.
6 Vgl. Europäische Zentralbank (URL), S.2.
Arbeit zitieren:
Diplom-Betriebswirt Timo Werner, 2004, Vom Binnenmarkt zum Euro - Chancen und Risiken einer gemeinsamen Währung , München, GRIN Verlag GmbH
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