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Inhaltsverzeichnis
1 Vorwort 2
2 Interneteinsatz in der Grundschule 2
2.1 Die Lehrerrolle wandelt sich 2
2.2 Jugendschutz im Internet 4
3 Internet und Sachunterricht 4
3.1 Die Bedeutung des Internets für den Sachunterricht 4
3.2 Internetrecherche für Sachunterrichtsmaterialien 5
4 Analyse der Websites www dagmarwilde de sachunterricht html und
www sachunterricht-online de 5
4.1 Analyse der Website www dagmarwilde de sachunterricht html 6
4.1.1 Gestaltung der Eingangsseite 6
4.1.2 Gestaltung der Website 6
4.1.3 Stoffgrundlage der Website 7
4.1.4 Inhalte der Websites 7
4.1.5 Gesamtbewertung 8
4.2 Analyse der Website www sachunterricht-online de 8
4.2.1 Gestaltung der Einstiegseite 8
4.2.2 Gestaltung der Website 9
4.2.3 Stoffgrundlage der Website 9
4.2.4 Inhalte der Website 10
4.2.5 Gesamtbewertung 10
4.3 Fazit 11
5. Literaturverzeichnis 12
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1 Vorwort
Der Interneteinsatz in der Grundschule ist eine Thematik, die bereits zu vielen Diskussionen geführt hat. Heutzutage befassen sich diese Diskussionen nicht mehr mit dem Für und Wie- der des Computers in der Grundschule, sondern Lehrende setzen sich mit der Frage ausein- ander, wie die neuen Medien didaktisch sinnvoll in den Unterricht eingebunden werden kön- nen, und welcher Lernzuwachs durch die Internetnutzung in der Grundschule zu erwarten ist.
Diese Arbeit ist im Folgenden so konzipiert, dass zu Beginn der Computer -und Internetsein- satz in der Grundschule und dessen Auswirkungen auf die Lehrerrolle im Allgemeinen ge- schildert wird, um darüber hinaus die Bedeutung des Internets für den Sachunterricht und die Nutzbarkeit der Internetrecherche für Lehrende des Sachunterrichts speziell zu beleuchten. Die im Anschluss darauf folgende Analyse der beiden Websites „http://www.dagmarwilde.de/sachunterricht.html“ und „http://www.sachunterricht- online.de“ unterliegt der Fragestellung, inwiefern diese von Lehrenden in Hinblick auf die Materialrecherche für den Sachunterricht angewendet werden können. Die Analyse bildet den Schwerpunkt dieser Arbeit.
Der Aufbau dieser Arbeit vom Allgemeinen zum Analytischen verhilft dem Leser, sich im Verlauf des Lesens an grundlegenden Themeninhalten des allgemein gehaltenen Teils zu orientieren.
2 Interneteinsatz in der Grundschule
2.1 Die Lehrerrolle wandelt sich
Seit der Initiative „Schulen ans Netz“ ist auch in Grundschulen das Thema Internet als Er- gänzung zum traditionellen Unterricht präsent, was immer wieder zu pädagogischen Diskus- sionen über „den richtigen Umgang mit Computer und Internet, und deren pädagogisch sinnvolle Nutzung in Ergänzung des regulären Unterrichts“ führt (Büttner, 2001, S.271). Pädagogen und Psychologen sind sich nicht einig darüber, inwiefern und ob das Leben der Kinder durch die Internetnutzung stark verändert wird. Dennoch ist Nutzung des PCs ist für viele deutsche Kinder mittlerweile genauso selbstverständlich geworden wie das Bedienen einer Mikrowelle oder das Telefonieren mit dem eigenen Handy, womit bei ihnen gleichzei- tig das Interesse an der Nutzung des Internets wächst. Einige Eltern unterstützen die Begeis- terung ihres Kindes im Umgang mit den neuen Medien und erhoffen sich damit, ihr Kind zukunftstauglich zu machen und ihm zusätzliche Chancen in der Berufswelt zu eröffnen. Zu Hause stellen der PC und das Internet bei vielen Kindern zur Zeit ein modernes Spiel- zeug dar. In der Grundschule hat das Internet jedoch eine andere Bedeutung, denn es soll neben den traditionellen Medien der Informationsgewinnung dienen. Um Grundschulkinder nun auf ihr späteres Leben vorzubereiten, ist es eine ernstzunehmende Aufgabe der Grundschullehrer/ innen, sich an der technischen Entwicklung des Landes zu orientieren, da sie es sich nicht mehr leisten können, „an einem Medium, das auch im Leben der Kinder einen immer höheren Stellenwert hat, achtlos vorüberzugehen“ (Büttner, 2001, 2001, S. 99). Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, sollten Lehrer/ innen auf diesem Gebiet eine Kompetenz im pädagogischen Umgang mit dem neuen Medium entwickeln. Hierbei ist jedoch zu berücksichtigen, dass nicht alle Lehrer dazu bereit sind, ihren langfris- tig erprobten Unterrichtsstil zu aktualisieren, der zumeist auf der Arbeit mit Arbeitsblättern und Tafelanschrieben beruht. Um Lehrende überzeugen zu können, den PC als neues Medi-
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um im Unterricht einzusetzen, bietet sich zum Beispiel der Besuch eines Computerkurses oder einer qualifizierten Fortbildung. Lehrende sollten dabei jedoch ihre Erwartungen an sich im Umgang mit dem PC nicht zu hoch ansetzen, damit sie sich nicht überfordert fühlen. In solch einem Fall kann es sehr hilfreich sein, sich in einem Gespräch mit Freunden oder Kollegen über den Umgang mit den neuen Medien zu informieren. Letztendlich heißt es je- doch „Learning by doing“, um die individuellen Erlebnisse und Erfahrungen mit dem PC an die Schüler weiterzugeben.
Einige weitere Lehrpersonen vermeiden die PC-Nutzung im Unterricht, da sie befürchten, dass die Internetnutzung in der Schule in solch einem Maße propagiert wird, dass Kinder auch in ihrer Freizeit vor dem PC-Bildschirm verbringen, insofern ihnen eine Möglichkeit dazu gegeben ist, was zum einen ihre körperliche Bewegung stark einschränkt und zum an- deren die Kontakte zu Freunden eingrenzt (Büttner, 2001, S.52). Diese Befürchtungen wer- den jedoch von empirischen Studien widerlegt, die besagen, dass „die Computernutzung unter Kindern in hohem Maße sozial organisiert [ist]“ (ebd., S.60). Zudem ist davon auszu- gehen, dass nur wenige Typen von Kindern ihre Freizeit ausschließlich mit dem neuen Me- dium verbringen werden. Dennoch sollten Erziehungsberechtigte und Lehrkräfte darauf ach- ten, dass die Bewegung der Kinder durch die Computernutzung nicht zu stark eingeschränkt wird, um Haltungsschwächen vorzubeugen.
Neben der Vermeidung des PCs im Unterricht aufgrund persönlicher Einstellungen oder Befürchtungen der Lehrenden ist zu hinterfragen, ob es sinnvoll ist, Grundschüler/ innen bereits heutzutage mit dem neuen Medium zu konfrontieren, obwohl dieses einer zügigen Entwicklung unterliegt, und Grundschüler/innen ihr Wissen über den PC erst in einigen Jah- ren einsetzen können (Wöckel, 2002, S.158).
Das eigenständige Arbeiten und Recherchieren der Grundschüler im Internet fordert letzt- endlich eine ganz neue Lehrerrolle, die mit einer solchen aus reformpädagogischen Zeiten verglichen werden kann, denn die Lehrperson übernimmt nun, anstatt der traditionellen Funktion des Wissensvermittlers die Funktion des Beraters, Planers und Helfers. Ein Unter- schied zur Reformpädagogik ist jedoch, dass sie durch den Einsatz des PCs und des Internets im Unterricht den alleinigen Besitz des Wissens verliert (ebd., S.161). Jedoch ist das Wissen durch die Informationsflut, die das Internet bietet, ein anderes geworden. Es hat den An- schein, als ob es heutzutage wichtiger ist, zu wissen, wie man möglichst schnell an Informa- tionen gelangt, ohne diese zu hinterfragen und in einen Gesamtkontext zu bringen. Beim Einsatz des Internets in der Grundschule sollte die Lehrkraft diese Art der oberflächigen In- formationsbeschaffung vermeiden, wobei Grundschüler/ innen ansatzweise lernen sollen, verschiedene Inhalte von Websites kritisch zu hinterfragen. In diesem Zusammenhang ist ein Auftrag an Lehrpersonen, Schüler/innen dafür zu sensibilisieren, welche Internetseiten für die Informationsgewinnung – etwa für die Vorbereitung eines Referates- geeignet sind. Hierbei sollte sie besonders gelungene und ungeeignete Websites gegenüberstellen, um diese in Zusammenarbeit mit den Schülern zu analysieren, damit diese ein Gefühl dafür entwi- ckeln können, welche Kriterien eine Website erfüllen sollte.
Die Lehrperson sollte an die Arbeit mit dem Internet jedoch wenig theoretisch herangehen, um die motivierende Wirkung des PCs nicht im Keim zu ersticken. Dennoch sollte der Um- gang mit dem Internet methodisch angeleitet werden, damit die Schüler „einen gezielten Weg durch das Hypertextangebot finden und die Informationen verstehen und einordnen lernen“ (ebd., S. 153). Dabei sollte sie sich Gedanken darüber machen, welche Lernziele sie mit dem neuen Medium erreichen möchte und welche Lerndefizite im Umgang mit dem PC und Internet auftreten können (ebd., S.106). Einige Lernziele der Nutzung des Internets in der Grundschule sind beispielsweise, Kinder in den Stand zu versetzen, mit den neuen Me- dien kritisch und kompetent umzugehen, sowie bewusst Informationen aus den Websites herausfiltern und anwenden zu können Trotz der Internetnutzung im Unterricht sollten die „traditionellen Medien und Arbeitsmittel wie Bücher, Briefe, Papier o.Ä.“ nicht in Vergessenheit geraten sollten (Wöckel, 2002,
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Arbeit zitieren:
Eva Fründt, 2004, Analyse der beiden Websites "www.dagmarwilde.de" und "www.sachunterricht-online.de" hinsichtlich ihrer Verwendbarkeit im Sachunterricht, München, GRIN Verlag GmbH
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