Gustav Radbruchs Rechtsphilosophie
Inhaltsverzeichnis
INHALTSVERZEICHNIS 3
EINLEITUNG 4
1. DIE METHODE DER RADBRUCHSCHEN RECHTSPHILOSOPHIE 5
1.1. METHODENDUALISMUS 5
1.2. METHODENTRIALISMUS 7
1.3. RELATIVISMUS 9
1.4. DIE MÖGLICHEN AUFGABEN DER RECHTSPHILOSOPHIE 12
2. DIE RECHTSPHILOSOPHIE VON 1932 12
2.1. DER BEGRIFF DES RECHTS 14
2.1.1. Die Rechtsidee 15
2.1.1.1. Gerechtigkeit 15
2.1.1.2. Recht und andere Normarten (Moral und Sitte) 16
2.1.1.3. Zweckmäßigkeit 18
2.1.1.4. Rechtssicherheit 20
2.1.1.5. Die Antinomien der Rechtsidee 20
2.2. DIE GELTUNG DES RECHTS 21
3. VERÄNDERUNGEN DER RECHTSPHILOSOPHIE RADBRUCHS NACH 1932 22
4. SCHLUSS 25
SIGLEN- UND LITERATURVERZEICHNIS 27
SIGLEN 27
LITERATUR 27
Einleitung
Im ersten Teil werde ich die Methode der Radbruchschen Rechtsphilosophie näher untersuchen. Dabei stütze ich mich auf Texte aus allen seinen Schaffensperioden, weil ich glaube, dass sich die Methode der Radbruchschen Rechtsphilosophie nicht grundlegend ändert. Für den Inhalt werde ich mich aber auf sein Hauptwerk, die Rechtsphilosophie von 1932 beschränken. Ich glaube zwar auch hier nicht, dass Radbruch zwischen diesen Texten grundlegende Veränderungen vornimmt, vielmehr präzisiert er bestimmte Positionen oder er akzentuiert sie aufgrund äußerer Umstände (politischer, geschichtlicher) mehr, aber eine integrale Darstellung seiner Rechtsphilosophie über den gesamten Zeitraum seiner Veröffentlichungstätigkeit würde den Rahmen dieser Arbeit sprengen. Ich werde aber an Stellen, wo es mir wichtig erscheint, auf andere Arbeiten verweisen oder kurz den Unterschied im Inhalt oder der Formulierung darstellen.
Der zweite Teil ist der Rechtsphilosophie von 1932 gewidmet.
Interessant und aktuell ist für mich die Rechtsphilosophie Radbruchs aufgrund der Mauerschützenprozesse und der damit zusammenhängenden Frage, ob rückwirkend jemand bestraft werden kann für Handlungen, die zur Zeit, als er sie begangen hat, nicht strafbar gewesen sind. Außerdem stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage, ob es gesetzliches Unrecht gibt und ein überpositives Recht. Diese Fragen sind aus Anlass der Prozesse gegen ehemalige DDR-Bürger von allgemeinem Interesse und werden in der rechtsphilosophischen und rechtstheoretischen Literatur kontrovers diskutiert. In diesem Zusammenhang tauchen der Name Gustav Radbruchs und die sogenannte "Radbruchsche Formel" häufig auf. Leider ist der Rechtsphilosophie als dem rechtsphilosophischen Hauptwerk Radbruchs zur Rechtsphilosophie zu diesem Problembereich explizit nicht allzu viel zu entnehmen, auch wenn in ihrer Konzeption die Radbruchsche Formel bereits angelegt ist. Deshalb gehe ich im dritten Teil kurz auf einige spätere Schriften Radbruchs ein. Im vierten Teil werde ich dann ein knappes Fazit ziehen.
Ein weiterer Grund, mich mit Radbruch zu beschäftigen, ist sein Relativismus. Im Bewusstsein des Pluralismus der Welt- und Wertanschauungen und der Rechtssysteme auf der einen Seite, der Globalisierung und des Zusammenwachsen vieler Bereiche des menschlichen gesellschaftlichen Lebens auf der anderen Seite, erscheint mir eine relativistische Einstellung, die von Toleranz geprägt ist und trotzdem nach einem gemeinsamen "Nenner" sucht und Grenzen setzt, unabdingbar. Ich wollte sehen, wie Radbruchs Ansatz von 1932 genau aussieht.
1. Die Methode der Radbruchschen Rechtsphilosophie
1.1. Methodendualismus
[...]
Arbeit zitieren:
Enrico Schäfer, 2000, Gustav Radbruchs Rechtsphilosophie, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Gustav Radbruch in der Diskussion zwischen Naturrecht und Positivismus
Jura - Rechtsphilosophie, Rechtssoziologie, Rechtsgeschichte
Seminararbeit, 27 Seiten
Rönne oder der Konjunktiv des Gottfried Benn
Germanistik - Neuere Deutsche Literatur
Hauptseminararbeit, 35 Seiten
Gerechtigkeit bei Aristoteles - Zur Frage der Gerechtigkeit in der Nik...
Philosophie - Philosophie der Antike
Hauptseminararbeit, 10 Seiten
Rawls versus Nozick: Gerechtigkeit als Fairness und Anspruchstheorie
Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte
Hauptseminararbeit, 21 Seiten
Immanuel Kant - die Metaphysik der Sitten (Öffentliches Recht)
Philosophie - Philosophie der Neuzeit (ca. 1350 - 1600)
Referat (Ausarbeitung), 19 Seiten
Das Spannungsverhältnis zwischen Recht und Moral bei Gustav Radbruch
Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts / Gegenwart
Hauptseminararbeit, 21 Seiten
Bernhard von Clairvaux: Epistula 363 - Der Aufruf zum Zweiten Kreuzzug...
Theologie - Historische Theologie, Kirchengeschichte
Seminararbeit, 24 Seiten
Rational-Choice-Theorie - Ein Einblick in die Rational-Choice-Theorie ...
Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen
Hausarbeit, 19 Seiten
Betrachtungen zum ontologischen Gottesbeweis von Anselm von Canterbury...
„...wenn mir jemand in Wirklic...
Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache)
Hausarbeit, 17 Seiten
Emile Durkheim - Die verschiedenen Selbstmordtypen sowie eine abschlie...
Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen
Hausarbeit, 22 Seiten
Der Selbstmord als Makrophänomen am Beispiel des egoistischen Selbstmo...
Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft
Seminararbeit, 18 Seiten
Enrico Schäfer's Text Gustav Radbruchs Rechtsphilosophie ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Enrico Schäfer hat den Text Gustav Radbruchs Rechtsphilosophie veröffentlicht
Enrico Schäfer hat einen neuen Text hochgeladen
0 Kommentare