Inhaltsverzeichnis:
1.) Vorwort
2.) Zusammenfassung des 1. Teiles (Erstes Buch): Was ist „das Gute“ oder „die
Glückseligkeit“?
3.) Zusammenfassung des 2. Teiles (Zweites Buch): Die ethischen und
verstandesmäßigen Tugenden
4.) Zusammenfassung des 3. Teiles (Drittes Buch): Freiwilligkeit und Unfreiwilligkeit
5.) Zusammenfassung des 4. Teiles (Viertes Buch): Freigebigkeit, Verschwendung und
Geiz
6.) Zusammenfassung des 5. Teiles (Fünftes Buch): Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit
7.) Schlusswort
8.) Literaturverzeichnis
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1.) Vorwort:
Ich habe mich dafür entschieden, ein Thema aus der Lehrveranstaltung zu wählen, welches meines Erachtens so interessant ist, sodass es in meiner Interesse liegt, mehr darüber zu erfahren.
Dabei handelt es sich um das Buch von Aristoteles, welcher über die „Nikomachische Ethik“ geschrieben hat.
Im Zuge der LV habe ich erfahren, dass es in diesem Buch unter anderem darum geht, einen Mittelweg im Leben zu finden. Ein Beispiel hierfür wäre, dass vom Mut der Mittelweg jener wäre, sich zwischen der Tollkühnheit und Feigheit zu befinden. Da dieses Buch aber mit Sicherheit noch etliches mehr beinhaltet, habe ich mich dazu entschieden, dieses zu lesen, um meinen Wissensdurst dazu zu stillen. Im Zuge dieser Arbeit werde ich aber lediglich die ersten fünf Teile seines Buches zusammenfassend bearbeiten.
2.) Zusammenfassung des 1. Teiles (Erstes Buch): Was ist „das Gute“ oder die „Glückseligkeit“?
Im so genannten „Ersten Buch“ von Aristoteles geht es darum, dass jede Lehre - als auch jede Handlung mit der Tatsache verbunden ist, dass man sich mit der Durchsetzung derer, ein Ziel daraus erhofft. Nachdem es eine große Anzahl von Handlungen und Wissenschaften gibt, ergeben sich demnach auch etliche Ziele, welche daraus resultieren. Mit Zielen möchte man sich selbst - oder anderen, Gutes tun. (vgl. Aristoteles, 2001, S. 9)
Als wichtigste Wissenschaft sieht Aristoteles die „politische Wissenschaft“. Denn sie würde festlegen, welche anderen Wissenschaften von Bedeutung sein sollten, und was die Menschen lernen sollten. Aber das „Gute“ welche die Politik für die Menschheit damit erreichen möchte, hat auch eine Kehrseite, welche Aristoteles wie folgt beschreibt:“ Das Edle und Gerechte, das der Gegenstand der politischen Wissenschaft ist, zeigt solche Gegensätze und solche Unbeständigkeit, dass man vermuten könnte, es beruhe nur auf dem Herkommen und nicht auf der Natur.“ ( Aristoteles, 2001, S. 11)
Ganz gleich würde es sich auch mit jenen Zielen verhalten, welche man seiner selbst Willen anstrebt - wie z.B. mit dem Reichtum. Viele Menschen sind am Reichtum bereits zu Schaden
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gekommen. So ist es auch bei der „Tapferkeit“: Auch durch sie, sind eine große Anzahl von Menschen schon zugrunde gegangen. (vgl. ebd., 2001, S. 11) Mit all diesen Zielen, Handlungen und Gütern, welche wir Menschen verfolgen oder erreichen wollen, streben wir aber im Grunde nur ein Ziel an: nämlich die „Glückseligkeit“. Leider neigen wir aber dazu, das „Sich-gut-Verhalten“ und dem „Gutleben“ mit der Glückseligkeit gleich zu stellen. (vgl. ebd., 2001, S. 13)
Außerdem gehen auch die Auffassungen, über die Begrifflichkeit „Glückseligkeit“ stark auseinander. Einige sind sich ihrer Unwissenheit darüber auch im Klaren, und „so bewundern sie jene, die etwas Großes und ihr Verständnis übersteigendes sagen.“ (Aristoteles, 2001, S. 15) Daher sollten wir damit beginnen, das „für uns Bekannte“ zu durchdenken, bevor man sich auf eine andere unbekannte Ebene begibt. „Darum muß der, der über das Schöne und Gerechte und überhaupt über die politische Wissenschaft hören will, eine gute Lebensführung aufweisen; denn der Ausgangspunkt ist das Daß, und wenn dieses hinreichend sichtbar geworden ist, dann bedarf es nicht mehr des Warum. Wer nun diese Lebensführung besitzt, der kennt entweder die Prinzipien schon oder wird sie leicht begreifen.“ (ebd., 2001, S. 15)
Dann widmet sich Aristoteles aber wieder der Frage, was das „Gute“ denn jetzt tatsächlich sei: Er sagt, dass es wohl in jeder Tätigkeit und in jeder Kunst ein anderes wäre. Dass es beispielsweise in der Medizin die Gesundheit wäre, erscheint logisch, aber was ist das „Gute“ für jeden einzelnen Menschen? „Wohl das, um dessentwillen alles übrige geschieht? (…) Bei jedem Handeln und Entschluss ist es das Ziel. Denn dieses ist es, wegen dessen man stets das übrige tut.“ (ebd., 2001, S. 25)
Das vollkommene Gute sieht Aristoteles aber im Endziel. Gäbe es nur ein einziges Endziel, wäre dieses das Gesuchte. Gibt es aber mehrere Endziele, so wäre das Gute, das vollkommenste unter ihnen - und darin wäre dann auch die Glückseligkeit zu finden. (vgl. ebd., 2001, S. 25)
Die Glückseligkeit ist außerdem mit der Eigentümlichkeit eines Individuums verbunden. Eigentümlichkeit beinhaltet auch, besondere Tätigkeiten zu besitzen. So wäre es beim Menschen also weder das Leben, der Wachstum oder auch die Wahrnehmung - denn auch Tiere besitzen all dies. Lediglich die Vernunft könnte man als Besonderes beim Menschen vermerken. (vgl. ebd., 2001, S. 29)
Aristoteles geht im „ersten Buch“ natürlich noch näher auf die Frage des Guten und der Glückseligkeit ein. Da es mir im Rahmen dieser Arbeit aber lediglich möglich ist, die für
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Arbeit zitieren:
Simone Strasser, 2005, Zusammenfassung des Buches von Aristoteles "Die Nikomachische Ethik": Erstes bis fünftes Buch, München, GRIN Verlag GmbH
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