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2.1 HISTORIE________________________________________________________________________ 4
2.2 WIRKUNG _______________________________________________________________________ 6
2.3 MENGEN ________________________________________________________________________ 7
2.4 DIAGNOSE_______________________________________________________________________ 8
2.5 FOLGEN________________________________________________________________________ 12
2.6 PRÄVENTION____________________________________________________________________ 14
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I
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In der vorliegenden Semesterreflexion werden anhand der von mir verwendeten Literatur
die Zusammenhänge der Thematik Ä$ONRKRO XQG 6FKZDQJHUVFKDIW³ erläutert. Es wird
versucht, detaillierte Literaturangaben im Text sowie im Literaturverzeichnis zu formulieren, um dem an Fragestellungen interessierten Leser gezielt weitere Informationsmöglichkeiten aufzuzeigen. Aufgrund der Komplexität der Thematik wird kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben.
Die Thematik „Alkohol und Schwangerschaft“ wurde von mir nicht nur aus Interesse gewählt, sondern die Auseinandersetzung mit der Literatur zu diesem Thema soll vor allem später meine Schülerinnen für dieses Thema sensibilisieren. Leider wissen viel zu wenige über das Fetale Alkoholsyndrom (FAS) bzw. Alkoholembryopathie (AE) Bescheid.
Kapitel 1 befasst sich dem Thema Sucht und Schwangerschaft. Nach einer kurzen historischen Einleitung werden im Kapitel 2 Wirkung, Menge, Diagnose, Folgen und Prävention näher erläutert. Kapitel 3 beschreibt die Thematik Sucht und Schwangerschaft unter dem geschlechtsspezifischen Aspekt. Eine Schlussbemerkung soll diese Arbeit abrunden und schließlich werden im Literaturverzeichnis alle Literaturangaben und im Abbildungsverzeichnis die Abbildungen dargestellt.
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Der Alkohol zählt bei diesen gefährdeten Frauen zum zentralen Bestandteil ihres täglichen Lebens und somit verdrängen sie die möglichen Schädigungen des Embryos durch das fortgesetzte Trinken oder sie verneinen ihre Alkoholsucht.
Jährlich werden z.B. in Deutschland über 2000 Kinder mit einem fetalen Alkoholsyndrom geboren. Noch mehr Kinder sind von Alkoholeffekten wie Entwicklungsverzögerung oder Intelligenzminderung betroffen. Vielen Frauen und Männern ist nicht bewusst, welche erschütternde und tiefgreifende Schäden der Alkoholkonsum bei dem ungeborenen Kind verursachen kann. 1
1 Vgl. DHS / 1, Seite 1.
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Grund für diese Unwissenheit ist u.a. ein Mangel an aufklärender Literatur zu diesem Thema. Ebenso wenig gibt es für alkoholgefährdete Mütter und Frauen Präventionen, d.h. Aufklärungs- und Vorbeugungsmaßnahmen, die von Frauenärzten, Suchtkliniken und ambulanten Behandlungsstellen durchgeführt werden. Zudem fehlt es an adäquate Betreuung von schwangeren Frauen mit Alkoholproblemen. Am fetalem Alkoholsyndrom trägt der Vater des Kindes oft ebensoviel Verantwortung wie die Mutter, denn die gesunde Entwicklung eines Ungeborenen hängt auch von der Beschaffenheit der Samenzellen ab. Ist das befruchtende Spermium durch starken Alkoholkonsum des Vaters deformiert, können beim ungeborenen Kind in vielerlei Hinsicht Defizite entstehen.
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Alkohol ist die häufigste bekannte Substanz, die Fehlbildungen in der Schwangerschaft verursacht. Vor 20 Jahren wurde erstmals vermutet, dass Alkoholismus in der Schwangerschaft zu einer spezifischen Kombination von Fehlbildungen, dem sogenannten "fetalen Alkoholsyndrom", führen kann. Die betroffenen Kinder sind sowohl körperlich als auch geistig-intellektuell und in ihrer sozialen Reifung beeinträchtigt. In Deutschland werden jährlich etwa 2000 Kinder mit dieser Kombination von Fehlbildungen geboren, nicht gerechnet die gering ausgeprägten Formen einer Alkoholschädigung, die sich z.B. nur als Konzentrationsstörungen bemerkbar machen. 2
Alkoholkonsum der Mutter während der Schwangerschaft ist eine häufige Ursache für an-geborene Missbildung, für Entwicklungs- und Wachstumsstörungen, so wie für Verhaltensauffälligkeiten beim Kind. Häufig ist schwangeren Frauen der schädigende Einfluss des Alkohols auf das werdende Leben bekannt. Trotzdem nehmen ca. 80% der werdenden Mütter während des Schwangerschaftsverlaufs Alkohol zu sich. Zum einen geschieht dies aus Unkenntnis über das Bestehen einer Schwangerschaft, zum anderen kennen die werdenden Mütter die potentiell schädigende Wirkung, die bereits geringe Alkoholmengen verursachen können, nicht. Zudem wird Alkohol während der Schwangerschaft als besonders angenehm in der Wirkung und wohlschmeckend empfunden. 3
2 Vgl. DHS / 1, Seite 7
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Dies ist ein Widerspruch an dem die meisten Frauen leiden: sie wollen Alkohol zum eige- nenWohl genießen und zugleich wissen, dass er für den Embryo schädlich ist. Dennoch glauben sie, was einem selbst gut tut („Wohl bekommt`s“), muss auch zum Wohle des Kindes sein. Durch Nichtwissen oder Nichtverstehen wird die Trennung vom eigenen Leib und „ Mein- Kind- im- Leib“ nicht vollzogen oder nichtverstanden. 4
Vor allem Frauen, die bereits Kinder haben, neigen in der Schwangerschaft verstärkt zum Alkoholkonsum. Keine andere Substanz schädigt die vorgeburtliche Entwicklung des Kindes so häufig und nachhaltig, wie Alkohol. Ferner ist das Trinken von Alkohol in der Schwangerschaft die häufigste, nicht - genetische Ursache einer geistigen Entwicklungsverzögerung bei Kindern. Seit Jahrhunderten beobachtet und dokumentiert die Wissenschaft die negativen Auswirkungen des mütterlichen Alkoholkonsums auf den Fötus, jedoch erst vor 25 Jahren konnte ein entsprechendes, medizinisches Symptombild definiert werden. Man nannte es Alkoholembryopathie (AE oder auch fetales Alkoholsyndrom (FAS). 5
In Deutschland zum Beispiel werden jährlich etwa 2200 Kinder geschätzt, die an einem fetalen Alkoholsyndrom leiden. 6
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Schon in der Bibel wird die schädigende Wirkung des Alkohols auf den Embryo beschrieben: „Und der Engel des Herrn erschien der Frau und sprach zu ihr: Siehe, du bist unfruchtbar und hast keine Kinder, aber du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären. So hüte dich nun, Wein oder starkes Getränk zu trinken und Unreines zu essen.“ Der Engel erscheint wenig später auch dem Mann:
3 Vgl. M. Zobel, Kap. 2
4 Vgl. DHS / 3, Seite 332
5 Vgl. M. Zobel, Kap. 2
6 Vgl. DHS / 1, Seite 1
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Arbeit zitieren:
Mag. Andrea Kanzian, 2002, Alkohol und Schwangerschaft, München, GRIN Verlag GmbH
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