Gliederung
Gliederung........................................................................................................................I
Abbildungsverzeichnis .................................................................................................. II
Einleitung 1
1. Begriffsklärung und definition 1
1.1 Das Event 1
1.2 Das Sport-Event 2
1.3 Die historische Entwicklung von (Sport-)Events 3
1.4 Faktoren für erfolgreiche (Sport-)Events 5
2. Unterscheidung von Breiten- und Spitzensport 7
2.1 Breitensport 7
2.2 Spitzensport 8
3. Mögliche Kriterien zur Abgrenzung von Sport-Events 9
Besucher 9
Vielfalt der integrierten Sportarten 9
Veranstaltungsort eines Sport-Events 10
Einzugsgebiete von Sport-Events 10
4. Systematisierung von Sport-Events 11
4.1 Ansatz über das Kriterium Besucher 11
4.2 Ansatz über Vielfalt der integrierten Sportarten 12
4.3 Ansatz über Einzugsgebiete von Sport-Events 13
5. Ausblick auf die weitere Entwicklung von Sport-Events 14
Anhang........................................................................................................................... 14 NA
Literaturverzeichnis 18
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Abgrenzung von Events 14
Abbildung 2: Abgrenzung nach Besuchern 15
Abbildung 3: Abgrenzung nach Vilefalt der integrierten Sportarten 16
Abbildung 4: Abgrenzung Einzugsgebieten von Sport-Events 17
Einleitung
Der Begriff „Event“ hat sich in den letzten Jahren zu einem festen Bestandteil der Kommunikationspolitik unzähliger Unternehmen entwickelt. Wer die Aufmerksamkeit möglichst großer Gruppen auf sich oder seine Produkte lenken möchte, veranstaltet ein Event. Schließlich muss ein Unternehmen seinen Kunden etwas Außergewöhnliches bieten, um sich auf den heutigen übersättigten Märkten behaupten zu können. Da Konsumenten kontinuierlich einer Fülle von Werbebotschaften gegenüberstehen, kann sich nur diejenige durchsetzen, welche stärker als andere ihre Aufmerksamkeit erregt. Ebenso versuchen sich auch Vereine und Sport-Event-Veranstalter von anderen abzugrenzen. So hat das Event auch im Sport-Marketing seinen festen Platz eingenommen. Ziel der sportlich orientierten Unternehmen und Vereine ist es, mit Hilfe von Sportereignissen möglichst viele Besucher anzusprechen und die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf sich zu lenken. Dabei spielt auch der Faktor Einnahmen eine wesentliche Rolle. Die nachfolgende Arbeit wird Sport-Events und ihre Entstehung näher beleuchten. Weiterhin werden Kriterien zur Abgrenzung von sportlichen Ereignissen identifiziert und in Bezug mit verschiedenen Sport-Events gebracht. Abschließend sollen verschiedenste Sportereignisse anhand der entworfenen Kriterien voneinander abgegrenzt und daraufhin systematisiert werden. Am Ende dieser Arbeit möchte der Autor einen Ausblick auf eine mögliche zukünftige Entwicklung des Events geben.
1. Begriffsklärung und –definition
Im nachfolgenden Abschnitt sollen grundlegende Dinge, wie die Definition und Begriffsklärung des Events bzw. Sport-Events, die Kriterien für eine erfolgreiche Gestaltung dieser sowie ihre historische Entstehung, erläutert und die Bedeutung der Events für die heutigen Unternehmen herausgestellt werden.
1.1 Das Event
Der Begriff „Event“ stammt ursprünglich aus dem Englischen und bedeutet
Ereignis. 1 Ein Ereignis ist nicht etwas, was jeden Tag geschieht, sondern etwas
Einmaliges, etwas Außergewöhnliches, d.h. ein Lichtblick im grauen Arbeits- oder Lebensalltag, etwas was sich diesem deutlich abhebt. Menschen verspüren oftmals das Bedürfnis aus ihrem monotonen Leben auszubrechen, wie es zum Beispiel beim Urlaub der Fall ist.
1 Vgl. O.V. (2003); Langenscheidt Business-Wörterbuch Englisch.
Dies machen sich Unternehmen zunutze. Sie inszenieren Ereignisse, um den Menschen eine willkommene Abwechslung zu ihrem gewohnten Leben zu bieten. Das Ziel des
Unternehmens ist es, seine neuen Produkte oder Dienstleistungen den Besuchern in außergewöhnlicher Art und Weise darzubieten und so eine emotionale Bindung zwischen ihnen und dem Produkt herzustellen. Der deutsche Kommunikationsverband BDW definiert Events als „… inszenierte Ereignisse sowie deren Planung und Organisation im Rahmen der Unternehmenskommunikation .., die durch erlebnisorientierte firmen- oder produktbezogene Veranstaltungen emotionale und physische Reize darbieten
und einen starken Aktivierungsprozess auslösen.“ 2 Events verfolgen also das
Ziel, dem Teilnehmer einer solchen Veranstaltung einen bestimmten Inhalt auf eine solch außergewöhnliche Weise zu präsentieren, dass das Interesse des Gastes am Kern der Veranstaltung geweckt wird, dieser eine emotionale Bindung dazu herstellt und dass seine Aufmerksamkeit erregt wird. Der Kern, dass sind überwiegend Produkte bzw. Dienstleistungen, Konzerte oder auch Sportarten, Vereine etc. . Um eine bleibende Impression zu hinterlassen, soll das Produkt für möglichst viele Sinne wie dem Geruchs-, Geschmack-, Tast-,
Hör- und Sehsinn, erlebbar gemacht werden. 3 Weiterhin sind bei solchen
Events oftmals auch die Medien involviert, die ihre Impressionen der Ereignisse an ihre Leser oder Zuschauer bzw. Zuhörer weiter vermitteln. Außerdem muss hinzugefügt werden, dass sich Events hinsichtlich des Veranstalters und ihrer Intention voneinander abgrenzen lassen und dass sie meistens auf eine bestimmte Zielgruppe zugeschnitten werden. Daraus folgend lassen sich Events unterteilen in: kulturelle, wirtschaftliche, gesellschaftspolitische, natürliche und sportliche Events. (Siehe dazu Abbildung 1 im Anhang Seite 14) Diese lassen sich jeweils in verschiedene Untergruppen aufsplitten.
1.2 Das Sport-Event
Abgeleitet aus der Definition des Events allgemein, kann ein Sport-Event als ein inszeniertes Ereignis charakterisiert werden, bei dem die Ausübung einer oder mehrerer Sportarten oder das Zuschauen im Mittelpunkt steht. Dieses soll bei den Besuchern Aufmerksamkeit erregen und eine emotionale Bindung zwischen ihnen und dem aktiven Sportler oder einem Sportverein schaffen. Aus Veranstaltersicht, kann das Ziel eines solchen Ereignisses die Generierung neuer Kunden, also Sportbegeisterter, die für den Besuch der Veranstaltung Geld bezahlen, sein. Des Weiteren kann die Absicht aber auch in der Popularisierung einer neuen Sportart und im Akquirieren einer Anhängerschaft
2 Inden, T. (1993); „Alles Event?!“; S.28.
3 Dreyer, A. (2004); Skript - Grundlagen der Kundenzufriedenheit; S.35.
oder in Intensionen liegen. Für den Konsumenten bietet sich hier einerseits die Gelegenheit, der Routine des Alltags zu entfliehen und gegebenenfalls seinen Stress und seinen Sorgen für die Dauer des Events hinter sich zu lassen und in
eine „andere Welt“ einzutauchen. Andererseits können die Besucher ihre Ikonen oder Lieblingsvereine sowie die Atmosphäre im Stadion oder am Veranstaltungsort hautnah erleben und zusammen mit Gleichgesinnten mit ihren Sportstars mitfiebern, sie anfeuern oder neue Erfahrungen sammeln.
1.3 Die historische Entwicklung von (Sport-)Events 4
Events sind jedoch keine neue Erfindung der heutigen Unternehmen. Ihr Aufkommen beruht auf der gesellschaftshistorischen Entwicklung der Lebensweisen, -inhalte und – ziele der Menschen.
Bereits vor 10.000 Jahren feierten die Steinzeitmenschen Feste. Sie wurden oftmals zu Anlässen wie der Ehrung oder Anbetung von Gottheiten, aber auch als genesungsfördernde Maßnahme zur Heilung eines Stammesmitglieds oder als Abschied vom Winter veranstaltet. Schon zu dieser Zeit bildeten diese Veranstaltungen Höhepunkte im Alltag.
Auch die Griechen veranstalteten Feste zu Ehren von Göttern. Es wird vermutet, dass die alle 4 Jahre stattfindenden olympischen Spiele ein Fest zu Ehren des Göttervaters Zeus gewesen seien. An der Austragungsstätte der Spiele in Olympia trafen sich die besten griechischen Athleten zu einem Kräftemessen. Anfänglich standen ausschließlich sportliche Wettkämpfe im Mittelpunkt, doch im Laufe der Zeit kamen auch gesellschaftliche Aspekte wie Erfahrungsaustausch, Handel und geselliges Beisammensein hinzu und machten die olympischen Spiele somit zu dem gesellschaftlichen Ereignis, das es heute ist.
Auch die Römer arrangierten zahlreiche Großveranstaltungen mit Namen „Brot und Spiele“, die zum Beispiel „… Wagenrennen, Gladiatorenkämpfe,
Hinrichtungen von Christen …“ 5 beinhalteten. Sicherlich stand hier weniger der
sportliche Gedanke im Vordergrund. Demnach war es der Regierung,
die diese Ereignisse inszenierte, wichtiger, den Besuchern, unter denen sich
viele wütende Arbeitslose befanden, „… ein Ventil für ihren Zorn …“ 6 zu bieten,
4 Die Informationen dieses Abschnitts beziehen sich überwiegend auf das Buch „Alles
Event!?“ von Inden, T. (1993); Seite 11 – 16.
5 Inden, T. (1993); „Alles Event?!“; S.12.
6 Inden, T. (1993); „Alles Event?!“; S.13.
Arbeit zitieren:
Matthias Schulz, 2004, Sport-Events - Ansatz einer Systematisierung, München, GRIN Verlag GmbH
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