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1) historische Hintergründe der Fibel
2) Biographie und Werdegang von Valentin Ickelsamer - Leselehrmethoden
3) Die Fibel von der Reformationszeit bis heute - Die religiöse Fibel (15.- 17. Jh.) - Das phansophische Elementarwerk (17. Jh.) - Die verständige Fibel (18. Jh.) - Die anschauliche Fibel ( 19. Jh.) - Abwandlungen der anschaulichen Fibel (19. Jh.) - Die kindertümliche Fibel ( 20. Jh.) - Die Lebensgemeinschaftsfibel ( 20. Jh.)
4) Literaturangabe
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Der Name „Fibel“ ist durch die Kindersprache aus „Bibel“ abgeleitet. Im 15. Jh., im Reformationsjahrhundert, war eine Fibel vergleichbar mit einer kleinen Bibel, da die Fibel hauptsächlich aus Bibelstücken aufgebaut war.
Die Fibel kann auf eine vierhundertjährige Geschichte zurückblicken, sie existiert in ihren Anfängen seit der Reformationszeit und reicht bis in unser Jahrhundert.
Der Name „Fibel“ war vor allem im norddeutschen Raum verbreitet, erst ab dem 18. Jh. wurde der Begriff „Fibel“ als Buchtitel allgemein bekannt und bekommt somit eine Eigenstellung. „Fibel“ steht nun allgemein für das erste Schul- und Lehrbuch.
Seit dem ersten Erscheinen der Fibel bis heute gibt es vier Grundprinzipien, welche die Fibel nach und nach geprägt haben:
- die Schule und damit die Pädagogen, welche die Gestalt der Fibel als Unterrichtsmittel festlegen. (die Fibel als erstes Schulbuch) - das Lesen- und Schreibenlernen, welches nach methodischen Schritten durchgeführt werden muss, und damit zu einem wichtigen Gesichtspunkt der Buchgestaltung wird. (gibt der Fibel den Charakter eines Lernbuches) - die kindlichen Leser selbst, die nur nach und nach die Welt in Sprache und Bild aufnehmen können. (die Fibel als Kinderbuch)
- der Bildungsauftrag, nach dem die Fibel in ihren Inhalten gestaltet wird. (die Fibel als Bildungsbuch)
Luthers begeisternde Worte im 16. und 17. Jh. gegenüber der Fibel bestärkt die damaligen Fibelschreiber wie Kristofferus Hueber - Valentin Ickelsamer - Peter Jordan - Jacob Gruessbeutel - Ortolph Fuchsperger - Johann Amos Comenius in ihrem Schaffen.
Luther schätzt Bücher überhaupt und setzt sich dafür ein Bibliotheken, besonders in großen Städten, zu errichten.
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Ickelsamer = „Einer von Ickelsheim“ ( Herkunftsname nach dem nicht weit entfernt gelegenen Orten Ober- und Unterickelsheim bei Uffenheim nahe dem vermeintlichen Geburtsort Ohrenbach)
- geboren um 1500 in Rothenburg an der Tauber - verstorben 1547 in Augsburgs - Valentin war ein talentierter Bauernjunge - Er besuchte bis 1518 die Rothenburger Lateinschule - Im Herbst 1518 Immatrikulation im Wintersemester an der Universität Erfurt als Valentin Ickelsamer Rothenburgia
- Er absolvierte in vier Semestern die „septem artes liberales“ (= die sieben freien Künste), was heute mit dem Grundstudium an der philosophischen Fakultät zu vergleichen ist.
- Im Sommersemester 1520 promoviert es zu einem niedrigen akademischen Grad („baccalaureus articum“)
- Er wechselte 1520 an die Universität nach Wittenberg und macht die Bekanntschaft mit Luther - Im Frühjahr 1524 verlässt er Wittenberg
- Im Herbst 1524 eröffnet Ickelsamer eine Deutsche Schule in Rothenburg an der Lesen Schreiben und Rechen gelehrt wird.
- 1524 verfasst er eine Streitschrift gegen Luther zur Verteidigung Andreas Bodenstein von Carlstadt - 1524 Heirat mit Margaretha
- 1525 verfasst er die Schrift „Clag ethliche Brüder“ in der seine religiöse und soziale Position zum Ausdruck kommt. Seiner Meinung nach sind Standes-und Bildungsunterschiede zweitrangig, alle Christen sollen brüderlich miteinander umgehen.
- 25. Mai 1525 verfasst er die Flugschrift „Ein ernstlich und wunderlich gesprech zwayer Kinder“, es ist ein Dialog zwischen dem Sohn eines Schusters und dem eines Feldhüters, in der in einfacher Katechismusform die Grundwerte und Anschauungen der evangelischen Lehre erörtert werden, wie
Arbeit zitieren:
Carolin Hildebrandt, 2002, Das Leseverfahren in fünf Jahrhunderten - Valentin Ickelsamer (16 Jh.) bis Anfang 20. Jahrhundert, München, GRIN Verlag GmbH
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Unterrichtsreihe für die 1. Klasse: Ein mehrdimensionaler Zugang zum „...
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