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Globale Führungsstile nach Kurt Lewin

Referat (Ausarbeitung),  2004, 10 Seiten
Preis: 4,99 EUR (E-Book)
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Details zum Text

Beschreibung

Veranstaltung:
Keine
Institution / Hochschule:
Autor:
Archivnummer:
V52455
ISBN (E-Book):
978-3-638-48165-6
DOI:
10.3239/9783638481656
Dateigröße:
206 KB

Kategorie:
Referat (Ausarbeitung)
Jahr:
2004
Seiten:
10
Bibliografie:
~ 6   Einträge
Note:
1,3
Sprache:
Deutsch

Schlagworte:

Zusammenfassung / Abstract

Keine Zusammenfassung vorhanden

Textauszug (computergeneriert)

Ruhr-Universität Bochum, Institut für Pädagogik
Hauptseminar: Bedingungen des Verhaltens in Organisationen
Sommersemester 2004

Globale Führungsstile nach Kurt Lewin

von: Alexander Wiesel

 


Inhaltsverzeichnis

1. Biographie Kurt Lewins S.3

2. Interessenlage Lewins hinsichtlich globaler Führungsstile S.3

3. Gruppenexperiment zu globalen Führungsstilen S.4

3.1 Versuchsaufbau S.4
3.2 autokratische Führung S.5
3.3 demokratische Führung S.6
3.4 Laisser-faire Führung S.6
3.5 Ergebnisse des Gruppenexperiments S.6

4. Fazit S.7

5. Kritik S.8

6. Literaturverzeichnis / Bibliographie S.9


 

 

1. Biographie Kurt Lewins

Der Psychologe Kurt Lewin wurde am 9.9.1890 im preußischen Mogilno in der Provinz Posen geboren. Er studierte Mathematik und Physik zunächst in Freiburg im Breisgau, dann in München und promovierte schließlich 1916 in Berlin zum Dr. phil. wo er sich anschließend auch habilitierte. Von 1932 - 1933 hatte er "eine Gastprofessur an der Stanford University in Kalifornien inne, von der er nicht mehr nach Deutschland zurückkehrte"1 Darüber hinaus wirkte er von 1935 - 1944 am Lehrstuhl für Kinderpsychologie an der University of Iowa, und hatte weitere Gastprofessuren 1937 - 1938 an der Harvard University sowie 1939 an der University of California in Berkeley. Ab 1945 leitete er das Research Center for Group Dynamics am Massachusetts Institute of Technology und konzentrierte sich dabei im Rahmen seiner Forschung bis zu seinem Tod am 12.2.1947 in Washington auf die Gruppen- und Motivationspsychologie.

2. Interessenlage Lewins hinsichtlich globaler Führungsstile

Kurt Lewins Interesse an der Erforschung verschiedener Führungsstile im Rahmen der Gruppenforschung lässt sich vor dem Hintergrund seiner Biographie angelehnt an Weber (1978) wie folgt nachvollziehen: Durch seine Erfahrung mit dem Totalitarismus veranlasst wollte K. Lewin empirisch gesichert erkennen, wie das faschistische Gruppenleben in Richtung auf Demokratie hin beeinflusst werden kann.... Dazu bedarf es nach Lewin vor allem eines Wechsels der Führungsstile, der eine Veränderung der Gruppenstrukturen bewirkt, durch die es erst möglich wird, die Individuen zu ändern. (S. 232) Der demokratische Führungsstil wird hierbei von Lewin begriffen als Element der psychologischen Umwelt von Menschen, die durch die Erfahrung demokratischer Prinzipien im sozialen Lebensraum erst zur Demokratie befähigt werden. In diesem Zusammenhang erschließt sich auch die traditionelle autoritäre Erziehung als Ursache für das Aufkeimen des Nationalsozialismus infolge des Scheiterns der Weimarer Republik, deren Bürger bis 1918 keinerlei demokratische Prägung erhalten hatten. Wie sich verschiedene Führungsstile auf soziales Klima und das Verhalten von Gruppenmitgliedern auswirken, untersuchte Lewin gemeinsam mit White und Lippit von 1937 - 1940 mittels lebensnaher Gruppenexperimente unter Laborbedingungen.

3. Gruppenexperiment zu globalen Führungsstilen

3.1 Versuchsaufbau

10 - 11 jährige amerikanische Jungen wurden in homogenen Kleingruppen von 5 Personen nach Alter, Intelligenz, Schulleistung, Aktivität und Beliebtheit zusammengefasst. Sie kamen zur Freizeitbeschäftigung zusammen, um Masken für ein geplantes Fest herzustellen. Die Mitteilung, daß diese Gruppen zur Erforschung von Jugendclubs gegründet wurden, schuf eine akzeptable Begründung für die ständige Anwesenheit von Wissenschaftlern.... Als unabhängige Variable wurde das Verhalten der erwachsenen Gruppenführer variiert. Dabei ging man von komplexen, typischen Führungsstilen aus, die durch genaue Instruktionen festgelegt worden waren. (Weber, 1978, S. 233) Die Gruppen erhielten nacheinander unterschiedliche Leiter die jeweils unterschiedliche Führungsstile praktizierten. Ziel war es zum einen Persönlichkeitsmerkmale auszuschalten und zum anderen die Führungsstile als plausibel erscheinen zu lassen.

[...]


1 Lewin, Kurt. (1999). In Deutsche Biographische Enzyklopädie (Band 6, S.364). München: K.G.Saur
 

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