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1. Vorwort
2. Einleitung
3. Begriffsdefinitionen
3.1 Psychische Störungen
3.2 Klassifikationsmodelle
3.3 Psychopharmaka
4. Die Schizophrenie
4.1 Grundlagen
4.2 Genese
4.3 Das schizophrene Erscheinungsbild
5. Symptomatik der Schizophrenie
5.1 Formale Denkstörungen und Sprachstörungen
5.2 Inhaltliche Denkstörungen
5.3 Wahrnehmungsstörungen Halluzinationen
5.4 Affektstörungen
5.5 Motorische Störungen
5.6 Sozialer Rückzug und Probleme der persönlichen Versorgung
5.7 Nebenmerkmale
6. Verlauf
7. Therapiemöglichkeiten
7.1 Pharmakotherapie
7.2 Psychotherapie
7.3 Soziotheraphie
7.4 Elektrokrampftheraphie
8. Zusammenfassung
9. Literaturverzeichnis
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9RUZRUW Wie und wann lässt sich sagen ob ein Mensch psychisch gestört ist? Einerseits können geistige Leistungen ganz ausfallen, wie zum Beispiel im Koma, wie aber können sie sich andererseits so verändern, das sie uns fremd, eigenartig und letztendlich ver- rückt erscheinen?
Sind diese Menschen gestört nur weil sie anders sind als die Masse der Bevölkerung oder ist diese psychische Anomalie vielleicht ein Schritt im Laufe der Evolution des KRPR VDSLHQV VDSLHQV. Könnten diese geistig gestörten Menschen nicht etwa besser an unsere Umwelt ange- passt sein als wir, die wir uns doch als „Normale bzw. Gesunde“ bezeichnen oder ist es mög- lich, das psychische Störungen ein Zeichen unseres selbstzerstörerischen Charakters sind und damit nur die Rache der Natur wiederspiegeln.
In der Ihnen vorliegenden Hausarbeit werde ich auf die Schizophrenie als eine der schwersten Formen geistiger Störungen eingehen.
Besonderer Schwerpunkt dieser Arbeit liegt neben der Symptomatik der Schizophrenie auf deren Therapiemöglichkeiten mittels einer Gruppe psychoaktiver Pharmaka, den Neuroleptika im Weiteren auch Antischizophrenika genannt.
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(LQOHLWXQJ Einleitend möchte ich einen kurzen Kommentar zu dem Oskar preisgekrönte Film „A beauty- full mind“ geben.
Der anfänglich relativ normal wirkende Mathematiker John Nash beschäftigt sich während seines Studium mit der Erforschung des Phänomens der regulierenden Dynamik (Gleichge- wicht). Sein Mitbewohner und Studienkollege verhilft ihm zum durchbrechenden Erfolg sei- ner Idee und somit zu einer hohen Anstellung an einer staatlichen Forschungseinrichtung. Seine Genialität bei der Decodierung verschlüsselter Nachrichten wird in einem geheimen Projekt des Verteidigungsministeriums benötigt. Er bekommt, von einem amerikanischen Agenten den Auftrag, in den Zeitungen nach geheimen Botschaften, an die von den Russen eingeschleusten „Sleeper“, zu suchen. Die Wichtigkeit dieses Projektes beruht auf dem ge- planten Einsatz einer russischen Atombombe auf amerikanischem Territorium. Zunehmend leidet Prof. Nash an Verfolgungswahn und sozialer Isolation. Erst die Heirat mit einer Studentin holt ihn aus dieser Zurückgezogenheit wieder in ein gesellschaftliches Leben. Prof. Nash wird während einer Rede an seiner ehemaligen Universität gefangen genommen. Er denkt der russische Geheimdienst hätte ihn gekidnappt aber erst hier wird deutlich welche Ausmaße die Symptome der Schizophrenie angenommen haben.
Sein Studienkollege, der amerikanische Agent und die Verfolgungen durch russische Spione waren alles nur Halluzinationen.
Nach der Einlieferung in eine geschlossene Anstalt und wochenlanger medikamentöser Be- handlung versucht Nash wieder zu forschen und zu lehren. Nach anfänglichen Schwierigkei- ten bei der sozialen Integration und dem Umgang mit den immer noch vorhandenen Halluzi- nationen wird Prof. Dr. Jon Nash 1994 in Stockholm, Schweden, der Nobelpreis für seine geniale Entwicklung des regulierenden Gleichgewichts verliehen.
Genie und Wahnsinn liegen also manchmal ganz dicht beieinander.
Das Auftreten des Wahns bei einem Menschen ist für seine Umwelt ein erschütterndes Ereig- nis, das oft mit Unverständnis, Angst und Verachtung beantwortet wird. Dies spiegelt sich stark im Umgang mit diesem Menschen wieder.
So wurden beispielsweise im Mittelalter gemütskranke Menschen für Wesen gehalten, welche von Göttern oder von dem christlichen Gott „geschlagen“ seien. Der Wahn und die Sünde
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wurden in Verbindung gebracht. Als Folge ihres anormalen Verhaltens wurden sie in „Nar- rentürmen“ angekettet, ausgepeitscht, als Hexen verbrannt, als böswillige Kriminelle inhaf- tiert oder als faule Störenfriede ausgestoßen.
Zur Zeit der französischen Revolution setzte sich der französische Psychiater Pinel für die Abschaffung der Fesseln für Geisteskranke ein. Trotz alledem waren die Lebensbedingungen für diese „Irren“ noch immer hart genug.
Erst vor 200 Jahren begann man zu erkennen, dass es sich bei diesen Menschen um Kranke handelt. Die wissenschaftliche Untersuchung der Krankheit begann allerdings erst vor etwas mehr als 100 Jahren. Der deutsche Psychiater Emil Kraepelin (1856-1929) gab ihr 1896 den Namen „Dementia praecox“ („frühzeitige Verblödung“) und wurde damit zum Begründer des modernen Schizophrenie-Konzeptes (Hahlweg & Dose, 1998).
Ein weiterer Pionier auf diesem Forschungsgebiet ist der Psychiater Eugen Bleuler. Um die Jahrhundertwende beschäftigte er sich eingehend mit den Störungen des Denkens geistes- kranker Patienten. Im Assoziationsversuch fand er bei einer beträchtlichen Gruppe von Pati- enten eigenartige Reaktionen.
Bleuler (1911) beschrieb dies wie folgt:
Ä,PPHUYRUKDQGHQLVWGLHHLJHQDUWLJH$VVR]LDWLRQVVW|UXQJ'LH$VVR]LDWLR QHQYHUOLHUHQLKUHQ=XVDPPHQKDQJ9RQGHQWDXVHQG)lGHQGLHXQVHUH*HGDQ NHQOHLWHQXQWHUEULFKWGLH.UDQNKHLWLQXQUHJHOPlLJHU:HLVHGDXQGGRUWEDOG HLQ]HOQHEDOGPHKUHUHEDOGHLQHQJURHQ7HLO'DGXUFKZLUGGDV'HQNUHVXOWDW XQJHZ|KQOLFK XQG RIW ORJLVFK IDOVFK )HUQHU VFKODJHQ GLH $VVR]LDWLRQHQ QHXH %DKQHQHLQ%HLP([SHULPHQWDVVR]LLHUWHLQH3DWLHQWLQDXI+HU]Ã)DGHQ¶ZHLO ]ZHL +HU]HQ ZLH GXUFKHLQHQ)DGHQYHUEXQGHQVHLHQ HLQHDQGHUH=ULFKHULQ DXI 1DGHO ± ÃGHU 3LQLH¶ (LQH >3DWLHQWLQ@ QHQQW +HX ÃHLQ 8QWHUKDOWXQJVPLWWHO GHU.KH¶³ Bleuler widersprach dem Kraepelinschen Konzept aufgrund klinischer Untersuchungen und kam zu dem Schluss, dass nicht alle Störungen, die unter diesem Konzept zusammengefasst wurden, in dementieller Entwicklung münden (Hahlweg & Dose, 1998).
1911 veröffentlichte Bleuler ein Buch, in dem er diese Patienten schizophren nannte und die Erkrankung als Schizophrenie („Spaltungsirrsesein“ von schizo- „Spalt, gespalten“; phren- eigentlich „Zwerchfell“, im weiteren Sinn „Geist...Seele“) bezeichnete. Damit war die schwerste aller Geisteskrankheiten von anderen psychischen Störungen erstmals klar abge- grenzt und benannt.
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Arbeit zitieren:
Michael Baerwald, 2002, Schizophrenie - Symptomatik, Verlauf, Therapiemöglichkeiten , München, GRIN Verlag GmbH
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Sabine Bräuer
Professor Nash und Schizophrenie.
Ich bin selbst eine angeblich schizophrene Frau. Man hat mich 1999 für 5 Monate in der Psychiatrie verwahrt und mit Unmengen von Neuroleptika zugedröhnt. Auch ich litt unter Verfolgungswahn. Ich meinte, ich werde abgehört usw. Heute, nach 6 Jahren, habe ich Anzeige bei der Polizei erstattet, da ich zu 99,9 % davon ausgehe, daß ich 15 Jahre nach der Wende immernoch von der Stasi bespitzelt werde und dies auch vor 6 Jahren bereits so war. Wenn demnächst die Ermittlungen abgeschlossen sein werden, bin ich endlich rehabilitiert. Ich habe also ein ganz ähnliches Schicksal erdulden müssen, wie Prof. Nash. Ich sah letztens den Film im Fernsehen und meine, daß Prof. Nash niemals schizophren war. Wer einen höchst sensiblen Geist besitzt (er auf der logisch rationalen Seite, ich auf der intuitiven Seite - ich habe mit Mathematik nichts am Hut), reagiert auf Schwingungen, die man nicht einordnen kann, übermäßig. Sein Reaktionsmuster ist mir sehr vertraut und ich kann es absolut nachvollziehen. Soviel ich weiß, unterhalten sich die Regisseure, Produzenten oder Drehbuchautoren von Hollywood mit Leuten aus dem Pentagon über Filmprojekte und lassen sich beraten...Aus meiner Intuition heraus möchte ich behaupten, daß Prof. Nash tatsächlich für den Geheimdienst gearbeitet hat. Wenn natürlich NIEMAND dies bestätigt, wenn einem NIEMAND glaubt, man für verrückt erklärt wird von Fachleuten (Psychiatern), dann kann es durchaus passieren, man glaubt selbst, man sei irre. Was bleibt einem anderes übrig...!!!??? Es läge mir persönlich viel daran, daß dieser Skandal, der er meiner Intuition zufolge ist, aufgedeckt wird und Prof. Nash rehabilitiert wird. Hauptsächlich um seiner selbst willen. Es gab schon mal solch ein prominentes Opfer. Ernest Hemingway. Auch er wurde als schizophren diagnostiziert, erhielt Elektroschocks und nahm sich dann das Leben. Später gab der amerikanische Geheimdienst zu, ihn beschattet zu haben. Wer weiß, wie viele in Psychiatrien landen, nur weil sie derart sensitiv die feinen Schwingungen um sie herum aufnehmen, sie aber nicht einordnen können und deshalb verrückt spielen...!!! Und in den Psychiatrien werden sie dann wirklich krank gemacht. Zum Glück konnte ich allein die Neuroleptika absetzen und der Umnebelung meines Gehirns und meiner Persönlichkeit ein Ende bereiten. Vielleicht können Sie diese Zeilen an entsprechend kompetente Personen weiterleiten. Wie gesagt, es liegt mir viel daran, daß Prof. Nash rehabilitiert wird. Solch ein genialer Geist, ein Nobelpreisträger, ist nicht verrückt, er wurde verrückt gemacht. Das sagt mir meine Intuition. Sicher hat der Geheimdienst begründetes Interesse, dies nicht aufzuklären. Damit schafft man sich die Möglichkeit, spätere Fälle ebenso behandeln zu können und die Welt würde keinen
am Wednesday, March 16, 2005-