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Hausarbeit, 2005, 10 Seiten
Autor: Sebastian Witte
Fach: Wirtschaft - Controlling
Details
Institution/Hochschule: Fachhochschule Lausitz
Tags: Leverage-Effekt, Theorie, Praxis, Finanz-, Risikocontrolling
Jahr: 2005
Seiten: 10
Note: 1,3
Literaturverzeichnis: ~ 5 Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-47513-6
ISBN (Buch): 978-3-638-84188-7
Dateigröße: 105 KB
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Zusammenfassung / Abstract
Die Determinierung der optimalen Kapitalstruktur ist ein essentieller Bestandteil der Finanzplanung. Hierbei gibt es eine riesige Auswahl an Methoden und Modellen zur Entscheidungshilfe, allerdings mit der Einschränkung, dass einige nur theoretischer Natur und somit in der Praxis irrelevant sind. In dieser Arbeit wird der Leverage-Effekt als eventuell auftretendes Phänomen in solchen Modellen näher betrachtet.
Textauszug (computergeneriert)
Der Leverage-Effekt
von: Sebastian Witte
Wintersemester 2005 / 06
Inhaltsverzeichnis
1. Die Theorie des Leverage-Effekts 3
1.1 Definition und Restriktionen 3
1.2 Symbolik sowie Darstellung und Herleitung wichtiger Kennzahlen 3
1.3 Darstellung des Leverage-Effekts 5
1.4 Leverage-Chancen und –Risiken 5
1.5 Kritische Würdigung des Modells 6
2. Der Leverage-Effekt anhand eines Beispiels aus der Praxis 7
2.1 Eigenkapitalrentabilität 8
2.2 Auswirkungen einer Ausweitung der Kapitalbasis 8
2.3 Erweiterung der Kapitalbasis durch Fremdkapital 8
2.4 Negativer Hebeleffekt 8
3. Literaturverzeichnis 10
1. Die Theorie des Leverage-Effekts
Die Determinierung der optimalen Kapitalstruktur ist ein essentieller Bestandteil der Finanzplanung. Hierbei gibt es eine riesige Auswahl an Methoden und Modellen zur Entscheidungshilfe, allerdings mit der Einschränkung, dass einige nur theoretischer Natur und somit in der Praxis irrelevant sind. Im Folgenden wird der Leverage- Effekt als eventuell auftretendes Phänomen in solchen Modellen näher betrachtet.
1.1 Definition und Restriktionen
Für die Definition des Leverage-Effekts gibt es vielerlei Ansätze. Mit einfachen Worten kann man jedoch sagen, dass sich durch den Leverage-Effekt die Eigenkapitalrentabilität durch zusätzlichen Fremdkapitaleinsatz steigern lässt, sofern dieser zu mehr Erträgen als Aufwendungen führt. Bei der Betrachtung des Leverage-Effekts herrscht allerdings ein gewisses Maß an Naivität, denn die Voraussetzungen zur Gültigkeit dieses Effekts sind sehr realitätsfern. Zum einen muss der Sollzinssatz für zusätzlich aufgenommenes Fremdkapital konstant sein und unterhalb der Investitionsrendite, d.h. der Gesamtkapitalrentabilität, liegen. Zum anderen muss die Rendite bei weiteren Investitionen und dementsprechenden Kapitaleinsatz gleichbleibend sein.1
Diese Annahmen sind jedoch in der Finanzierungspraxis selten anzutreffen. Mit der Realisierung der rentabelsten Projekte ist es nicht möglich gleichrentable Projekte zu finden und anschließend durchzuführen, d.h. eine konstante Investitionsrendite ist nahezu unmöglich. Des Weiteren steigt das Kreditausfallrisiko bei zunehmender Fremdkapitalaufnahme und somit steigenden Verschuldungsgrad. Für dieses Tragen eines erhöhten Risikos wollen die Fremdkapitalgeber entschädigt werden, welches durch einen höheren Zinssatz für Fremdkapital abgegolten wird. Damit wird auch die Restriktion eines konstanten Sollzinssatzes widerlegt.2
1.2 Symbolik sowie Darstellung und Herleitung wichtiger Kennzahlen
In diesem Abschnitt wird nun genau der Zusammenhang zwischen Eigenkapitalrentabilität und Verschuldungsgrad, d.h. dem Verhältnis zwischen Fremd- und Eigenkapital, betrachtet. Dazu wird die in Abbildung 1 vorgestellte Symbolik verwendet.
Abb. 1: Symbolik beim Leverage-Effekt3
[Abbildung in der Downloaddatei vorhanden]
Bei der Herleitung des Leverage-Effekts wird zunächst vom Bruttogewinn ausgegangen: [Formel in der Downloaddatei vorhanden]
Um den Nettogewinn zu erhalten, müssen nun die Fremdkapitalzinsen abgezogen werden: [Formel in der Downloaddatei vorhanden]
Im Anschluss wird nun der Nettogewinn Gn im Verhältnis zum eingesetzten Kapital betrachtet, woraus sich die Eigenkapitalrentabilität ergibt: [Formel in der Downloaddatei vorhanden]
Unter der geltenden Prämisse, dass Gesamtkapitalrentabilität und Sollzinssatz konstant sind, besteht nun folglich ein Zusammenhang zwischen Verschuldungsgrad und Eigenkapitalrentabilität. Bei der geltenden Annahme, dass die Gesamtkapitalrentabilität größer sein muss als der Sollzinssatz ergibt sich nun mit steigendem Verschuldungsgrad eine höhere Eigenkapitalrentabilität, welches auch in Abbildung 2 ersichtlich ist.4 Aus diesem Grund wird der Verschuldungsgrad V auch als Hebel bezeichnet, da er der beeinflussende Faktor ist.
Abb. 2: Grafische Darstellung des Leverage-Effekts5 [Abbildung in der Downloaddatei vorhanden]
1.3 Darstellung des Leverage-Effekts
[...]
1 Hierzu Däumler, Betriebliche Finanzwirtschaft, S.65 f.
2 Dazu etwa Wöhe, Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, S. 755.
3 Quelle: in Anlehnung an Perridon/Steiner, Finanzwirtschaft der Unternehmung, S. 479 ff.
4 So auch Däumler, Betriebliche Finanzwirtschaft, S. 66 f.
5 Quelle: nach Däumler, Betriebliche Finanzwirtschaft, S. 67.
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