Inhaltsverzeichnis
1 Präzisierung der Fragestellung 3
2 Definitionen. 4
2.1 Telearbeit/Teleworking - juristische Definition 4
2.2 alternierende Telearbeit 5
2.3 Intranet 5
2.4 Satellitenbüros/ Nachbarschaftszentren/ 5
Telearbeitszentren 5
3 Entwicklung von Telearbeitsplätzen. 5
3.1 Erste Anfänge der Telearbeit 5
3.2 Telearbeit in den 80er Jahren 6
3.3 Telearbeit heute 6
3.3.1 Bei welchen Tätigkeiten ist Telearbeit zu finden? 7
3.3.2 Bei welcher Unternehmensgröße wird Telearbeit eingesetzt? 8
3.3.3 Wer ist Telearbeiter? 8
3.3.4 In welchen Regionen gibt es Telearbeit? 9
3.4 Ausblick 9
4 Zielstellung und Motivation 11
4.1 Motivationen für Arbeitnehmer 11
4.2 Motivation für Arbeitgeber. 12
2
5 Probleme der Arbeitsgestaltung 12
5.1 Organisatorische Aspekte. 12
5.2 Soziale Aspekte 13
5.3 Wirtschaftliche Aspekte. 13
5.4 Technische Aspekte 9
5.6 Arbeitsplatzgestaltung. 14
5.7 Die Rechtslage 15
6 Aktuelle Projektthemen 18
Quellenverzeichnis
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Im Zusammenhang mit der Entwicklung zur Informationsgesellschaft kristallisiert sich eine neue Tätigkeitsform - die Telearbeit - heraus.
Im ersten Teil unserer Hausarbeit gehen wir auf die geschichtliche Entwicklung von den Anfängen bis heute ein und geben einen Ausblick über die weitere Entwicklung der Telearbeit. Mit diesem Teil beschäftigte sich Salome Lechtenfeld (Gliederungspunkt 3).
Der zweite Abschnitt beschreibt kurz die Vorteile der Telearbeit für Arbeitnehmer und Arbeitgeber und greift mögliche Probleme der Arbeitsgestaltung auf. Abschließend werden aktuelle Projektthemen genannt. Mit diesem Teil befasste sich Annett Höpfner (Gliederungspunkte 4 - 6).
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Telearbeit leistet, wer in selbst gewählter oder einer vom Arbeit- oder Auftraggeber bereitgestellten Arbeitsstätte einfache oder qualifizierte Angestelltentätigkeit an einer EDV-Anlage verrichtet, die durch elektronische Kommunikation mit dem Betrieb des Arbeit- oder Auftraggebers verbunden ist. Typische Merkmale von Telearbeit:
- ausschließlich oder alternierend außerhalb der betrieblichen Arbeitsstätte
- nicht nur vorübergehend
- Nutzung elektronischer Informations- und Kommunikationstechniken -- Verbindung mit der Betriebsstätte über elektronische Kommunikationsmittel -- Datenfernübertragung der Arbeitsaufgaben und der Arbeitsergebnisse -- Bildschirmarbeit ist nicht immer Telearbeit
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Telearbeitsform, die durch den regelmäßigen Wechsel des Arbeitsortes gekennzeichnet ist. An mindestens einem Tag in der Woche muß der Arbeitnehmer im Betrieb arbeiten.
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firmeninternes Internet, restriktiver Zugriff für Firmenangehörige
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Telearbeitsform, die den Beschäftigten ermöglicht, sowohl in Gruppen als auch in der Nähe ihrer Wohnung zu arbeiten, in Deutschland noch nicht anzutreffen.
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Die Ursprünge der Telearbeit sind in den 70er Jahren zu finden.
In den USA kam das erste Mal eine Diskussion über Telearbeit auf. Die Arbeit sollte zum Menschen kommen und nicht wie üblich die Menschen zur Arbeit. Hintergrund war die weltweite Ölkrise, die Überlegungen notwendig machte, wie Energie einzusparen und Verkehrsprobleme vermindert werden könnten.
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In dem selben Zeitraum wurden flexiblere Arbeitsbedingungen gefordert. Da die Frauenerwerbstätigkeit in den Industrieländern stieg, wurde das Anliegen immer größer, Beruf und Familie mittels neuer Arbeitsformen zu vereinbaren. Unabhängig davon hat die Telearbeit auch einen Ursprung in Nordeuropa. In den ländlichen Regionen errichtete man sogenannte Telehäuser. Vorab wurde die notwendige Informations- und Kommunikationstechnologie bereitgestellt, die Bevölkerung entsprechend geschult und schließlich Serviceleistungen und Telearbeitsplätze angeboten.
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Seit den 80er Jahren gibt es auch Diskussionen in Deutschland über Telearbeit. Die öffentliche Meinung war überwiegend negativ, da bei einer so geringen Verbreitung falsche Vorstellungen von Telearbeit üblich waren. Auch die Gewerkschaften lehnten Telearbeit ab. Sie befürchteten, dass durch die geringen Kontrollmöglichkeiten der Arbeitgeber und das relativ ungeschützte Beschäftigungsverhältnis die Ausbeutung der Arbeitnehmer wiederkehren könnte und forderten deshalb ein Verbot. Nachdem diese Idee also kategorisch abgelehnt worden war, verebbte die Diskussion schnell wieder.
Die vorhandenen Telearbeitsplätze beschränkten sich auf wenige Tätigkeiten (Konzepterarbeitung, Textformulierung, Daten- und Texterfassung). Auf breiter Basis konnte sich die Telearbeit nicht durchsetzen. Dazu fehlten die technischen Voraussetzungen. Die Technik beschränkte sich auf unvernetzte PC´ s und den Disketten-versand per Post, Absprachen wurden durch Telefon, allenfalls Telefax getätigt.
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Seit Beginn der 90er Jahre ist das Interesse an Telearbeit in Deutschland stetig gestiegen. Eine Betriebsvereinbarung für außerbetriebliche Arbeitsstätten regelte 1991
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Arbeit zitieren:
Annett Hoepfner, 2001, Entwicklung von Telearbeitsplätzen und Probleme der Arbeitsgestaltung, München, GRIN Verlag GmbH
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