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Inhaltsverzeichnis:
1. Einleitung 2
2. Die Autorin und ihre Werke 2 3
3. Presslers Werke, Filme und Preise 4 6
3.1. Werkverzeichnis
3.2. Filme
3.3. Preise/Auszeichnungen
4. Zusammenfassung der behandelten Romane 7 11
4.1. Die Zeit der schlafenden Hunde
4.1.1 Anlass der Autorin
4.1.2. Machart des Romans
4.2. Malka Mai
4.2.1. Anlass der Autorin
4.2.2 Machart des Romans
5. Erläuterung der behandelten Romane im Bezug auf 12 15
5.1. Israel
5.2. Das dritte Reich
5.3. Adoleszenz
6. Didaktische Überlegungen zu Malka Mai 16
7. Resümee 16
8. Handout für die Studierenden 17
9. Literaturverzeichnis 18
1
1. Einleitung
In dieser Arbeit beschäftige ich mich mit der Kinder- und Jugendbuchautorin Mirjam Pressler und ihren Werken. Hierbei beziehe ich mich schwerpunktmäßig auf zwei ihrer neuesten Werke „Malka Mai“ und „Die Zeit der Schlafenden Hunde“.
Zunächst zeige ich Presslers Leben und Werdegang anhand eines kurzen Autorenportraits. Anschließend liste ich ihre gesamten Werke und Preise auf. Der Hauptteil dieser Arbeit besteht jedoch in der Beschäftigung mit den beiden oben genannten Jugendbüchern im Zusammenhang mit Nationalsozialismus, Israel, dem dritten Reich und Adoleszenz. (lateinisch: späterer Abschnitt des Jugendalters)
2. Mirjam Pressler als Autorin
Mirjam Pressler, wurde am 18.6.1940 in Darmstadt unter dem Mädchennamen Gunkel geboren. Sie wuchs bei Pflegeeltern in einem Dorf an der Bergstraße auf. Sie ist Deutsche jüdischen Glaubens.
Nach zwei Jahren am Gymnasium in Darmstadt machte sie einen kurzen Internatsaufenthalt in Bernsheim. Mit dem Berufsziel Kunstmalerin studierte sie sechs Semester an der Hochschule für Bildende Künste in Frankfurt am Main.
Danach übernahm sich einige Zeit Gelegenheitsarbeiten in München. Nach einem längeren Israelaufenthalt heiratete sie einen Israeli. Zwischen 1966 und 1969 brachte sie drei Töchter zur Welt.
Schon vor der Trennung von ihrem Mann begann sie - 1970 - einen Jeansladen zu betreiben. Nach der Kündigung der Betriebsräume 1979 nahm sie eine Halbtagsstelle als Bürokraft an und begann mit dem Schreiben. Ausdrücklich hebt sie hervor, dass sie durch wirtschaftliche Not und die durch ihre Kinder bedingte Bindung ans Haus zum Schreiben gekommen sei, allerdings angeregt durch die Begeisterung für moderne realistische (insbesondere skandinavische) Jugendbücher, für die sich ihre Töchter interessierten. Heute lebt sie als freie Schriftstellerin und Übersetzerin in der Nähe von München. Sie übertrug schon mehr als 200 Titel aus dem Hebräischen, dem Englischen, Niederländischen, Flämischen und Afrikaans ins Deutsche. 1
Ihr erster Roman, „Bitterschokolade“ (1980) war ein riesiger Erfolg. In diesem Buch geht es um eine Außenseiterin, die ihre Erfahrungen in sich „hineinfrisst“. Gelobt wird von der Kritik das sichere Gespür der Autorin für die realen Probleme und das seelische Befinden von Kindern und Jugendlichen. So behandelt sie in ihren Bücher immer wieder Themen wie
1 http://www.mdr.de/leipzig-liest/buecherpreis/1192899-hintergrund-1270643.html
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Ausgrenzung, Verlusterfahrungen und das Aufwachsen in schwierigen sozialen Verhältnissen.
Mirjam Pressler hat die deutschsprachige Kinder- und Jugendliteratur mit ungemein lebensnahen und gehaltvollen Texten bereichert und sich große Verdienste um den literarischen Dialog zwischen Deutschland, den Niederlanden und Israel erworben, der auch ein Beitrag zur Völkerverständigung ist. 2
2 Nach: http://www.lesenswert.de/au5.html (Hans Schlicht über Pressler), 2004
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3. Presslers Werke, Filme und Preise
3.1. Werkverzeichnis 3.1.1. Bilderbücher
§ „Tintoretto. Ein Bilderbuch“. Illustrationen von Michael Grejniec. Düsseldorf (Patmos) 1994.
§ „Das Ding“. Bilderbuch. Illustrationen von Jutta Timm. München (Ellermann) 1995.
§ „Nora ist mal so, mal so“. Bilderbuch. Illustrationen von Astrid Krömer. Frankfurt/M. (Alibaba) 1996.
§ „Kopfunter Kopfüber. Ein Bilderbuch zum Drehen“. Illustrationen von Julian Jusim. München, Wien (Hanser) 1999.
§ „Sarah und Simon“. Bildergeschichte. Weinheim, Basel (Beltz & Gelberg) 2004. 3.1.2. Kinderbücher
§ „Nun red doch endlich“. Kinderroman. Weinheim, Basel (Beltz & Gelberg) 1981.
§ „Novemberkatzen“. Kinderroman. Weinheim, Basel (Beltz & Gelberg) 1982.
§ „Jessi. Ich schenk dir meinen Wackelzahn“. Ravensburg (Maier) 1987.
§ „Jessi. Drei Dackel bringen Glück“. Ravensburg (Maier) 1988.
§ „Jessi. Lutzibutzi spinnt“. Ravensburg (Maier) 1990.
§ „Der schönste Hund der Welt“. Würzburg (Edition Benziger Arena Verlag) 1992.
§ „Sieben und eine Hex“. Bindlach (Loewe) 1992.
§ „Leselöwen - Geschwistergeschichten“. Bindlach (Loewe) 1993.
§ „Nora im Kaufhaus“. Ravensburg (Maier) 1994.
§ „Leselöwen - Geburtstagsgeschichten“. Bindlach (Loewe) 1994.
§ „Jola und Nickel im Verkehr“. Bindlach (Loewe) 1994.
§ „Jessi und die Tante Dorothea“. Ravensburg (Maier) 1995.
§ „Jola und Nickel feiern Geburtstag“ Bindlach (Loewe) 1995.
§ „Jola und Nickel auf dem Bauernhof“. Bindlach (Loewe) 1995.
§ „Schlaf gut, Nora“ Ravensburg (Maier) 1995.
§ „Ben und Lena im Kindergarten“. Bindlach (Loewe) 1997.
§ „Ben und Lena gehen einkaufen“. Bindlach (Loewe) 1997.
§ „Ben und Lena und das Kätzchen“. Bindlach (Loewe) 1997.
§ „Leselöwen - Gutenachtgeschichten“. Bindlach (Loewe) 1998.
§ „Ben und Lena gehen zum Arzt“. Bindlach (Loewe) 1999.
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§ „Überraschung für Timmi und andere Geburtstagsgeschichten“. Illustrationen von Maria Wissmann. Bindlach (Loewe) 1999.
§ „Ben und Lena freuen sich auf Weihnachten“. Bindlach (Loewe) 2000. 3.1.3. Jugendbücher
§ „Riesenkuss und Riesenglück“. Hamburg (Oetinger) 1984.
§ „Die Geschichte von Rosalindes Mondfahrt“. Ausgedacht und gemahlt von Gitte Spee. Ravensburg (Maier) 1988.
§ „Rosalinde und der Albatros“. Ravensburg (Maier) 1989.
§ „Auch Vampire können sich irren und andere Geschichten zum Gruseln“. Würzburg (Arena) 1994.
§ „Spukgeschichten“. Weinheim, Basel (Beltz & Gelberg) 2004. 3.1.4. Romane
§ „Bitterschokolade“. Roman. Weinheim, Basel (Beltz) 1980.
§ „Stolperschritte“. Roman. Stuttgart (Spectrum) 1981.
§ „Kratzer im Lack“. Roman. Weinheim, Basel (Beltz & Gelberg) 1981.
§ „Zeit am Stiel“. Roman. Weinheim, Basel (Beltz & Gelberg) 1982.
§ „Wenn das Glück kommt, muss man ihm einen Stuhl hinstellen“. Roman. Weinheim, Basel (Beltz & Gelberg) 1994.
§ „ Shylocks Tochter“. Frankfurt/M. (Alibaba) 1999.
§ „Malka Mai“. Roman. Weinheim, Basel (Beltz & Gelberg) 2001.
§ „Für Isabel war es Liebe“. Roman. Weinheim, Basel (Beltz & Gelberg) 2002.
§ „Die Zeit der schlafenden Hunde“. Roman. Weinheim, Basel (Beltz & Gelberg) 2003.
§ „Rosengift“. Roman. Weinheim, Basel (Beltz & Gelberg) 2004. 3.1.5. Taschenbücher
§ „Leselöwen - trau-dich-Geschichten“. Bindlach (Loewe) 1986.
§ „Mit 64 stirbt man nicht“. Frankfurt/M. (Fischer) 1986. (= Fischer Taschenbuch 8134)
§ „Nickel Vogelpfeifer“. Weinheim, Basel (Beltz & Gelberg) 1986.
§ „Leselöwen - Omageschichten“. Bindlach (Loewe) 1987.
§ „Bär Brumm Bär“. Bilder von Gitte Spee. Ravensburg (Maier) 1988.
§ „Wer sich nicht traut, ist ein Feigling“. München (Deutscher Taschenbuch Verlag) 1990. (= dtv junior 709190).
§ „Jessi. Eine Sekunde nicht aufgepasst“. Ravensburg (Maier) 1992.
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Arbeit zitieren:
Theresa Wachauf, 2004, Zu: Mirjam Pressler - Juden im 3. Reich und aktuelle Literatur zu Kindheit und Adoleszenz, München, GRIN Verlag GmbH
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vmayer
Note "gut"?.
Die Note "gut" ist leider nicht nachvollziehbar.
Formal und inhaltlich eine Katastrophe.
am Sunday, November 02, 2008-