I Inhaltsverzeichnis II
I Inhaltsverzeichnis
I Inhaltsverzeichnis II
II Abbildungsverzeichnis III
III Abkürzungsverzeichnis. IV
1 Einleitung. 1
2 Destinationsmanagement 2
3 Tasmanien. 4
3.1 Natur - Flora und Fauna 5
3.2 Geschichte und Kultur 9
4 Tourismus in Tasmanien. 12
4.1 Naturtourismus in Tasmanien. 14
4.2 Kulturtourismus in Tasmanien 15
4.3 Destinationsmanagement in Tasmanien 16
5 Fazit 20
IV Literaturverzeichnis 21
V Anhang V
II Abbildungsverzeichnis III
II Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Tasmanische Flagge 5
Abbildung 2: Tasmanischer Regenwald 7
Abbildung 3: Tasmanischer Teufel, Platypus und Echidna 8
Abbildung 4: Destinationsmanagement betreibende Organisationen/Unternehmen 18
IV III Abkürzungsverzeichnis
III Abkürzungsverzeichnis
Anm. d. Verf. Anmerkung der Verfasserin AU$ australische Dollar DL Dienstleistungen ebd. eben da et al. et alii etc. et cetera f. folgende ff. fortfolgende GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung IVS International Visitor Survey Mt. Mount NP National Park/Nationalpark NVS National Visitor Survey vgl. vergleiche o.J. ohne Jahr qkm Quadratkilometer s. Seite TAS Tasmanien USP Unique Selling Proposition z.B. zum Beispiel
1 1 Einleitung
1 Einleitung
Ausschlaggebend für die Entscheidung wohin die Reise gehen soll ist meist die Destination an sich, dabei werden die touristischen Angebote der Destination vom Reisenden als ein umfassendes Produkt wahrgenommen. 1 Mit der zunehmenden Mobilität der Re isenden und den Möglichkeiten Distanzen schneller und günstiger zurückzulegen als dies noch vor einigen Jahren möglich war, man denke nur an die strukturellen Veränderungen im Flugve rkehr, nimmt auch die Konkurrenz zwischen den einzelnen Destinationen zu. Sie werden durch die höhere Erreichbarkeit einerseits zwar für eine größere Anzahl von Reisenden ein mögliches Reiseziel, andererseits gibt es für die Reisenden auch eine größere Anzahl von erreichbaren Reisezielen. Aus diesem Grunde ist es sehr wichtig, wie eine Destination sich darstellt, welche Schwerpunkte sie in der Angebotsgestaltung setzt und welche Zielgruppen angesprochen werden. LAWS formuliert die Aufgabe eines Destinationsmanagers wie folgt: „attracting sufficient (…) visitors to provide the economic demand needed by all the area’s tourism businesses, and crucially, ensuring that visitors are satisfied with their experiences.” 2 In der vorliegenden Hausarbeit soll auf die Thema tik des Destinationsmanagements am Beispiel Tasmaniens eingegangen werden. Dabei soll vor allem der Natur-und der Kulturtourismus berücksichtigt werden.
Nach dieser Einleitung wird in Kapitel zwei ein etwas generell gehaltener Teil über die theoretischen Hintergründe und die Aufgaben des Destinationsmanagement erfolgen. In Kapitel drei wird ein Überblick über Tasmanien gegeben und in Bezug auf die Themenwahl das Augenmerk besonderes auf die Natur, Kultur und Geschichte Tasmaniens gerichtet. Im folgenden Kapitel vier wird der Tourismus in Tasmanien näher betrachtet. Es wird wieder verstärkt auf die beiden Aspekte Naturtourismus und Kulturtourismus einge gangen, Angebote und ihre Nachfrage sollen aufgezeigt werden. Ebenso soll darauf eingegangen werden wie Tasmanien sich darstellt und was die Ziele des Destinationsmanagements in Tasmanien sind. In Kapitel fünf soll ein Fazit gezogen und eine Bewertung des Destinationsmanagements in Tasmanien gegeben werden.
1 Vgl. Roth, Peter; Schrand, Axel (Hrsg.) (2003): Touristikmarketing - Reiseveranstalter, Verkehrsträger,
Tourismusdestinationen, München,. S. 46.
2 Laws, Eric (1995): Tourist Destination Management - Issues, Analysis and Policies, London, S. 104.
2 Destinationsmanagement 2
2 Destinationsmanagement
Wie schon in der Einleitung beschrieben ist die Destination 3 oft ausschlaggebend bei der Auswahl des Reiseziels, ihr fällt somit in der Tourismuswirtschaft eine besondere Bedeutung zu. Der folgende kurze Überblick soll die Komplexität und einige Problemfelder des Destinationsmanagement aufzeigen.
KASPAR nennt Destinationen „Kristallisationspunkte touristischen Geschehens“ und weist sie mit ihren touristischen Attraktione n als „Ziel- und Mittelpunkte des Tourismus“ aus. 4 Unter einer Destination werden die natürlichen Angebote und alle abgeleiteten Ange-botsfaktoren gefasst, die speziell dem Tourismus dienen. 5 Nach FREYER umfassen Destinationen die
„verschiedenen touristischen Zielgebiete, von kleinen Kommunen über Städte, Regionen bis
zu Ländern und Ländergruppen. Ferner beinhaltet der Begriff Destination oftmals die ver-
schiedenen Marketingträger wie öffentliche Ämter, Fremdenverkehrsvereine und -verbände
(…). Im Rahmen der Tourismuswirtschaft nehmen Fremdenverkehrsorte oder touristische
Destinationen eine Zwitterfunktion zwischen Leistungsträgern, Reiseveranstaltern und Rei-
semittlern ein.“ 6
Destinationsmanagement kann auf verschiedenen Ebenen erfolgen. Auf lokaler Ebene erfolgt diese Aufgabe in Zusammenarbeit mit den touristischen Leistungsanbietern vor Ort; Destinationsmanagement wird von Verkehrsämtern und Verkehrsvereinen durchgeführt. 7 Ebenso gibt es Destinationsmanagement auf Regional-, Landes-, und Nationalebene; je hö her die Ebene, desto mehr stehen beratende, forschende und vermarktende Tätigkeiten im Vo rdergrund.
Die touristischen Attraktionen und Einrichtungen einer Destination müssen dem Re isenden vorgestellt werden, damit er sie nachfragen kann. Diese Aufgabe wird nicht nur von den einzelnen Leistungsanbietern durchgeführt, sondern auch von den Tourismusorten und -verbänden. Die Übernahme dieser Aufgabe durch die Tourismusverbände und -vereine
3 Destination wird als ‚touristische Region’ definiert und folglich in dieser Hausarbeit synonym verwendet.
Das englische Wort destination wird auch mit Zielort, Reiseziel. Ausflugsziel und Bestimmungsort über-
setzt. In der deutschsprachigen Tourismusliteratur ist der Begriff Destination nicht so stark verbreitet wie
in der angelsächsischen Literatur.
4 Kaspar, Claude (1991): Die Tourismuslehre im Grundriss, Bern, S. 48.
5 Vgl. Freyer, Walter (2001): Tourismus-Marketing - Marktorientiertes Management im Mikro- und Makro-
bereich der Tourismuswirtschaft, München, S. 462 f..
6 Freyer, Walter (2001), S. 23 vgl. auch Bieger, Thomas (Hrsg.) (2005): Management von Destinationen,
München, S. 55 ff.. Eine graphische Darstellung zur Schematisierung von Destinationen kann Anhang 1:
Schematisierung von Destinationen S. VI entnommen we rden.
7 Immer häufiger werden die Verkehrsvereine und Verkehrsämter in die Rechtsform einer GmbH überführt,
auch aus haftungstechnischen Gründen, z.B. wenn Reiseveranstaltertätigkeiten wahrgenommen werden.
2 Destinationsmanagement 3
ist auch deshalb der Fall, weil die kleineren lokalen und regionalen Le istungsanbieter gar nicht die Ressourcen haben, um ihre Dienstleistungen außerhalb ihres unmittelbaren Aktionsradius zu bewerben. 8 Oft stellen die Tourismusverbände und -vereine keine eigene n konkreten Leistungen her, vielmehr erwirken sie eine Verknüpfung und Bündelung der touristischen Angebote zu einem Gesamterlebnis und sind Anlaufstelle für touristische Informationen, sowohl von Nachfrager-, als auch von Anbieterseite. 9
Die regionalen Gegebenheiten bestimmen den Schwerpunkt in der Angebotsstruktur, daraus abgeleitet ergeben sich für die Destinationen verschiedene Tätigkeiten: 10
- Pflege und Verbesserung der Infrastruktur, des Orts- und Erscheinungsbildes
- Marketingaufgaben (Marktforschung, Angebotsgestaltung, Vertrieb, Öffentlichkeitsarbeit etc.)
- Beratung, Information und Betreuung der Gäste
- Entwicklung, Organisation und Durchführung örtlicher Veranstaltung
- Schutz natürlicher Ressourcen
Diese Aufgaben stellen gewissermaßen das Leistungsprofil der Destinationen dar. Dabei ist zu beachten, dass Gestaltungsmöglichkeiten der natürlichen und abgeleiteten Angebots-faktoren nur begrenzt möglich sind. So lassen sich die natürlichen Angebotsfaktoren (z.B. Klima, Landschaftsbild) nur bedingt beeinflussen. Eine Möglichkeit auf die natürlichen Angebotsfaktoren Einfluss zu nehmen ist beispielsweise der Naturschutz. Auch auf die Mentalität und Einstellung der Bevölkerung zum Tourismus ist nur ein begrenzter Einfluss z.B. in Form von Öffentlichkeitsarbeit und Binnen-Marketing möglich. 11 Um für die Destination/Region angemessenes Destinationsmanagement betreiben zu können, ist wie bei jedem modernen Marketing ein planvolles Vorgehen Voraussetzung. Planvolles Vorgehen umfasst die Schritte: Analyse und Bewertung der aktuellen Situation, Prognose der zukünftigen Entwicklungen des Umfeldes, Festlegung der Ziele und der zu ergreifenden Maßnahmen, Implementierung und Kontrolle derselben. 12 Hierbei ergibt sich die Problematik, dass im Destinationsmanagement Ziele angestrebt werden können, die nicht unbedingt von allen Leistungsträgern in der Destination verfolgt werden, da für einzelne Leistungsanbieter andere Interessen im Vordergrund stehen könnten; Interessenkonflikte sind somit nicht immer auszuschließen.
8 Vgl. Laws, Eric (1995), S. 104.
9 Vgl. Roth, Peter; Schrand, Axel (Hrsg.)(2003), S. 46.
10 Vgl. Roth, Peter; Schrand, Axel (Hrsg.)(2003), S. 47.
11 Vgl. Freyer, Walter (2001), S. 462 f..
12 Vg l. Laws, Eric (1995), S. 105.
Arbeit zitieren:
Barbara Boron, 2005, Natur- und kulturtourismuswirtschaftliches Destinationsmanagement am Beispiel von Tasmanien, München, GRIN Verlag GmbH
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