"Einführung Europa", Klasse 4, Heimat- und Sachkunde
von: Karen Bender
2. Staatsprüfung
Gliederung
1. Bedingungsanalyse 3
1.1 Sozial- und Arbeitsverhalten 3
1.2 Lernvoraussetzungen 4
2. Fachwissenschaftliche Analyse 5
2.1 Europa und die EU 5
2.2 Vorstellung einzelner Länder 5
3. Didaktische Überlegungen 8
3.1 Einbettung des Themas in den Gesamtzusammenhang 8
3.2 Begründung des Themas 8
3.2.1 Auswahl des Themas Europa 8
3.2.2 Didaktische Reduktion 9
3.2.3 Zugänglichkeit 9
3.2.4 Exemplarität 10
3.2.5 Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung 10
3.3 Bezug zum Bildungsplan 11
4. Methodische Überlegungen 13
4.1 Phasenfolge und ihre Begründung 13
4.2 Begründete Auswahl von Lern- und Arbeitstechniken, Medien und Arbeits- und Sozialform 14
4.2.1 Einsatz von Medien 14
4.2.2 Einsatz von Arbeits- und Sozialform 14
4.3 Diskussion von Alternativen 15
4.4 Differenzierungsmaßnahmen 15
5. Lernziele 16
6. Tabellarischer Unterrichtsentwurf 17
7. Literaturverzeichnis 19
8. Anhang 20
1. Bedingungsanalyse
Die Klasse 4b setzt sich aus 9 Jungen und 13 Mädchen zusammen.
1.1 Arbeits- und Sozialverhalten
Die Kinder kennen mich seit Mai 2004 und haben mich von Anfang an als Lehrperson wahrgenommen. In meiner ersten Ausbildungsphase unterrichtete ich die Kinder in einigen Englischstunden. Seit September diesen Jahres habe ich einen dreistündigen Lehrauftrag im Fach HuS in dieser Klasse. Die Schule befindet sich seit dem Schuljahr 2003/2004 innerhalb eines Modellversuches, in dem die Fächer Bk, TW, Musik und HuS zum Fächerverbund NuK zusammengeschlossen sind. Dieser Modellversuch sollte den neuen Fächerverbund MeNuk des neuen Bildungsplanes austesten, weshalb ich bereits in dieser vierten Klasse fächerübergreifend unterrichte und Merkmale von MeNuk in meinen Unterricht aufnehme. Da ich jedoch in HuS noch meine Prüfung ablege, werde ich in dieser Unterrichtsstunde meinen Schwerpunkt in diesem Fach legen. Trotzdem beziehe ich Zugänge aus anderen Fächern (Musik und BK) mit ein, um das Thema Europa ganzheitlich erfahren zu lassen. Die Klasse ist schnell zu motivieren und die meisten Kinder nehmen rege am Unterricht teil. Das Unterrichten macht bei solch einem Interesse von Seiten der Kinder sehr viel Freude. Stille Kinder wie M., A. oder M. müssen ab und zu aufgefordert werden, sich verbal am Unterrichtsgeschehen zu beteiligen.
S. ist sehr motiviert und möchte seine Gedanken und Ideen am liebsten ständig verbalisieren. Ihn muss man als L. immer wieder an die Klassenregeln (Strecken) erinnern. Außerdem reagiert er oft beleidigt oder gerät in Rage, wenn etwas nicht nach seinem Willen abläuft. Er ist sehr sensibel und kann mit seiner Wut manchmal nicht umgehen, weswegen er teilweise Probleme mit seinen Mitschülern hat. Ich versuche besonders einfühlsam auf seine Gefühle eingehen und ihm die Aufmerksamkeit zu geben, die er braucht. E., N. und K. sind manchmal verschwätzt, was aber mit einem entsprechenden Hinweis schnell eingestellt wird. Seit dem zweiten Halbjahr ist C. neu in die Klasse gekommen. Sie ist ein sehr schüchternes Mädchen, das aber weiterentwickelter erscheint als die anderen Mädchen in dieser vierten Klasse. Ich habe das Gefühl, dass sie dadurch Schwierigkeiten hat, den Anschluss an die Klassengemeinschaft zu finden. In der großen Pause sehe ich sie sehr oft mit Mädchen aus der fünften Klasse zusammen und kaum mit ihrer eigenen Klasse. Alles in allem muss man in dieser Klasse kaum disziplinieren und das Arbeits- und Sozialverhalten der Schüler ist insgesamt hervorragend.
1.2 Lernvoraussetzungen
Wie auch schon in den bisherigen Stunden werde ich auch in dieser Einführungsstunde das Vorwissen und die Interessen der Kinder zu dem neuen Thema innerhalb eines Gesprächs ermitteln, um meine weitere Unterrichtsplanung daraufhin abzustimmen (Vermeidung von Wiederholungen, vertiefte Behandlung ihrer Interessen). Der Sinn und Zweck dieses Vorgehens wurde den Schülern/innen in vorangegangenen Unterrichtsstunden transparent gemacht. So nehmen sie selbst Einfluss auf die kommenden Unterrichtsstunden und fühlen sich ernst genommen. Die Schüler sind von meinem bisherigen Unterricht freie Formen wie Lerntheke oder Werkstattunterricht gewöhnt. Die offene Unterrichtsform Lernen an Stationen, die ich in dieser Einführungsstunde einsetzen möchte, ist in dieser Form für die Klasse neu. Ich bin mir aber sicher, dass sie die Merkmale anderer bereits bekannter offener Unterrichtsformen auf Lernen an Stationen übertragen können. Manche Schüler/innen wie M. oder I. sind sehr unselbstständig. Sie kommen oft zu mir und haben Nachfragen. Diesen Kindern hilft es sehr, wenn sie die Sicherheit einer Gruppe hinter sich wissen und so Aufgaben bewältigen können. Deshalb versuche ich meinen Unterricht daraufhin abzustimmen und lasse vieles in Gruppen erarbeiten. Die Kinder in den Gruppen wurden von mir immer wieder darauf hingewiesen, dass jeder beteiligt sein muss und so werden schwächere Kinder mitgezogen, ohne dass sie einfach nur dabei sind und Arbeitsergebnisse ohne eigenes Mitwirken übernehmen.
2. Fachwissenschaftliche Analyse
2.1 Europa und die EU
[...]
Arbeit zitieren:
Karen Bender, 2005, "Einführung Europa", Klasse 4, Heimat- und Sachkunde, München, GRIN Verlag GmbH
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