Planungsmodell nach dem Fachdidaktischen Modell der Schweiz
Thema: Pflegerische Aspekte der Menschenwürde in der Betreuung eines Patienten mit diagnostiziertem Hirntod
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis .................................................................................................... 2
Einführung 4
1. Allgemeindidaktische Überlegungen 5
1.1 Bedingungsanalyse 5
Schultyp 5
Unterrichtsraum 5
Lernbedingungen 5
Sozioemotionale Bedingungen 6
Bezug der Lernenden zum Thema 6
Zeitvorgabe 6
Bedingungen der Lehrkraft 7
Eigene Erfahrung und Bezug zum Thema 7
Bezug zum Kurs 7
1.2 Lehrprozess 7
Thema 7
Stoffsammlung 8
Fiktives Szenario 8
1.3 Mögliche (Grob)Lehrziele 8
1.4 Didaktische Reflexion 9
Ganzheitlichkeit 9
Komplexität 9
Prinzipienorientierung 10
Abstraktheit 10
Ähnlichkeitshemmung 11
Exemplarizität 11
Transfer 11
2. Methodische Vorüberlegungen zur 1 Unterrichtseinheit 12
2.1 Geplante Methoden 12
2.2 Szenario 14
2.3 Optiken 14
2.4 Haltung 15
2.5 Mögliche (Fein)Lehrziele 15
2.6 Handlungsalternativen 15
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Thema: Pflegerische Aspekte der Menschenwürde in der Betreuung eines Patienten mit diagnostiziertem Hirntod
2.7 Verlaufsplan 16
2.8 Baumdiagramm 18
3. Zwischenreflexion 19
4. Weitere Planung 21
4.1 Geplante Methoden 21
4.2 (Fein)ziele 23
4.3 Verlaufsplan 24
5. Reflexion des Gesamtunterrichts 26
6. Literaturverzeichnis 28
7. Internetrecherche 29
Anhang .................................................................................................................... 30 30
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Planungsmodell nach dem Fachdidaktischen Modell der Schweiz
Thema: „Pflegerische Aspekte der Menschenwürde in der Betreuung eines Patienten mit diagnostiziertem Hirntod“
Einführung
Das dritte Praktikum vom 05.04.2005 bis 02.05.2005 absolviere ich in der Fachweiterbildung des Pflegepersonals in Intensivpflege und Anästhesie am Klinikum der Universität München – Großhadern.
Ich werde 2 x 90 Minuten Unterricht im Kurs I und Kurs II nach dem Fachdidaktischen Modell der Schweiz zu dem Thema: „Pflegerische Aspekte der Menschenwürde in der Betreuung von Patienten mit diagnostiziertem Hirntod“ gestalten. Dieses Fachdidaktikmodell wurde in der Schweizer Kaderschule für Krankenpflege des Schweizer Roten Kreuzes in Aarau entwickelt. Die Lehrprobe findet am 02.05.2005 von 14:45 – 16:15 Uhr im Kurs I statt. Prüferin ist Frau K., Lehrgangsleitung des Lehrgangs „Leitung und Unterricht“ am Berufsfortbildungswerk München.
Meine Praktikumsbetreuerin ist Frau K. S. bei der ich mich auf diesem Wege ganz herzlich bedanken möchte.
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Planungsmodell nach dem Fachdidaktischen Modell der Schweiz
Thema: „Pflegerische Aspekte der Menschenwürde in der Betreuung eines Patienten mit diagnostiziertem Hirntod“
1. Allgemeindidaktische Überlegungen
1.1 Bedingungsanalyse
Schultyp
Fachweiterbildung des Pflegepersonals in Intensivpflege und Anästhesie am Klinikum der Universität München – Großhadern.
Unterrichtsraum
Der Unterrichtsraum ist ein Hörsaal ohne Fenster, deshalb nur mit künstlichem Licht zu erhellen und mit annähernd eben verlaufenden Sitzreihen. Die gesamte Anzahl der Sitzplätze beträgt 144. Es sind 26 Teilnehmer (TN), die sich im ganzen Hörsaal und vor allem in den hinteren Sitzreihen verteilen. Die Medienausstattung des Hörsaales lässt fast keine Wünsche offen. Sie umfasst OHP, große Wandtafel, Computeranlage mit Beamer und Media-Player, Filmkamera, Video und freie Wandflächen. Leider ist kein Flipchart-Bord vorhanden. Flipchartblätter können aber an die Wand, bzw. Tafel geklebt werden. Da der Raum sehr groß ist und keine weiteren Räumlichkeiten zur Verfügung stehen, kann für Gruppenarbeiten der gesamte Hörsaal gut genutzt werden.
Lernbedingungen
Die Ausbildung Fachweiterbildung des Pflegepersonals in Intensivpflege und Anästhesie beginnt jedes Jahr im Oktober und dauert zwei Jahre. So wird unterschieden in Kurs I und Kurs II. Der Unterrichtstag ist je Kurs der Montag im 14- tägigen Abstand. Ein Jahr hat den Pflegeschwerpunkt Anästhesie und ein Jahr den Pflegeschwerpunkt Intensivpflege, das heißt die Kurse haben die gleichen Unterrichtsinhalte an den jeweiligen Unterrichtstagen. Die Zahl der TN pro Unterricht kann aus diesem Grund variieren, weil die Kursteilnehmer nicht an ihren Unterrichtstag gebunden sind und den Montag tauschen können. Mein Planungsmodell bezieht sich auf den Kurs I, der im Oktober 2004 begonnen hat.
Im Kurs I sind insgesamt 26 TN, davon 15 weibliche und 11 männliche TN. Alle TN haben eine abgeschlossene 3-jährige Berufsausbildung zur examinierten Pflegekraft und verfügen über mindestens 6 Monate Berufspraxis in der Anästhesie und/oder
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Planungsmodell nach dem Fachdidaktischen Modell der Schweiz
Thema: „Pflegerische Aspekte der Menschenwürde in der Betreuung eines Patienten mit diagnostiziertem Hirntod“
Intensivpflege. Das Alter variiert zwischen 22 und 42 Jahre. 8 TN des Kurses kommen von Anästhesieabteilungen und 18 TN kommen von Intensivstationen. Dadurch ist es sehr wichtig, bei der Gruppenbildung auf eine gute Durchmischung zu achten, da die TN sehr unterschiedliche Erfahrungswerte mitbringen und sich dann gegenseitig gut ergänzen können.
Sozioemotionale Bedingungen
Die TN des Kurses machen einen sehr motivierten Eindruck. Das Gruppenprofil lässt sich schwer beurteilen, da sich die TN eben nur alle 14 Tage am Montag zum Unterricht treffen. Gruppenarbeiten sind bei den TN nicht so beliebt, werden aber dann konstruktiv mitgemacht. Es gibt einzelne Kleingruppen, deren Zusammensetzung vom jeweiligen Einsatzort abhängt. Bei der Gruppenzusammensetzung muss deshalb darauf geachtet werden, dass die Gruppen gut durchmischt sind, wie oben schon beschrieben. Erwähnenswert ist, dass die TN zum größten Teil Frontalunterricht, oft unterstützt mit Beamer, erhalten. Dies bedingt sich durch den hohen Anteil an Unterrichten, die von Ärzten übernommen werden. In den Pflegeunterrichten werden auch andere didaktische Methoden, wie z.B. Gruppenarbeit mit anschließender Präsentation auf Folien angewendet.
Bezug der Lernenden zum Thema
Ziel der Weiterbildung ist gemäß Empfehlung der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Pflegekräfte mit ihren vielfältigen Aufgaben in den verschiedenen Fachgebieten der Intensivpflege und intensivmedizinischen Versorgung vertraut zu machen und ihnen die zur Erfüllung dieser Aufgaben erforderlichen speziellen Kenntnisse, Fertigkeiten und Verhaltensweisen zu vermitteln. Da alle TN ausgebildete Pflegekräfte sind und auf Anästhesie- und Intensivabteilungen arbeiten ist davon auszugehen, dass die TN mit diesem Pflegephänomen „Betreuung eines hirntoten Patienten“ in ihrer bisherigen beruflichen Tätigkeit in Berührung gekommen sind.
Zeitvorgabe
Für das Thema: „Pflegerische Aspekte der Menschenwürde in der Betreuung von Patienten mit diagnostiziertem Hirntod“ habe ich 2 x 90 Minuten Zeit. Da vor meiner
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Thema: „Pflegerische Aspekte der Menschenwürde in der Betreuung eines Patienten mit diagnostiziertem Hirntod“
1. Unterrichtseinheit Unterrichte mit den Themen „Neurologische Intensivmedizin“
und „Voraussetzungen zur Explantation“ laufen, ist das medizinisch-fachliche Fundament für mein Thema gegeben und die 180 Minuten sind zur Erarbeitung der pflegerischen Aspekte ausreichend.
Bedingungen der Lehrkraft
Da ich zurzeit noch nicht im Lehrberuf, sondern als Intensivpflegekraft tätig bin, stellt für mich das Gestalten dieser Unterrichtseinheit und die Unterrichtsform eine große Herausforderung dar. Vorerfahrungen mit dem Fachdidaktischen Modell der Schweiz konnte ich nur im 2. Praktikum an einer Krankenpflegeschule sammeln. Dadurch bin ich hochmotiviert dieses didaktische Modell umzusetzen, und schon sehr gespannt wie es sich in der Erwachsenenbildung umsetzen lässt.
Eigene Erfahrung und Bezug zum Thema
Da ich, wie oben beschrieben, Intensivpflegekraft bin, hatte ich Patienten mit dieser Diagnose und ähnlicher Pflegesituation einige Male zu pflegen. Dabei wurde mir auch die hohe physische und psychische Belastung bewusst, die eine solche Diagnose für alle Beteiligten darstellt. Mein persönlicher fachlicher Wissenstand und Bezug zum Thema ist dadurch sehr gut.
Bezug zum Kurs
Da ich nur das 4-wöchige Praktikum in der Fachweiterbildung absolviere, hatte ich bis zum ersten Unterrichtstag am 18.4.2005 noch keinen Kontakt zu dem Kurs und eben auch noch keinen Unterricht. Ich hospitierte in der vorhergehenden Unterrichtseinheit der Ärztin „Voraussetzungen zur Explantation“, um so einen ersten Kontakt mit den TN herzustellen. Ich stellte mich vor und erklärte ihnen meine Aufgaben für dieses Praktikum. Etliche der TN kenne ich vom Sehen, einige der TN auch näher durch die Zusammenarbeit im Klinikum. Wir einigten uns auf die Anrede „Sie“.
1.2 Lehrprozess
Thema
„Pflegerische Aspekte der Menschenwürde in der Betreuung von Patienten mit diagnostiziertem Hirntod“. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft sieht Lehrfächer
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Planungsmodell nach dem Fachdidaktischen Modell der Schweiz
Thema: „Pflegerische Aspekte der Menschenwürde in der Betreuung eines Patienten mit diagnostiziertem Hirntod“
und Übungsbereiche vor. Dieses Thema gehört zum Gebiet spezielle Schwerpunkte im Intensivbereich.
Stoffsammlung
Da das Thema, dass ich in Absprache mit der Praktikumsbetreuung Frau Schätz gewählt habe, sehr komplex ist, habe ich umfangreich recherchiert. Die TN haben zwar 2 Unterrichtsbücher „Grundlagen der Anästhesiologie und Intensivmedizin für Fachpflegepersonal“ Band I und Band II von K. Taeger, G. Rödig und U.
Finsterer für die Fachweiterbildung zur Hand, jedoch zu meinem Thema ist in diesen Büchern nichts zu finden. Deshalb habe ich für die TN ein Skript verfasst, das die TN im Anschluss an die Unterrichtseinheit ausgehändigt bekommen. Die verwendeten Bücher, Internetseiten und Quellen sind im Literaturverzeichnis genannt. Als Struktur des gesamten Unterrichts habe ich ein Baumdiagramm erstellt, das auf Seite 18 abgebildet ist.
Fiktives Szenario
Um meinen Unterricht planen zu können überlegte ich mir ein fiktives Szenario, die Idee zu diesem Szenario stammt aus einem aktuellen Geschehen: Ein 17-jähriger Patient, namens Mike (Name vom Autor geändert), saß mit seiner Freundin in der S-Bahn. Die Freundin wurde von einem ca. 19-jährigen Jugendlichen, der an der nächsten Station einstieg, angepöbelt. Mike beschützte und verteidigte daraufhin verbal seine Freundin. Alle zusammen stiegen dann an der nächsten Station aus. Der Angreifer bewarf Mike mit Bonbons, dieser warf eines zurück. Der Angreifer verlor dadurch vollkommen die Kontrolle über sich und versetzt Mike einen kräftigen Stoß. Mike stürzte dabei mit dem Kopf auf einen Schaukasten und zog sich eine Gehirnblutung zu. Am darauffolgenden Tag wurde der Hirntod von Mike diagnostiziert. Mikes Eltern stimmten einer Organspende zu.
1.3 Mögliche (Grob)Lehrziele
Die TN werden für die pflegerische Situation eines Patienten mit diagnostiziertem Hirntod sensibilisiert.
Die TN erkennen die Komplexität dieser pflegerischen Situation.
Die TN können das Pflegephänomen Tod in ihrer Ganzheitlichkeit wahrnehmen.
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Arbeit zitieren:
Gabriele Kraus-Pfeiffer, 2005, "Pflegerische Aspekte der Menschenwürde in der Betreuung von Patienten mit diagnostiziertem Hirntod", München, GRIN Verlag GmbH
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