Inhalt
1 Einleitung 1
2 Armut
2.1 Begriffsdefinition 2
2.2 Risikogruppen 2
2.3 Soziale und psychische Folgen 2
2.4 Armutssituation in Deutschland 3
2.5 Armutsentwicklungen 3
3 Stadt
3.1 Stadt Stadtentwicklung Anfang des 21 Jahrhunderts 5
3.2 Rückblick: Stadtentwicklung im Wandel (BRD und DDR) 5
3.2.1 Wiederaufbau in den 50er Jahren 5
3.2.2 Stadterweiterung in den 60er Jahren 6
3.2.3 Stadterneuerung in den 70er Jahren 6
3.2.4 Stadtumbau in den 80er Jahren 7
3.2.5 Vielschichtige Stadtentwicklung in den 90er Jahren 7
3.3 Innenstadt Stadtteilzentren
3.3.1 Die Bedeutung der Innenstädte 7
3.3.2 Entwicklung von Innenstädten und Stadtteilzentren 8
3.4 Städtesystem in Deutschland 8
4 Sozialraumorientierte Ansätze in der Sozialen Arbeit
4.1 Soziale Einzel(fall)hilfe 9
4.2 Soziale Gruppenarbeit 10
4.3 Gemeinwesenarbeit 11
4.4 Von der Gemeinwesenarbeit zum Stadtteilmanagement 12
4.4.1 Ziele des Stadtteilmanagements 12
4.4.2 Handlungsfelder des Stadtteilmanagements 12
4.4.3 Aufgaben des Quartiersmanagers der Quartiersmanagerin 13
5 Stadtteilmanagement Das Bund-Länder Programm „Stadtteile mit besonderem
Entwicklungsbedarf die soziale Stadt“
5.1 Programmbeschreibung: Inhalt Ziele Kooperationen 14
5.2 Handlungsfelder 14
5.3 Programmgebiete Auswahlkriterien 14
6 Stadtteilmanagement Das NRW-Länder Programm „Soziale Stadt NR“W
6.1 Programmbeschreibung
6.1.1 Inhalt und Ziele 15
6.1.2 Programmablauf: Aufnahme Umsetzung Verstetigung 15
6.1.3 Akteure und Strukturen Handlungsebenen 16
6.1.4 Stadtteile: Problemlage und Potentiale 16
6.2 Bonn-Dransdorf: Ein Stadtteil in NRW
6.2.1 Profil Geschichte 17
6.2.2 Akteure 18
6.2.3 Chronologie der Erneuerung Bonn-Dransdorf Meilensteine und Projekte 18
7 Schlussbetrachtung 20
Literatur 21
Abbildungen und Tabellen 22
6 Stadtteilmanagement – Das NRW-Länder-Programm „Soziale Stadt NRW“ 6.1 Projektbeschreibung: Inhalt, Ziele
6.2 Bonn-Dransdorf: Ein Stadtteil in NRW
6.2.1 Geschichte
6.2.2 Akteure
6.2.3 Chronologie der Erneuerung – Meilensteine und Projektbeispiele
7 Schlussbetrachtung
Literaturverzeichnis
L -1 Einleitung
Städte verändern sich: Was es vor Jahren noch nicht gab, gibt es jetzt – z.B. einen neuen oder erweiterten Stadtteil, neue Nachbarn und weitere Einkaufsmöglichkeiten. Was es gab, gibt es nicht mehr – ehemalige Nachbarn sind weggezogen, der Laden um die Ecke hat geschlossen, Häuser sind in einem schlechten Zustand bzw. wurden abgerissen. Menschen verändern sich: Ein Bekannter, ehemals beruflich erfolgreich, ist plötzlich arbeitslos. Perspektivlosigkeit entwickelt sich, neue Berufschancen gibt es nicht. Das ehemalige soziale Netzwerk bricht zusammen. Oder umgekehrt: Der berufliche Aufstieg, höheres Einkommen, ein neues Umfeld. Armut und Reichtum.
Die folgende Ausarbeitung beschäftigt sich einerseits mit dem Thema Armut, andererseits mit dem Thema Stadt und Stadtentwicklung. Es soll gezeigt werden, wie Städte sich im Laufe der letzten Jahre und Jahrzehnte verändert haben, wie die zukünftige Tendenz aussehen kann und wie die Stadtpolitik auf Umweltveränderungen reagiert. Es soll die Frage geklärt werden, ob und wie die Komponenten Erwerb bzw. Armut und Stadt/Stadtteil/Stadtentwicklung im Zusammenhang stehen und welche Maßnahmen ergriffen werden können: Aufzeigen von Möglichkeiten und Methoden der Sozialen Arbeit, mit denen der Armuts- und Stadtentwicklung in Bezug auf Einzel- und Gemeinschaftsschicksale entgegengewirkt werden kann. Der Fokus liegt hier auf dem Stadtteil- bzw. Quartiersmanagement als sozialraumorientierter Ansatz.
An einem konkreten Projektbeispiel aus dem Bund-Länder-Projekt „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – die soziale Stadt“ wird gezeigt, wie ein Stadtteil wieder an Lebensqualität gewinnen kann.
- 1 -
2 Armut
2.1 Begriffsdefinition Armut bezeichnet die Situation von wirtschaftlichem Mangel: Objektive Armut bedeutet, dass einzelne Personen, Gruppen oder Bevölkerungen nicht in der Lage sind, ihr Existenzminimum aus eigener Kraft zu bestreiten. Subjektive Armut liegt vor, wenn ein Mangel an Mitteln zur individuellen Bedürfnisbefriedigung empfunden wird (vgl. R. Geißler, www.bpb.de, nach: Schubert/Klein, Das Politlexikon 2001).
Des Weiteren unterscheidet man:
a) Absolute Armut “Armut auf absolutem Niveau ist Leben am äußersten Rand der Existenz. Die absolut Armen sind Menschen, die unter schlimmen Entbehrungen und in einem Zustand von Verwahrlosung und Entwürdigung ums Überleben kämpfen, der unsere (…) Vorstellungskraft übersteigt.“ (vgl. www.phillex.de/armut.htm, zit. n. Robert McNamara)
b) Relative Armut “Als verarmt sind jene Einzelpersonen, Familien oder Personengruppen anzusehen, die über so geringe (materielle, kulturelle und soziale) Mittel verfügen, dass sie von der Lebensweise ausgeschlossen sind, die in dem Mitgliedsstaat, in dem sie leben, als Minimum annehmbar ist.“ (vgl. www.sozialpsychologie.de/armutiv.htm, zit. n. Ratsbeschluss der EU am 19.12.1984 im Rahmen des 3. Armutsprogramms)
2.2 Risikogruppen Auch wenn sich die Struktur der Risikogruppen in den letzten Jahrzehnten gewandelt hat, so haben Untersuchungen gezeigt, dass folgende Personengruppen in besonderem Maße gefährdet sind, „relativ“ zu verarmen (vgl. R. Geißler, www.bpb.de): N Alleinerziehende N Arbeitslose N Familien mit mindestens drei Kindern N MigrantInnen N Personen ohne Schulabschluss und Ausbildung
2.3 Soziale und psychische Folgen Eine Bielefelder Studie aus dem Jahre 1994 belegt, dass sich Armut sehr nachteilig auf das Wohlbefinden, das Selbstvertrauen und den Gesundheitszustand auswirken kann (hier: Befragung von 11- bis 15-jährigen Kindern; vgl. R. Geißler, www.bpb.de): häufige Schlafstörungen und Kopfschmerzen, hohe Nervosität, schlechtes Wohlbefinden
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Weitere Folgen können sein: ¾ Tendenzen zur Isolation, Abnahme von Sozialkontakten ¾ überdurchschnittlich häufige körperliche und psychische Erkrankungen, in Kombination mit ärztlicher Unterversorgung ¾ Zunahme von negativen Selbsteinschätzungen ¾ reduziertes Selbstvertrauen ¾ Resignation und Hoffnungslosigkeit ¾ Zunahme von Aggressivität, Verhaltensauffälligkeiten und Kriminalität Diese Folgen sind insbesondere bei Wohnungslosen, den „Ärmsten der Armen“, deren eigene Mittel nicht für eine eigene Unterkunft reichen, zu beobachten (vgl. R. Geißler, www.bpb.de).
2.4 Armutssituation in Deutschland „Armut in einem der reichsten Länder der Welt – das klingt paradox, entspricht aber der Situation in der Bundesrepublik. Die Armut im heutigen Deutschland ist nicht vergleichbar mit dem Massenelend, dass die Industrialisierung begleitete, oder mit der kümmerlichen Lebenssituation breiter Bevölkerungskreise in der Zwischen- und Nachkriegszeit; Wohlstandswachstum und Sozialstaat haben die Armut quantitativ und qualitativ verändert, aber sie haben sie nicht beseitigen können.“ (R. Geißler, www.bpb.de).
2.5 Armutsentwicklungen
Armutsquoten nach 60%-Standard im EU-Vergleich
Abb. 1
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Arbeit zitieren:
Alexandra Schmidt, 2004, Armut und Stadt - Stadtteilmanagement, München, GRIN Verlag GmbH
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Dieter Maler
ZuHause -ein ort des Geschehens.
Hallo war nur ne verarsche von mir Hahahah
am Wednesday, February 28, 2007-