Diplomarbeit geschrieben an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie (VWA) Aachen
Thema: Mitarbeiterführung und Führungsstile am Beispiel der xxx GmbH
vorgelegt von: Sandra Schumacher
2004
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung ... 1
2. Definition des Begriffes Führung ... 2
2.1 Führung durch Strukturen ... 2
2.2 Führung durch Personen ... 3
3. Führungsstile ... 3
3.1 Klassische Führungsstile ... 4
3.1.1 autoritärer/autokratischer Führungsstil ... 4
3.1.2 kooperativer Führungsstil ... 4
3.1.3 Laissez-Faire-Führungsstil ... 5
3.2 Spezifizierung der Führungsstile nach Max Weber ... 6
3.2.1 patriarchalischer Führungsstil ... ..6
3.2.2 charismatischer Führungsstil ... 6
3.2.3 autokratischer Führungsstil ... 7
3.2.4 bürokratischer Führungsstil ... 7
3.3 Führungsstilphilosophie nach Charles Lattmann ... 8
3.3.1 despotischer Führungsstil ... 8
3.3.2 paternalistischer Führungsstil ... 8
3.3.3 pädagogischer Führungsstil ... 8
3.3.4 partizipativer Führungsstil ... 9
3.3.5 partnerschaftlicher Führungsstil ... 9
3.3.6 Selbstverwaltung ... 9
4. Führungstheorien ... 10
4.1 Eigenschaftstheorie ... 10
4.2 Situationstheorie ... 11
4.3 Verhaltenstheorie ... 12
4.3.1 Führungsstilmodelle ... 12
4.3.1.1 Das Kontingenzmodell von Fiedler ... 12
4.3.1.2 Das Entscheidungsmodell von Vroom und Yetton ... 13
4.3.1.3 Das Verhaltensgitter von Blake und Mouton ... 15
4.3.1.4 Der 3-D-Ansatz von Reddin ... 17
4.3.1.5 Das Reifegradmodell von Hersey und Blanchard ... 18
4.3.1.6 Das Coach-Modell von Shula und Blanchard ... 20
5. Motivation ... 21
5.1 Menschenbilder ... 22
5.1.1 Motivationstypen nach McGregor ... 22
5.1.2 Die Grundtypen des Menschen nach Schein ... 23
5.2 Inhaltstheorien ... 24
5.2.1 Bedürfnishierarchie von Maslow ... 25
5.2.2 Bedürfnisstufen von Alderfer ... 26
5.2.3 Grundfaktoren von Herzberg ... 27
5.2.4 Bedürfnisarten von McClelland ... 28
5.3 Prozesstheorien ... 29
5.3.1 Die Zielsetzungstheorie von Locke ... 29
5.3.2 Die Gerechtigkeitstheorie von Adams ... 30
5.3.3 Die Erwartungstheorie von Vroom ... 31
5.3.4 Das Rückkopplungsmodell von Porter und Lawler ... 32
5.3.5 Das Weg-Ziel-Modell von House und Evans ... 33
5.4 Aktionstheorien ... 33
5.4.1 Situation – Comelli und Rosenstiel ... 33
5.4.2 Emotion – Izard und andere ... 35
5.4.3 Intuition – Agor und andere ... 36
5.4.4 Volition – Ach und Heckhausen ... 37
6. Kommunikation ... 38
6.1 Kommunikationsstörungen ... 39
6.1.1 Verbesserungsmöglichkeiten der Kommunikation ... 40
6.2 Das Mitarbeitergespräch ... 41
6.2.1 Ziele des Mitarbeitergesprächs ... 41
6.2.1.1 Gesprächsstile ... 42
6.2.2 Feedback ... 43
7. Mitarbeiterbefragung zur Beurteilung des Führungsstils der Führungskraft der xxx GmbH ... 45
7.1 Kurze Vorstellung des Unternehmens und der Tätigkeit des Geschäftsführers ... 46
7.2 Zusammenfassung der Mitarbeiterbefragung ... 46
7.3 Auswertung der Mitarbeiterbefragung ... 48
7.3.1 Zuordnung der Führungskraft zu Führungsstilen ... 48
7.3.2 Zuordnung der Mitarbeiter zu Menschenbildern ... 49
7.3.3 Motivation ... 50
8. Fazit ... 51
Abbildungsverzeichnis ... V
Literaturverzeichnis ... VI
Online-Medien ... VII
Abschlusserklärung ... VII
Anlage I : Mitarbeiterberagung
Anlage II: Ausdrucke der Online-Medien
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Führungsstil-Auswahl im Modell von Vroom und Yetton ... 15
Abbildung 2: Das Verhaltensgitter von Blake und Mouton ... 16
Abbildung 3: Die drei Dimensionen des Führungsmodells nach Reddin ... 18
Abbildung 4: Das Reifegradmodell von Hersey und Blanchard. ... 20
Abbildung 5: Die Bedürfnispyramide nach Maslow ... 25
Abbildung 6: Das Modell von Porter und Lawler ... 32
Abbildung 7: Motivationsquellen nach Comelli und Rosenstiel ... 34
Abbildung 8: Das Kommunikationsquadrat ... 41
Abbildung 9: Der Gesprächsstil im Mitarbeitergespräch nach Peter Neumann. ... 45
1 Einleitung
Jeder einzelne Mensch wird in irgendeiner Weise durch einen anderen geführt. Sei es in der Familie, im Freundeskreis, in der Schule und nicht zuletzt in dem Unternehmen, für das er tätig ist. Geführt werden kann, subjektiv betrachtet, gut oder schlecht. Das Führen von Personen wird in kaum einer Ausbildung gelehrt, meist werden nur Sachkenntnisse vermittelt. Die meisten Gruppenleiter und Abteilungsleiter sind befördert worden oder in diese Position gewechselt. Somit verfügen viele Führungskräfte über gute Fach- aber weniger gute Führungskenntnis. Der Führungsstil, das heißt die Art im Umgang mit Mitarbeitern, spielt in diesem Zusammenhang eine große Rolle. In der Fachliteratur gibt es eine Vielzahl von Führungsstilen, die sich theoretisch klar voneinander abgrenzen. Doch wie sieht es in der Realität aus? Gibt es den perfekten Führungsstil? Führt eine Führungskraft nach einem Stil oder sind Merkmale verschiedener Stile zu erkennen? Ist der Führungsstil ausschlaggebend für die Leistung der Mitarbeiter? Auf alle diese Fragen versucht die vorliegende Arbeit Antwort zu geben. Grundsätzlich sind zwei Arten der Führung zu unterscheiden, die Unternehmensführung, die das Aufgabenziel und die Aufgabenverteilung in den Vordergrund stellt und die Personalführung, die sich vor allem mit der Verhaltensbeeinflussung der Mitarbeiter beschäftigt. Die Personalführung ist grundlegend für diese Arbeit. Der erste Teil der Arbeit befasst sich mit verschiedenen theoretischen Ansätzen um einen Überblick über die Vielfalt dieses Themas zu geben. Der zweite Teil umfasst die Auswertung einer empirischen Untersuchung zum Führungsstil eines Geschäftsführers anhand von Fragebögen. Diese wurden an einige Mitarbeiter der XXX GmbH verteilt. Anhand der vorangegangenen Theorie wird der Führungsstil des Geschäftsführers, die Motivation der Führungskraft auf seine Mitarbeiter und die verschiedenen Menschenbilder als Praxisbeispiel untersucht und beurteilt. Den Schluss dieser Arbeit bildet das Fazit, indem die wichtigsten Führungsaufgaben kurz zusammengefasst werden. Ziel dieser Arbeit ist es, den Zusammenhang zwischen Führungskraft, Führungsverhalten und der Leistung der Mitarbeiter darzulegen.
2 Definition des Begriffes Führung
Der Begriff Führung oder führen beinhaltet eine ganze Reihe von Eigenschaften. Führen bedeutet unter anderem. „… in Bewegung setzten...“1 , ebenso, „…das Inganghalten von Bewegung…die Richtungsbestimmung einer Bewegung…“2 . Zum Führen gehören auch „…treiben, beschleunigen, und zügeln, bremsen…“3 . Führen ist „…die gegenseitige Bedingtheit von Führerschaft und Gefolgschaft…“4, „…unabdingbar für Führung sind Ziele…“5 . „Führung ist Zielbezogene Einflußnahme“6 . Demnach bedeutet führen, dass bei Zusammentreffen von mindestens zwei Personen zu einer Gruppe eine dieser Personen zum Führenden wird, um die Gruppe zu organisieren und zu koordinieren und ihr Verhalten dahingehend beeinflusst, dass alle auf ein Ziel (das Unternehmensziel) hin arbeiten. Die Führung muss Ziele setzen und die Mitarbeiter dazu bewegen, diese Ziele erreichen zu wollen. Durch Weiterleitung von Informationen soll die Führungskraft angeben was sie erreichen will und wie jeder einzelne Mitarbeiter zur Erreichung des Ziels beitragen kann. Die Führung hat hierfür für ein dementsprechendes Arbeitsumfeld zu sorgen und darauf zu achten, dass die persönlichen Interessen der Mitarbeiter gewahrt werden, damit jeder die höchstmögliche Leistung erbringen kann. Außerdem kann die Mitarbeiterführung durch das Setzen von Anreizen die Bewegung auf das Ziel hin in Gang halten. Führung kann in zwei Arten unterschieden werden: Führung durch Strukturen und Führung durch Personen.
[...]
1 Seidel-Jung-Redel, Führungsstil und Führungsorganisation, Darmstadt 1988, S.4; zitiert nach Wunderer/Grunwald, 1980I, S.54.
2 ders. S. 4.
3 ders. ,S. 4.
4 ders., S. 5.
5 ders., S. 5.
6 Lutz von Rosenstiel, , (1999), Grundlagen der Führung, in: Michel E. Domsch (Hrsg.): Führung von Mitarbeitern, Stuttgart, S.4.
Arbeit zitieren:
Sandra Schumacher, 2004, Mitarbeiterführung und Führungsstile am Beispiel der xxx GmbH, München, GRIN Verlag GmbH
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