Mario Hüneke
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1.1 STATISTIK. 4
9 (53)/, 7(1'(81')5(,:,//, (48 /,7b766, (581 66 67(0(
2.1 DIN/ISO NORMEN 5
4.1 HACCP-KONZEPT. 11
4.2 FMEA 12
4.3 PAAG 12
4.4 EREIGNISABLAUFANALYSE (EAA) 13
4.5 MASCHINE-N UND PROZEßFÄHIGKEITSUNTERSUCHUNGEN. 13
4.6 LIEFERANTEN 14
4.7 QFD 14
4.8 BENCHMARKING. 15
3
5.1 HACCP IST. 16
5.2 ANWENDUNGSBEREICH VON HACCP. 17
5.3 DESWEGEN HACCP 18
5.4 DIE HACCP-PRINZIPIEN 19
5.5 VERIFIZIERUNG. 20
5.6 DOKUMENTATION UND AUFZEICHNUNG. 20
5.7 UMSETZUNG DES HACCP-KONZEPTS UND DIE VERANTWORTLICHEN 21
5.8 HACCP IN BEZIEHUNG ZU ALLGEMEINEN HYGIENEMAßNAHMEN. 21
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7.1 SO IST DAS HACCP-KONZEPT IN DER PRAXIS UMZUSETZEN 23
7.2 HACCP-KONZEPT ZUR BEHERRSCHUNG VON VERDERB ODER PRODUKTQUALITÄT 24
7.3 EIGENKONTROLLE GEMÄß DER LEBENSMITTELHYGIENE-RICHTLINIE 93/43/EWG. 24
7.4 ÜBERWACHUNG DURCH DIE BEHÖRDE 25
7.5 SCHEMATA FÜR DEN EINSTIEG IN DAS HACCP-KONZEPT. 26
7.6 DEFINITION DER WICHTIGSTEN BEGRIFFE. 27
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8.1 FLOWCHART - WEIßBLECH 30
8.2 FLOWCHART - QUALITÄTSKONTROLLEN 32
8.3 QUALITÄTSKONTROLLEN. 34
8.4 QUALITÄTSKREIS PRODUKTION. 35
8.5 HACCP - ERGEBNISBERICHT (WEIßBLECH) 38
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In einem Urteil des Bundesgerichtshofes heißt es: „Jeder, der in der Kette von der Herstellung bis zur letzten Weitergabe eines Lebensmittels beteiligt ist, hat die Verpflichtung, dafür zu sorgen, daß die Beschaffenheit und die Bezeichnung eines Lebensmittels im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen stehen.“ [5] Wie für die lebensmittelverarbeitenden Unternehmen, so gelten auch die Qualitätsan-forderungen für Herstellungsbetriebe aus dem Maschinenbau. Wo bei sich im Grunde bei Anforderungen auf beiden Seiten kaum Unterschiede zeigen. Bei genauerer Betrachtung der Herstellungen, sind dann Verschiedenheiten zu erkennen. Mit der Lebensmittelhygiene-verordnung (LMHV), die im Februar 19998 in Kraft getreten ist, wurde die Lebensmittelhygiene-Richtlinie der EU (93/43/EWG) umgesetzt. Es kann keinen Zweifel an der Notwendigkeit geben, die Hygieneanforderungen im Lebensmittelbereich in den EU-Staaten auf einem akzeptablen Niveau zu vereinheitlichen. Der Verbraucher muß sich darauf verlassen können, daß trotz teilweise erheblicher nationaler Unterschiede bzgl. der Lebensmittelbeschaffenheit, wenigstens das Hygieneniveau vergleichbar sicher ist. Ein Weg zur Vermeidung einer möglichen Gefährdung sind die in der Richtlinie 93/43/EWG genannten Anforderungen. Die Richtlinie 93/43/EGW über Lebensmittelhygiene wird oft als HACCP-Richtlinie bezeichnet. [5]
Die LMHV gilt für alle Betrieb, die gewerbsmäßig Lebensmittel herstellen, behandeln und in den Verkehr bringen, mit Ausnahme der Urproduktion. Sie beschreibt die hygienischen Grundanforderungen für diese Tätigkeiten und gilt damit ausnahmslos für alle Hersteller. Die Amtliche Begründung zur LMHV weist eindeutig darauf hin, daß es sich bei dem Konzept der Eigenkontrolle um das internationale anerkannte „HACCP-Konzept“ handelt; sie verweist auf die Empfehlungen des Codes Alimentarius und zitiert daraus die wesentlichen Begriffsbestimmungen und Erläuterungen der einzelnen Grundsätze. [7]
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Um die Notwendigkeit von Qualitätsüberwachenden Richtlinien zu verdeutlichen, sind im nachfolgenden einige Zahlen genannt, die bei genauer Betrachtung und einer konsequenten Umsetzung von Qualitätsprodukten verringert werden können.
Bild: 1 ,QWHUQHW[9]
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Die EG hat den Begriff „Qualitätssicherung“ (QS) folgendermaßen definiert: „QS ist die Gesamtheit der vorher festgelegten systematischen Maßnahmen, die erforderlich sind, um das nötige Vertrauen zu schaffen, daß ein Erzeugnis oder eine Dienstleistung den angegeben Qualitätsanforderungen genügt. Wenn Qualität gesichert werden soll, ist zunächst festzustellen, was überhaupt verstanden werden soll. Ethnologisch gesehen, bedeutet Qualität: „Beschaffenheit, Brauchbarkeit, Güte, Wert“. Das Wort stammt aus dem Lateinischen „qualitas“ - Beschaffenheit, Eigenschaft. Nach DIN ist Qualität die Beschaffenheit einer Einheit, bezüglich ihrer Eignung festgelegte, vorausgesetzte Erfordernisse zu erfüllen. Die EG-Kommission definiert: „Qualität umfaßt die Gesamtheit der Eigenschaften und Merkmale von Erzeugnissen, aufgrund derer dieser explizite und implizite Bedürfnisse befriedigen können“. Es heiß dort weiter: „Qualität ist Konformität mit bestimmten Eigenschaften und Merkmalen, die sich aus den in der Marktnachfrage zu tage tretenden Bedürfnissen ergeben“. [2]
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Grundlagen für den Aufbau eines QS-Systems bilden die DIN/ISO Normen 9000:2000. Es kann sich bei diesen Normen nur um Hilfestellungen für den Aufbau eines eigenen Kontrollsystems handeln, da aufgrund der Vielzahl interner und externer Faktoren ein genormtes QS-System nicht möglich ist. Die einzelnen Normen beinhalten in etwa: [6]
',1 ,62 - Leitfaden zur Auswahl und Anwendung der Normen zum QS-Management mit Elementen eines QS-Systems und QS-Nachweisstufen. ',1,62 beschreibt das QS-System für Entwicklung, Produktion und Vertrieb ',1,62 beschreibt ein QS-System lediglich für die Produktion ',1,62 beschreibt ein QS-System für die Endprüfungen des Produktes ',1,62 ist die übergeordnete Norm: Hier werden das QS-Management (QSM) und Elemente eines QS-Systems (Qualitäts-Elemente, QE) beschrieben. Diese Norm enthält die vorangegangenen Normen und einen Leitfaden mit Empfehlungen zum Aufbau eines QS-Systems mit Hilfe QE und dem Qualitätskreis.
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Dieser Qualitätskreis der DIN ISO 9004 enthält z.B. folgende Qualitäts-Elemente: Beschaffung Prozeßplanung und -entwicklung Produktion Qualitätsprüfungen (Untersuchungen) Verpackungen und Lagerung Verkauf und Verteilung Vertrieb und Marktforschung Beseitigung nach Nutzungsende
Die Qualitäts-Elemente technische Unterstützung und Unterhaltung sowie Montage und Betrieb kommen für den Lebensmittelbereich weniger in Frage.
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Das Qualitätselement „3URGXNWLRQ“ wird in dem Kapitel 8.2 auf der nächsten Seite genauer angesprochen.
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Qualitätslenkung beinhaltet sämtliche „vorbeugenden, überwachenden und korrigierenden Tätigkeiten bei der Realisierung einer Einheit mit dem Ziel, unter Einsatz von Qualitätstechniken zu erfüllen“. Früher wurden auch die Benennungen „Qualitätssteuerung“ bzw. „Qualitätsregelung“ verwendet. [1] Qualitätslenkung verwendet z. B. Ergebnisse der Qualitätsregelung, Prozeßdaten und Erkenntnisse aus anderen Informationsquellen. Die Qualitätslenkung umfaßt sämtliche Tätigkeiten, die der Realisierung der Forderungen an die Qualität der Produkte und Leistungen - sowohl aus Kunden- als auch aus Unternehmenssicht - dienen. Das Potential der Einbindung von Qualitätstechniken erstreckt sich darüber hinaus auf sämtliche Betrachtungseinheiten - Personen, Produkte, Dienstleitungen, Prozesse, Systeme
- für die sich jeweils Qualitätsanforderungen festlegen lassen, deren Realisierung durch präventive, lenkende und regelnde Maßnahmen unterstützt werden kann. „3UR]HOHQNXQJ“ ist der Qualitätslenkung zuzuordnen; die zu lenkende Einheit ist der Prozeß.
Es kann differenziert werden zwischen der unmittelbaren und mittelbaren Qualitätslenkung:
- XQPLWWHOEDUH Qualitätslenkung bezieht sich auf die Realisierung einer Einheit, d.h. eingeschränkt auf die Überwachung eines Prozesses der Produktentstehung und auf die Realisierung der Produktvorgaben, sowie auch alle Tätigkeiten und Prozesse, die im Ergebnis das Produkt mitbestimmen.
- PLWWHOEDUH Qualitätslenkung richtet sich auf das Herbeiführen oder Verbessern der benötigten Qualitätsfähigkeit der gesamten Organisation durch Korrekturmaßnahmen, Vorbeugungsmaßnahmen und Qualitätsanförderungsmaßnahmen. Man differenziert hierbei personen-, informations-, technik-, organisations- und produktbezogene Maßnahmen. Gemäß DIN EN ISO 8402 wird diese mittelbare Qualitätslenkung allgemein zusammen gefaßt als „Beseitigung der Ursachen nicht zufriedenstellender Ergebnisse in allen Stadien des Qualitätskreises“.
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Die Wirksamkeit und der Einsatz qualitätslenkender Werkzeuge, Methoden und Verfahren sowie die Systematik kann anhand eines Regelkreise-Modelles verdeutlicht werden. Das Bild 2 zeigt den grundsätzlichen Aufbau eine Regelkreises und die prinzipielle Übertragung auf die Qualitätssicherung bzw. Qualitätslenkung.
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Die Regelung hat die Aufgabe, trotz störender Einflüsse den Wert der Regelgröße an den durch die Sollgröße vorgegebenen Wert anzugleichen. Das Ziel wird dadurch erreicht, daß
- die zu erfüllenden Merkmalswerte gemessen,
- die Meßergebnisse dann mit Sollwerten verglichen und
- aus der Differenz mittels bestimmter „5HJOHU“ Eingriffe in den Prozeß abgeleitet werden.
Diese sind dazu geeignet, die Differenzen zwischen Soll- und Istwert zu verringern oder aufzuheben.
Die „5HJHOJU|H“ ist der das Qualitätsmerkmal repräsentierende Parameter, der auf einem vorgegebenen konstanten oder veränderlichen Wert gehalten werden soll und entspricht dem jeweiligen Erfüllungsgrad der einzuhaltenden Qualitätsanforderungen (Istwert).
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Arbeit zitieren:
Mario Hüneke, 2002, HACCP (Hazard Analysis Critical Control Point) / Qualitätssicherungssysteme, München, GRIN Verlag GmbH
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g. Hain hat den Text HACCP (Hazard Analysis Critical Control Point) / Qualitätssicherungssysteme kommentiert
g. Hain
lebensmitteltransporte in silo.
darf oder kann man silos für einen lebensmitteltransport selber reinigen indem man das silo betritt(also nur mit wasserschlauch?) nach den haccpp vorschriften?
am Friday, November 05, 2004-