Businessplan
Inhaltsverzeichnis
1. Zusammenfassung
1.1 Beschreibung der Geschäftsidee Seite 5
1.2 Wesentliche Erfolgsfaktoren Seite 5
1.3 Wesentliches Risiko Seite 6
1.4 Ziele Seite 6
2. Firmendaten
2.1 Gründungspersonen Seite 7
2.2 Verantwortlichkeitsbereiche im Unternehmen Seite 9
2.3 Mitarbeiter Seite 10
2.4 Firmensitz Seite 10
3. Rechtsform
3.1 Wahl der Rechtsform Seite 11
3.2 Die Gesellschafter Seite 12
3.3 Anderung der Rechtsform bzw. Einlagenhöhe Seite 12
4. Marketing
4.1 Vorüberlegungen Seite 14
4.2 Markteintrittsstrategie Seite 15
4.3 Vertriebskonzept Seite 16
4.4 Absatzförderung/Wettbewerb Seite 17
5. Konkurrenzanalyse
5.1 Allgemeine Zusammensetzung des Marktes Seite 19
5.2 Auflistung der Konkurrenten Seite 20
5.3 Analyse Seite 22
5.4 Konkurrenzvorteile Positionierung im Wettbewerb Seite 23
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6. Finanzierung
6.1 Kapitalbedarf vor der Gründung Seite 24 6.2 Unternehmerlohn Seite 24 6.3 Gesamtkapitalbedarf Seite 25 6.4 Umsatzprognose Seite 26 6.5 Liquiditätsplan Seite 27 6.6 Rentabilitätsplan Seite 28 7. Anhang 7.1 Auswertung Fragebogen Seite 29 7.2 Anfahrtsskizze Seite 31 7.3 Flyer Seite 33 7.4 Bereits erzielte Erfolge Seite 37 7.5 Quellenangabe Seite 39 7.6 Businessplan auf CD-Rom
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1. Zusammenfassung
1.1 Beschreibung der Geschäftsidee
Wir, Matthias Sühring und Christian Lemke, beabsichtigt zum 01.04.2006 in Leipzig die „Le7even Event- und Diskobetrieb GmbH“ in der Connewitzstr. 30 zu gründen.
Das Leipziger Abendprogramm bietet wochentags große Abwechslung für das studentische Volk. Doch am Wochenende fehlt die richtige Veranstaltung für die Leipziger Studenten und deren Gleichgesinnte. Diese Lücke wollen wir füllen. Jeden Samstag werden wir einen Discobetrieb veranstalten, welcher sehr stark auf studentisches Publikum ausgerichtet sein wird. Durch einmieten in die bereits etablierte Lokalität, den Studentenkeller Leipzig, bietet Le7even dem Kunden das Flair eines Studentenclubs. Durch abwechslungsreiche Abendgestaltung auf 2 Ebenen, Barbetrieb, Livemusik, Discjockeys, Grillbetrieb und andere Abendanimationen wird Le7even zahlreiche Kunden anlocken.
Der Discobetrieb wird samstags je von 22:00 - 05:00 Uhr stattfinden. Wir wollen einen neuen Maßstab für Qualität in einem Studentenclub setzen.
1.2 Wesentliche Erfolgsfaktoren
Durch die enge persönliche Bindung zum Studentenclub Leipzig sind wir in der Lage uns zu guten Konditionen einzumieten und von bestehenden Konditionen bei Getränkelieferanten zu profitieren. Dadurch, dass der Studentenkeller jeden Dienstag seinen eigenen Discobetrieb veranstaltet sind die Technischen Gegebenheiten für einen solchen Betrieb auch voll und ganz vorhanden.
Die zentrumsnahe Lage des Studentenkellers und der bereits vorhandene Bekanntheitsgrad bietet eine gewisse Grundkundschaft für unsere Veranstaltungen. Die Kunden können auf Grund der sehr günstigen Eintritts- und Getränkepreise, einer beträchtlichen Auswahl an Getränken, freundschaftlicher Atmosphäre, guten Diskjockeys und auserwählten Live- Künstlern und Gruppen eine stimmungsvolle Party erwarten. Eine derartige Auswahl wird den Kunden in Leipzig bisher nicht angeboten.
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1.3 Wesentliches Risiko
KOSTENUNTERDECKUNG DURCH ZU GERINGEN UMSATZ:
Ein wesentliches Risiko ist die fehlende Kalkulationsfähigkeit der Kundenzahlen. In diesem Gewerbe können wir mit keiner festen Größe rechnen und somit auch mit keiner festen Umsatzzahl. Zu wenig Besucher führen zu einem nicht kostendeckenden Umsatz. Dieses Risiko können wir nicht verhindern, aber durch gezieltes und qualitativ hochwertiges Marketing minimieren.
1.4 Ziele
Schnellstmögliche Erzielung eines wirtschaftlich positiven und zufrieden stellenden Ergebnisses (maximal 6 Monate).
Etablieren der Le7even Event- und Diskobetrieb GmbH mit dem Hintergrund, in Leipzig einen eigenen Club mit Erlebnisgastronomie aufzubauen (maximal 5 Jahre), der in der Leipziger Abendgesellschaft und über Leipzigs Grenzen hinaus für gute, abwechslungsreiche, qualitativ hochwertige Veranstaltungen bekannt ist.
Hohe Kundenbindung an die Le7even Event- und Diskobetriebs GmbH, die durch freundliche und schnelle Bedienung der Gäste durch das qualifizierte Personal erzielt und durch Günstige Eintritts- und Getränkepreise erzielt wird. Wir wollen eine Angenehme Arbeitsatmosphäre, durch zufriedenes und verantwortungsbewusstes Personal schaffen.
Dies bringt eine wesentlich höhere Produktivität und hat auf den Gast einen positiven Einfluss.
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2. Firmendaten
2.1 Gründungspersonen
Persönliche Daten
Wohnort: Geburtsdatum: Geburtsort: Familienstand:
Schulbildung
Schulabschluss 09/1999 bis 06/2002 Schulabschluss Berufsausbildung
09/1995 bis 07/1997 Ausbildung zum Bauzeichner
Studium
Berufstätigkeit / sonstige Tätigkeiten
11/1997 bis 06/1998 07/1998 bis 08/1999 07/2002 bis 07/2003 08/2003 bis 09/2003
Persönliche Daten
Wohnort: Geburtstag: Geburtsort: Familienstand:
Schulbildung
1990 - 1996 Schulabschluss 2000 - 2001 Schulabschluss
Berufsausbildung
2002 - 2003
Studium
Berufstätigkeit / ehrenamtliche Tätigkeiten
2001 - 05/02 2001 - 10/03 01/03 - 03/03 05/03 - 10/03 09/04 - jetzt 02/05 - jetzt
Qualifizierungen
2.2 Verantwortlichkeitsbereiche im Unternehmen
Christian Lemke wird den Bereich Projektmanagement übernehmen. Durch sein Organisations-und Improvisationstalent, seine offene, freundliche und kontaktfreudige Art, aber auch durch die Fähigkeit seine eigenen Vorstellungen von einem Abendverlauf in die Tat umzusetzen und diese Vorstellungen auch auf andere zu projizieren, prädestinieren ihn für diesen Bereich. Die komplette Ablaufplanung und Organisation der Technik, Diskjockeys, Live-Künstler usw., liegt in seinem Aufgabengebiet.
Matthias Sühring hat einige Jahre in der „Alten Weberei“ in Nordhausen hinter der Bar gearbeitet und kennt sich somit auch gut in diesem Bereich aus. Er wird für den Bereich der Cocktail- und Getränkebeschaffung, aber auch für den wirtschaftlichen Teil die Verantwortung übernehmen. Rechtsfragen, Kosten- und Leistungsrechnung, aber auch Kommunikationstechniken sind seine starken Fähigkeiten. Deshalb wird er auch für den Bereich der Repräsentation des Unternehmens zuständig sein. Aber auch die Buchführung wird in seinem Aufgabenbereich liegen.
Die Angestellten Personen Peter Försterling, Torsten Klocke und Martin Haage tragen auch einen hohen Grad an Verantwortung und sind wie folgt in die GmbH eingebunden:
Peter Försterling wird Marketingchef in Unserem Unternehmen. In gemeinsamen Sitzungen werden Absprechen über mögliche Veranstaltungsprogramme, -Termine, -Speziales und Marketingstrategien entschieden. Diese Informationen setzt er mit seinem Grafischen Team in die Wirklichkeit um. Gezielte Werbung, ist ein sehr wichtiger Teil in solch einem Unternehmen. Martin Haage, der sich sehr gut im Bereich Technik und Wirtschaft auskennt, wird diese Bereiche für sich in Anspruch nehmen. Technische Konzepte der Licht- und Videotechnik, Netzwerktechnik und allgemeine Kommunikationstechnik sind ein großer Teil seines Aufgabengebietes. Torsten Klocke wird den Bereich der Markt und Konkurrenzbeobachtung, aber auch den Bereich der Personalleitung für die Abendveranstaltungen übernehmen. Durch seinen Umgang mit Menschen, die Bereitschaft sich Ihnen zu nähern, weißt er ein deutliches Potential auf, welches Partyveranstaltungen dienlich ist. Seine offene Art und der direkte Umgang im sozialen Umfeld verhelfen unserem Unternehmen ständige Aktualisierungen im Programm vorzunehmen. Es ist uns sehr wichtig jemanden zu haben der uns durch ständigen Informationsfluss und -austausch auf dem Laufenden hält
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2.3 Mitarbeiter
Unser Team wird durch einige Mitarbeiter verstärkt werden, welche bei Bedarf als freie Mitarbeiter zur Verfügung stehen. Durch ständigen Aufbau von neuen Kontakten und Kontaktpflege vorhandener Kontakte werden wir unser soziales Umfeld immer weiter ausbauen und so auf ein immer größeres Potential an fähigen Mitarbeitern zurückgreifen können.
2.4 Firmensitz:
Le7even Event- und Discobetrieb GmbH Connewitzstr. 30 04951 Leipzig
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3 Rechtsform
3. 1 Wahl der Rechtsform
Gewählt wurde für Le7even die Rechtsform der Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) mit Sitz in Leipzig, da bei dieser Rechtsform
- eine Gründung durch mehrere Personen möglich ist (hier 2),
- die Haftung auf das Stammkapital beschränkt ist (hier 30 000 €),
- das Geschäftsführergehalt steuergemindert abgesetzt werden kann. Die Eintragung im Handelsregister erfolgt unter dem Namen Le7even Event- und Diskobetrieb GmbH.
Der § 5 GmbH schreibt vor,
• dass das Stammkapital der Gesellschaft mindestens 25 000 € betragen muss,
• die Stammeinlage jedes Gesellschafters mindestens 100 € betragen muss,
• dass kein Gesellschafter bei Errichtung mehrere Stammeinlagen übernehmen kann,
• dass der Betrag der Stammeinlage der einzelnen Gesellschafter in Euro durch 50 teilbar sein muss,
• dass der Gesamtbetrag der Stammeinlagen mit dem Stammkapital übereinstimmen muss.
Die aus § 5 GmbH hervorgehenden Vorschriften werden eingehalten. Geschäftsführer werden gleichzeitig die Gesellschafter sein. Alle Voraussetzungen des § 6 GmbH sind bei diesen Personen erfüllt.
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3.2 Die Gesellschafter
Die zwei Gesellschafter sind gleichberechtigte Geschäftsführer. Alle Gesellschafter leisten zu Beginn die gleiche Einlage in Höhe von jeweils 15.000 €, somit kann die LE7EVEN GmbH bei Aufnahme der Geschäftstätigkeit zum 01.04.2006 ein Eigenkapital in Höhe von 30.000 € ausweisen.
Übersicht Gesellschafterstruktur:
Eine gründliche Analyse der Interessen ergab, dass die Gesellschafter ihre Haftung auf die Kapitaleinlagen und auf gegebene private Sicherheiten bei Krediten beschränken wollen.
Auch eine steuerliche Analyse hat bei den angesetzten Gewinnerwartungen die GmbH als „steuerliches Optimum“ herausgefiltert. Des Weiteren haben auch Imagegründe die Entscheidung gestützt, da diese Rechtsform beim angestrebten Kundenkreis als seriös, professionell und gut organisiert eingestuft wird.
3.3 Änderung der Rechtsform bzw. der Einlagenhöhe
Eine wesentliche Änderung in Bezug auf Einlagenhöhe und Anzahl der Gesellschafter ist in den ersten 5 Geschäftsjahren nicht geplant. Zusätzlich benötigte Kapitalmittel werden über Kredite von Banken und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), sowie durch Re-Investition von erzielten Gewinnen gedeckt. Sollten diese Finanzierungsformen nicht die nötigen Mittel bereitstellen, wird eine Eigenkapitalerhöhung der Vergabe von Beteiligungen vorgezogen.
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Da die Le7even Event- und Diskobetrieb GmbH in den Leipziger Studentenkeller eingemietet ist, sind wir auf der suche nach geeigneten Anlageobjekten die uns Unabhängig von den jeweiligen Betreibern machen. (Grundstücke, Häuser oder direkt für den Diskothekenbetrieb vorgesehene Einrichtungen)
Sollte dies der Fall sein, reichen die bisherigen Finanzierungsplanungen nicht aus. Eine Umfirmierung zu einer Personengesellschaft wäre dann notwendig. Dies würde uns einen größeren Spielraum bei Kreditvergaben ermöglichen, da die Gesellschafter auch mit ihrem Privatvermögen haften. Dies birgt natürlich auch Gefahren. Eine Betriebsaufspaltung in eine Vertriebsgesellschaft (Kapitalgesellschaft GmbH) und Betriebsgesellschaft (Personengesellschaft z Bsp. GbR) wäre in dem Falle zur Absicherung des Anlagevermögens angedacht.
Die steuerlichen Vorteile durch so ein Modell sind ebenfalls nicht zu vernachlässigen (Gewerbesteuer).
Durch diese Trennung in zwei unabhängige Gesellschaften wird das Vermögen der besitzenden Gesellschaft nicht in die Haftung der anderen Gesellschaft hineingezogen.
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Arbeit zitieren:
Thomas Weber, Silvio Glathe, Cornelius Ober, Marc Weigelt, Sören Gasch, 2005, Businessplan für eine Event- und Diskobetrieb GmbH, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
Erstellung eines Business-Plans
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