1 EINLEITUNG 1
2. BEGRIFFLICHE GRUNDLAGEN 2
2.1. Arbeitszufriedenheit 2
2.2. Motivation 2
3. THEORIEN VON MOTIVATION 3
3.1. Die Motivationstheorie von Maslow 3
3.2 Alderfers ERG-Theorie 5
3.3 Herzbergs Zwei-Faktoren Theorie 6
3.4 Modell von Porter Lawler 7
4. ZUSAMMENHÄNGE ZWISCHEN MOTIVATION UND
ARBEITSZUFRIEDENHEIT 10
5. BEDEUTUNG DER MOTIVATION UND ARBEITSZUFRIEDENHEIT
FÜR DER QUALITÄTSMANAGEMENT 12
5.1. Motivation in Wechselwirkung von Person und Unternehmen 12
5.2. Hemmende und fördernde Faktoren der Qualitätsmotivation 13
6. ZUSAMMENFASSUNG 15
LITERATURVERZEICHNIS 16
1
1 Einleitung
Die Arbeitszufriedenheit und die Motivation der Mitarbeiter im U nternehmen können als wesentliche Voraussetzungen für die betriebliche Funktionsfähigkeit und die langfristige Effektivität des Produktionsfaktors „menschliche Arbeit“ gesehen werden. Die Erhöhung der „Produktivität“ des Organisationselements Mensch kann f estmachen an der Leistungsbereitschaft (Wollen), an der Leistungsfähigkeit (Können) und an den Leistungsmöglichkeiten (Dürfen). Da Menschen grundsätzlich freiwillig „Element“ eines organisatorischen Systems sind, kann unterstellt werden, daß die Menschen leistungsbereit sind. Der Zusammenhang von Leistungsfähigkeit und Leistungsmöglichkeit ist komplex. Mitarbeiter, die mit ihrer Tätigkeit zufrieden sind, gehen motivierter und engagierter an die Ausübung ihrer Arbeitsaufgaben als weniger zufriedene Mitarbeiter.
Obwohl es sich bei dem Begriff der Arbeitszufriedenheit um ein hypothetisches Konstrukt, d.h. um keine unmittelbar meßbare empirische Größe handelt, sondern um ein gedanklich konstruiertes Gebilde, deren Zweck in einer Verbesserung des Verständnisses der Realität liegt, wird sie als wichtiger Indikator für die Qualität im Arbeitsleben betrachtet (vgl. Herrmann 1976: S. 34f.). Die große Bedeutung der Arbeitszufriedenheit bei organisationspsychologischen Fragestellungen führte zu einer Vielzahl unterschiedlicher Modellansätze. In dieser Arbeit werden Zusammenhänge zwischen Motivation und Arbeitszufriedenheit von Mitarbeitern untersucht, deswegen sollen nur die im Zusammenhang mit der Motivation relevanten Theorien zur Erklärung der Arbeitszufriedenheit behandelt werden. In Teil zwei werden zunächst die Begriffe erläutert, die für diese Untersuchung notwendig sind. Ausschließend erfolgt in Teil drei eine Darstellung der wesentlichen Motivationstheorien, die hauptsächlich in der Literatur vorgestellt werden.
2. Begriffliche Grundlagen
Die große Bedeutung der Motivation und der Arbeitszufriedenheit in der Organisationspsyhologie führte zu einer beträchtlichen Anzahl von Forschungsarbeiten und einer Vielzahl von Begriffsdefinitionen. Unter welchem Blickwinkel man die Motivations- und Arbeitszufriedenheitsbegriffe betrachtet, hängt dabei von der zugrundegelegten Fragestellung ab.
2.1. Arbeitszufriedenheit
Bruggemann ( 1974: S. 281) formuliert Arbeitszufriedenheit als „zusammenfassende Einstellung zu einem betrieblichen Arbeitsverhältnis mit allen seinen Aspekten“, d.h. als wertende Stellungnahme zur Arbeit. Es wird davon ausgegangen, daß sich mehrere spezifische Einstellungen auf die Arbeitszufriedenheit auswirken. Mehr oder weniger bewußtes Abwägen der Vor- und Nachteile des Arbeitsverhältnisses führt schließlich zur Arbeitszufriedenheit. In diesem Sinne schreibt Locke ( 1976: S. 1297): „Arbeitszufriedenheit kann definiert werden als ein angenehmer oder positiver emotionaler Zustand, der sich aus der Bewertung des eigenen Jobs oder der Joberfahrungen ergibt“. Neuberger und Allerbeck ( 1978: S. 15) definieren Arbeitszufriedenheit als „kognitiv- evaluative Einstellung zur Arbeitssituation“.
2.2. Motivation
Heckhausen (1989: S. 2f.) versteht unter Motivation eine momentane Gerichtetheit auf ein bestimmtes Handlungsziel.
Graumann (1969: S. 28) definiert den Begriff wie folgt: „Motivation ist dasjenige in uns und um uns, was uns dazu bringt, treibt, bewegt, uns so und nicht anders zu verhalten“.
„Motivation ist eine Funktion des ganzen Organismus...die Energien des gesamten Organismus sind darauf gerichtet, mobilisiert zu werden im aktiven Bestreben, das Gleichgewicht wiederherstellen“ ( Keller 1981: S. 22 ).
3. Theorien von Motivation
Im Personalmanagement spielen seit jeher die Theorien der Motivation eine besonders wichtige Rolle. Nach Campbell, Dunette, Lawler & Weick (1970) können Inhalts- und Prozeßtheorien unterschieden werden.
Während sich die Inhaltstheorien primär mit der Frage nach Art, Anzahl und Bedeutung der einem Verhalten zugrundeliegenden Motive beschäftigen, konzentrieren sich die Prozeßtheorien verstärkt auf den kognitiven Aspekt motivationaler Phänomene ( vgl. Berthel 1997: S. 20). Diese Arbeit beschreibt nachfolgend verschiedene Zusammenhänge zwischen der Motivation der Mitarbeiter und Arbeitszufriedenheit, deshalb werden nur Motivatiostheorien, die für das Thema relevant sind, behandelt.
3.1. Die Motivationstheorie von Maslow
Die Motivationstheorie von Maslow ordnet die menschlichen Bedürfnisse in eine Rangordnung ein. Seine entscheidende Annahme ist, daß zuerst die niedrigen Bedürfnisse erfüllt sein müssen, bevor die höheren Bedürfnisse Befriedigung erfahren. Sind die niedrigen Bedürfnisse befriedigt, wirken sie nicht mehr motivierend (vgl. Maslow 1977: S 74 ff.).
Maslow teilt seine Bedürfnisse in zwei Kategorien ein, in Defizitmotive und Wachstumsmotive. Die Defizitmotive charakterisieren die für jedes Individuum notwendigen Bedürfnisse, die bei einem Mangel wieder erreicht werden müssen. Bei den Wachstumsmotiven geht es dagegen um die Entfaltungsmöglichkeiten des Menschen selbst, die von außen nicht zufriedengestellt werden können. Die hierarchischen Stufen stellen die fortschreitende soziale Entwicklung des Menschen dar. (vgl. Maslow 1977: S.75f.).Verdeutlicht wird dies mit Hilfe der Bedürfnis- und Motivationspyramide (vgl. Abb. 1).
An unterster Stelle steht die Befriedigung der physiologischen Bedürfnisse, es ist das Bedürfnis, seinen eigenen Organismus oder die ganze Art zu erhalten. Es hat unter den vorhandenen Bedürfniskategorien den absoluten Vorrang, es ist die biologische Notwendigkeit, Hunger und Durst zu stillen, aber auch das Bedürfnis nach Sex, Ruhe, Bewegung, Obdach und Kleidung.
Die Befriedigung der Sicherheitsbedürfnisse gehört ebenfalls zu den grundlegenden Bedürfnissen des Menschen. Es ist der Wunsch nach geordneten,
Arbeit zitieren:
Viktoria Kovalsky, 2000, Zusammenhänge zwischen Motivation und Arbeitszufriedenheit, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Motivation von Mitarbeitern -Motivationstheorien-
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Seminararbeit, 16 Seiten
Personalführung: Instrumente zur Steigerung der Motivation
BWL - Personal und Organisation
Hauptseminararbeit, 20 Seiten
Verbesserung der Arbeitszufriedenheit von Mitarbeitern - Ein kurzer Üb...
BWL - Personal und Organisation
Studienarbeit, 18 Seiten
Die Bedeutung der Kompetenz am Beispiel der Personalentwicklung
Pädagogik - Berufserziehung, Berufsbildung, Weiterbildung
Hausarbeit, 31 Seiten
Vertrauen oder Kontrolle: Die Bedeutung von Vertrauen zur Steuerung vo...
BWL - Personal und Organisation
Studienarbeit, 31 Seiten
Immaterielle und materielle Motivationsinstrumente
BWL - Personal und Organisation
Seminararbeit, 28 Seiten
Führungsverhalten und Führungsstil - eine kritische Analyse möglicher ...
Pflegemanagement / Sozialmanagement
Hausarbeit, 23 Seiten
Arbeiten zufriedene Arbeiter besser? Zum Zusammenhang von Arbeitszufri...
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Seminararbeit, 20 Seiten
Prozessorientierte Theorien zur Arbeitsmotivation
Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation und Wirtschaft
Referat (Ausarbeitung), 17 Seiten
Der demographische Wandel und die Entwicklung der gesetzlichen Rentenv...
Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands
Hauptseminararbeit, 24 Seiten
National Conflicts: Management and Prevention
Soziologie - Politische Soziologie, Majoritäten, Minoritäten
Hauptseminararbeit, 24 Seiten
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Zukunftsqualifikationen fuer Mitarbeiter - Selbstmanagement als Schlue...
BWL - Personal und Organisation
Diplomarbeit, 80 Seiten
Wie wird Arbeitszufriedenheit allgemein in der Forschung erklärt und u...
Ist Arbeitszufriedenheit die F...
Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation und Wirtschaft
Seminararbeit, 17 Seiten
Theorie der Wissensschaffung im Unternehmen
Informatik - Wirtschaftsinformatik
Seminararbeit, 24 Seiten
Der geschlossene Immobilienfonds als Anlagemöglichkeit für den vermöge...
BWL - Bank, Börse, Versicherung
Diplomarbeit, 52 Seiten
Viktoria Zelenko hat den Text Zusammenhänge zwischen Motivation und Arbeitszufriedenheit veröffentlicht
Viktoria Zelenko hat einen neuen Text hochgeladen
0 Kommentare