:: INHALTSVERZEICHNIS ::
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ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
1. EINLEITUNG 1
2. PUBLIC RELATIONS 3
2.1. PR-theoretische Grundlagen 3
2.2. Instrumente der PR 5
2.3. Abgrenzung PR Journalismus 6
3. EINFLUSS DER PR 8
3.1. Determinationshypothese von Baerns 8
3.2. Studie von Grossenbacher 10
3.3. Studie von Schweda und Opherden 11
3.4. Studie von Saffarnia 12
4. ZWISCHENBILANZ 13
5. ERKLÄRUNGSANSÄTZE 16
5.1. Studie von Barth Donsbach 16
6. FAZIT 17
6.1. Das Verhältnis PR und Journalismus 17
6.2. Andere Faktoren 18
6.3. Hinweise zum Untersuchungsmaterial 21
6.4. Schlussbemerkungen 21
LITERATURVERZEICHNIS 22
SELBSTSTÄNDIGKEITSERKLÄRUNG 24
II
..:: ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS ::..
DJV
Deutscher Journalistenverband
PR
Public Relations
III
:: ABBILDUNGSVERZEICHNIS ::
Seite:
Abbildung 1: Das 4-Typen-Modell nach Grunig und Hunt 4
Abbildung 2: Gegenüberstellung der empirischen Studien 15
IV
..:: 1. E INLEITUNG ::..
Bereits nach der deutschen Revolution 1848 war von Heinrich Wuttke (1875) ein großer Einfluss der so genannten Preßbüros auf die vielen unabhängige Zeitungen, die in dieser Zeit gegründet worden waren, erkannt worden. Trotz zahlreicher Dissertationen ab den 30er Jahren zum Thema Öffentlichkeitsarbeit, Presse- und Informationspolitik und wie PR- Aktivitäten sonst noch genannt werden, waren Public Relations noch nicht im Fokus der Wissenschaftsgemeinde angekommen (vgl. Bentele, 1993, 57). Bentele (a. a. O.) beschreibt weiter, dass sich die Publizistik- und Kommunikationswissenschaft zwischen 1950 und dem Ende der 80er Jahre fast ausnahmslos dem Journalisten als Kommunikator widmete.
Inzwischen stellt die Frage nach dem Verhältnis zwischen Öffentlichkeitsarbeit und Journalismus einen wesentlichen Kern der PR-Forschung und PR-Wissenschaft dar.
Haben Public Relations Einfluss auf den Journalismus? Diese Arbeit stellt dar, zu welchen Ergebnissen bedeutende empirische Studien kommen, die den Einfluss von Public Relations auf den Journalismus untersuchen.
Zu Beginn dieser Arbeit werden einige theoretische Grundlagen der Public Relations dargestellt, um dem Leser einen Einblick zu geben, von welchem Verständnis von PR der Autor ausgeht. Diese Fakten werden anschließend um die kurze Vorstellung verschiedener Instrumente der PR erweitert. Am Ende dieses Teils werden Public Relations und Journalismus gegenübergestellt und einige grundlegende Abgrenzungen dargestellt.
Im folgenden Teil dieser Arbeit werden einige bedeutende S tudien zum Verhältnis Öffentlichkeitsarbeit 1 und Journalismus vorgestellt. Schwerpunkt wird hier jeweils die Darstellung des Untersuchungs designs und der Ergebnisse sein. Am Ende dieses Abschnitts wird ein Zwischenfazit stehen, das die Ergebnisse vergleicht und evtl. schon Auskunft darüber geben kann, ob und wenn ja wie stark Public Relations den Journalismus beeinflussen. 1 Die Begriffe Öffentlichkeitsarbeit und Public Relations werden in dieser Arbeit synonym verwendet.
1
Sollte sich nach Darstellung der verschiedenen Studien herausstellen, dass die Ergebnisse wesentlich voneinander abweichen, soll im letzten Teil der Arbeit untersucht werden, warum die Ergebnisse unterschiedlich sind, bzw. ob gewisse Variablen feststellbar sind, die zu einem mehr oder weniger großen Einfluss führen.
Ein Fazit rundet die oben beschriebene Darstellung bzw. Untersuchung ab.
2
..:: 2. P UBLIC R ELATIONS ::..
2.1. PR-theoretische Grundlagen
Aus der organisationsbezogenen Perspektive definiert Bentele (1997a, 22f.) Public Relations als „das Management von Informations - und Kommunikationsprozessen zwischen Organisationen einerseits und ihren internen und externen Umwelten (Teilöffentlichkeiten) andererseits.“
Dabei impliziert der Begriff Management nach Steinmann/Schreyögg (2000, 5f.) zwei unterschiedliche Ansätze. Die i nstitutionelle Auffassung beschreibt eine „Gruppe von Personen, die mit Anweisungsbefugnissen betraut ist.“ Der Funktionsansatz hingegen betrachtet Management als einen „Komplex von Aufgaben zur Steuerung eines Systems“, zum Beispiel „planender, organisierender oder kontrollierender Art.“
Bentele definiert PR aber nicht nur als das Management von Information und Kommunikation, sondern er verweist auf Prozesse. Diesen intendierten Kommunikationsprozess beschreibt Avenarius (2000, 72ff.) durch die Darstellung der Bestandteile der Kommunikation.
Ausgehend von den vier üblichen Elementen Urheber/Sender, Empfänger/Adressat, Kommunikationsmittel/Medium und Kommunikationsinhalt verweist er auf die Notwendigkeit, gerade im Hinblick auf Public Relations, die Intentionen als weiteres Element aufzunehmen. Mit der Intention untrennbar verbunden sei die bewusste oder unbewusste Selbstdarstellung. Den metakommunikativen, den – gewollt oder ungewollt – Beziehungen schaffenden Aspekt, führt A venarius als weiteren Zweck der Kommunikation an. Ob sich die am Kommunikationsprozess Beteiligten verstehen, hängt (Bezug nehmend auf die Erkenntnisse von Ronneberger und Rühl) von den Kommunikationselementen Mitteilung, Sinn, Information sowie dem psychischen und sozialen Gedächtnis ab. Über Letzteres könne vorab die metakommunikative Ebene des Kommunikationsgeschehens ausgelotet werden.
3
Arbeit zitieren:
Patrick Hacker, 2005, Der Einfluss von Public Relations auf die journalistische Berichterstattung, München, GRIN Verlag GmbH
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