1. Einleitung
2. Definitionen
2.1 E-Learning
2.2 Blended-Learning
3. Einsatzfelder
3.1 von E-Learning
3.2 von Blended-Learning
4. Vor- und Nachteile von E-Learning
5. Vor- und Nachteile von Blended-Learning
6. Voraussetzungen an E -Learning und Blen-
ded-Learning
6.1 Lehrende
6.2 Lernende
7. Anforderungen in Bereichen der sozialen Ar-
beit
7.1 Erwachsenenbildung
7.2 Fortbildung von Fachkräften
7.3 Weiterbildung an Fernuniversitäten
8. Chancen und Grenzen von E-Learning und
Blended-Learning in der sozialen Arbeit
9. Persönliches Fazit
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1. Einleitung
Kein Medium hat sich so rasant schnell und flächendeckend entwickelt und verbreitet wie das Internet.
Angefangen mit dem Internet hat es in den 60iger Jahren. Das amerikanische Verteidigungsministerium ließ mehrere Hoch- leistungsrechner so verbinden, dass ein Atomangriff d en Ver- bindungen nichts anhaben konnte. Hierfür benutzten sie Daten- und Telefonleitungen, Fiberglaskabel, Satellitenverbindungen und den Funkverkehr (vergl. Sozial@rbeit Online, Poseck). Von den damals vier Netzknoten steigerte man sich bis zu den 70iger Jahren auf etwa 100, 1972 wurde dieses militärische ARPANet freigegeben und bis Ende der 80iger Jahre auf gut 100.000 vernetzte Universitätsrechner erweitert.
So wurde der Grundstein für das heutige Internet gelegt.
Der britische Physiker Tim Berners-Lee und seine Kollegen vom Schweizer Kernforschungsinstitut CERN starten ein Pro- jekt im Jahre 1990, das die Zukunft der Computerindustrie maßgeblich verändern wird. Über die Signalleitung des Institu- tes greifen die Wissenschaftler auf Dokumente anderer Rechner zu. Das Neue daran ist, dass nun zwischen Dokumenten gezielt hin und her gesprungen werden kann: Etwas, das es vorher nie gegeben hat.
Nun können Informationen miteinander verbunden werden – egal, an welchem Ort sie sich befinden. Das „WWW“ (World Wibe Web) ist entstanden (vergl. Computerbild 14/2004).
Alleine das so entstandene Internet stand nicht jedem zur Ver- fügung. Steven Wozniak und Steve Jobs träumten von einem Personalcomputer, der kostengünstig sein sollte und so für j e- dermann erschwinglich wäre. So schraubten und löteten sie 1972 i hren ersten Rechner zusammen. Dieser Rechner hatte weder ein Netzteil, eine Tastatur noch einen Monitor. Sie beauf- tragten einen Schreiner, um ein Gehäuse zu fertigen. Dieses Ge- rät wurde ein voller Erfolg (vergl. Computerbild 26/2004).
Wie oben schon kurz angeschnitten wurde, ist mit dem Compu- ter das leistungsfähigste Medium entstanden. Es kann sämtliche gängigen Kodierungen präsentieren: Schrift, Zahlen, gespro- chene Sprache, Musik, sämtliche - auch bewegte - Bildertypen. Der Computer kann auch virtuelle Realitäten konstruieren. Mit dieser Entwicklung gehen auch neue Interaktionsmöglichkeiten
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einher. Das Netz verbindet Computer mit Computer. Das Inter- net steht allen offen, als Intranet können Computer zu einem in- ternen Netz verbunden werden, das einem bestimmten Perso- nenkreis offen steht.
Das Internet gehört heute für die meisten Menschen zum Alltag und zum Beruf.
2. Definitionen
2.1 E-Learning
Dem E-Learning kommt seit den 90iger Jahren eine immer grö- ßere Bedeutung zu.
E-Learning umfasst praktisch die Möglichkeiten zum Lernen mit entsprechender Software: Entweder individuell am eigenen Computer, im Klassenverband durch einen Lehrer angele itet oder das Benutzen von Lernsoftware im Internet oder Intranet durch eine Lerngruppe.
Eine knappe und klare Definition bietet der ANUBA- Modellversuch aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen an: „E-Learning ist eine besondere Variante des computer- gestützten Lernens. Merkmale dieser virtuellen Lernwel- ten sind, dass die genutzten Lernsysteme und Lernmate- rialien:
È in digitalisierter Form angeboten werden, È sich durch Multi- und/oder Hypermedialität (Infor- mationsvernetzung) auszeichnen, È Interaktivität zwischen den Lernenden, dem System, dem Coach und den Mitlernenden – vor Ort oder im Netz – unterstützen und Online für den Nutzer di- rekt verfügbar sind.“
E-Learning kann l okal oder räumlich verteilt organisiert sein. Da auf eine CD-Rom nur vor Ort zugegriffen werden kann, ist sie zu den lokalen Lernressourcen zu zählen. Im Gegensatz da- zu ist ein E-Learning Kurs via Internet als „räumlich verteilt“ anzusehen, weil dabei auf entfernte Ressourcen zugegriffen wird.
Beim E-Learning über das Internet kann ebenfalls Videotechnik eingesetzt werden. Durch diese Möglichkeit lassen sich Vorl e- sungen deutlich persönlicher gestalten.
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2.2 Blended-Learning
Blended-Learning ist aus den Erfahrungen und Erfordernissen der Praxis des E-Learnings entstanden.
Es gibt hierfür „noch“ keine eindeutige Definition. Ich möchte einige vorstellen:
„Dieser zunächst im Hinblick auf innerbetriebliche Wei- terbildung geprägte Begriff beschreibt den gezielten Ein- satz verschiedener Medien unter Einbeziehung neuer Medien. A nders ausgedrückt werden beim Blended- Learning Online- und Präsenzelemente in hybriden Lern- arrangements kombiniert.“ ( Michael Kerres und Britta Voß: Digitaler Campus, Waxmann Verlag 2003)
„Der Begriff „Blended-Learning“ hat sich erst relativ neu im Laufe des Jahres 2001 etabliert und bezeichnet mitt- lerweile e inen der vorherrschenden Trends für E - Learning Lösungen. Übersetzt man den englischen Beg- riff “Blended“, heißt dies soviel wie `vermengt, ver- mischt, ineinander übergehend`. Ein deutschsprachiges Pendant hat sich – wohl aufgrund der Tatsache, dass eine exakte deutsche Übersetzung etwas holprig klingen wür- de (vermischtes Lernen) – nicht entwickelt. Im deutsch- sprachigen Raum hat sich dahinge gen der Begriff des Hybriden Lernens verbreitet, der bereits länger als der Trendausdruck `Ble nded-Learning` existiert und in etwa die gleiche Bedeutung hat.“ (von Peter Mayr, Sabine Seufert im Buch Fachlexikon e-learning 2002)
„Blended-Learning bedeutet soviel wie „vermischtes, in- tegrie rtes Lernen“ und meint eine Form von E-Learning, in welcher Präsenzveranstaltungen (Workshops, Semina- re, Kurse) mit PC- und Internetbasiertem Lernen kombi- niert werden.“ (von Maja Graf im Buch eModeration 2004 im Text eLearning-was ist anders?)
„Mix von Fern und Präsenzunterricht“ (von Cornelia Ri- zek-Pfister im Buch Digitaler Campus 2003 im Text Prä- senzunte rricht, Fernunterricht).
Zurzeit findet man häufig eine Mischform von E-Learning und Präsenzlernen, die mit dem Begriff „Blended-Learning“ b e- zeichnet wird. Hierbei wird E-Learning oft mit einem Seminar verbunden, bei dem die Teilnehmer sich ihr Wissen zuerst zu Hause aneignen, um auf dasselbe Anfangsniveau zu kommen.
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Arbeit zitieren:
Holger Rövemeier, 2005, 'E-Learning - Blended-Learning' in der sozialen Arbeit - Welche Anforderungen stellen neue Lernformen an Sozialpädagogen und Klientel?, München, GRIN Verlag GmbH
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