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Gotthilf Heinrich Schubert und E.T.A. Hoffmann. Die Bedeutung der romantischen Naturforschung für die Literatur der Romantik

Hauptseminararbeit, 2001, 15 Seiten
Autor: Benjamin Kristek
Fach: Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

Details

Kategorie: Hauptseminararbeit
Jahr: 2001
Seiten: 15
Note: 1,3
Literaturverzeichnis: ~ 16  Einträge
Sprache: Deutsch

Archivnummer: V3061
ISBN (E-Book): 978-3-638-11841-5
ISBN (Buch): 978-3-638-80594-0
Dateigröße: 109 KB

Zusammenfassung / Abstract

Die empirisch-positivistische Naturwissenschaft hat ihren Durchbruch im 19. Jahrhundert gefeiert und liegt damit parallel zur Wirkungszeit der romantischen Naturforschung. Ihr liegt die experimentelle Erfahrung zu Grunde. Sie versuchte die Dinge der Welt mittels logischem Denken zu erklären um sie zu beherrschen und gelangte auf diese Weise zu ihren Hypothesen und Erkenntnissen. Die romantische Naturforschung Schuberts war anderer Ausprägung. Zwar waren auch seine Methoden experimenteller Art und auch hier wurde mit den Mitteln logischen Denkens geforscht, allerdings bettete er die Ergebnisse seiner Untersuchungen in ein allumfassendes Weltbild von religiöser Ausprägung und handelte sich damit oft genug den Spott der positivistischen Kollegen ein.1 Sein Weltbild war mystisch geprägt, wie Ernst Busch es festgestellt hat.2 Die Romantik hat alle Gebiete des irrationalen Fühlens, der Religion, der Kunst und das unbewußte Seelenleben in ihre mystische Erkenntnis mit einbezogen.


Textauszug (computergeneriert)

Humboldt-Universität zu Berlin

Institut für Neuere Deutsche Literatur

Hauptseminar:
Deutsche literarische Romantik

SoSe 2001

Gotthilf Heinrich Schubert und E.T.A. Hoffmann: 
Die Bedeutung der romantischen Naturforschung 
für die Literatur.

Benjamin Kristek

Deutsch, Geschichte L 4
6. Semester

1. EINLEITUNG 2


1.1 Das Aufkommen der romantischen Naturforschung 2
1.2 Die Verbindung zwischen romantischer Naturforschung und romantischer Poesie 2

2. GOTTHILF HEINRICH SCHUBERT 3


2.1 Leben und Werk 3

3. SCHUBERTS GRUNDGEDANKEN 4


3.1 Triadisches Weltverständnis 5
3.2 Hieroglyphensprache 6
3.3 Magnetismus 7

4. SCHUBERTS GEDANKEN IN E.T.A. HOFFMANNS WERK 8


4.1 Die Hieroglyphensprache in ,,Der goldne Topf" 8
4.2 Magnetismus und Traum in ,,Der Magnetiseur" 9

5. FAZIT 11

6. LITERATUR 13

 

1. Einleitung

1.1 Das Aufkommen der romantischen Naturforschung

Die empirisch-positivistische Naturwissenschaft hat ihren Durchbruch im 19. Jahrhundert gefeiert und liegt damit parallel zur Wirkungszeit der romantischen Naturforschung. Ihr liegt die experimentelle Erfahrung zu Grunde. Sie versuchte die Dinge der Welt mittels logischem Denken zu erklären um sie zu beherrschen und gelangte auf diese Weise zu ihren Hypothesen und Erkenntnissen.
Die romantische Naturforschung Schuberts war anderer Ausprägung. Zwar waren auch seine Methoden experimenteller Art und auch hier wurde mit den Mitteln logischen Denkens geforscht, allerdings bettete er die Ergebnisse seiner Untersuchungen in ein allumfassendes Weltbild von religiöser Ausprägung und handelte sich damit oft genug den Spott der positivistischen Kollegen ein.1 Sein Weltbild war mystisch geprägt, wie Ernst Busch es festgestellt hat.2 Die Romantik hat alle Gebiete des irrationalen Fühlens, der Religion, der Kunst und das unbewußte Seelenleben in ihre mystische Erkenntnis mit einbezogen.

[...]

1 Vgl. Schuberts Anmerkungen zu Liebigs Antrittsrede. Liebig ziehe ,,nicht nur über die Naturphilosophie und die Naturphilosophen in ,barbarischer` _..._ Weise her, sondern noch mehr über den Gespensterglauben. Bei jenem sagten die Leute: ,Das geht auf Schubert`, bei diesem: ,Das geht auf die Geisterseher Justinus Kerner und Schubert." in: Justinus Briefwechsel mit seinen Freunden, Bd.2, 1897, S. 381.

2 Vgl., Busch, Ernst, Die Idee des göttlichen Seins und seine Entfaltung in der Welt nach der romantischen Naturmystik. In: DVjS 19 (1941), S. 33.


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