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Essay, 2001, 7 Seiten
Autor: M.A. Jens-Philipp Gründler
Fach: Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts / Gegenwart
Details
Institution/Hochschule: Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Philosophisches Seminar)
Tags: Wittgensteins, Begriff, Regel, Philosophischen, Untersuchungen, Proseminar, Wittgensteins, Philosophische, Untersuchungen
Jahr: 2001
Seiten: 7
Note: gut
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-11767-8
Dateigröße: 133 KB
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Textauszug (computergeneriert)
Westfälische Wilhelms Universität
Philosophisches Seminar
SS 2001
Proseminar: Wittgensteins Philosophische Untersuchungen
Hausarbeit: Jens-Philipp Gründler
Wittgensteins Begriff der ′Regel′ in den
Philosophischen Untersuchungen
Jens-Philipp Gründler
Inhaltsverzeichnis:
I) Einleitung
II) Hauptteil
II.1) Die Deutungen der Regeln
II.2) Die Kriterien des Regelfolgens I
II.3) Die Regel-mäßigkeit der Sprache
II.4) Das Verständnis und die Regeln
II.5) Die Gleise (Regeln) der Sprache
II.6) Die Kriterien des Regelfolgens II
II.7) Die Regel als Voraussetzung für die Verständigung
III) Schluss
I) Einleitung
In dieser dritten und letzten Hausarbeit über Ludwig Wittgensteins Philosophische Untersuchungen, möchte ich auf seinen Begriff der ,,Regel" sowie dessen enge Verknüpfung mit der Sprache eingehen. Denn in diesem Kontext wird, meiner Meinung nach, deutlich wie unser Verständnis der Sprache geartet ist. Wittgenstein zeigt dem Rezipienten, dass der Sprache ein Gerüst zugrunde liegt, auf das wir uns stützen wollen, wenn wir kommunizieren. Dieser Wunsch ist architektonischer Natur, weil es uns um die Form, und nicht um den Inhalt geht. Die dem Wunsch folgende Erklärung ist nach Wittgenstein eine Art ,,Scheingesims", das nichts hält.1
Dieses Mal möchte ich, im Unterschied zu den beiden vorangegangenen Hausarbeiten, in kleineren Schritten vorgehen und so versuchen Wittgensteins facettenreicher Ausleuchtung der ,,Regeln" in der Sprache annähernd gerecht zu werden. Daher beginne ich von den Deutungen der Regeln zu handeln. Daraufhin interpretiere ich die Kriterien des Regelfolgens (I), um auf die Regel-mäßigkeit der Sprache zu sprechen zu kommen. Hieraus folgt logisch eine Beschäftigung mit dem Verhältnis von Verständnis und Regeln. All diese Schritte folgen dem, was Wittgenstein in §§198-217 zeigt.
Die zweite Hälfte meiner Arbeit soll von den §§218-242 handeln. Diese habe ich in drei Abschnitte unterteilt, die heißen: a) Die Gleise (Regeln) der Sprache, b) Die Kriterien der/s Regel(folgens) (II) und schließlich c) Die Regel als Voraussetzung der Verständigung.
Ein letztes Mal verzichte ich auf Sekundärliteratur, um meinen Gedanken freien Lauf zu lassen und hoffe in diesem Wittgenstein zu begegnen
[...]
1 Vgl. Wittgenstein, Ludwig - Philosophische Untersuchungen, (Erstveröffentlichung 1953), Frankfurt am Main 1984, §217
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