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1 Einleitung. 3
2 Die Wirklichkeit der Alltagswelt. 4
3 Gesellschaftliche Interaktion in der Alltagswelt. 7
4 Sprache und Wissen in der Alltagswelt 9
5 Literaturverzeichnis 12
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Einleitend sollte man bemerken, dass P. Berger und T. Luckmann mit ihrer Abhandlung über „Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit“ eine soziologische Analyse der Alltagswirklichkeit darstellen. Darunter soll eine Analyse der Alltagswirklichkeit verstanden werden, die jenes Wissen, welches das Verhalten der Menschen im Alltag reguliert, in ihren Vordergrund stellt. Berger/Luckmann betonen ausdrücklich, dass hierbei kein Philosophisches Verständnis der Alltagswelt betrieben werden soll. Sie konzentrieren sich insbesondere auf das Verständnis der Wirklichkeit, welches einen ‚Normalverbraucher’ zugänglich ist. Bevor eine soziologische Analyse der Wirklichkeit überhaupt erst möglich wird, muss allgemein die Frage nach dem Wesen der Wirklichkeit gestellt werden.
Berger/Luckmann erklären die Alltagswelt folgender maßen: „Die Alltagswelt breitet sich vor uns aus als Wirklichkeit, die von Menschen begriffen und gedeutet wird und ihnen subjektiv sinnhaft erscheint.“ (Berger/Luckmann 1997:21).
Ihre Hauptaufgabe besteht dabei darin, die Grundlagen des Wissens in der Alltagswelt, d.h. die Objektivationen subjektiv sinnvoller Vorgänge aus den die intersubjektive Welt entsteht, zu ergründen. Die phänomenologische Analyse, die ein rein deskriptives Verfahren darstellt, welches zwar empirisch jedoch nicht wissenschaftlich arbeitet, wählen sie als geeignete Methode.
Die vorliegende Arbeit beschränkt sich auf die Ausführungen Berger/Luckmanns zur „Grundlagen des Wissens in der Alltagswelt“, die das erste Kapitel ihrer Abhandlung „Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit“ darstellen. In meiner Hausarbeit werde ich als erstes auf die Wirklichkeit der Alltagswelt eingehen und die wichtigsten, damit in Zusammenhang stehenden Begriffe erläutern. Dann werde ich zur Beschreibung der gesellschaftlichen Interaktionen in der Alltagswelt übergehen und komme dann zum Schluss der Ausführungen auf den Zusammenhang zwischen Sprache und Wissen in der Alltagswelt.
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Um Jedermanns Wirklichkeit beschreiben zu können, muss man sich zwangsläufig mit jedermanns Interpretationen und Auffassungen der Wirklichkeit befassen. Das Bewusstsein ist es, welches für die verschiedenen Wirklichkeitsbereiche sorgt, denn diese entstehen in ihm. Man kann es auch so ausdrücken, dass sich die verschiedenen Objekte dem Bewußtsein als Komponenten verschiedener Wirklichkeitsbereiche darstellen. Dabei geht es vor allem darum, wie die Wirklichkeit der Mitmenschen, mit den ich im Alltagsleben zu tun habe betrachtet wird und wie demgegenüber andere Wirklichkeitsbereiche erscheinen. Hierbei stellt sich die Alltagswelt immer als die Wirklichkeit SDUH[FHOOHQFH, sozusagen als die oberste Wirklichkeit dar. In ihr ist die Anpassung unseres Bewusstseins am höchstem. Sie ist kaum zu ignorieren, es herrscht der Zustand voller Wachheit, der normalen, natürlichen Einstellung vor. Die Wirklichkeit stellt sich als eine Wirklichkeitsanordnung dar. Sie besitzt nach Mustern vorarrangierte Phänomene, die davon unabhängig zu sein scheinen, wie ich sie erfahre, und die sich gewissermaßen über meine Erfahrung von ihnen legen. (Berger/Luckmann 1997:24). Die Wirklichkeit der Alltagswelt erscheint bereits objektiviert, das heißt konstituiert durch eine Anordnung der Objekte. Mit den notwendigen Objektivationen werde ich durch die Sprache versorgt (darauf werde ich noch näher eingehen). Die Sprache ist es auch, die mir die Ordnung vorsetzt, in der Objektivationen erst einen Sinn bekommen, und wodurch mir die Alltagswelt überhaupt erst sinnhaft erscheint. Das folgende Beispiel soll dies besser verdeutlichen: ich lebe an einem geographisch festgelegten Ort, verwende Werkzeuge (vom Büchsenöffner bis zum Sportwagen). Die Bezeichnungen für die Werkzeuge gehören zum technischen Wortschatz meiner Gesellschaft. Die Wirklichkeit der Alltagswelt ist um das Hier und Jetzt meiner Gegenwart angeordnet. Von genau diesem Punkt nehme ich die Welt wahr. Die Wirklichkeit der Alltagswelt umfaßt auch Phänomene, die ‚hier’ und ‚jetzt’ nicht gegenwärtig sind, d.h. ich erlebe die Alltagswelt in verschiedenen Graden von Nähe und Ferne, aber auch zeitlich und räumlich. Die Zone, die mir am nächstem liegt, in unmittelbarer Reichweite, ist die Welt des Arbeitens. In der Welt des Arbeitens ist mein Bewußtsein pragmatisch orientiert, d.h. die Anteilnahme ist im wesentlichem dadurch bestimmt, was ich tue, getan habe, oder tun werde. Mir ist dabei natürlich bewußt, dass die Wirklichkeit weitere Zonen umfaßt, die mir aus der Stellung meines
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Arbeit zitieren:
Anna Eckert, 1999, Grundlagen des Wissens in der Alltagswelt bei Berger/Luckmann, München, GRIN Verlag GmbH
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Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen: Grundlagen des Wissens in der Alltagswelt bei Berger/Luckmann ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
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