INHALTSVERZEICHNIS
1. DEFINITION 4
2. STELLENWERT IM FUßBALL 4
3. TRAININGSMETHODEN 6
3.1 SCHULUNG DER REAKTIONSSCHNELLIGKEIT 6
3.2 SCHULUNG DER AKTIONSSCHNELLIGKEIT 7
3.3 SCHULUNG DER SCHNELLIGKEITSAUSDAUER 7
4. SCHNELLIGKEITSTESTS 9
4.1 TEST DER REAKTIONS- UND ANTRITTSSCHNELLIGKEIT 9
4.2 TEST DER GRUNDSCHNELLIGKEIT 9
4.3 TEST DER SCHNELLIGKEITSAUSDAUER 10
5. ÜBUNGEN 10
5.1 OHNE PARTNER, OHNE BALL 11
5.2 MIT PARTNER(N), OHNE BALL 12
5.3 MIT PARTNER, MIT BALL 13
6. LITERATURVERZEICHNIS 15
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1. Definition
Definition: Schnelligkeit bezeichnet die Fähigkeit, auf einen Reiz in kürzester Zeit zu rea-
2.Stellenwert im Fußball
„Die Schnelligkeit des Fußballspielers ist eine recht vielseitige Fähigkeit. Dazu gehören nicht nur das schnelle Reagieren und Handeln, der schnelle Start und Lauf, die Schnelligkeit der Ballbehandlung, das Sprinten und Abstoppen, sondern auch das schnelle Erkennen und Ausnutzen der jeweils gegebenen Situation.“ (BENEDEK / PALFAI, 1980)
Die Schnelligkeit spielt demnach eine leistungsbestimmende Rolle unter den konditionellen Voraussetzungen des Fußballspielers und ist unter anderem ein entscheidendes Kriterium der Zweikampfstärke.
Schnelligkeit hat komplexe Ursachen, eine Komponente ist die Fähigkeit, eine hohe Kraftbildungsgeschwindigkeit in der Muskulatur zu entwickeln. Darüber hinaus ist sie abhängig von der intramuskulären Koordination (neuronale Fähigkeit über die motorischen Einheiten abgestuft verfügen zu können) und der intermuskulären Koordination (Zusammenspiel aller an einer Bewegung beteiligten Muskeln).
Die Bewegungsschnelligkeit ist bedeutend u.a. beim Schuß, Kopfball, Tackling etc. Spurts beim Freilaufen und Überholen des Gegners, Dribblings, Antritte beim Doppelpaß und zahlreiche Abwehraktionen erfordern eine ausgebildete Grundschnelligkeit. Reaktionsschnelligkeit in Verbindung mit Antizipationsfähigkeit zeichnen nicht nur einen guten Torwart aus, sondern ist auch für die Feldspieler von Bedeutung beim Erfassen von Spielsituationen und im Zweikampfverhalten.
Hohe Anforderungen werden im Fußballspiel an die Wahrnehmungs- und Entscheidungsfähigkeit der Spieler gestellt, da das Aktionsfeld sehr komplex ist (Ball, Mitspieler, Gegner u.a.)
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innerhalb dessen einzelne Aktionen sehr schnell wechseln. Dadurch müssen Handlungsziele der Gegner gedanklich vorweggenommen und entsprechende Verhaltensstrategien rasch entwickelt werden.
Aus den Schnelligkeitsanforderungen im Fußballspiel lassen sich die entscheidenden Teileigenschaften nach Weineck wie folgt definieren:
(vgl. WEINECK, 1992)
Aus dieser Übersicht wird deutlich, daß im Zusammenhang mit fußballspezifischen Schne l-ligkeitsanforderungen sowohl gedankliche als auch koordinative und konditionelle Schnelligkeitsleistungen gefordert sind. Daraus ergibt sich die Forderung nach einer effektiven Schulung aller Schnelligkeitskomponenten im Trainingsprogramm.
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3. Trainingsmethoden
Im folgenden möchten wir auf die unterschiedlichen Möglichkeiten eingehen, wie man die Schnelligkeit durch gezieltes Training verbessern kann. Zunächst erläutern wir die theoretischen Grundlagen.
Was bei allen Schulungsmethoden wichtig ist, ist zu wissen, daß ein Schnelligkeitstraining eine intensive und umfassende Aufwärm- und Dehnungsphase voraussetzt. Das heißt, daß die Muskulatur vorher stets gut aufgewärmt, gedehnt und gelockert werden muß. Außerdem sollte das Schnelligkeitstraining am Anfang einer Trainingseinheit stehen, da es aufgrund der ermüdeten Muskulatur nach starken Belastungen unwirksam ist.
3.1 Schulung der Reaktionsschnelligkeit
Die Reaktionsschnelligkeit läßt sich nicht direkt verbessern, sondern nur indirekt über eine Steigerung der Konzentrationsfähigkeit und eine Förderung der Koordinationsfähigkeit. Es gibt hier mehrere häufig angewandte Methoden.
Die wohl bekannteste Methode ist die schnelle Reaktion eines Sportlers auf ein plötzlich auftretendes Signal. Vor allem bei Anfängern führt die häufige Wiederholung zu Trainingsgewinnen und zur Stabilisierung des Reaktionsvermögens. Es sollte darauf geachtet werden, daß die Reiz- arten variieren (Wechsel zwischen akustischen, optischen und taktilen Reizen durch den Trainer, Aktionen von Mit- und Gegenspielern etc.). Sonst könnte es passieren, daß bei ständig gleicher Signalart irgendwann keine Steigerung mehr möglich ist. Zusätzlich sollte sich der Sportler auf die folgende Bewegung und nicht auf das Signal konzentrieren. Dieses bewirkt ebenfalls eine schnellere Reaktion.
Als nächstes erläutern wir das analytische Training. Hierbei werden erst einmal Bewegungsreaktion und Zielübung getrennt. Einerseits wird also die Bewegungsreaktion mit einfacheren Übungsformen oder mit vereinfachten Zielübungen geschult. Andererseits wird die Bewegungstechnik der Zielübung systematisch vervollkommnet (ohne Startsignale), zum Teil mit langsameren Bewegungsausführungen. Ab und zu darf trotzdem nicht vergessen werden, die Zielübung wieder mit Reaktion auf ein Signal zu üben. Diese Methode hilft, daß die Genauigkeit der Bewegungsausführung, mit der auf ein Signal reagiert werden soll, verbessert wird. Ebenfalls ausschlaggebend ist die Entscheidungssituation des Sportlers. Je komplexer die Form, desto länger die Reaktionszeit. Der Grund ist denkbar einfach: Bei komplexen Formen
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Arbeit zitieren:
Magister Artium (M.A.) Silvia Alpers, 2000, Schnelligkeit im Fussball, München, GRIN Verlag GmbH
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Formen der Schnelligkeit und Schnelligkeitstraining im Fussball
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