Fachhochschule Frankfurt am Main
University of Applied Sciences
Gesellschaft und Persönlichkeit
Die Grundlagen der Psychoanalyse nach Sigmund Freud
von: Sabine Grünig
1.0 Einleitung
2.0 Biographie Sigmund Freud
3.0 Psychoanalyse
3.1 Psychoanalytisches Phasenmodell
3.1.1 Orale Phase
3.1.2 Anale Phase
3.1.3 Phallische Phase
3.1.4 Latenzphase
3.1.5 Genitale Phase
3.2 Persönlichkeitsinstanzen
3.2.1 Es
3.2.2 Ich
3.2.2.1 Ich-Stark
3.2.2.2 Ich-Schwach
3.2.3 Über-Ich
3.2.4 Beziehung zwischen den Persönlichkeitsinstanzen
3.3 Angst und Abwehr
3.3.1.1 Realitätsangst
3.3.1.2 Moralische Angst
3.3.1.3 Neurotische Angst
3.3.2 Abwehrmechanismen
3.3.2.1 Verdrängung
3.3.2.2 Identifikation
3.3.2.3 Reaktionsbildung
3.3.2.4 Verschiebung
3.3.2.5 Projektion
3.3.2.6 Fixierung
3.3.2.7 Regression
3.3.2.8 Rationalisierung
3.3.2.9 Widerstand
3.3.2.10 Sublimierung
3.4 Urvertrauen – Urmisstrauen
3.4.1 Urvertrauen
3.4.2 Urmisstrauen
4.0 Eigene Meinung
Literaturverzeichnis
1.0 Einleitung
In meiner Hausarbeit gehe ich auf die psychoanalytische Theorie nach Sigmund Freud ein. Nach einer Biographie von Sigmund Freud werde ich das psychoanalytische Phasenmodell, die Persönlichkeitsinstanzen, die Angst- und Abwehrmechanismen sowie das Urvertrauen, bzw. Urmisstrauen erläutern.
2.0 Biographie Sigmund Freud
Sigmund Freud wurde als Sohn des jüdischen Textilkaufmanns Jacob und dessen Frau Amalia, geborene Nathanson, am 6. Mai 1856 in Freiberg (heute tschechisches Pribor) geboren. Die Familie zog im Jahr 1860 nach Wien um, wo er an der dortigen Universität von 1873 bis 1881 Medizin studierte. Nach einem einjährigen Militärdienst promovierte Freud 1881 zum Dr. med. Von 1882 bis 1885 arbeitete er im Allgemeinen Krankenhaus in Wien, wo er die schmerzstillende Wirkung des Kokains entdeckte. 1885 promovierte Freud zum Professor für Neuropathologie und lehrte anschließend dieses Fach an der Wiener Universität bis 1902. Im selben Jahr richtete er die Psychologische Mittwochsvereinigung ein. In dieser Gruppe wurden mit Fachkollegen Forschungsergebnisse diskutiert. Freud beschäftigte sich mit der Erforschung der Hirnanatomie, insbesondere am Beispiel von Frauen, die ohne körperliche Diagnose seelisch erkrankt waren. Er übersetzte die Arbeiten von Jean-Martin Charcot, der diese Frauen mit Suggestion und Hypnose behandelte. Sigmund Freud heiratete Martha Bamays im Jahr 1886, im selben Jahr eröffnete er eine neurologische Praxis in Wien. Aus der Ehe mit Martha Bamays gingen sechs Kinder hervor. Seine Tochter Anna wurde im Jahr 1895 geboren. 1895 publizierte Freud die Schrift „Studien über Hypnosen“, die in Zusammenarbeit mit Josef Breuer entstanden war. Zwei Jahre später definierte r in einem Brief an Wilhelm Fliess den Ödipus-Komplex. In den Jahren 1900 bis 1920 erschienen unter anderem die Schriften „Die Traumdeutung“, „Psychopathologie des Alltagslebens“, „Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie“, „Totem und Tabus“ und „Jenseits des Lustprinzips“.
1923 erkrankte Freud an Gaumenkrebs. An dieser Krankheit litt er mehr als 15 Jahre und musste sich 33 Operationen unterziehen. In den Jahren zwischen 1923 und 1930 baute Freud das Modell der Psyche, um zu den Einstellungen vom „ES“, als das Unterbewusstsein, dem „ICH“ als Vermittler zwischen dem „ES“ und der Außenwelt und dem „ÜBER-ICH“ als Konvention in Norm und Verhalten zu gelangen. 1930 wurde ihm der Goethe-Preis der Stadt Frankfurt am Main verliehen. Im gleichen Jahr wurde sein Werk „Das Unbehagen in der Kultur“ fertig gestellt und veröffentlicht. Im Jahr der nationalsozialistischen Machtergreifung, 1933, wurde die Schrift „Warum Krieg?“, welche in Zusammenarbeit mit Albert Einstein entstanden war, veröffentlicht. Im gleichen Jahr fielen Freuds Schriften der Bücherverbrennung im NS-Reich zum Opfer. Die British Royal Society of Medicine ernannte Freud im Jahr 1935 zum Ehrenmitglied. Nachdem sich Österreich dem Deutschen Reich im Jahr 1938 angeschlossen hatte, emigrierte Sigmund Freud aufgrund seines jüdischen Glaubens, nach Großbritannien. Dort war er als Psychoanalytiker tätig und verstarb am 23. September 1938 in London. (Kämpfer, et al)
3.0 Psychoanalyse
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Arbeit zitieren:
Sabine Grünig, 2004, Die Grundlagen der Psychoanalyse nach Sigmund Freud, München, GRIN Verlag GmbH
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