Suzanne Rehbein, Nico Matthiesen 31 03 2004
Inhaltsverzeichnis
Tabellenverzeichnis 3
Abbildungsverzeichnis 3
Abkürzungsverzeichnis 3
1 Einleitung 4
2 Beschreibung der Grundgesamtheit 5
2.1 Beschreibung der Grundgesamtheit nach räumlichen, zeitlichen und
sachlichen Gesichtspunkten 5
2.2 Erläuterung der Bereinigung der Grundgesamtheit nach Ort und
Wirtschaftszweigen 5
3 Merkmalsbeschreibung 6
3.1 Beschäftigtenanzahl 6
3.2 Prozentuale Veränderung der Beschäftigtenanzahl zum Basisjahr 1990 8
3.3 Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 10
3.4 Prozentuale Veränderung des Jahresüberschusses zum Basisjahr 1990 12
4 Analyse der Merkmalsdaten 13
4.1 Auswertungen der Zusammenhänge zwischen Beschäftigtenzahlwachstum
und Jahresüberschusswachstum 13
4.2 Vergleich der Korrelationen in Bezug auf die nach der Beschäftigtenanzahl
klassierten Jahresabschlüsse 15
5 Schlussbetrachtung 17
5.1 Zusammenfassung der Ergebnisse 17
5.2 Ausblick 18
Quellenverzeichnis 19
Anhang 20
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Tabellenverzeichnis
Tabelle 1 : 5 Zahlen-Statistik der Beschäftigtenanzahl 7
Tabelle 2 : 5 Zahlen-Statistik Wachstum der Beschäftigtenzahl (Angaben in ) 8
Tabelle 3 : Anzahl und Prozent ( ) Jahresabschlüsse mit Jahresüberschuss oder
Jahresfehlbetrag 10
Tabelle 4 : 5 Zahlen-Statistik Jahresüberschuss (Angaben in Tsd. Euro) 11
Tabelle 5 : 5 Zahlen-Statistiken Jahresüberschusswachstum, Angaben in Prozent ( )
12
Tabelle 6 : Korrelationskoeffizienten Jahresüberschusswachstum / Wachstum der
Beschäftigtenanzahl 14
Tabelle 7 : Korrelationskoeffizienten für klassierte Daten 15
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1 : Boxplot Beschäftigtenanzahl 8
Abbildung 2 : Liniendiagramm Wachstum der Beschäftigtenanzahl 9
Abbildung 3 : Summenhäufigkeitskurve Jahresüberschuss 11
Abbildung 4 : Liniendiagramm Jahresüberschusswachstum 1990 2000 13
Abbildung 5 : Liniendiagramm Jahresüberschusswachstum / Wachstum der
Beschäftigtenanzahl 14
Abbildung 6 : Balkendiagramm Korrelationskoeffizienten nach Klassen 16
Abkürzungsverzeichnis
besch ww Variable für die Beschäftigtenanzahl
GuV Gewinn- und Verlustrechnung
HAW Hochschule für Angewandte Wissenschaften
HWWA Hamburger Weltwirtschaftsarchiv
lfd. Nr. laufende Nummer
SPSS Statistik Programm der SPSS Inc , Chicago
SS Sommersemester
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1 Einleitung
Unter der Überschrift „Beschäftigungsintensität Hamburger Unternehmen“ erörtert diese Hausarbeit die Frage, wie sich Einstellungen und Entlassungen auf den Erfolg Hamburger Unternehmen auswirken. Dieses erfolgt im Rahmen des Statistik Praktikums im dritten Semester des Studiengangs Außenwirtschaft/Internationales Management. Grundlage der Hausarbeit ist eine Datenbank mit Jahresabschlüssen von 99 veröffentlichungspflichtigen Hamburger Unternehmen aus dem Zeitraum von 1990 bis 2000.
Diese Frage ist insofern interessant, als dass das gewöhnliche Ziel einer Unternehmung eine langfristige Maximierung des Gewinns ist (Wöhe 2002:41ff), wobei der Gewinn in dieser Hausarbeit als Messgröße für den Erfolg herangezogen wird. In der vorgegebenen Datenbank ist dieser als Jahresüberschuss ausgewiesen. Um das Ziel der langfristigen Gewinnmaximierung zu erreichen, gilt es den optimalen Einsatz der Produktionsfaktoren zu finden. Dieser richtet sich dabei nach mikroökonomischen Regeln. Für den Faktor „Arbeit“ gilt umgangssprachlich: „Stelle einen weiteren Arbeiter ein, wenn dadurch der Umsatz so stark steigt, daß nach Abzug seines Lohnes noch etwas übrig bleibt. Umgekehrt gilt natürlich, daß Entlassungen den Gewinn erhöhen, wenn“ (mikro online) der Mitarbeiter mehr verdient, als er für die Unternehmung Umsatz erwirtschaftet.
Ob die Hamburger Unternehmen im Mittel über die Jahre dementsprechend gehandelt haben und ob ein Zusammenhang zwischen Gewinn und Beschäftigten bzw. dem Verlauf des Gewinns und dem Verlauf der Beschäftigtenzahlen besteht, soll untersucht werden. Um einen solchen Zusammenhang zu erkennen, wird auf die Kennzahlen Beschäftigtenanzahl und Jahresüberschuss und deren relative Veränderungen zum Basisjahr 1990 eingegangen. Zur weiteren Analyse werden die Jahresabschlüsse nach der Beschäftigtenanzahl der Unternehmen klassifiziert. Abschließend werden die Ergebnisse zusammengefasst und ein Ausblick für alternative Betrachtungsmöglichkeiten und Analysen gewährt.
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2 Beschreibung der Grundgesamtheit
2.1 Beschreibung der Grundgesamtheit nach räumlichen, zeitlichen und sachlichen Gesichtspunkten
Als Grundgesamtheit dient eine Datenbank mit 1746 Jahresabschlüssen von insgesamt 182 veröffentlichungspflichtigen Unternehmen aus verschiedenen Wirtschaftszweigen und Branchen. Der Großteil der betrachteten Unternehmen hat ihren Sitz in Hamburg und in Hamburgs näherer Umgebung. Einige Unternehmen verlegten ihren Sitz nach Hamburg, andere verließen den Standort während des Betrachtungszeitraumes. Dennoch wurde die Betrachtung fortgesetzt oder es wurden vorangegangene Jahresabschlüsse recherchiert.
Die Datenbank liegt in elektronischer Form vor und ist aufbereitet für die Statistiksoftware SPSS. Sie enthält Daten aus der Bilanz sowie aus der Gewinn- und Verlustrechnung und sie enthält daraus berechnete Struktur- und Entwicklungskennzahlen. Erfasst wurden Jahresabschlüsse der Jahre 1986 bis 2002. Die Datenbank ist das Ergebnis einer kontinuierlichen, eigenen Erhebung des Fachbereichs Wirtschaft der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg. Die Jahresabschlussdaten stammen entweder aus dem Bundesanzeiger, der im Hamburger Weltwirtschaftsarchiv (HWWA) und in der Handelskammer Hamburg zugänglich ist oder es wurden bei den meisten großen Unternehmen Geschäftsberichte erbeten (Hörnstein, Kovac, Kreth 2002:24). Um für die Erörterung des Themas eine einheitliche und gut vergleichbare Datenbasis zu erhalten, galt es, aus der Gesamtdatenbank ein Panel zu filtern.
2.2 Erläuterung der Bereinigung der Grundgesamtheit nach Ort und Wirtschaftszweigen
Grundlage dieser Untersuchung ist ein aus der Datenbasis erstelltes Panel mit jeweils 11 Jahresabschlüssen von 99 Hamburger Unternehmen aus den Jahren 1990 bis einschließlich 2000. In einem Panel werden „für eine gleichbleibende Gruppe von Merkmalsträgern die gleichen Sachverhalte für mehrere Zeitpunkte erhoben“ (Hörnstein/Kreth 2001:6). In diesem Fall fehlen zwei Jahresabschlüsse von der DaimlerChrysler Aerospace Airbus GmbH. Daher handelt es sich nur annähernd um ein Panel. Im weiteren Verlauf dieser Hausarbeit wird nicht erneut hierauf hingewiesen. Wird von einem Panel geschrieben, ist die sich daran annähernde Datenbasis gemeint.
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In dieser Hausarbeit werden ausschließlich die Hamburger Unternehmen betrachtet, die ihren Unternehmenssitz in Hamburg haben oder ihn dorthin verlegt haben. Unternehmen mit Sitz in Hamburgs näherer Umgebung wurden aus dem Panel genommen. Somit erfolgte eine Bereinigung nach dem Ort. Um die Analysen so präzise wie möglich auszuwerten, wurden manuelle Ergänzungen von fehlenden Daten in der Datenbank vorgenommen. Diese werden im Anhang detailliert ausgewiesen. Zur Berechnung der fehlenden Daten wurden Tendenzen erkannt oder zusammenhängende Daten ausgenutzt, um Rückschlüsse von z. B. Personalkosten auf die Beschäftigten zu erhalten. Die Daten der Jahresüberschüsse aus Gesamtkosten- sowie Umsatzkostenverfahren wurden zu einem Posten zusammengefasst. Jahresüberschussangaben von 0 Euro wurden auf 1 Euro erhöht, um Berechnungen möglich zu machen und Divisionen durch null zu vermeiden.
Zusätzlich zu den bereits vorhandenen Daten des Panels wurden ergänzende Kennzahlen berechnet, die für diese Hausarbeit relevant sind. Unter anderem wurden Wachstumszahlen für die Beschäftigten sowie für den Jahresüberschuss errechnet. Die Kennzahlen werden zur Auswertung und zur Erstellung von Grafiken und Tabellen herangezogen, wobei zur Auswertung der Daten die Statistiksoftware SPSS genutzt wird.
3 Merkmalsbeschreibung
3.1 Beschäftigtenanzahl
Zunächst werden die Daten zu den Beschäftigten betrachtet. Um den Begriff der Beschäftigten zu klären, wird die folgende Definition herangezogen: Beschäftigte sind „Personen, die in Betrieben, Unternehmen oder Arbeitsstätten tätig sind und entweder in einem Arbeitsvertrags- beziehungsweise Dienstverhältnis oder in einem Eigentümer-, Miteigentümer- oder Pachtverhältnis zum Betrieb, Unternehmen oder zur Arbeitsstätte stehen.“ (Statistisches Bundesamt Deutschland). Die Angaben zu den Beschäftigten bei der Betrachtung des Panels beinhalten sowohl die Beschäftigten als auch die Auszubildenden. Teilzeitkräfte wurden wenn möglich auf Vollzeitstellen umgerechnet (Hörnstein, Kovac, Kreth 2002:24).
Einige Unternehmen besitzen hier eine Sonderstellung, da sie keine Beschäftigten ausweisen und werden somit in den folgenden Analysen zum Teil nicht weiter betrachtet. Zum einen beschäftigen Holding- und Beteiligungsgesellschaften, wie die
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Nico Matthiesen, Suzanne Rehbein, 2004, Auswirkungen von Entlassungen und Einstellungen auf den Erfolg Hamburger Unternehmen, München, GRIN Verlag GmbH
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