Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 1
2 Der Lernbegriff 1
3 Definition des kooperativen Lernens 2
4 Bestimmungsstücke einer kooperativen Lerngruppe 3
4.1 Merkmale der Kooperation 3
4.2 Formen der Kooperation 3
5 Kooperation als Ziel des Lernens 5
5.1 Soziales Lernen als Ziel der Kooperation 5
5.2 Fachlich-inhaltliches Lernen als Ziel der Kooperation 5
6 Ansätze zur Erklärung der Effektivität kooperativen Lernens 5
6.1 Einführung 5
6.2 Die motivationale Perspektive 6
6.3 Die soziale Kohäsionsperspektive 6
6.4 Die kognitiv-entwicklungspsychologische Perspektive nach Piaget 7
6.5 Die kognitiv-entwicklungspsychologische Perspektive nach Vygotsky 7
6.6 Die kognitiv-elaborative Perspektive 8
6.7 Einflüsse auf die Effektivität des Lernens in Gruppen 8
7 Formen der Gruppenarbeit 10
7.1 Tipps für die Gruppenarbeit 10
7.2 Methoden der Gruppenarbeit 10
8 Zusammenfassung und Fazit 11
8.1 Zusammenfassung der Ausführungen 11
8.2 Fazit 12
Abbildungsverzeichnis. 13
Literatur - Quellenverzeichnis 13
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Kooperatives Lernen bzw. Lernen in Gruppen ist ein Themengebiet, das seit Beginn der 70er Jahre intensiv erforscht wird. Die Effektivität des kooperativen Lernens steht hierbei im Mittelpunkt. Trotz zahlreicher Untersuchungen gibt es noch einiges tun, um für Leistungseffekte unterschiedlicher kooperativer Lernmethoden sinnvolle Erklärungen festzustellen. Jedoch ist es erwiesen, dass kooperative Lernmethoden mit höchster Wahrscheinlichkeit mehr Lerneffektivität erreichen als individuelle Lernmethoden.
Die Effektivität kann durch unterschiedliche Methoden des kooperativen Lernens erreicht werden. Aus diesem Grund wächst derzeit das Interesse an verschiedenen Formen und Varianten des effektiven Lernens. Ausgangspunkt dieser Entwicklung sind vor allem Ansätze und Überlegungen, wonach die soziale Umwelt der Lernenden von den Inhalten und Vorgängen des Lernens kaum zu trennen ist.
2. Der Lernbegriff
Der Begriff des Lernens wird umgangssprachlich meist im schulischen Zusammenhang verwendet. Hier spielt das Lernen von Schreiben, Lesen, Rechnen etc. eine wesentliche Rolle. Nicht weniger von Bedeutung ist jedoch das Lernen und der Erwerb sozialer Umgangsformen und Verhaltensregeln. Der Lernbegriff im weiteren Sinne lässt sich jedoch noch weiter ausdehnen. So z.B. im psychologischen Sinne, wobei das Lernen weiter gefasst ist. Das Lernen von Angst und Sicherheit, der Erwerb von Vorlieben und Abneigungen, als auch die Befähigung zu problemlösendem Denken werden hierbei berücksichtigt. Diese Art des Lernens findet außerordentlich häufig in unserem Alltag statt. Das gemeinsame Merkmal aller oben aufgeführten Lernprozesse ist sowohl die unmittelbare, als auch die sozial vermittelte Erfahrungsbildung. Verhaltensmöglichkeiten resultieren hierbei weitgehend durch Vererbung und durch Reifung der Persönlichkeit.
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Der Begriff des kooperativen Lernens wird im weitesten Sinne dann verwendet, wenn 2 oder mehr Personen zusammenarbeiten. Das Ziel dabei ist jenes, etwas zu lernen. Dies ist die allgemeine Definition des Begriffs kooperatives Lernen. Neben dieser allgemeinen Definition gibt es jedoch noch spezifizierte Definitionen je nach Autorin bzw. Autor. Nach Cohen (1994) sagt diese Definition aus, dass die Gruppe, in der gelernt wird, so klein sein muss, dass alle Personen der Gruppe an einer gemeinsam und klar gestellten Aufgabe teilnehmen können. Slavin (1983) jedoch fordert neben einer kooperativen Aufgabenstruktur, die durch die Notwendigkeit und Möglichkeit zur Zusammenarbeit gekennzeichnet ist, auch eine kooperative Anreizstruktur. Diese kooperative Anreizstruktur ist so zu verstehen, dass die Gruppe Anerkennungen und Belohnungen erhält, basierend auf den Lernleistungen ihrer Gruppenmitglieder.
Ein weiteres Beispiel der Definitionsmöglichkeit wären Baker und Blaye (1995). Diese Autoren sprechen nur dann von kooperativem Lernen, wenn eine klare Arbeitsteilung zwischen den Lernenden vorhanden ist. Ziel dieser Definition ist der Versuch, das kooperative Lernen vom kollaborativen Lernen abzugrenzen, welches nach Meinung der Autoren durch die gemeinsame Arbeit an einer Aufgabe gekennzeichnet ist. O`Donnell und Dansereau (1992) verzichten schließlich ganz auf eine Definition. Diese beiden Autoren sprechen einfach nur von kooperativen Lerntechniken, die z.B. unter der Bezeichnung „kooperatives Lernen“, „Peer-Tutoring“ oder „Peer-Kollaboration“ in der Literatur auftauchen und sich nach unterschiedlichen Kriterien unterscheiden. Unterschieden wird hierbei z.B. in der Lerngruppengröße, der Lernsituation oder der Lernaufgaben.
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Kooperatives Lernen unterscheidet sich grundsätzlich von den gewohnten Formen des lehrerpraktizierten Unterrichts.
Durch folgende Merkmale kann eine kooperative Lerngruppe charakterisiert werden:
4.2 Formen der Kooperation
Folgende Tabelle dient zur besseren Unterscheidung verschiedener Formen der Kooperation:
Abb. 1: Szenarios der Peer-Interaktion
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Arbeit zitieren:
Marion Maguire, 2000, Lernen in Gruppen - Die Effektivität des kooperativen Lernens, München, GRIN Verlag GmbH
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