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Hausarbeit, 2004, 11 Seiten
Autor: Denise Kouba
Fach: Sozialpädagogik / Sozialarbeit
Details
Tags: Partizipation, Kindern, Jugendlichen, Kommunen
Jahr: 2004
Seiten: 11
Note: 1,7
Literaturverzeichnis: ~ 5 Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-26689-5
Dateigröße: 117 KB
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Textauszug (computergeneriert)
Partizipation von Kindern und
Jugendlichen in Kommunen
von: Denise Kouba
Inhaltsverzeichnis
Einleitung 1
1. Grundgedanken der Kinderpartizipation 1
1.1 Was ist Kinderpartizipation? 1
1.2 Voraussetzungen einer erfolgreichen Partizipation 2
1.3 Bedeutung und Folgen für Kinder und Erwachsene 3
2. Formen der Partizipation 4
2.1 Repräsentative Formen 4
2.2 Offene Formen 4
2.3 Projektbezogene Formen 5
3. Partizipationsprojekt Stadtteilgestaltung 5
3.1 Stadtteilgestaltung durch Kinder und Jugendliche 5
3.2 Kinderstadt Wiesbaden 6
4. Resümee 7
Literaturverzeichnis 8
Einleitung
Seit Jahren stehen Forderungen im Raum Kinder und Jugendliche stärker an denen sie betreffenden Entscheidungen zu beteiligen.1 Hierbei ist das Spektrum der Möglichkeiten groß. Dies kann vom alltäglichen familiären Leben bis hin zu kommunalen Planungsprozessen führen. Gerade im kommunalen Bereich lassen sich die Interessen von Kindern und Jugendlichen stark zur Geltung bringen, da hier durch die Gestaltung des Wohnumfelds, der Spielmöglichkeiten und der Verkehrswege direkt an deren Lebenswelt angeknüpft wird.2 Und in keinem anderen Gebiet der Beteiligung hat sich mehr getan als in den Kommunen. Diese Arbeit will die Chancen, aber auch die Probleme der Kinderpartizipation in Kommunen aufzeigen. Mit Hilfe des Beispiels der „Kinderstadt Wiesbaden“ soll dies bei der praktischen Umsetzung noch verdeutlicht werden.
1. Grundgedanken der Kinderpartizipation
1.1 Was ist Kinderpartizipation?
Kinderpartizipation bedeutet keineswegs Kinder an die Macht. Es heißt vielmehr Entscheidungen, die das eigene Leben und das Leben der Gemeinschaft betreffen zu teilen, und gemeinsame Lösungen für Probleme zu finden.3 Es wäre daher fatal Kindern und Jugendlichen die Beteiligung an ihren Lebensbereichen zu verwehren, die sie aus persönlicher Erfahrung und eigenem Erleben so gut wie sonst kein anderer kennen. Die rechtliche Verankerung für Kinderbeteiligung ist im Kinder- und Jugendhilferecht (KJHG) und ebenso in der UN-Kinderrechtskonvention zu finden.4
Gemäß dem KJHG sind Kinder und Jugendliche entsprechend ihrem Entwicklungsstand an allen sie betreffenden Entscheidungen zu beteiligen (§8 Abs. 1 KJHG). Die UN-Kinderrechtskonvention bekräftigt das Recht auf freie Meinungsäußerung und Informationsfreiheit der Kinder (Artikel 12 – 17). Auch in Gemeindeverordnungen wurden durch einige Bundesländer ergänzende Bestimmungen aufgenommen.
[...]
1 Vgl. auch im folgenden C. F. Bruner, u. a. (2001), S. 89ff.; http://www.net-part.rlp.de/ basiswissen_e2_frame_kommunikation.htm.
2 Zum Planspiel siehe M. Bartscher (1998), S. 186.
3 Zum Kinderparlament siehe ebenda, S. 149f..
4 Vgl. C. F. Bruner, u. a. (2001), S. 53.
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