Global Governance Das Modell der Einen Welt
I Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 6
2. Politische Ausgangslage für die Gründung der Kommission für
Weltordnungspolitik 7
3. Begriffliche Klärung 8
3.1 Globalisierung 8
3.2 Weltordnungspolitik 8
4. Das Konzept der Weltordnungspolitik 10
4.1 Global vs Lokal 11
4.1.1 Globale Kooperation 11
4.1.1.1 Die Rolle der Vereinten Nationen im Modell der Einen Welt 12
4.1.2 Die lokale Antwort 13
4.1.2.1 Die Rolle der Nationalstaaten im Konzept der GG 14
4.2 Nichtstaatliche Akteure in der Weltordnungspolitik
Alternative Global Player 15
4.2.1 Definition 15
4.2.2 Legitimation Kontrolle 16
4.2.3 NGOs in der Global Governance 17
4.2.4 Vor- und Nachteile der Nichtstaatlichkeit 18
4.2.5 Grenzen der Einflussnahme 19
4.2.6 Nichtstaatliche Akteure und die Bedeutung des Nationalstaates 19
5. Zusammenfassung und Ausblick 20
5.1 Zusammenfassende Pro-Argumentation des
Global-Governace-Ansatzes 20
5.2 Ausblick Offene Fragen im Modell einer
Global-Governance-Architektur 21
II Literaturverzeichnis 3
III Akronyme 5
2
II. Literaturverzeichnis
Altvater, Elmar (1994)
Die Ordnung nationaler Weltbeherrschung oder: Ein Wettbewerb von Zauberlehrlingen, in: Prokla 24 (1994), 2
Beck, Ullrich (Hg., 1998)
Politik der Globalisierung, Frankfurt/Main
Bredow, Wilfried von (1994)
Turbulente Weltordnung. Internationale Politik am Ende des 20. Jahrhunderts, Stuttgart
Bredow, Wilfried von (1991)
Nation-State and International Relations in the 1990’s, in: Pal, Leslie A. / Schultze, Rainer-Olaf (Hg.): The Nation State versus Continental Integration: Canada in North America – Germany in Europe, Bochum
1991
Deutscher Bundestag (Hg., 2003)
Schlussbericht der Enquete-Kommission Globalisierung der Weltwirtschaft, Berlin
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Eckert, Roland (1996)
Private Organisationen an den Hebeln der Macht?, in: Internationale Politik 51 (1996), 5
Fricke, Gerald (Hg., 2001)
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Heinrichsohn, Ernst (Hg.)
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3
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Woyke, Wichard (1995)
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Weltrisikogesellschaft und öffentliche Wahrnehmung globaler Gefährdungen, in: Aus Politik und Zeitgeschichte 24-25/96
4
III. Akronyme
AI Amnesty International
bzw. beziehungsweise
d.h. das heisst
engl. englisch
CGG Commission on Global Governance
IGO International Governmental Organization
IKRK Internationales Komitee vom Roten Kreuz
m.E. mit Einschränkung
NGO Non-Governmental Organization
NRO Nichtregierungsorganisation
u.a. und andere bzw. unter anderem
übers. übersetzt
UN United Nations
UNO United Nations Organization
WWF World Wide Fund for Nature
z.B. zum Beispiel
5
1. Einleitung
Die Bipolarität der Weltführungsmächte USA und UDSSR als wichtigster Ausdruck des Ost-West-Konflikts gehört der Vergangenheit
an. Doch die Hoffnung auf eine neue, friedvolle Ära zwischen den
Staaten ist rasch nüchterner Realität gewichen. Das int ernationale System befindet sich in einem Prozess des Umbruchs, der durch
widersprüchliche Entwicklungstendenzen und unklare Konturen gekennzeichnet ist. So ist einerseits eine verstärkte internationale
Kooperation und Integration zu beobachten, andererseits die Entstehung
neuer auf ihre Souveränität pochende Nationalstaaten 1 .
Diese Veränderungen erfordern Reformen der Art und Weise
internationaler Zusammenarbeit und damit der Institutionen und Prozesse
einer Global Governance – einer Weltordnungspolitik. 2 Die Entwicklung einer Weltordnungspolitik ist Teil der Evolution menschlichen
Bemühens, das Leben auf diesem Planten zu organisieren. Es ist ein nie
endender Prozess 3 . Global Governance bedeutet aber keine Weltregierung. Die Herausforderung besteht darin, ein Gleichgewicht zu
finden, das dem Interesse aller Menschen an einer auf Nachhaltigkeit angelegten Zukunft entspricht, von menschlichen Grundwerten geleitet
wird und die weltweite Organisation mit der bestehenden globalen
Vielfalt in Einklang bringt 4 .
Die 1992 von Willy Brandt 5 ins Leben gerufene „Kommission für
Weltordnungspolitik“ 6 ist ein Versuch, eine Weltordnung herzustellen.
In der nun folgenden Abhandlung werde ich zunächst auf die
Gründung der Kommission für Weltordnungspolitik – der Commission on Global Governance (CGG) – eingehen und daran und anschließend
die Begriffe Globalisierung und Weltordnungspolitik klären. Darauf aufbauend folgt die Vorstellung des Konzeptes der ‚Einen Welt’ unter
den Aspekten der globalen Kooperation sowie die Rolle der
Nationalstaaten. Danach werde ich die Rolle nichtstaatlicher Akteure in der Weltordnungspolitik eingehen und abschließend einige
zusammenfassende Argumente, die für das Konzept einer Global- Governance-Architektur sprechen, darlegen und im Gegensatz dazu auf
noch ungeklärte Fragen im Konzept eingehen.
Arbeit zitieren:
Janett Kaiser, 2003, Global Governance - Das Modell der Einen Welt, München, GRIN Verlag GmbH
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