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Inhaltsverzeichnis: Seitenzahl:
1. Einleitung 2
2. Grundlagen 3
2.1 Theoretische Einordnung des Begriffs Denkmal’ 3
2.2 Zeitliche Voraussetzungen und Grundlagen 3
2.3 Todesbilder in Deutschland 4
3. Denkmäler und der deutsche Totenkult 5
3.1 Denkmäler in den verschiedenen Entwicklungsphasen 5
3.2 Denkmäler als Identifikationsgebote ihrer Zeit 6
3.3 Formen und Symbole im Einfluss der Ideologien 7
4. Transformierung der Botschaft 9
4.1 Verschiedene Sichtweisen auf die Denkmäler 9
4.2 Unterschiedliche Denkmalsbedeutung 12
5. Schlussfolgerung: Veränderung der Botschaft 13
6. Literaturverzeichnis 15
7. Anlage mit Abbildungen 16
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1. Einleitung
Kriegerdenkmäler des Ersten Weltkrieges stehen als Symbol für den deutschen Totenkult. Es gibt die verschiedensten Sichtweisen auf diese Überrestquellen und viele Artikel und Bücher beleuchten sie aus unterschiedlichen Blickrichtungen. Es stellt sich die Frage wie die Kriegsteilnehmenden Nationen mit der Trauer um die Toten umgehen. Gibt es nationale Unterschiede oder verschwimmen die Ländergrenzen im Totenkult der Menschen? In der weiteren Ausführung wird speziell auf den Totenkult in Deutschland eingegangen und Gemeinsamkeiten und Unterschiede skizziert. Zum Schluss soll die Frage geklärt werden, wofür die Denkmäler am Ende aus der Sicht der Nachkommen stehen, ob sich eine dynamische oder starre Entwicklung abzeichnet. In wie weit wird der Umgang mit den Toten und das Gedenken an diese beeinflusst durch herrschende Klassen und politische Gruppen? Außerdem stellt sich die Frage, welche Botschaft die Denkmäler überbringen wollen und wirklich tun und ob es Grenzen gibt? Eingegrenzt wird die Bearbeitung der Fragestellungen durch die primäre Betrachtung Deutschlands. Betrachtet man den aktuellen Forschungsstand erkennt man die verschiedensten Betrachtungsweisen des Themas. In vielen Artikeln werden Untersuchungen vorgenommen. Manche konzentrieren sich auf Jahrhunderte, andere erfassen nur einige Jahrzehnte der Geschichtsschreibung. Zum Teil werden Serien von Denkmälern der Betrachtung unterzogen, bei anderen werden nur einige wenige ausgewählt. Der gewählte Umfang der Betrachtung wird festgemacht an der vorhandenen Fragestellung und Zielsetzung. So stellt Reinhart Koselleck in einem seiner Artikel die These in den Raum: „Das Neue des politischen Totenkults der Neuzeit besteht nun darin, dass es der gewaltsame Tod ist, der die Handlungseinheit legitimiert.“ 1 Folgende These muss in den Raum gestellt werden: ‚In wie weit entfernt sich der nationale Totenkult von der tatsächlichen Trauer um und dem Gedenken an die Toten?’ Dies deutet auf vorhandene Kontorversen zwischen den vielen veröffentlichen Artikeln. Methodisch wird zuerst der Begriff Denkmäler analysiert und in den zeitlichen Rahmen eingeordnet. Voraussetzungen und Grundlagen zur Zeit des Ersten Weltkrieges stehen im Vordergrund. Dann werden die vorhandenen Todesbilder in Deutschland aufgezeigt und eingeordnet. Die ersten Verbindungen zu den Fragen und Thesen werden dargestellt. Wichtig ist es auch, dass Merkmale der Kriegerdenkmäler beschrieben werden. Diese deuten auf die
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Entwicklungsphasen und Sichtweisen des deutschen Totenkultes. Als Ergebnis wird die Bedeutung dieser beschrieben.
2. Grundlagen
2.1 Theoretische Einordnung des Begriffs ‚Denkmal’
Denkmäler sind nonverbale Überreste der Vergangenheit und zählen somit zu den Quellen. Der Begriff „Denkmal“ taucht im deutschen Sprachraum im 16.Jahrhundert auf und ist eine Lehnübertragung aus dem Griechischen für „Gedächtnishilfe“. Koselleck stellt die Denkmäler sogar an erste Stelle der darzustellenden vergangenen Geschichte. Die Denkmäler dienten zu jeder Zeit den Angehörigen und Nachfahren als Stätte der Erinnerung an die Toten. So wurde der Totenkult durch die Denkmäler zum Baustein der Geschichtsschreibung. 2 Die vorwiegend verwendeten Baumaterialien (Bronze, Granit, Marmor) drücken den Wunsch nach der Dauerhaftigkeit eines Denkmals aus. Die Inschriften verweisen oft auf die vorgeblichen Tugenden der gefallenen Soldaten, wie Tapferkeit, Mut, Vaterlandsliebe, Treue, Opferbereitschaft, Kameradschaft und Pflichterfüllung bis in den Tod.
2.2 Zeitliche Voraussetzungen und Grundlagen
Betrachten wir die Voraussetzungen und Hintergründe der damaligen Zeit. Kein Krieg vor dem Ersten Weltkrieg hatte so viele Menschenleben gekostet. 3 Das Massensterben und die Gewalterfahrung an der Front waren nicht mehr in den Grenzen rationaler Todesbewältigung zu fassen 4 (fast alle Familien hatten Angehörige verloren 5 ). Die hohen Menschenverluste führten zu enormen Erfahrungseinbrüchen. 6 Enorm musste der psychische Druck bei den Hinterbliebenen gewesen sein. Ehemänner und Familienväter blieben vermisst, obgleich deren Tod außer Frage stand. Ein Begräbnis als Akt des Abschiedes sowie die Gräberfürsorge " ##$% # - . / 0 . ##$
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Arbeit zitieren:
Thomas Dassler, 2003, Kriegerdenkmäler in Deutschland - Transformierung der Botschaft in den verschiedenen Entwicklungsphasen, München, GRIN Verlag GmbH
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