Emanzipation - Gestern, Heute, Morgen
Inhaltsverzeichnis
1 Vorwort. 4
2 Projektverlauf. 4
2.1 Verlauf. 4
2.2 Chronologischer Ablauf. 6
2.3 Arbeitsprozessbericht. 7
2.3.1 Einsatz der einzelnen Teammitglieder. 7
2.3.2 Bewertung der Gruppenarbeit. 7
2.3.3 Allgemeine Komplikationen. 8
2.3.4 Bewertung der einzelnen Gruppenmitglieder. 9
3 Einleitung. 10
3.1 Die Frauen und die Emanzipation. 10
3.2 Die Emanzipation und der Feminismus. 11
4 Geschichte der Frauenemanzipation. 12
4.1 Die Anfänge. 12
4.2 1980 bis heute. 14
4.3 Heute. 15
5 Erziehung. 16
5.1 Mädchen und Jungen werden unterschiedlich erzogen. 17
5.2 Der Cinderella-Komplex. 18
5.3 Die Eltern als Vorbilder. 18
5.4 Märchen und Geschichten. 19
5.5 Fazit 20
6 Geschlechtsidentität. 22
6.1 Unterschiede zwischen Mann und Frau. 22
6.2 Das soziale Geschlecht. 22
6.3 Fazit und weitergehende Überlegungen. 23
7 Vorurteile. 24
7.1 Definition Merkmale von Vorurteilen. 25
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Emanzipation - Gestern, Heute, Morgen
7.2 Ursachen und Folgen. 26
7.3 Vorurteile gegenüber Männern und Frauen. 26
7.4 Auswirkungen auf das Frauenbild. 27
7.5 Fazit. 28
8 Frauen im Beruf. 29
8.1 Die Frauenquote. 29
8.2 Arbeit Familie. 30
8.3 Einkommensunterschiede. 31
8.4 Fazit. 32
9 Nationale Unterschiede. 33
10 Personen. 34
10.1 Elisabeth Schwarzhaupt. 34
10.1.1 Biographie. 34
10.1.2 Politisches Wirken. 35
10.1.3 Einfluss auf die Gesellschaft. 36
10.2 Alice Schwarzer. 36
10.2.1 Biographie. 36
10.2.2 Politische Ansichten. 37
10.2.3 Einfluss auf die Gesellschaft. 37
11 Umfrage in der Stadt. 38
11.1 Umfrageergebnisse. 38
11.1.1 Kindererziehung. 39
11.1.2 Haushalt. 39
11.1.3 Finanzielle Hauptlast. 39
11.1.4 Arbeitsverhältnis. 39
11.1.5 Emanzipationsfrage. 40
11.2 Auswertung. 40
12 Gesamtfazit und Ausblick. 41
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Emanzipation - Gestern, Heute, Morgen Vorwort
1 Vorwort
Alexandra S., Max M. & Tom K.
In einer Zeit des stetigen gesellschaftlichen Wandels und Umbruchs, einer Zeit, in der Fragen, die das Potential haben, die Zukunft der menschlichen Sozialisation nachhaltig zu beeinflussen, entschieden werden, ist es an der Zeit, gesellschaftliche Normen, Werte und Konventionen zu überdenken und diese auf ihre Richtigkeit zu prüfen.
Eine Angelegenheit von zentraler Bedeutung ist dabei die Frage, in welchem Verhältnis Mann und Frau künftig zueinander stehen werden. Da die Antwort auf diese Frage alles andere als simpel und eindeutig ist, ist es wesentlich einfacher und zudem mindestens genauso spannend, sich mit den gegenwärtigen Zuständen innerhalb der Gesellschaft zu beschäftigen, um auf Basis dieser Vermutungen aufstellen zu können. Allerdings ist es dabei notwendig, auch die bisherige Entwicklung nicht außer Acht lassen, da man nur in Anbetracht dieser ansatzweise zuverlässige Prognosen abgeben kann.
Zu diesem Zweck haben wir uns mit verschiedenen Aspekten der eben benannten gesellschaftlichen Zustände beschäftigt. Da das Feld dieser Aspekte jedoch zu weitläufig ist, um es in seiner Gesamtheit betrachten zu können, und es zwischen den einzelnen Punkten teilweise sehr breite Schnittmengen gibt, werden im Rahmen dieser Abhandlung nur einzelne Facetten der Frage nach der Gleichberechtigung von Mann und Frau, der Frage nach der Emanzipation, beleuchtet.
2 Projektverlauf
2.1 Verlauf
Alexandra S., Max M. & Tom K.
Nachdem das Oberthema „Frauenbilder“ bekannt gegeben war, war uns relativ schnell klar, auf welches Unterthema wir hinauswollten, und wählten, da uns bei den vorgeschlagenen Themen Aktualität und gesellschaftlicher Kontext fehlte den Themenkomplex der Emanzipation. Ein Argument, das für uns persönlich auch einer der großen Beweggründe war und nach wie vor ist, ist, dass unsere Generation
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eine der ersten Generationen ist, in denen Mann und Frau beinahe gleichberechtigt sind, und es sehr interessant ist, wie sich die Frauenemanzipation weiterhin entwickeln wird, und inwiefern wir Jugendliche diese Entwicklung beeinflussen können. Da diese Entwicklung jedoch ein sehr weites Feld ist, entschieden wir uns, uns auf die letzten 60 Jahre der Frauenemanzipationsgeschichte zu beschränken und unser Augenmerk auf das heutige und zukünftige Frauenbild zu legen. Wir starteten mit einem kurzen Brainstorming, um das Thema so genau wie möglich aufzugliedern. Da wir uns nicht ausschließlich auf wissenschaftliche Untersuchungen und Studien verlassen wollten und zusätzlich auch ein künstlerischer Anteil in unserem Produkt vorhanden sein musste, entschieden wir uns einen Kurzfilm zum Frauenbild heute, zu gestalten - eine Art Dokumentarfilm, der die Meinungen der MitbürgerInnen widerspiegeln soll.
Wir beschlossen, vor dem Film mit unserem theoretischen Teil zu beginnen, um möglichst umfangreiches Basiswissen zu erwerben und später die richtigen Fragen stellen zu können. Bevor wir jedoch mit der Arbeit beginnen konnten, mussten wir zunächst die Themen aufteilen. Bereits kurz darauf statteten wir der Staats und Universitätsbibliothek Bremen zu Recherchezwecken einen Besuch ab, und entliehen einige literarische Quellen. Trotz aller Bemühungen mussten wir relativ schnell einsehen, dass der größte Teil der Quellen uns nicht weiterhalf, da sich die Bücher meist auf die Zeit vor dem von uns betrachteten Zeitfenster bezogen. Auch ein zweiter Bibliotheksbesuch und die Recherche in weiteren Abteilungen brachte uns nicht voran und so blieb uns nichts anderes übrig, als uns auf aktuelle Zeitungsartikel und Internetquellen zu verlassen. Nach kurzer und produktiver Arbeitsphase hatten wir bereits in den Herbstferien den großen Teil der Theorie abgeschlossen, und konnten nun unseren Fokus auf Umfrage und Film legen. Jedoch musste unsere intensive Arbeit aufgrund der bevorstehenden Klausurenphase erst einmal pausieren, denn obwohl die Projektarbeit ein großer Teil des Abiturs ist, fließt die generelle Leistung während der Qualifikationsphase in wesentlich höherem Anteil in die Abiturnote ein.
Um unseren Film auf die Mattscheibe zu bannen kontaktierten wir die makemedia studios, nahmen an einem kurzen Kameraworkshop teil und besorgten uns die nö-
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tige Ausrüstung. Es folgten mehrere Drehtage, die über einen Zeitraum von zwei Wochen verteilt waren, an denen wir unterschiedlichste Passanten an Standorten rund um die Bremer Innenstadt nach ihrer Meinung zum Thema Emanzipation befragten. Nachdem wir das benötigte Rohmaterial gefilmt hatten, ging es kurz vor den Ferien an das Schneiden. Jedoch hatten wir den Aufwand des Schnitts unterschätzt und nach den ersten acht Stunden waren wir noch ein ganzes Stück vom gewünschten Endprodukt entfernt. Das große Problem, das sich nun ergab war, dass die makemedia studios eine ausschließlich schulische Institution sind, und so während der Ferien geschlossen haben. So mussten wir uns zwei Wochen gedulden und konnten den Film erst im neuen Jahr kurz vor Abgabetermin fertig stellen.
2.2 Chronologischer Ablauf Alexandra S., Max M. & Tom K.
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2.3 Arbeitsprozessbericht
2.3.1 Einsatz der einzelnen Teammitglieder Alexandra S., Max M. & Tom K.
Um als Gruppe zu funktionieren, ist eine geregelte Arbeitsteilung und -absprache sehr wichtig. Daraus ergeben sich verschiedene Aufgaben für jeden einzelnen, jeweils an den Stärken und Schwächen orientiert.
So hat unser einziges weibliches Teammitglied Alexandra den größten Teil der Interviews geführt, da es ihr, im Gegensatz zu Max und Tom, wesentlich leichter fiel Interviewpartner zu finden. Der männliche Teil übernahm hingegen viele Aspekte technischer Art, wie z.B. Kameraführung und diverse Arbeiten am Laptop. Den Schnitt des Films allerdings haben wir alle gemeinsam gemacht, da uns sehr wichtig war, dass jeder mit dem Endprodukt zufrieden ist, zudem wird der Film durch verschiedene Meinungen vielfältiger und hochwertiger.
Diese Arbeitsweise funktionierte für unsere Gruppe ausgezeichnet, und so erwies sich die vielleicht doch etwas klischeehafte Aufteilung als durchaus effektiv und sinnvoll.
2.3.2 Bewertung der Gruppenarbeit Alexandra S., Max M. & Tom K.
Zu Anfang verlief die Gruppenarbeit zwar alles in allem relativ rund, doch musste man sich ersteinmal aufeinander einstellen. Ein weiteres Hindernis war der enorme Umfang der Projekt, der uns einige Sorgen bereitete, da wir bis zu diesem Zeitpunkt keine derart umfassende Arbeit angefertigt hatten. Sobald das Thema jedoch feststand und wir uns ein wenig damit beschäftigt hatten, merkten wir, dass es im Grunde gar nicht so viel mehr Arbeit als gewohnt war, sie war lediglich tiefschürfender und intensiver.
Sobald diese ersten Hemmungen überwunden waren, kamen uns auch schon die ersten Ideen, worauf dann auch bald die ersten Resultate folgten. Je mehr das Endprodukt an Form annahm, desto reibungsloser verlief auch die Gruppenarbeit und so kamen wir letztendlich gut mit dem vorgegeben Zeitrahmen zurecht.
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So lief die Gruppenarbeit im Großen und Ganzen sehr gut, doch gab es wie bei jeder guten Arbeit auch hier das ein oder andere Makel. Das wohl Größte war , dass wir uns mit dem Aufwand für Filmdreh und -produktion deutlich verschätzten und somit nicht rechtzeitig anfingen. Jedoch war dieser Zeitverzug auch kein allzu großes Hindernis für die Projektarbeit und wir konnten den Film durch Spontaneität und gute Zusammenarbeit am Montag vor Projektabgabetermin zu Ende bringen.
Ein weiteres Problem, dass sich uns stellte, war das Finden von Terminen für das gemeinsame Arbeiten, da die Freizeitgestaltung sehr individuell und stark abhängig von persönlichen Interessen und Verpflichtungen ist. Dies führte dazu, dass wir uns in den meisten Fällen nicht mit der vollständigen Gruppe trafen, sondern zu zweit gearbeitet haben. Trotzdem funktionierte die Absprache, da man sich auch während der Schulzeit auf die nächsten Arbeitsschritte verständigen konnte.
2.3.3 Allgemeine Komplikationen Alexandra S., Max M. & Tom K.
Neben den Schwierigkeiten, die sich aus der Gruppenarbeit ergaben, gab es noch andere Faktoren, die die Arbeitsgeschwindigkeit und -intensivität beeinträchtigten.
Ein wesentlicher Störfaktor war die bereits erwähnte Klausurenphase. Diese führte dazu, dass man seinen Hauptfokus auf die bevorstehenden Arbeiten legen musste, und die Projektarbeit ins Stocken geriet. Auch fiel der Wiedereinstieg nach dieser Phase schwer, da man sich eine lange Zeit mit gänzlich anderen Themen befasst hatte.
Zu kritisieren ist außerdem die eingeschränkte Wahlmöglichkeit der Fächerkombination und den damit verbundenen Oberthemen, da hierbei die Gefahr besteht, dass Themen nicht mit dem nötigen Interesse bearbeitet werden. Dies war zwar bei uns nicht der Fall, jedoch ist es ein Punkt, der durchaus zu Komplikationen führen kann.
Ein Problem, das uns hingegen direkt betraf, war die oft nicht vorhandene Kooperationsbereitschaft unserer Bremer Mitbürger. Dies mussten wir während der
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Dreharbeiten in der Stadt feststellen. Oft war es schwierig einen genehmigten Drehplatz zu finden, und war dies erst geschafft, bestand immer noch die Schwierigkeit, Menschen für Interviews zu begeistern. Auch zeigte sich hier, dass jüngere Menschen eher in Eile sind und meistens keine Zeit oder Lust haben, sich an derartigem zu beteiligen.
2.3.4 Bewertung der einzelnen Gruppenmitglieder Alexandra S.
Ich finde, unsere Gruppe hat recht gut funktioniert. Wir waren uns schnell einig über das Thema und über die Bereiche, auf die wir Schwerpunkte legen wollten. Bei unseren Treffen wurden alle Vorschläge gleich behandelt und gemeinschaftlich entschieden.
Während die einzelnen Texte verfasst wurden, haben wir auch Meinungen über verschiedene Aspekte ausgetauscht.
Die Umfrage, sowie das Erstellen des Films hat einige Zeit gekostet. Wir waren mehrmals unterwegs, um Fragebögen zu verteilen und Interviews zu führen, außerdem für den Kamera-Workshop und das Schneiden des Films. Doch durch dieses Produkt haben wir einige Erkenntnisse gewonnen, die unsere theoretische Arbeit unterstützen.
Alles in allem kann man sagen, dass wir sehr gut miteinander ausgekommen sind und unsere Zusammenarbeit sowohl produktiv als auch angenehm war. Ich hoffe, dass unsere Ergebnisse dies widerspiegeln.
Tom K.
Ich für meinen Teil bin mit der Gruppenarbeit in ihrer Gesamtheit sehr zufrieden, auch wenn es sicherlich die eine oder andere Facette gab, die nicht ganz so reibungslos verlief, wie man es sich vielleicht wünschen würde. Angenehm war auch, dass die Arbeit auf ebenbürtiger Augenhöhe verlief, und jede Meinung gleichberechtigt behandelt wurde.
Ein großer Vorteil der Gruppenarbeit war auch, dass, falls es einmal Schwierigkeiten, beispielsweise bei der Erstellung des Textteils, gab, immer jemand da war, um mit Anregungen und Ideen weiterzuhelfen.
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Arbeit zitieren:
Tom Küspert, Max Matveev, Alexandra Sakulowski, 2010, Frauenbilder, München, GRIN Verlag GmbH
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