Literaturverzeichnis
1 Einführung. 3
1.1 Der Begriff Didaktik 3
1.2 Der Begriff Didaktisches Modell 3
2 Das Berliner Modell der lehrtheoretischen Didaktik 5
2.1 Erläuterungen und Aufbau des Berliner Modells. 5
3 Das Hamburger Modell der lehrtheoretischen Didaktik 9
3.1 Die vier Planungsebenen des Unterrichtes. 9
3.1.1 Perspektivplanung 10
3.1.2 Umrissplanung 10
3.1.3 Prozessplanung. 11
3.1.4 Planungskorrektur 12
4 Beispiel einer Unterrichtsplanung für die Elektrotechnik (Berliner Modell) 13
4.1 Bedingungsanalyse des Unterrichts 13
4.1.1 Sozialkulturelle Vorausstetzungen. 13
4.1.2 Anthropologische Voraussetzungen. 13
4.2 Entscheidungsanalyse zum Unterricht 14
4.2.1 Intentionen. 14
4.2.2 Thematik. 14
4.2.3 Methode. 14
4.2.4 Medienwahl. 14
5 Literaturverzeichnis. 15
Lehrtheoretische Didaktik (Berliner- und Hamburger Modell) 2
Literaturverzeichnis
1 Einführung
Diese Ausarbeitung soll einen Einblick in die lehrtheoretische Didaktik gewähren. Dies kann aber in diesem Rahmen nicht vollständig geschehen. Um einen tieferen und vollständigeren Einblick in das weite Feld der Didaktischen Modelle, speziell in die lehrtheoretischen Modelle zu erhalten, sei an dieser Stelle auf die verwendete Literatur verwiesen. Zu Beginn der Ausarbeitungen wird eine kurze Einführung gegeben, in der einige Begriffe, wie zum Beispiel „Didaktik“ definiert werden.
Danach wird das „Berliner Modell“ der lehrtheoretischen Didaktik betrachtet, ehe dann noch auf das „Hamburger Modell“ eingegangen wird.
Am Ende der Ausarbeitung wird versucht das „Berliner Modell“ anhand eines Beispieles aus dem Feld der Elektrotechnik zu erläutern.
1.1 Der Begriff Didaktik
In erster Linie beschäftigt sich die Didaktik mit der Planung und Analyse von Lern- aber auch Lehrprozessen. Dabei stehen • Zielfragen (wozu wird gelehrt/gelernt?),
• Begründungsfragen (warum wird gelehrt/gelernt?),
• Inhaltsfragen (was wird gelehrt/ gelernt?),
• Vermittlungsfragen (wie wird gelehrt/gelernt?),
• sowie die bei den Lehr-Lernprozessen anwesenden Personen,
• Lehr- Lernorte und Medien
im Zentrum dieser Wissenschaft.
Jank und Meyer definieren den Begriff Didaktik wie folgt: „Die Didaktik ist die Theorie und Praxis des Lehrens und Lernens 1 .
1.2 Der Begriff Didaktisches Modell
Ein Didaktisches Modell ist "ein auf Vollständigkeit zielendes Theoriegebäude zur Analyse und Planung didaktischen Handelns in schulischen und nicht-schulischen Lehr- und Lernsituationen“ 1 . Es handelt sich bei den Didaktischen Modellen um Aussagesysteme, die Orientierungsfunktion haben und nicht den Anspruch erheben, einer empirischen
Lehrtheoretische Didaktik (Berliner- und Hamburger Modell) 3
Literaturverzeichnis
Überprüfung standzuhalten. Sind die strengen Ansprüche auf Vollständigkeit und Allgemeingültigkeit nicht erfüllt, spricht man von einem didaktischen Konzept. Man unterscheidet zwischen einer ganzen Reihe von Didaktischen Modellen, als Beispiel sei an dieser Stelle die Bildungstheoretische Didaktik und Informationstheoretische Didaktik genannt.
Lehrtheoretische Didaktik (Berliner- und Hamburger Modell) 4
Das Hamburger Modell der lehrtheoretischen Didaktik
2 Das Berliner Modell der lehrtheoretischen Didaktik
Das sogenannte Berliner Modell der lehrtheoretischen Didaktik wurde von dem Erziehungswissenschaftler Paul Heimann (1901-1967) entwickelt und im Rahmen eines Aufsatzes 1962 zum ersten mal veröffentlicht. 1965 erschien das Buch „Unterricht - Analyse und Planung“, an dem auch seine Assistenten Wolfgang Schulz und Gunter Otto mitarbeiteten. Schulz war es dann, der nach dem Tode Heimanns das Berliner Modell zum Hamburger Modell weiter entwickelte, dazu später aber mehr.
Der Entstehungsanlass des Berliner Modells war, dass Heimann die bisherige Lehrerausbildung für praxisfern hielt. Mit Einführung des Didaktikums (1960), einer von Hochschullehrern betreuten Schulpraktischen-Phase in der Ausbildung von Lehrern, entwickelte Heimann seine Vorstellung eines didaktischen Modells. Dabei sollte dem Lehrer keine Theorie vermittelt werden, vielmehr sollte das praktische Handeln selbst in das Studium der Theorie integriert werden.
2.1 Erläuterungen und Aufbau des Berliner Modells
Heimanns Ziel war es aus der vorfindbaren didaktischen Praxis ein System zu gewinnen, mit dem es möglich ist Unterricht zu Planen. Dabei argumentierte er so: „ Man müsse nur lange genug Unterricht beobachten und dann versuchen, die formalen Gemeinsamkeiten der inhaltlich und situationsbezogenen immer wieder variierten Vielfalt unterrichtlicher Erscheinungen zu bestimmen“ 1 .
Nach Heimann’s Auffassung ist Unterricht ein komplexes prozesshaftes Geschehen, welches nicht wiederholbar ist. Dies bedeutet das jede Unterrichtsstunde in sich einzigartig ist und nicht wiederholt werden kann. Nach Heimanns Auffassung existieren aber grundlegende Strukturen, an die sich jegliche Unterrichtsplanung anlehnt. Ohne diese Strukturen ist konkreter Unterricht nicht vorstellbar, da sie - inhaltlich variierend - das Gerüst jedes Unterrichts bilden.
Heimann benennt als solche Elementar-Strukturen: • Intentionalität, Thematik, Methodik, Medienmahl sowie
• antrophogene - und sozialkulturelle Vorraussetzungen
Die ersten vier Elementar-Strukturen bezeichnet Heimann als Entscheidungsfelder, weil ein Lehrer hier konkrete Entscheidungen treffen muss, die dann später einen Teil des Unterrichts ausmachen. Die anderen Elementar-Strukturen werden von Heimann als Bedingungsfelder bezeichnet. Sie sollen die Bedingungen zusammenfassen, die ein Lehrer für seinen Unterricht vorfindet. Mit diesen Erkenntnissen kann das Berliner Modell der lehrtheoretischen Didaktik wie in Abbildung 1 zu sehen ist, grafisch dargestellt werden. Im folgenden werden die einzelnen Elementar-Strukturen im Heiman’schen Sinne näher erläutert.
Lehrtheoretische Didaktik (Berliner- und Hamburger Modell) 5
Arbeit zitieren:
Dirk Landsiedel, 2001, Das Hamburger Modell der lehrtheoretischen Didaktik, München, GRIN Verlag GmbH
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Das "Berliner Modell" von Paul Heimann
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