1 EINLEITUNG--------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 3
2 EINORDNUNG DES KARTENBLATTES --------------------------------------------------------------------------- 3
3 ALLGEMEINE BLATTBESCHREIBUNG -------------------------------------------------------------------------- 4
4 PHYSISCH GEOGRAPHISCHER ÜBERBLICK ------------------------------------------------------------------ 4
4.1 GESTEIN ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ 5
4.2 RELIEF -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 6
5 GEWÄSSERNETZ--------------------------------------------------------------------------------------------------------- 7
6 KLIMA, VEGETATION UND FORSTWIRTSCHAFT ----------------------------------------------------------- 7
7 SIEDLUNGEN -------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 8
7.1 SIEDLUNGSGENESEN ---------------------------------------------------------------------------------------------------- 8
7.2 SIEDLUNGSFORMEN ----------------------------------------------------------------------------------------------------- 9
7.3 ORTSNAMEN ------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 9
7.4 MÜNCHEN -------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 11
7.4.1 Genetische Gliederung ----------------------------------------------------------------------------------------- 12
7.4.2 Funktionelle Gliederung --------------------------------------------------------------------------------------- 12
7.5 SIEDLUNGSENTWICKLUNG ------------------------------------------------------------------------------------------- 15
7.6 NAHERHOLUNG UND FREMDENVERKEHR -------------------------------------------------------------------------- 15
8 VERKEHRSNETZ ------------------------------------------------------------------------------------------------------- 16
9 LITERATURVERZEICHNIS ----------------------------------------------------------------------------------------- 17
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1 Einleitung
Zum Interpretieren und Bearbeiten liegt die topographische Karte L7934 München vor, wobei die Bearbeitung dieses Kartenblattes die Gliederung der jeweiligen Spezifikationen erfordert. Aufgrund der Prägung durch Gletschereis (Landschaftsformen, Bodenverhältnisse) ist auf die sich daraus ergebenden Besiedlung, Waldverteilung und Verkehrsentwicklung (Verlauf der Hauptverkehrswege) einzugehen und abschließend das Wachstum der Großstadt München und deren Ausstrahlungen ins Umland (gegenwärtige Struktur und Dynamik) darzustellen.
2 Einordnung des Kartenblattes Kartenblatt: L 7934 München, Topographische Karte Maßstab: 1: 50 000 Benutzte Ausgaben: 1972, 1996 Herausgeber: Bayerisches Landesvermessungsamt München Höhendarstellung: Isohypsen mit Äquidistanz 10m,100m dicker (teilw. 5m
Gauß-Krüger-Koordinaten: Rechtswert 4450900 bis 4475400 Hochwert 5318200 bis 5340600 Gradnetz: Zwischen 11° 20` und 11° 40` östlicher Länge sowie zwischen 48° 00` und 48° 12` nördlicher Breite Legende: Enthält die üblichen Zeichenerklärungen sowie eine Skizze der administrativen Gliederung. Geographische Einordnung: Lage: Mittlere Breiten
Administrative Einordnung: Nahezu ausschließlich Flächen des Stadtkreises und des
3 Allgemeine Blattbeschreibung
Das Gebiet, welches auf dem Kartenblatt zu sehen ist liegt in den mittleren Breiten in Süd-deutschland und gehört landschaftlich zum Alpenvorland. Den kompletten nordöstlichen Quadranten des Kartenblattes nimmt die Stadt München ein, wobei sich die Vorstadt und weitere Siedlungen des Stadtkreises München in südliche und westliche Richtung strahlenartig auf dem Kartenblatt ausbreiten (vgl. GEIPEL & HEINRITZ). Der Fluss Isar „teilt“ das Kartenbaltt optisch vom Süden in die nordöstliche Ecke. Fast parallel, etwas westlich, verläuft ein weiterer größerer Fluss, die Würm (vgl. HOTZAN).
Der gesamte südwestliche Quadrant wird von dem Forstenrieder Park und dem Kreuzlinger Forst beherrscht. Im Südosten, östlich der Isar, als weitere größere Grünfläche befinden sich der Perlacher Forst, der Grünwalder Forst und Deisenhofener Forst. Gut zu erkennen ist die Münchener Altstadt aufgrund ihres unregelmäßigen Kern. Des Weiteren kann man auf den ersten Blick das gut entwickelte Verkehrsnetz aus mehreren Autobahnen und Bundesstrassen erkennen (vgl. MEGELE).
4 Physisch geographischer Überblick
Aus dem glazialen Formenschatz ist der Naturraum, die Münchener Schotterebene, entstanden und erstreckt sich von München bis an den Starnberger See und zeichnet sich dadurch aus, dass es kaum Reliefunterschiede gibt. Vor allem die Würmeiszeit war am Entstehen der ca. 2.000 km2 großen Münchener Schotterebene beteiligt (vgl. MEGELE). Die Münchener Schotterebene wird auch als Schiefe Ebene von München bezeichnet, da der Schotter nach Norden mit einem Gefälle von 6-12 % einfällt, man sagt also, der Schotter dacht ab. Im Bereich, an dem sich der Schotter mit der Oberfläche schneidet, tritt das Wasser in Form von Quellen aus, und die Folge sind Moosgebiete (vgl. HÜTTERMANN). Ein weiterer wichtiger zu nennender Punkt ist, dass die Münchener Schotterebene heute einen der wichtigsten Grundwasserspeicher im süddeutschen Raum darstellt. Der Schotter kann das
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Wasser einerseits speichern, anderseits aber auch filtern - wichtige Aspekte für Quantität und Qualität bei der Wasserversorgung (vgl. HOTZAN).
Die Münchener Schotterebene gehört zum Klimabezirk des oberbayerischen Alpenvorlandes mit seinen relativ hohen Niederschlagsmengen von 1100 bis 1200 mm/Jahr. Nähert man sich weiter dem Alpenrand, erhöht sich auch das Jahresmittel der Niederschläge. Das Gebiet des Kartenblattes ist weitgehend anthropogen gestaltet und geprägt (vgl. HÜTTERMANN). Einzige Landschaftstypen, die sich auf dem Kartenblatt südwestlich von München (um Gauting) verzahnen, sind:
• Die Münchener Schotterebene mit dem Kreuzlinger Forst und dem Forst Kasten;
• Das Altmoränengebiet der Rißeiszeit um Ober- und Unterbrunn und des Königswieser Forstes sowie die Gebiete südlich Buchendorfs
• Die Endmoränenlandschaft der Würmeiszeit von Mühltal / Leutstetten / Schwaige mit den südlich anschließenden Gletscherbecken des Starnberger Sees.
• Niederterrassenflächen als Landschaftsform vom Eiszeittal der Würm und der Isar.
4.1 Gestein
Da das meiste Gebiet besiedelt ist, gibt es wenige „freiliegende“ Landschaftsformen. Der restliche Kartenausschnitt, der weniger besiedelt ist, wurde glazial bzw. periglazial überformt. Das Gebiet um den Kreuzlinger Forst und den Forst Kasten hat kaum erkennbare Reliefunterschiede, wobei es sich um die durch die Schmelzwässer der Eiszeiten aufgeschüttete Schotterebene von München handelt. Vorwiegend war die Würmeiszeit an der Entstehung des Schotters beteiligt (vgl. GEIPEL & HEINRITZ).
Während und nach allen Eiszeiten transportierten viele kleine und große Gletscherbäche massenhaft Schottermaterial von den Moränen ab und breiteten es flächenhaft aus. Die Schotterfelder bestehen aus runden Steinen (die vom Wasser abgeschliffen wurden) bis hin zu Sand, der sich durch hohe Wasserdurchlässigkeit auszeichnet.
Die altglazialen Landschaftsformen sind sehr schwer zu erkennen: Lediglich südlich von Buchendorf gibt es einen flachwelligen Wechsel der Höhenlinien sowie ein wenig ausgeprägtes Trockental (früheres Entwässerungstal). Da bei der jüngsten Eiszeit der
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Arbeit zitieren:
Saskia Leissling, 2008, Karteninterpretation: München Kartenblatt L7934, München, GRIN Verlag GmbH
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