Inhaltsverzeichnis
Abk ürzungsverzeichnis 3
Tabellenverzeichnis 4
Abbildungsverzeichnis 5
1. Thematische Einleitung 6
2. Kurzfassung des Untersuchungsvorhabens 6
3. Entwicklung eines Kausalmodells 7
4. Datenbasis 9
5. Operationalisierung relevanter Untersuchungsgrößen 10
6. Forschungshypothesen 12
7. Wahl eines geeigneten Analyseverfahrens 13
8. Ergebnisse der Analysen 14
9. Zusammenfassung und Fazit 27
Literaturangaben 28
2
Abkürzungsverzeichnis
bspw.
bzw. CETS d.h. EBITS Gewinn vor Zinsen und Steuern FATA
FSTS O.g.
RDS ROA ROE SAS TA TDTA
TQ VIF 3
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1 Anzahl aller Unternehmen 1990-2000 9
Tabelle 2 Operationalisierung der Unternehmensinternationalität 10
Tabelle 3 Operationalisierung von Unternehmenserfolg 11
Tabelle 4 Operationalisierung der Unternehmensgröße 11
Tabelle 5 Operationalisierung von investiven Ausgaben 11
Tabelle 6 Operationalisierung des Verschuldungsgrades 12
Tabelle 7 Operationalisierung der Rentabilitätsziffern 12
Tabelle 8 Operationalisierung weiterer Einflussfaktoren auf den Unternehmenserfolg 12
Tabelle 9 Legende zur allgemeinen Regressionsfunktion 14
Tabelle 10 Berechnungsergebnisse der Regressionsanalyse Forschungsaufgabe 1 18
Tabelle 11 Berechnungsergebnisse der Regressionsanalyse Forschungsaufgabe 2 21
4
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1 Konstruktion der Abhängigkeitsstrukturen
Abbildung 2 Anzahl deutscher, französischer und italienischer Unternehmen 1990-2000
Abbildung 3 ANOVA-Tabelle
Abbildung 4 Modellzusammenfassung
Abbildung 5 Koeffizienten-Tabelle
Abbildung 6 ANOVA-Tabelle
Abbildung 7 Heteroskedastizität
Abbildung 8 Koeffizienten-Tabelle mit Kollinearitätsprüfung
Abbildung 9 Koeffizienten-Tabelle mit Signifikanz der Effekte
5
1. Thematische Einleitung
Die grenzüberschreitende Tätigkeit von Unternehmen stellt in der heutigen Zeit kein besonderes Phänomen 1 dar, sondern ist in vielen Wirtschaftsbereichen eher die Norm. Viele Unternehmen unterhalten Auslandsbeziehungen zu ausländischen Kunden sowie ausländischen Lieferanten, kooperieren beispielsweise bei der Entwicklung neuer Produkte mit ausländischen Wettbewerbern 2 oder betreiben Tochtergesellschaften im Ausland, welche mit dem Vertrieb der Produkte des Unternehmens auf den Auslandsmärkten beauftragt sind. Dabei wird gerade die internationale Unternehmenstätigkeit 3 sowohl in der wirtschaftswissenschaftlichen Lehrbuchliteratur als auch in der Argumentation der Unternehmenspraxis hinsichtlich ihrer Relevanz für den Unternehmenserfolg bzw. die langfristige Unternehmensexistenz zumeist expressis verbis hervorgehoben. Demzufolge sind es gerade die Aktivitäten auf den Auslandsmärkten, die die Wettbewerbsposition des Unternehmens sichern, zur Stärkung der Ertragssituation beitragen und den Wert des Unternehmens steigern. 4 Damit einhergehend stellt sich an dieser Stelle die Frage, wie Unternehmensinternationalität oder Unternehmenserfolg gemessen werden kann. 5 Internationale Unternehmen lassen sich quantitativ durch verschiedene Bestands- und Bewegungsgrößen beschreiben. 6 In der quantitativen Betrachtung finden sowohl Bestandsgrößen der Internationalität eines Unternehmens für eine statische Bestandsaufnahme der Unternehmensinternationalität zu einem bestimmten Zeitpunkt Anwendung als auch Bewegungsgrößen, die die Internationalität von Unternehmen während eines bestimmten Zeitraumes erfassen. Prinzipiell ergibt sich bei der quantitativen Betrachtungsweise der Nachteil, dass unter der Vielzahl gegebener Untersuchungsgrößen eine oder mehrere ausgewählt werden müssen. Je nachdem, welche Größen ausgewählt werden, ergeben sich aber oft unterschiedliche Aussagen angesichts der Internationalität eines Unternehmens oder mehrerer Unternehmen im Vergleich zueinander. 7
Hinsichtlich dieser dargestellten Problematik quantitativer Betrachtung der Unternehmensinternationalität muss auch für den Internationalisierungsgrad herausgestellt werden, dass abhängig von den betrachteten Einfluss- und Untersuchungsgrößen differierende Ergebnisse resultieren. Der Internationalisierungsgrad kann infolgedessen nur für einen bestimmten Untersuchungszweck konkret definiert werden. In Anhängigkeit vom Untersuchungsziel müssen unter der Vielzahl von Größen, welche zur Einschätzung des Einflusses der Unternehmensinternationalität dienlich sind, diejenigen herausgefiltert werden, die im besonderen Fall von größtem Interesse sind. 8
2. Kurzfassung des Untersuchungsvorhabens
Der Schwerpunkt des Untersuchungsvorhabens richtet sich auf die Ermittlung der Wirkung des Einflusses der Internationalität von börsennotierten deutschen, französischen und italienischen Kapitalgesellschaften auf deren Unternehmenserfolg. Die Zielerreichung basiert auf der Schätzung von verschiedenen Regressionsmodellen auf der Grundlage eines bereitgestellten Datensatzes aus der Datenbank Datastream Advance.
1 Vgl. Osterle, Micheal-Jörg, 2007, S. 43
2 Vgl. Macharzina, Klaus; Oesterle, Michael-Jörg, 2002, S. 47
3 Vgl. Kreikebaum, Hartmut/Gilbert, Dirk Ulrich/Reinhardt, Glenn O., 2002, S. 77
4 Vgl. Moser, Reinhardt, 2008, S. 81
5 Vgl. Simon, Markus Christian, 2007, S. 16
6 Vgl. Söllner, Albrecht, 2008, S. 352
7 Vgl. Simon, Markus Christian, 2007, S. 17-18
8 Vgl. Simon, Markus Christian, 2007, S. 18
6
Das Untersuchungsvorhaben wird dazu in einzelne Frage- und Zielstellungen zerlegt und gliedert sich damit einhergehend in vier für dieses Forschungsvorhaben untergeordnete Forschungsziele, welche jeweils den Einfluss von verschiedenen Untersuchungsgrößen auf den Unternehmenserfolg in geeigneter Form darstellen sollen.
Das erste Forschungsziel besteht darin, zu hinterfragen, welchen Einfluss der Faktor der Unternehmensinternationalität, gemessen über das Verhältnis von Auslandsaktiva und Gesamtaktiva zum einen als auch über das Verhältnis von Auslandsumsätzen und Gesamtumsätzen zum anderen auf den Erfolg eines Unternehmen hat. Der Erfolg des Unternehmens soll dabei einerseits auf der Ebene der Gesamtkapitalrentabilität und andererseits auf der Ebene der Marktbewertung durch die Eigenkapitalgeber gemessen werden.
Die zweite Zielstellung des Untersuchungsvorhabens besteht in der Frage, ob sich die Ergebnisse, welche aus vorangegangener erster Fragestellung erzielt wurden, unter Einbezug des Standortes des Unternehmens unterscheiden bzw. voneinander abweichen. Es ist zu hinterfragen, ob die Ergebnisse zum Zusammenhang von Unternehmensinternationalität und Unternehmenserfolg divergieren, wenn landesspezifische Rahmenbedingungen in die Betrachtung einbezogen werden, d.h. das Unternehmen den Hauptsitz in Deutschland, Frankreich oder Italien hat.
Mit der dritten Zielstellung der Forschungsarbeiten ist zu überprüfen, welchen Einfluss der Faktor der Unternehmensinternationalität in Kombination zu anderen Prädiktoren oder Faktoren des Unternehmenserfolgs, für Marktwert und Gesamtkapitalrentabilität hat. Dabei sind alle Prädiktoren zu berücksichtigen, welche im Datensatz verfügbar sind. Mittels der vierten Untersuchung ist zu erforschen, ob im Hinblick auf den Unternehmenserfolg und bei Zugrundelegung verschiedener Indikatoren Interaktionseffekte bedeutsam werden. Interaktionseffekte beschreiben die Art des Zusammenwirkens von Faktoren 9 , wobei angenommen wird, dass die Wirkung der Ausprägung einer dieser Variablen von den Ausprägungen der jeweils anderen Variablen anhängt.
Während des gesamten Forschungsvorhabens ist prinzipiell darauf zu achten, ob Kollinearitäts- oder Heteroskedastizitätseffekte die Qualität der Analysebefunde beeinträchtigen. Zusammenfassend besteht das übergeordnete Ziel darin, die Wirkung der Unternehmensinternationalität auf den Unternehmenserfolg zu untersuchen mit Bezug auf länderspezifische Rahmenbedingungen als auch der Zugrundelegung verschiedener Einflussvariablen.
3. Entwicklung eines Kausalmodells
Um die theoretisch-hypothetische Konstruktion der Abhängigkeitsstrukturen in einem System von Variablen unmissverständlich darstellen zu können, wird dem in der Wirtschaftssoziologie ein sogenanntes Kausalmodell zugrunde gelegt. Das Kausalmodell sollte genau alle Untersuchungsgrößen der zu erklärenden Sachverhalte beinhalten. Die Überprüfung der potenziellen Angemessenheit des Kausalmodells für bestimmte Konstellationen ist somit Element der kausalen Analyse. 10
Daraus schlussfolgernd wurde ein Kausalmodell entwickelt, welches alle unter Gliederungspunkt 2 aufgeführten Wechselbeziehungen der Variablen betrachtet. Es sind alle Einflussvariablen, die im Untersuchungsvorhaben eine Rolle spielen, in Abbildung 1 berücksichtigt worden.
Die Abhängigkeitsstruktur ist dabei durch Pfeile gekennzeichnet, welche den Einfluss der
9 Vgl. Bortz, Jürgen/Döring, Nicola, 2006, S. 730
10 Vgl. http://www.wirtschaftslexikon24.net/e/kausalmodell/kausalmodell.htm
7
unabhängigen Variablen auf die abhängigen Variablen symbolisieren sollen. Der Pfeil geht nur in eine Richtung, da Untersuchungsgegenstand die Wirkung des Einflusses von Unternehmensinternationalität auf den Unternehmenserfolg ist und nicht umgekehrt. Die Stärke des Einflusses ist nicht bekannt und ist aufgrund dessen im Kausalmodell nicht beschrieben. Die unabhängige Variable ist die Unternehmensinternationalität, gemessen über die Kennzahlen FATA und FSTS. Dargestellt ist deren Einfluss auf den Unternehmenserfolg, gemessen über ROA und lnTQ. Der Einfluss der unabhängigen Variable Unternehmensinternationalität kann durch die Betrachtung landesspezifischer Rahmenbedingungen verändert werden. Des Weiteren kann sich der Einfluss der unabhängigen Variable durch die Prämisse der Rücksichtnahme auf alle Prädiktoren des Unternehmenserfolgs ebenfalls verändern. Abschließend wird die zusätzliche Berücksichtigung von Interaktionseffekten in die Betrachtung mit einbezogen.
Arbeit zitieren:
Dipl.-Kffr. Romy Stefanie Becker, 2010, Die Regressionsanalyse , München, GRIN Verlag GmbH
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