Inhaltsverzeichnis
1) Allgemein Medien im Chemieunterricht
2) Speziell Diaprojektor
3) Speziell Arbeitsprojektor
4) Direkter Vergleich der beiden vorgestellten Medien
5) Literaturverzeichnis
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1) Allgemein Medien im Chemieunterricht
Der Chemieunterricht wird durch die vielseitige Gestalt der Medien sehr belebt. Allgemein versteht man unter Medien alle Unterrichtsmittel, die benutzt werden, um Lernprozesse zu ermöglichen und sie optimal zu gestalten. Das wichtigste Medium im Chemieunterricht ist das Experiment, das im Mittelpunkt steht, egal ob als Schüler-, Demonstrations- oder Lehrerexperiment. Beim Schülerexperiment soll das Prinzip der Selbständigkeit geprägt werden. Außerdem hat es eine motivierende Wirkung und fördert die positive Einstellung der Schüler zum Chemieunterricht. Des weiteren soll dadurch die Behaltensleistung erhöht werden und damit die Effektivität des Chemieunterrichts. Die Schüler und Schülerinnen können manuelle Fertigkeiten erwerben und der haptische Lerntyp wird gefördert. Auch das soziale Verhalten in der Kleingruppe wird durch das Schülerexperiment gefördert. Demonstrationsexperimente werden aber sehr häufig durchgeführt, da sie unter anderem zeitsparend sind. Sie werden außerdem eingesetzt, wenn der Versuch die Schüler und Schülerinnen überfordern würde, da die Versuchsapparatur zu kompliziert ist. Auch gefährliche Versuche eignen sich besser als Demonstrationsexperimente. Außerdem kann die Klasse so den demonstrierten Effekt beobachten. Aber genau dieser Punkt ist sehr problematisch beim Demonstrationsexperiment, denn es muss von allen Plätzen aus gut sichtbar sein, sonst bestehen für die Schüler und Schülerinnen bei der Beobachtung des Experiments ungleiche Bedingungen. Deshalb sollte man entweder mit größeren Experimentiergeräten arbeiten, oder aber durch Projektion der Experimente optisch das Versuchsgeschehen vergrößern. Das Arbeiten mit größeren Experimentiergeräten bringt jedoch einige Nachteile mit sich. Zum einen ist der Chemikalienverbrauch zu groß und zum anderen dauert eine Reaktion bei größeren Stoffmengen länger. Außerdem entstehen hierbei möglicherweise auch größere Mengen an giftigen oder schädlichen Stoffen. Möchte man Versuche projektieren, könnte die Anschaffung der dafür benötigten Geräte Probleme machen, denn sie sollen preisgünstig sein, aber auch einfach zu bedienen. Gleichzeitig sollen sie leicht zu warten, verschieden einsetzbar und für alle Schüler und Schülerinnen gleich gut sichtbar sein. Beim Einsatz dieser Geräte sollte eine Raumverdunkelung nicht notwendig sein. Wir können aber bestätigen, dass eine Projektion mit dem Diaprojektor und Arbeitsprojektor diese Forderungen erfüllt. Die Projektion von Experimenten bringt einige Vorteile mit sich:
• Durch die vielfache Vergrößerung des Reaktionsgeschehens erhöht sich die Anschaulichkeit und Deutlichkeit eines Experimentes.
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• Alle Schüler sehen das Gleiche, nämlich das wahre und natürliche Reaktionsgeschehen.
• Projektierte Experimente sind ästhetisch und eindrucksvoll. Beim Schüler wirken sie stark emotional und steigern das Interesse am Versuchsgeschehen.
• Der Geräteaufwand und Chemikalienverbrauch ist bei projektierten Experimenten minimal.
• Vorbereitung und Durchführung der Experimente sind unkompliziert und zeitsparend.
• Die Projektion erfordert keine Verdunkelung.
• Beschriftungen und Erläuterungen können direkt mitprojektiert werden.
• Man kann damit Demonstrations- und Schülerexperimente koppeln. Durch die Projektion von Experimente kann das Wesentliche hervor gehoben werden und so die Aufmerksamkeit der Schüler und Schülerinnen geweckt bzw. gesteuert werden. Folgende Gegenstände stellen weitere Medien im Chemieunterricht dar:
• Tafel
• Arbeitsprojektor
• Diaprojektor
• TV- Gerät/ Video
• Modelle
• Periodensystem
2) Speziell Diaprojektor
Technik des Diaprojektors
Der Vertikalprojektionsständer ermöglicht es, physikalische und chemische Versuche, die in der horizontalen Ebene ablaufen, entweder an die Decke oder in Verbindung mit einem Umkehr- und Umlenkprisma an die Wand zu projizieren. Das Umkehr- und Umlenkprisma hat zwei Funktionen: Es bewirkt bei der Horizontalprojektion eine Bildumkehr, so dass bei aufrechtem Projektionsgegenstand (z.B. flüssigkeitsgefüllte Küvette) ein aufrechtes Projektionsbild entsteht. Außerdem lenkt es den Strahlengang bei der Vertikalprojektion um 90° um.
Das Mikroobjektiv bewirkt eine starke Vergrößerung bei geringem Projektionsabstand (Mikroprojektion).
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Arbeit zitieren:
Nicole Flessner, Alexandra Wiedemann, 2003, Möglichkeiten des Einsatzes des Dia-/ Arbeitsprojektors zur Projektion chemischer Experimente im Chemieunterricht der Realschule, München, GRIN Verlag GmbH
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