Inhaltsverzeichnis
1) Einleitung 3
2) Zitate und einführende Worte 3
3) Biografische Daten 4
4) Übersicht seiner bedeutendsten Werke 6
5) Anriss über seine philosophischen Grundgedanken 7
6) Literaturverzeichnis 7
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1) Einleitung
Die Ausarbeitung meines vorgetragenen Referates über die biografische Übersicht Albert Camus beschäftigt sich neben diesem Hauptaspekt auch mit einem knappen Überblick seiner eminentesten Werke und Camus philosophischem Gedankengut. Anhand der Ausarbeitung soll in aller Kürze und dennoch informativ die Person Albert Camus als Romandichter, Dramatiker, Essayist, Journalist, Schauspieler und Bühnenautor, aber, oder besonders, als Mensch, beleuchtet und hinterfragt werden. Mit Hilfe einiger Quellen und „literarischem Beistand“ in Form von Primär- und Sekundärliteratur und dem Medium Internet beschäftigte ich mich eingehend mit dieser Aufgabenstellung.
2) Zitate und einführende Worte
„Wir müssen und Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen.“ (Camus) „Ein Mensch ist ein Mensch durch das, was er verschweigt als durch das, was er sagt.“ (Camus)
„Als die beiden Männer eintraten, sah die Araberin sie mit einem kurzen Lachen an, während ihre dünnen brauen Arme noch immer die Schüssel darboten. Die Kantinenwirtin sah sie an und rief fröhlich: „Wir brauchen sie nicht mehr Doktor. Es ist von ganz alleine gekommen.“ Sie stand auf und, und die beiden Männer sahen neben der Kranken etwas Formloses und Blutiges, das von einer Art reglosen Bewegung belebt wurde und aus dem jetzt ein anhaltendes Geräusch kam einem fast unmerklichen unterirdischen Knirschen ähnlich. (...) „Es ist ein Junge“, sagte der Doktor. „Und ein Prachtstück.“
So beschreibt Albert Camus in seinem autobiografisch anmutenden Werk „Der erste Mensch“ seine eigene Geburt. Sein letztes Werk konnte er jedoch bedingt durch seinen tragischen Autounfall 1960, bei dem er um Leben kam, nicht vollenden.
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3) Biografische Daten
Albert Camus wurde am 7.11.1913 in Mondovi (Algerien) geboren. Er war der Sohn eines elsässischen Landarbeiters und einer Spanierin. Da sein Vater im Ersten Weltkrieg fiel, mussten Albert, sein älterer Bruder und seine Mutter aus finanziellen Gründen nach Algier zu seiner Großmutter ziehen. Diese lebte dort in dem Viertel Belcourt und führte ein strenges Regiment über die Familie. Aufgrund seiner Begabungen in der Schule konnte sein Grundschullehrer 1924 sowohl die Mutter als auch die Großmutter davon überzeugen, dass der junge Albert eine Aufnahmeprüfung für das Gymnasium absolvieren sollte, welche er auch bestand. In seiner Kindheit war es der Fußball als Sportart, den Albert Camus als Torwart in einer Jugendmannschaft immer wieder zu Höchstleistungen anspornte. Bereits 1930, im Alter von siebzehn Jahren, erkrankte er an Tuberkulose und musste erstmals in ein Sanatorium. Im selben Jahr absolvierte er das Abitur und begann zwei Jahre später, 1932, sein Studium der Philosophie in Algier. 1933 heirate er die aus gut bürgerlichen Verhältnissen stammende Simone Hie, die sich durch ihr extravagantes und morphiumsüchtiges Verhalten „auszeichnete“. Die junge Frau war zudem die Ex- Verlobte eines Freundes. Camus Familie war gegen eine Heirat; Albert setzte sich über die Bedenken seiner Verwandten hinweg. Seine Mutter informierte er gar nicht über die Heirat und zog zu seiner Frau. Bereits ein Jahr später reichte Camus die Scheidung ein, da seine Frau sich aufgrund anhaltender Drogenprobleme regelmäßig bei Ärzten prostituierte, um an Morphium zu gelangen. Im selben Jahr trat er einer kommunistischen Partei bei, wurde jedoch ein Jahr später bereits aus der Partei ausgeschlossen, da sich in der Führungsetage ein politischer Wechsel vollzogen hatte. Camus scheiterte mit einem Antrag, der algerischen „Elite“, d.h. den Intellektuellen, das volle französische Bürgerrecht zu gewährleisten. 1935 war er Mitbegründer des „Theatre du travail“; sein erstes Stück hieß „Revolte dans les asturies“ und handelte von dem Streik der spanischen Bergarbeiter.
Ein Jahr später schrieb er sein „diplome d’etudes superieurs“, seine Diplomarbeit, über „Beziehungen zwischen Hellenismus und Christentum in den Werken von Plotin und Augustin.
1937 kam sein Werk „L’enver et l’endroit heraus; aus gesundheitlichen Gründen wurde Camus im selben Jahr vom Staatsexamen ausgeschlossen und beginnt sich
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Arbeit zitieren:
Boris Meder, 2005, Albert Camus: Eine kurze Biografie, München, GRIN Verlag GmbH
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