Webshopsysteme Kurzfassung
Kurzfassung
Diese Studienarbeit beschäftigt sich mit dem Thema Webshopsysteme. Ein Webshopsystem dient dazu Waren und Produkte über das Internet anzubieten und zu verkaufen.
Im Folgenden wird die Technologie beschrieben, die nötig ist, ein solches Shopsystem zu betreiben. Der Faktor Sicherheit findet dabei besondere Beachtung, denn gerade das sichere Bezahlen sowie der Schutz von persönlichen Daten sollten bei Webshops höchste Priorität haben. Auf Basis dieses Wissens werden verschiedene Alternativen für ein Shopsystem vorgestellt und auch deren Kosten sowie deren Administration finden Beachtung. Diese Projektarbeit richtet sich an Personen, die über die Anschaffung eines Webshopsystems zu entscheiden haben. Das hier vermittelte Wissen soll dazu beitragen verschiedene Alternativen zu betrachten und gegeneinander abzuwägen.
Diese Arbeit ist bewusst so gehalten, dass auch Leser, die sich nicht intensiv mit Internetprogrammierung beschäftigt haben, die dargelegten Inhalte verstehen.
II
Webshopsysteme Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Kurzfassung II
Inhaltsverzeichnis III
Abbildungsverzeichnis IV
1. Einleitung 1
1.1. Motivation 1
2. Technologie 2
2.1. Datenbanken 3
2.1.1. Definition 3
2.1.2. Datenbanksoftware 4
2.1.2.1. MySQL 6
2.2. Webserver 10
2.2.1. Definition 10
2.2.2. Webserver Software 11
2.2.2.1. Apache Webserver 12
2.2.3. Serverhosting und Serverhousing 12
2.3. Internetseiten 14
2.3.1. HTML 14
2.3.2. Dynamisches HTML 15
2.4. Skriptsprachen 16
2.4.1. PHP 16
3. Webshoplösungen 20
3.1. Data Becker Webshop Pro 21
3.1.1. Einrichtung und Konfiguration 21
3.1.2. Betrieb und Nutzung 22
3.1.3. Zusammenfassung 24
3.2 . 1 1 Premium-Shop 25
3.2.1. Einrichtung und Konfiguration 25
3.2.2. Betrieb und Nutzung 27
3.2.3. Zusammenfassung 29
3.3. CaupoShop Classic 31
3.3.1. Einrichtung und Konfiguration 31
3.3.2. Betrieb und Nutzung 33
3.3.3. Zusammenfassung 35
4. Fazit 36
Glossar 38
Literaturverzeichnis 41
Anhang 43
III
Webshopsysteme Abbildungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1 Aufbau einer Datenbank 3
Abbildung 2 Data Becker Webshop Pro - Programmoberfläche 21
Abbildung 3 Data Becker Webshop Pro - Beispiel für einen Shop 23
Abbildung 4 1 1 Premium-Shop - Konfigurationsmenue 26
Abbildung 5 1 1 Premium-Shop - Beispiel für einen Webshop 28
Abbildung 6 CaupoShop Classic - Administrationsbereich 32
Abbildung 7 CaupoShop Classic - Beispiel für einen Webshop 34
IV
Webshopsysteme Einleitung
1. Einleitung
1.1. Motivation
Der Stellenwert des Internet im Bereich des Handels hat in den letzten Jahren enorm zugenommen. Im Business-to-Consumer (B2C) Geschäft gibt es inzwischen zahlreiche Unternehmen die ihren gesamten Handel über das Internet abwickeln. Die traditionellen Handelsgeschäfte, sowohl die Ladengeschäfte als auch der Versandhandel per Katalog, mussten sich dem Internethandel zuwenden, um konkurrenzfähig zu bleiben.
Auch im Business-to-Business (B2B) Bereich bietet der Internethandel Möglichkeiten des direkten Vertriebs und zur Senkung der Transaktionskosten. Vor diesem Hintergrund stellen sich immer mehr Unternehmen die Frage, ob es sich lohnt die eigenen Produkte online zu vertreiben. Häufig stehen dieser Idee die recht hohen Kosten für die Einrichtung eines solchen Webshops durch einen Dienstleister entgegen. Dabei gibt es auch Möglichkeiten ein solches Webshopsystem selbst zu erstellen. Dies ist sogar teilweise ohne Programmierkenntnisse machbar.
Webshopsysteme, auch Internet-Shops genannt ermöglichen das Einkaufen rund um die Uhr. Der Kunde kann vom heimischen Computer mit Internetanschluss beliebige Waren aus aller Welt im Internet einkaufen. Preisvergleiche auf den virtuellen Marktplätzen sind schnell durch wenige Mausklicks erledigt, und das günstigste Produkt kann sofort bestellt werden. Unternehmen können durch Webshopsysteme ihre Produkte dem Kunden direkt anbieten, ohne den Weg über einen Händler zu gehen und ein Webshop hat 24 Stunden lang an 365 Tagen im Jahr geöffnet. Darüber hinaus können Unternehmen durch einen Internet-Shop wesentlich mehr potentielle Kunden erreichen als durch kostenintensive Ladengeschäfte. Weiterhin kann auf Kundenwünsche flexibel reagiert und die Preise können schnell und einfach dem Markt angepasst werden.
1
Webshopsysteme Technologie
2. Technologie
Ein Webshopsystem hat viele Funktionen zu erfüllen. Im Mittelpunkt steht selbstverständlich das Anbieten und Verkaufen von Waren. Um dies erfolgreich zu tun müssen Informationen zu den Produkten, Bilder und der Preis dargestellt werden. Zur schnellen Auffindung der Produkte wird eine Suchfunktion benötigt, sowie eine überlegt gegliederte Darstellung der Produktgruppen. Die Bezahlung der der Produkte muss schnell, intuitiv und vor allen Dingen sicher erfolgen, im Idealfall besteht sogar die Möglichkeit zwischen verschiedenen Zahlungsmöglichkeiten zu wählen.
All diese geforderten Eigenschaften werden von verschiedenen Programmen übernommen, welche im Rahmen eines Webshopsystems untereinander interagieren. Diese Elemente die zum sinnvollen Betrieb eines Webshopsystems unbedingt benötigt werden sind:
1. Eine Datenbank
2. Einen Webserver
3. Internetseiten
4. Eine Skript-Sprache
2
Webshopsysteme Technologie
2.1. Datenbanken
Die Datenbank stellt das Herzstück eines Webshopsystems dar. In ihr werden alle Produkte mit den dazugehörigen Informationen abgespeichert. Ebenso dient sie zum Abspeichern und Verwalten der Kundendaten.
2.1.1. Definition
Eine Datenbank ist eine Reihe strukturierter Dateien in einem Computer, die auf höchst effiziente Art und Weise gegliedert sind.
Eine Datenbank dient dazu, große Mengen von zusammengehörigen Daten zu speichern. Trotz der teilweise riesigen Menge von Daten, können diese in sinnvoller Zeit abgefragt und bearbeitet werden. Zur Bewältigung dieser großen Menge von Daten sind Datenbanken hierarchisch aufgebaut. Eine Datenbank besteht aus mindestens einer Tabelle, die wiederum in Spalten gegliedert ist. In den einzelnen Zeilen der Tabelle werden die Daten eingetragen. Die kleinste Einheit einer Datenbank ist das Tabellenfeld.
Webshopsysteme Technologie
Einzelne Tabellenspalten können miteinander verknüpft werden, wodurch Verbindungen zwischen den Tabellen einer Datenbank entstehen. Diese Verbindungen werden als Relationen bezeichnet. Diese Relationen zwischen den Tabellen einer Datenbank bieten einen großen Vorteil bei der Speicherung von Daten.
Beispiel 1:
Betreibt man zum Beispiel einen Webshop, so wird man sicherlich Kundendaten wie Name und Adresse in einer Tabelle speichern. Bestellt dieser Kunde, kann man natürlich die Daten der Bestellung ebenfalls in dieser Tabelle speichern. Jedoch muss mit jeder weiteren Bestellung ein neuer Datensatz (eine neue Spalte) in dieser Tabelle angelegt werden. Dies führt zum einen zu unnötig vielen Datensätzen in der Tabelle, zum anderen muss bei einer Änderung der Kundendaten jeder einzelne Datensatz mit den Kundendaten in dieser Tabelle geändert werden.
Um derartigen Aufwand zu vermeiden gibt es die Relationen. Anstatt alle Daten in einer Tabelle zu speichern, werden zwei Tabellen angelegt. Eine Tabelle mit den Kundendaten und eine Tabelle in der die Bestellungen gespeichert werden. Diese Tabellen werden nun über einen Schlüssel miteinander verknüpft. Eine Änderung der Kundendaten wirkt sich nun über die Verknüpfung mit den Bestelldaten auch auf jede einzelne Bestellung aus.
2.1.2. Datenbanksoftware
Der Begriff Datenbank wird häufig auch für die Software, welche auf die eigentliche Datenbank zugreift verwendet. Um Verwechslung zu vermeiden, werde ich im Folgenden die Datenbanksoftware als
4
Webshopsysteme Technologie
Datenbankmanagementsystem bezeichnen. Da diese auch Relationen unterstützen kann man sie auch als Relationale Datenbankmanagementsysteme (RDBMS) bezeichnen.
Als Computeranwender kommt man am wahrscheinlichsten mit einem sogenannten Desktop-Datenbankmanagementsystem wie „Microsoft Access“ oder „Lotus Approach“ in Kontakt. Für den Desktopeinsatz mit nur einem Benutzer sind diese Programme auch völlig ausreichend. Der Mehrbenutzerbetrieb über ein Netzwerk wird jedoch nicht unterstützt. Aus diesem Grund sind die Desktop-Datenbankmanagementsysteme für den Einsatz in Webshops ungeeignet. Geeignet für Webshops sind Datenbankmanagementsysteme mit
Mehrbenutzerbetrieb und der Möglichkeit als Datenbankserver über ein Netzwerk die Datenbanken zur Verfügung zu stellen. Derartige
Datenbankmanagementsysteme sind auf dem Markt zahlreich vertreten. Im kommerziellen Bereich seien an dieser Stelle einige der größten Anbieter mit ihren Produkten genannt.
Oracle
Microsoft SQL-Server IBM DB2
Es gibt jedoch auch aus dem Open-Source Bereich zahlreiche Datenbankmanagementsysteme, die gegenüber den kommerziellen Systemen den großen Vorteil haben meist kostenlos zu sein.
5
Webshopsysteme Technologie
Datenbankmanagementsysteme aus dem Open-Source Bereich sind:
MySQL
PostgreSQL Firebird SAP DB
Im Umfeld von Webanwendungen ist MySQL wohl das beliebteste Datenbankmanagementsystem. Da sich MySQL auch als Webshop Datenbank eignet, soll es im folgenden genauer betrachtet werden.
2.1.2.1. MySQL
Ursprünglich wurde MySQL von dem Finnen Michael (Monty) Widenius für die schwedische Consultingfirma TcX entwickelt. Seit 1995 wird MySQL unter diesem Namen von der schwedischen Firma MySQL AB, deren CTO Widenius ist, weiterentwickelt und vertrieben. Seit der Version 3.23.19 steht es unter der General Public License (GPL) für den Einsatz auf Servern oder zum Ausprobieren und den Einsatz in eigenen Open-Source-Programmen frei zur Verfügung. Eine Lizenzgebühr von 395,00 € wird lediglich fällig, wenn man Programme, die auf MySQL basieren, kommerziell vertreibt.
Darüber hinaus bedeutet Open-Source auch, dass der Code von MySQL frei für jedermann verfügbar ist. Für den Fall, dass man eine Funktion benötigt, die von MySQL nicht unterstützt wird, so kann man diese selbst hinzuprogrammieren. Im Gegenzug ist man jedoch verpflichtet, diesen neuen Code wiederum frei verfügbar zu machen.
MySQL bietet den großen Vorteil viele Funktionen zu bieten, die man sonst erst bei kommerziellen Datenbankmanagementsystemen wie Oracle oder Microsoft SQL-Server bekommt. Der größte Unterschied zwischen MySQL und kommerziellen
6
Arbeit zitieren:
Hanno Völker, 2003, Webshopsysteme, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Konzeption und Implementierung eines Online-Shop-Systems auf Open Sour...
Informatik - Wirtschaftsinformatik
Praktikumsbericht / -arbeit, 17 Seiten
Die Bedeutung der Aussage "Geboren von der Jungfrau Maria"
Theologie - Systematische Theologie
Seminararbeit, 13 Seiten
Aufbau einer Webdatenbank für Bibliographien auf der Basis von PHP, My...
Informatik - Internet, neue Technologien
Diplomarbeit, 76 Seiten
Web Engineering für asynchrone Anwendungen
Informatik - Internet, neue Technologien
Diplomarbeit, 98 Seiten
Die Behandlung von funktionell...
Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend)
Seminararbeit, 16 Seiten
Entwicklung einer strategischen Marketingkonzeption für Online-Shops
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Diplomarbeit, 60 Seiten
Marktübersicht und Leistungskomponenten von Online-Shops
Informatik - Wirtschaftsinformatik
Seminararbeit, 16 Seiten
Wer darf am Abendmahl teilnehmen? Ein Vergleich evangelischer und kath...
Theologie - Systematische Theologie
Hausarbeit, 13 Seiten
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing
Seminararbeit, 46 Seiten
Konzeption und Implementierung eines E-Commerce-Systems
Informatik - Wirtschaftsinformatik
Diplomarbeit, 101 Seiten
Weblogs als neue Herausforderung für das Corporate Issues Management: ...
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing
Hauptseminararbeit, 38 Seiten
Kinderkatechismen im Religionsunterricht
Theologie - Praktische Theologie
Hauptseminararbeit, 13 Seiten
Hanno Völker hat den Text Webshopsysteme veröffentlicht
Hanno Völker hat einen neuen Text hochgeladen
0 Kommentare