Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
2. Was sind WebQuests? 4
3. Die verschiedenen Typen von WebQuests 5
3.1 Nach Dodge 5
3.2 Nach Moser. 6
4. Der Aufbau von WebQuests 7
5. Die Vor- und Nachteile von WebQuests. 9
6. „Die brennende Bibliothek des antiken Alexandria“ Ein WebQuest für den
Geschichtsunterricht 11
6.1 Worum geht es? Wie ist der Aufbau? Was ist das Ziel? 11
6.2 Das didaktische Potential 12
6.3 Der Einsatz im Klassenraum. 14
7. Fazit 16
8. Literatur und Links. 17
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1. Einleitung
„Gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen (als Stichworte seien genannt: Internationalisierung von Wirtschaftsbeziehungen, Globalisierung, Sprengen von Raum und Zeit durch Technik, neue Medien) haben die Möglichkeiten des Zugriffs auf Informationen und des Aufbaus von Wissen für den einzelnen grundlegend verändert“ (Gerald A. Straka 2000: 217). Die Geschichtsdidaktik hat diese Entwicklung insofern umgesetzt, dass das eigenständige Lernen in den letzten Jahren enorm an Bedeutung gewonnen hat. Das „Produzieren“ und Anwenden von eigenem Wissen hat sich somit mehr und mehr in den Unterrichtsräumen etabliert.
In meiner Hausarbeit werde ich mich auf eine Methode beziehen, die mit Hilfe des Internets ein eigenständiges Lernen fördert: die WebQuests. Dabei werde ich zunächst erläutern was WebQuests sind, ihren Aufbau vorstellen, ihre Vor- und Nachteile nennen und anhand eines WebQuests zeigen, ob und inwiefern sie für den Geschichtsunterricht überhaupt nützlich sein können.
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2. Was sind WebQuests?
„Ein WebQuest ist eine entdeckungsorientierte Aktivität, bei welcher die meisten oder alle Informationen, die von den Lernenden benützt werden, aus dem Web stammen“ (Moser 2000: 26). Die ersten WebQuests wurden im Jahre 1995 von Bernie Dodge an der San Diego State University entwickelt. Wörtlich übersetzt handelt es sich bei einem WebQuest um eine „abenteuerliche Spurensuche im Internet“. Mit Hilfe dieser „Spurensuche“ erlernen die Schüler und Schülerinnen den Umgang mit dem Internet und das eigenständige Recherchieren auf einen spielerischen Weg. WebQuests bilden somit ein sinnvolles didaktisches Modell, mit welchem man die Arbeit mit dem Computer und dem Internet erlernen kann. Das Konzept von WebQuests „hat in den letzten Jahren einen eigentlichen Durchbruch erlebt, was sicher damit zusammenhängt, dass die Grundidee des WebQuests von einer einfachen und transparenten didaktischen Struktur ausgeht, in deren Rahmen Unterrichtsaktivitäten geplant werden (Moser 2000: 7).
Bei jedem WebQuest stellt der Lehrer seinen Schülern und Schülerinnen Quellen zur Verfügung, mit denen sie die gegebenen Aufgabenstellungen lösen sollen. Diese Vorgabe von zu nutzenden Quellen hat zur Folge, dass die Schüler und Schülerinnen eine Art „Wegweiser“ durch das Internet führt und ein sogenanntes „information overflow“ umgangen wird. „Etwas wissenschaftlicher ausgedrückt sind WebQuests Lehr-/ Lernarrangements, die über das Internet oder Intranet zur Verfügung gestellt werden.“ (
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3. Die verschiedenen Typen von WebQuests
3.1 Nach Dodge
Wie bereits erwähnt entwickelte Bernie Dodge vor 14 Jahren die ersten WebQuests. In „Some Thoughts About WebQuests“ beschreibt Dodge die ersten Begrifflichkeiten des WebQuest -Modells (vgl. Dodge 1997
Bei den „Short Term WebQuests“ handelt es sich um WebQuests, die kurz gehalten werden, d.h. sie werden in wenigen Unterrichtsstunden „gelöst“ und anschließend von den Schülern und Schülerinnen präsentiert. Laut Dodge ist es ihr Ziel Wissen zu erweitern und zu vervollständigen. Die Lernenden verarbeiten dabei die neu gewonnenen Informationen und verankern diese in ihrem Wissen: „At the end of a short term WebQuest, a learner will have grappled with a significant amount of new information and made sense of it“ (ebd.). Die „Long Term WebQuests“ hingegen befassen sich mit einer umfassenderen Fragestellung und einem Themengebiet, welches über einen längeren Zeitraum bearbeitet wird. Dieser Zeitraum kann eine Woche oder sogar ein halbes Schuljahr umfassen. Das Ziel dieser WebQuests ist es, das Wissen der Schüler und Schülerinnen zu erweitern und zu verfeinern. Dodge schreibt, dass die Schüler und Schülerinnen nach der Beendigung eines „Long Term WebQuests“ ein gesamtes Themengebiet analysiert, umgewandelt und präsentiert haben: „After completing a longer term WebQuest, a learner would have analyzed a body of knowledge deeply, transformed it in some way, and demonstrated an understanding of the material [...] (ebd.).
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Arbeit zitieren:
Martin Stark, 2009, WebQuests als Lernmöglichkeiten im Geschichtsunterricht, München, GRIN Verlag GmbH
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