Microfinance -Eine Lösung für die Armen der Welt?
Armut auf dieser Erde
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis III
Tabellenverzeichnis IV
Abk ürzungsverzeichnis V
1. Einleitung 1
2. Armut auf dieser Erde 2
2.1 Geographische Verbreitung der Armut 2
2.2 UN-Ziel, Armut zu beseitigen 3
2.3 Situation der Armen 3
3. Finanzdienstleistungen für Armen 4
3.1 Welche Finanzdienstleistungen die "unbankables" brauchen 4
3.2 Reichweite der Microfinance 5
3.3 Einleitung der Microfinance-Aktivitäten 6
3.4 Die Grameen Bank als Beispiel 7
3.5 Microfinance Bankdaten 9
4. Die Zukunft von Microfinance von 2007 aus gesehen 11
4.1 welfareists und instituionales: Ziel ausweitung 11
4.2 Regulierte Institute als Sparkassen 11
4.3 Fragwürdige Kommerzialisierung 12
5. Microfinance kein Allheilmittel 14
5.1 Keine exakten Erhebungen 14
5.2 Finanzkrise weist auf Zusammenhänge hin 15
5.3 Microcredit nicht überwiegend für Kleinst-Unternehmer 16
6. Schlussbetrachtung 17
Literaturverzeichnis VI
Internetverzeichnis VII
Microfinance -Eine Lösung für die Armen der Welt?
Armut auf dieser Erde
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Karte der Weltbank
Abbildung 2: Einschätzung der Nachfrage nach Microfinance
Abbildung 3: Microfinance Klientel
Abbildung 4: Klassifizierung der Microfinance Typen
Microfinance-Eine Lösung für die Armen der Welt? Armut auf dieser Erde
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Top 50 MFIs ............................................................................................. 9
Microfinance-Eine Lösung für die Armen der Welt? Armut auf dieser Erde
Abkürzungsverzeichnis
CGAP: Consulting Group to Assist the Poor MF: Micro Finance MFI: Micro Finance Institution UN: United Nations
Microfinance-Eine Lösung für die Armen der Welt? Armut auf dieser Erde
Die UN hat 2005 zum internationalen Jahr des Mikrokredits ausgerufen. Ein umfassender Finanzsektor soll bei der Bekämpfung der Armut helfen. Die Arbeit versucht „Microfinance“ anhand neuester Veröffentlichungen und Entwicklungen kritisch zu betrachten.
1 Einleitung
Die Idee, den Armen aus ihrer Misere herauszuhelfen oder wenigstens in ihrer Misere zu helfen, indem man ihnen Zugang zu einfachen Bankdienstleistungen verschafft, ist schon recht alt. Systematisch unternahm es Raiffeisen von 1865 an, Finanzkooperativen zu schaffen. Im ländlichen Lateinamerika gab es zu Beginn des 20. Jhs. Ansätze nach diesem Vorbild.
Zwischen 1950 und 1970 bemühten sich in einige der damals so genannten „Dritte-Welt-Länder“ mit staatlich geleiteten Entwicklungsbanken das Armutsproblem anzugehen. Sie scheiterten aber zumeist an den hohen Kosten der bewusst niedrig angesetzten Darlehenszinsen und der häufigen Kreditausfälle. Neuen Schwung bekam die Idee in Bangladesh. Das Grameen Bank (= dörfliche Bank) Projekt entstand 1976 im Dorf Jobra, Bangladesh. 1983 wurde es durch ein eigens erlassenes Gesetz in eine normale Bank umgewandelt.
In den 1980ern werden in mehreren Ländern mit unkonventioneller Herangehensweise Mikrokreditprogramme entwickelt, sie erreichen eine große Zahl von Kunden. Die Zinsen und Rückzahlungsrate decken die Kosten und garantieren in den meisten Fällen den Weiterbestand der Banken für die Armen. In den frühen 90er-Jahren erweitert sich das Angebot: aus Mikrokredit wird Mikrofinanz. 1
1 Helms S. 3
Microfinance-Eine Lösung für die Armen der Welt? Armut auf dieser Erde
2 Armut auf dieser Erde 2.1 Geografische Verbreitung der Armut
Die überwiegende Mehrzahl der Armen dieser Erde lebt in den Entwicklungs- oder Schwellenländern. Während man in den meisten Industrieländern von einer relativen Armut sprechen kann, handelt es sich in jenen Ländern bei Armut meist um eine Existenz am oder unter dem, was für die bloße Lebenserhaltung absolut notwendig ist.
Die Karte der Weltbank 2 zeigt den prozentualen Anteil der Bevölkerung, der mit weniger als 1,25 US-$ pro Tag auskommen muss. Muhamad Yunus, der Begründer der Grameen Bank kommentiert die Verhältnisse, die diese Karte zeigt: “World's income distribution gives a very telling story. Ninety four per cent of the world income goes to 40 per cent of the population while sixty per cent of people live on only 6 per cent of world income. Half of the world population lives on two dollars a day. Over one billion people live on less than a dollar a day.” 3
Abb. 1 Karte der Weltbank
Quelle: Vgl. http//devdata.worldbank.org/atlas-mdg/
2 http//devdata.worldbank.org/atlas-mdg/
3 Gruhnwald S.25
Arbeit zitieren:
Maria Gall, 2010, Microfinance - Eine Lösung für die Armen der Welt?, München, GRIN Verlag GmbH
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