Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 4
2. Genese der kritischen Medientheorie. 6
2.1 Das Radio Research Project: Kontakt mit der amerikanischen Forschung 6
2.2 Mickey Mouse und Massenkultur: das Emigrationsland USA. 7
2.3 Medien und Propaganda: Erfahrungen des Faschismus 7
2.3.1 Die Antisemitismusforschung 8
2.3.2 Die Propagandaforschung 10
3. Das Konzept der Kulturindustrie. 11
3.1 Der Begriff der Kulturindustrie. 11
3.2 Rolle der Massenmedien. 12
3.3 Folgen der Kulturindustrie 14
3.3.1 Beförderung des Status quo. 14
3.3.2 Übertragung des Profitmotivs auf geistige Gebilde 15
3.3.3 Desensibilisierung des Individuums. 16
3.3.4 Reproduktion der Arbeitskraft. 16
3.3.5 Aufklärung als Massenbetrug. 17
4. Stellung und Leistung der Kritischen Theorie innerhalb der
Kommunikationswissenschaft. 18
4.1 Einordnung der Kritischen Theorie in das Raster der
Kommunikationswissenschaft 18
4.1.1 Zwischen Stimulus und Response 18
4.1.2 Interdisziplinäre Vermittlungs- und Gesellschaftstheorie 19
4.2 Leistungen der Kritischen Theorie für die Kommunikationswissenschaft 20
4.2.1 Beiträge des IfS zur empirischen Kommunikationsforschung 20
4.2.2 Zukunftsprognosen für die Zukunft der Massenmedien. 21
5. Kritik an der Kulturkritischen Theorie 22
5.1 Kritik am Gesellschaftsbild der Kritischen Theorie 22
5.1.1 Negierung der Diversität der Gesellschaft 22
5.1.2 Negierung der Selektionsfähigkeit der Rezipienten 22
5.1.3 Tendenz zum Ahistorischen 23
5.2 Kritik am Medienbild der Kritischen Theorie 24
5.2.1 Negierung der Diversität der Medienlandschaft. 24
5.2.2 Negierung der positiven Effekte von Medien. 24
6. Zusammenfassung und Ausblick: die Erben der Kritischen Theorie. 25
Literaturverzeichnis 29
3
1. Einleitung
„Schriftsteller, Journalisten, Politiker, Manager, Künstler, Medienmacher. Die äußern sich verkürzt zum Thema und werden statt zu Aufklärern zu Vertuschern und Hetzern“ 1 , antwortet der Schriftsteller Rafik Schami anlässlich der Anschläge des 11. Septembers auf die Frage, was er unter „Elite“ verstehe und greift damit einen Begriff auf, der bereits vor fünfzig Jahren Mittelpunkt einer Theorie war: der Begriff der Aufklärung in der Kulturkritischen Theorie der Frankfurter Schule. 1947 veröffentlichten Theodor W. Adorno und Max Horkheimer ihre Dialektik der Aufklärung und entfachten damit eine Diskussion, deren Schlagworte heute wie selbstverständlich in der öffentlichen und wissenschaftlichen Diskussion um die Rolle der Medien verwendet werden: Macht und Manipulation. Im Laufe des Interviews weißt Rafik Schami den Medien eine schlechte Rolle bei der Berichterstattung zum 11. September zu. „Noch nie haben die Herrscher in einer Demokratie die Medien so an den Zügeln gehabt wie seit dem 11. September. Die Journalisten halten brav still und geben nur das weiter, was die USA erlauben“ 2 . Schami geht also davon aus, dass die öffentliche Meinung bei uns stromlinienförmig verläuft und sowohl von den Medienmachern als auch den Rezipienten keine Bereitschaft vorhanden ist, eine festgefahrene Meinung zu überdenken. Es ist davon auszugehen, dass auch Adorno und Horkheimer die Berichterstattung zum 11. September so bewertet hätten. Warum? Das soll am Ende dieser Arbeit gezeigt werden. Um diese Frage jedoch adäquat beantworten zu können, wird im ersten Teil der Arbeit die Genese der Kritischen Theorie aufgezeigt. Sowohl wissenschaftliche, als auch gesellschaftliche Faktoren, die zu Horkheimers und Adornos Sicht der Massenmedien geführt haben, werden analysiert. Daran anschließend, wird die Kulturkritische Theorie der beiden Autoren mit ihren Hauptmerkmalen und wichtigsten Begriffen vorgestellt und erläutert, bevor eine Ein-ordnung der Theorie in die Kommunikationswissenschaft vorgenommen wird. Hierbei sollen vor allem die Leistungen der Medientheorie der Frankfurter Schule für die Kommunikations-forschung herausgearbeitet werden. Im letzten Teil werden den Leistungen und Vorzügen die Kritikpunkte und Schwachstellen dieser Kulturkritik gegenübergestellt, um im Schlussteil eine abschließende Wertung vornehmen zu können. Hierbei steht vor allem die Relevanz der Kulturkritischen Theorie für die heutige Mediensituation und die Beantwortung der oben gestellten Frage im Vordergrund.
1 Rafik Schami in einem Interview von Buck (2001), S. 37.
2 Ebd.
4
Vorausgeschickt werden muss, dass sich diese Arbeit weitgehend auf die Ansätze Horkheimers und Adornos beschränkt und aus Gründen der Übersichtlichkeit andere, für die Kommunikationswissenschaft relevanten Theoretiker der Frankfurter Schule und des seit 1930 von Max Horkheimer geleiteten Instituts für Sozialforschung (IfS) wie Leo Löwenthal und Herbert Marcuse, außen vor lässt. Im Mittelpunkt der Arbeit steht das Kapitel „Kulturindustrie. Aufklärung als Massenbetrug“ der Dialektik der Aufklärung, aber auch andere, für die Kultur-und Medienkritik relevanten Aufsätze Adornos und Horkheimers werden herangezogen.
5
2. Genese der kritischen Medientheorie
2.1 Das Radio Research Project: Kontakt mit der amerikanischen Forschung
„Sie gefallen sich daran, andere zu kritisieren, weil sie Neurotiker oder Fetischisten sind (sic!), aber es fällt Ihnen nicht auf, wieviel Vorschub Sie Ihrerseits solchen Angriffen leisten. ... Sehen Sie denn nicht, daß die Art, in der Sie lateinische Wörter über den gesamten Text verstreuen, der perfekte Fetischismus ist? ... Ich habe Sie immer wieder gebeten, eine solidere Sprache zu benutzen, aber Sie waren psychisch offensichtlich nicht in der Lage, meinem Rat zu folgen.“ 3
Mit diesen Worten kommentierte Paul L. Lazarsfeld, Leiter des Radio Research Project in Columbia, den Rausschmiss Theodor W. Adornos aus dem Projekt 1939. Ein Jahr zuvor hatte Adorno die Leitung der musikalischen Abteilung des Projekts übernommen und schon sehr bald zeichneten sich scheinbar unüberbrückbare Differenzen zwischen dem Deutschen und seinen amerikanischen Kollegen ab. „Er sieht genauso aus, wie man sich einen geistesabwesenden deutschen Professor vorstellt, und er benimmt sich so fremdartig, daß ich mir selbst wie ein Mitglied der Mayflower-Gesellschaft vorkomme“ 4 , kommentierte Lazarsfled bereits nach einer Woche der Zusammenarbeit mit dem Alban Berg-Schüler Adorno. Dieser widmete sich dem Inhalt der Massenmedien erstmals in musiksozilogischen Studien über den Jazz, die rein ästhetischen Methoden verpflichtete Stimulusanalysen und keine Wir-kungsforschung waren. Dieser wissenschaftliche Ansatz Adornos lief der positivistischen, administrativen Forschung Lazarsfelds zuwider, nach deren Zielsetzung Adorno „Rezeptions-forschung betreiben und den Stimulus im Falle des konkreten Projekts die Rundfunkmusik bloß als neutralen Reiz betrachten, ihn nicht inhaltlich qualitativ analysieren, ihn nicht mit ästhetischen Kategorien nach Wahrheitsgehalten untersuchen, sondern allenfalls psychoanalytisch nach seiner Wirksamkeit“ 5 analysieren sollte. Doch nicht nur die von Adorno vorgelegte qualitative Inhaltsanalyse, auch sein spekulatives Denken galt im Forschungsverständnis des Radio Research Projects als Tabu. Adorno seinerseits konnte sich nicht damit anfreunden, „daß es sich um das Ansammeln von Daten handelte, die planenden Stellen im Bereich der Massenmedien ... zugute kommen sollten“ 6 .
Trotz dieser Differenzen kommen Douglas Kellner und Martin Jay zu dem Schluss, dass die Zusammenarbeit zwischen Lazarsfeld und dem Institut für Sozialforschung „keineswegs un-
3 Zitiertnach Jay (1981), S. 265.
4 Lazarsfeld zitiert in: Wiggershaus (1986), S. 270.
5 Kausch (1988), S. 41.
6 Adorno: Gesammelte Schriften, Bd. 10/2, zitiert in: Waschkuhn (2000), S. 51.
6
produktiv“ 7 war. Beide Gruppen erkannten die Vorteile, die sich aus einer Verbindung von empirisch-quantitativer und theoretisch-qualitativer Forschung ergab und legten durch gemeinsame Projekte den Grundstein für die kritische Forschung über Massenkommunikation und Massenkultur in den Vereinigten Staaten. 8
2.2 Mickey Mouse und Massenkultur: das Emigrationsland USA
Doch ist anzunehmen, dass nicht nur die Konfrontation mit der amerikanischen Forschungsrichtung, sondern vielmehr die gesellschaftliche Wirklichkeit, die Horkheimer und Adorno im Emigrationsland 9 antrafen, zu ihrer Charakterisierung der Massenmedien geführt hat. „Wenn in ferner Zukunft ein Forscher die populären Zeitschriften des Jahres 1941 als Informationsquelle benutzte, um festzustellen, zu welchen Persönlichkeiten die amerikanische Öffentlichkeit in den ersten Stadien der größten Krise seit Gründung der Union aufgeschaut hat, müßte er zu einem grotesken Ergebnis kommen. Er würde die Welt der Mickey Mouse entdecken!“ 10 , vermerkte Leo Löwenthal spitzfindig über die aufblühende amerikanische Konsumgesellschaft, für die Massenkommunikation und Massenkultur in den 40er Jahren bereits zur Selbstverständlichkeit geworden war. Für europäisches Verständnis musste dieses „Exil im Glamorland“ wie Brecht es nannte besonders hellhörig machen für die Mechanismen und Auswirkungen der Kulturindustrien. Die Anhänger der Frankfurter Schule erlebten in Kali-fornien nicht nur den unaufhaltsamen Siegeszug des Films, sondern auch den gesteuerten Einsatz der Medien wie „Präsident Roosevelts bemerkenswerte Verwendung des Radios zu Zwecken der politischen Überredung“ 11 .
In der Dialektik der Aufklärung machen Horkheimer und Adorno letztlich die „wirtschaftliche Abhängigkeit des Kontinents von den USA nach Krieg und Inflation“ 12 mitverantwortlich für die Welle der Unterhaltungsindustrie, die von Amerika anrollend auch Europa überflutet hat.
2.3 Medien und Propaganda: Erfahrungen des Faschismus
Gerade diese Anzeichen einer Instrumentalisierung der Medien mussten die Exilanten auf den Plan rufen, hatten sie doch selbst in Deutschland erfahren, wie Massenkommunikation und
7 Jay( 1981), S. 228.
8 Vgl. Kellner (1982), S. 491.
9 Das Institut für Sozialforschung siedelte1934 von Genf nach New York über und kehrte 1948 nach Frankfurt zurück. Adorno war 1938 in die USA gefolgt. Eine Zeitlang lebten Horkheimer, der die amerikanische Staatsbürgschaft inne hatte, und Adorno in Kalifornien, nicht weit von Hollywood. Vgl. dazu Waschkuhn (2000), S. 17ff und 45ff.
10 Zitiert nach Kausch (1988), S. 49.
11 Kellner (1982), S. 482.
12 Horkheimer/Adorno (1984), S. 154.
7
Massenkultur in den Dienst totalitärer Regime treten und zur Propagierung einer bestimmten politischen Ordnung mißbraucht werden kann.
Das Erlebnis des Faschismus und die damit verbundene Erschütterung der Zivilisation hat die Kritische Theorie nachhaltig geprägt, sie kann auch gelesen werden als „Versuch, für diesen lebensgeschichtlichen Schock Worte zu finden“ 13 . Wichtig im Hinblick auf ihre Kritik der Massenmedien scheint vor allem die Auffassung Adornos über Kultur, deren Daseinsberechtigung nach Auschwitz er in Frage stellt:
„Alle Kultur nach Auschwitz, samt der dringlichen Kritik daran, ist Müll: Indem sie sich restaurierte nach dem, was ihrer Landschaft ohne Widerstand sich zutrug, ist sie gänzlich zu der Ideologie geworden, die sie potentiell war, seitdem sie, in Opposition zur materiellen Existenz, dieser das Licht einzuhauchen sich anmaßte, das die Trennung des Geistes von körperlicher Arbeit ihr vorenthielt.“ 14 Adorno klagt also die in der humanistischen deutschen Tradition der Klassik stehende Kultur an, die den Faschismus nicht verhindert hat und zur bloßen Ideologie verkommen ist. Auch wenn es auf den ersten Blick so scheinen mag: Adorno fordert damit nicht das Ende der Kultur, wie sein bekanntes Diktum „nach Auschwitz ein Gedicht zu schreiben, ist barbarisch“ 15 vermuten lässt. Was er fordert, ist ein Neuanfang und ein Umdenken. Dies gilt nicht nur für den Bereich der Literatur, sondern bezieht sich bei Adorno auf den gesamten Kulturbetrieb, also auch auf die Massenmedien.
Grundsätzlich lässt sich also festhalten: das Erlebnis des Nationalsozialismus hat bei den Denkern der Frankfurter Schule einen Grundskeptizimus befördert, der die Hervorbringungen der Kultur kritisch betrachtet und größtenteils auch verwirft, denn „die Generation, welche Hitler groß werden ließ, findet ihr angemessenes Vergnügen an den Konvulsionen, welche der muntere Cartoon in seinen wehrlosen Helden auslöst, und nicht bei Picasso, der keine Unterhaltung, keinen irgendwie gearteten Spaß bietet“ 16 .
2.3.1 Die Antisemitismusforschung
Im Rahmen seiner wissenschaftlichen Studien hat sich das Institut für Sozialforschung bereits vor der Emigration mit der psychoanalytischen Erforschung autoritären Bewusstseins befasst. Diese sogenannte Antisemitismusforschung kann, so Kausch, als erste Quelle der kritischen Kommunikationsforschung identifiziert werden. 17 Unter dem Arbeitstitel German Workers 1929 - A Survey, it‘s Methods and Results entstand unter der Leitung von Erich Fromm die
13 Dubiel (2001), S. 15.
14 Adorno (1982), S. 359.
15 Adorno (1963), S. 26.
16 Horkheimer (1941) in: Schöttker (1999), S. 109.
17 Vgl. Kausch (1988), S. 28ff sowie auch Wiggershaus (1986), S. 171ff und Dubiel (2001), S. 54ff.
8
erste Studie über autoritäres Bewusstsein mit dem Ergebnis, dass von der Arbeiterschaft der Weimarer Republik keine ausreichende Gegenwehr gegen den heraufziehenden Faschismus zu erwarten sei. 18 An der Entwicklung und Durchführung der in dieser Form erstmals ange-wandten psychoanalytischen Interpretationsmethoden waren bereits amerikanische Wissenschaftler wie Paul F. Lazarsfeld und Herta Herzog beteiligt.
Die zweite große empirische Studie des IfS untersuchte den Zusammenhang zwischen Autorität und Familie. Für den Bereich der Medienforschung geben vor allem Projektskizzen der 1941 geplanten empirischen Untersuchung mit dem Titel Cultural Aspects of National Socialism Aufschluss. Trotz Bemühungen von Harrold Lasswell, einem der Väter der amerikanischen Kommunikationswissenschaft, kam das Projekt nicht zur Durchführung. Vor allem die beiden Teilprojekte von Leo Löwenthal und Theodor W. Adorno erregten das Missfallen des Stipendienausschusses der Rockefeller-Foundation und verhinderten deren Durchführung. Das von Löwenthal und Adorno entworfene methodisch qualitative Forschungsprogramm war einfach nicht zu vereinbaren mit der amerikanischen Auffassung von „administrative research“. Trotzdem lassen sich aus dem Konzept des Projekts interessante Auffassungen der Frankfurter Schule über Massenmedien ablesen. Löwenthal wollte sich im Rahmen seines Teilprojekts über Massenkultur der Analyse faschistischer Standards und dem Druck der Ökonomie in der Weimarer bürgerlichen Presse widmen und damit eine der ersten qualitativen Inhaltsanalysen von Massenmedien leisten.
Adorno plante in seinem Teilprojekt über Literatur, Kunst und Musik eine Analyse der Kunst produzierenden Intelligenz. In den vierziger Jahren erhielt das IfS erneut zwei Forschungsaufträge mit den Titeln Anti-Semitism Among American Labor und Studies in prejudice. Die Ergebnisse dieser Studie, sowie die Analyse der Horoskopspalte der konservative Los Angeles Times führten Adorno schließlich dazu, den Antisemitismus als Massenmedium zu begreifen: „Antisemitismus ist ein Massenmedium in dem Sinn, daß er anknüpft an unbewußte Triebregungen, Konflikte, Neigungen, Tendenzen, die er verstärkt und manipuliert, anstatt sie zum Bewußtsein zu erheben und aufzuklären. ... Er ist eine durch und durch antiaufklärerische Macht, trotz seines Naturalismus ... Diese Struktur hat er gemeinsam mit dem Aberglauben, mit der Astrologie, die ebenfalls versucht, unbewußte Regungen zu verstärken und auszubeuten, und mit aller Propaganda dazu; sie tut stets dasselbe.“ 19 Bereits aus den Ergebnissen der Antisemitismusforschung lässt sich also Adornos und damit auch Horkheimers Auffassung von Massenmedien ablesen: die Massenmedien verstärken, manipulieren und beuten aus durch das Mittel der Wiederholung und Verdopplung.
18 Vgl. Kausch (1988), S. 29.
19 Adorno (1969), zitiert nach Kausch (1988), S. 33.
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Marion Kaufmann, 2001, Medien, Macht und Manipulation. Die Kulturkritische Theorie von Horkheimer und Adorno, München, GRIN Verlag GmbH
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