Vorwort
VORWORT
Ob nach dem Abitur mit dem Interrail-Ticket durch Südeuropa, mit dem ersten eigenen Auto durch Skandinavien oder zwischen den Uni-Semestern mit Rucksack und Reiseführer durch Länder Afrikas, Amerikas und Asiens - individuelles Reisen war im vergangenen Jahrzehnt ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Daher freute ich mich über die Möglichkeit, die Erfahrungen auf diesem Gebiet in mein Tourismusstudium einfließen zu lassen und für diese Masterarbeit nutzen zu können. Mein recht kurzfristig vorgebrachter Themenvorschlag zum viel zu wenig erforschten Individualreise-Segment stieß bei meinen Betreuern, Herrn Prof. Dr. Wolfgang Strasdas und Frau Prof. Dr. Dagmar Lund-Durlacher, spontan auf Interesse. Für die Unterstützung bei Konzeption und Umsetzung dieser Arbeit möchte ich mich daher bei Ihnen bedanken.
Weiterhin bedanke ich mich bei Mrs. Morwenna Parkyn für die Durchsicht der englischsprachigen Fragebogenversion.
Nach meiner Ankunft in Vietnam unterhielt ich mich mit einem niederländischen Sozialwissenschaftler über mein Untersuchungsprojekt, woraufhin er seine Mekong-Bootsfahrt einer aufschlussreichen Methodendiskussion opferte. Auch ihm danke ich. Ich danke ganz besonders den 225 Individualtouristen, die sich während ihrer Vietnamreise die Zeit nahmen, meinen umfangreichen und manchmal zeitraubenden Fragebogen zu beantworten. Ohne ihre geduldige Mitarbeit wäre diese Untersuchung nicht möglich gewesen.
Ebenfalls nicht möglich gewesen wäre die Arbeit ohne die Unterstützung meiner Familie, insbesondere meiner Mutter und Oma. Ihnen gilt einmal mehr mein herzlicher Dank.
Schließlich danke ich Frau Antje Zeh und Frau Mareike Haas für die Durchsicht des Manuskriptes.
Mein besonderer Dank gilt Herrn Guido Eichbaum. Seine stete moralische Unterstützung, vor allem aus der Ferne während meines Vietnamaufenthaltes, war schlicht unschätzbar.
INHALT
Inhaltsverzeichnis I
Abbildungsverzeichnis IV
Tabellenverzeichnis VI
Anhangsverzeichnis VI
1. Einleitung 1
2. Theoretischer Kontext 3
2.1. Tourismus in Entwicklungsländer 3
2.1.1 Begriffliche Einordnung 3
2.1.2 Entwicklung und ökonomisches Potential 4
2.2 Individualtourismus in Entwicklungsländer 5
2.2.1 Begriffliche Einordnung 5
2.2.2 Spezifische Chancen und Risiken 7
2.3. Regionale Wechselbeziehungen von
Individualtourismus-Märkten 8
3. Vietnam 11
3.1 Geographie und Bevölkerung 11
3.2 Wirtschaft und Politik 13
3.3 Infrastruktur 14
3.4 Tourismus: Potential und Entwicklung 14
4. Methodik und Durchführung 19
4.1 Konzeption und Inhalt des Fragebogens 19
4.2 Realisation der Datenerhebung 22
4.2.1 Definition der Zielgruppe 22
4.2.2 Orte der Befragung und konkrete Durchführung 22
4.3 Auswertung der Fragebögen 24
4. Methodologische Einschränkungen 24
5. Ergebnisse 26
5.1 Demographische Merkmale 26
5.1.1 Nationalität und Wohnsitz 26
5.1.2 Alter 27
I
Inhalt
5.1.3 Geschlechterverhältnis, Familienstand und
Haushaltsverh ältnisse 28
5.1.4 Bildungsniveau 28
5.1.5 Beschäftigungsverhältnis und Einkommen 29
5.2 Reisegrundlagen 30
5.2.1 Reiseerfahrung 30
5.2.2 Motivation und Erwartungen 33
5.2.3 Mehrfachbesuche 34
5.2.4 Reisebegleitung 34
5.2.5 Vorabbuchungen 35
5.3 Reiseverlauf 35
5.3.1 Besuche anderer Länder während der
aktuellen Reise 35
5.3. 2 Reise- und Aufenthaltsdauern 36
5.3.2.1 Dauer der gesamten Reise 36
5.3.2.2 Aufenthaltsdauer in
S üdostasien 37
5.3.2.3 Aufenthaltsdauer in Vietnam 38
5.3.3 Orte der Ein- und Ausreise 38
5.3.4 Fluglinie 39
5.3.5 Art und Kosten des Flugtickets 40
5.4 Infrastrukturnutzung 41
5.4.1 Information 41
5.4.1.1 Vor der Reise 41
5.4.1.2 Während der Reise 42
5.4.2 Transport 43
5.4.2.1 Langstrecken 43
5.4.2.2 Kurzstrecken 44
5.4.3 Unterkunft 45
5.4.3.1 Art der Unterkunft 45
5.4.3.2 Auswahl der Unterkunft 46
5.4.3.3 Kosten der Unterkunft 47
5.4.4 Verpflegung 48
II
5.5 Abschließende Bewertungen 50
5.6 Zusammenfassung der Ergebnisse 54 6. Diskussion 56 6.1 Vergleichsstudien 56 6.2 Vergleich der Individualtourismus-Märkte 58
6.3 Zusammenfassung des Vergleichs 71 7. Erfolgsfaktoren des Individualtourismus in Vietnam 73 7.1 Ressourcen 73 7.2 Rahmenbedingungen 74 7.3 Tourismusmanagement 76 7.4 Zusammenfassung der Erfolgsfaktoren und ihre Übertragbarkeit 78 8. Fazit und Ausblick 79 9. Literatur- und Quellenverzeichnis 82 Anhang 87
III
Abbildungsverzeichnis
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
Abb. 1: Lage Vietnams in Südostasien 11 Abb. 2. Vietnam und Nachbarstaaten 12 Abb. 3: Entwicklung der Ankünfte internationaler Touristen in Vietnam zwischen 1990 und 2004 16 Abb. 4: Zahl der Ankünfte internationaler Touristen in ausgewählten Ländern Südostasiens im Jahr 2003 17 Abb. 5: Anteile der verschiedenen Nationalitäten der Individualtouristen in Vietnam 26 Abb. 6: Altersverteilung der Individualtouristen in Vietnam 27 Abb. 7: Haushaltsverhältnisse der Individualtouristen in Vietnam 28 Abb. 8: Bildungsniveau der Individualtouristen in Vietnam 29 Abb. 9: Beschäftigungsverhältnis der Individualtouristen in Vietnam 29 Abb. 10: Persönliches, monatliches Einkommen der Individualtouristen in Vietnam 30 Abb. 11: Anzahl der von den Individualtouristen in Vietnam bereits unternommenen Fernreisen 31 Abb. 12: Fernreisehäufigkeit der Individualtouristen in Vietnam 31 Abb. 13: Anzahl der von den Individualtouristen in Vietnam bereits unternommenen Reisen in Entwicklungsländer 32 Abb. 14: Häufigkeit von Reisen in Entwicklungsländer der Individualtouristen in Vietnam 33 Abb. 15: Reihenfolge der von den Individualtouristen angegebenen Gründe für die Wahl Vietnams als Destination 33 Abb. 16: Reisebegleitung der Individualtouristen in Vietnam 35 Abb. 17: Rangfolge der vor Vietnam von den Individualtouristen besuchten Länder bzw. Regionen 36 Abb. 18: Von den per Flugzeug auf die Reise gestarteten Individualtouristen genutzte Fluglinie 40
Vor der Reise von den Individualtouristen in Vietnam Abb. 19:
Abb. 20: Während der Reise von den Individualtouristen in Vietnam 42
vorwiegend genutzte Informationsmedien Abb. 21: Von den Individualtouristen in Vietnam für lange Strecken hauptsächlich genutzte Transportmittel 43 Abb. 22: Von den Individualtouristen in Vietnam für lange Strecken nie genutzte Transportmittel 44 Abb. 23: Von den Individualtouristen in Vietnam für kurze Strecken hauptsächlich genutzte Transportmittel 45 Abb. 24: Von den Individualtouristen in Vietnam hauptsächlich genutzte Unterkunftsarten 46 Abb. 25: Übernachtungskosten der Individualtouristen in Vietnam pro Kopf und Nacht 48 Abb. 26: Hauptsächliche Verpflegungsformen der Individualtouristen in Vietnam 48 Abb. 27: Verpflegungskosten der Individualtouristen in Vietnam pro Kopf und Nacht 49 Abb. 28: Reihenfolge der von den Individualtouristen in Vietnam unternommenen Outdoor-Aktivitäten 50 Abb. 29: Absicht der befragten Individualtouristen, innerhalb der nächsten 5 Jahre nach Vietnam zurückzukehren 53 Abb. 30: Absicht der befragten Individualtouristen, Vietnam als
Tabellen- und Anhangsverzeichnis
TABELLENVERZEICHNIS
Tab. 1: Befragungsorte der Individualtouristen in Vietnam 23 Tab. 2: Reihenfolge der von den Individualtouristen in Vietnam angegebenen Wünsche oder Erwartungen an die Reise 34 Tab. 3: Gesamte Reisedauer der in Vietnam befragten Individualtouristen, eingeteilt in Monate 37 Tab. 4: Aufenthaltsdauer der Individualtouristen in der Region Südostasien, eingeteilt in Wochen 37 Tab. 5: Aufenthaltsdauer der befragten Individualtouristen innerhalb Vietnams, eingeteilt in Wochen 38 Tab. 6: Kreuztabelle der Orte der Einreise nach und Ausreise aus Vietnam 39 Tab. 7: Einstufung verschiedener Faktoren bei der Wahl der Unterkunft 47 Tab. 8: Einschätzung des Budgets für verschiedene Bestandteile der Reise 50 Tab. 9: Beurteilung einiger infrastruktureller Verhältnisse in Vietnam 51 Tab. 10: Grad der Erfüllung verschiedener Erwartungen der Individualtouristen an die Vietnamreise 52
ANHANGSVERZEICHNIS
Anhang 1: Fragebogen 87
Anhang 2: Ergebnisse im Detail 91
Anhang 3: Ergebnisse aus Kreuztabellen 104
VI
1. Einleitung
1. EINLEITUNG
Individualtourismus ist ein wichtiges Segment der Tourismusindustrie. Seine möglichen positiven Auswirkungen werden jedoch gerade von Entwicklungsländern meist noch unterschätzt. Australien und Neuseeland dagegen führten bereits umfangreiche Forschungen auf diesem Gebiet durch. Sie erkannten und etablierten den Individualreise-Markt als gewinnbringenden Bestandteil ihrer Tourismusmärkte. Eine aktuelle Studie des Segmentes in Südostasien verdeutlichte auffallende Parallelen und Zusammenhänge zwischen den Individualreisenden der verschiedenen Regionen. Vorliegende Arbeit hat daher zum Ziel, eventuelle Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen den Befragungsergebnissen aus Vietnam und bereits untersuchten Backpacker-und Individualtourismus-Märkten
herauszustellen. Auf diese Weise sollen Rückschlüsse auf die Potentiale dieses Tourismussegments in Vietnam gezogen werden. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund der vergleichsweise jungen Rolle Vietnams im internationalen Tourismus von Interesse. In diesem Zusammenhang stellte sich die Frage nach eventuell begünstigenden Rahmenbedingungen der Destination und deren Übertragbarkeit. Da keine Marktforschungsdaten aus dem Individualtourismusbereich für Vietnam vorlagen, war zunächst eine grundlegende, empirische Informationsbasis vonnöten. Sie sollte größtmöglichen Aufschluss geben über die verschiedenen Aspekte des Reisetypus wie demographische Parameter, Reisemotivationen, Auswahl und Nutzung touristischer Infrastruktur sowie abschließende Beurteilungen und Einschätzungen verschiedener Reiseaspekte. Die Untersuchung liefert somit zugleich einen Beitrag zur Grundlagenforschung im Bereich des Individualtourismus in Vietnam.
Folgender Aufbau liegt der Studie strukturell zugrunde:
x Nach einer Übersicht über den theoretischen Kontext in Kap. 2 folgt eine Darstellung allgemeiner Fakten zu Vietnam sowie zu dessen Entwicklung als Tourismusdestination (Kap. 3).
1
1. Einleitung
x Anschließend wird die Erhebungsmethodik bezüglich Konzeption, Einsatz und Auswertung der Fragebögen beschrieben (Kap. 4).
x Der darauf folgende Ergebnisteil gliedert sich in die Rubriken Demographie, Reisegrundlagen, Reiseverlauf, Infrastrukturnutzung und abschließende Bewertungen. Er endet mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse (Kap. 5). x In Kap. 6 werden die erhaltenen Daten mit existierenden Studien verglichen und diskutiert, wobei die Rubriken des Ergebnisteils beibehalten werden. Es folgt eine Zusammenfassung der Diskussion.
x Kap. 7 betrachtet mögliche Erfolgsfaktoren der individualtouristischen Destination Vietnam und ihre Übertragbarkeit auf andere Länder. x Die Untersuchung schließt mit Fazit und Ausblick (Kap. 8).
Zunächst werden nun die Tourismus-Segmente Entwicklungsland- und Individualtourismus sowohl terminologisch als auch hinsichtlich ihrer ökonomischen Potentiale eingeordnet.
2
2.
2. Theoretischer Kontext
2.1 Tourismus in Entwicklungsländer
2.1.1 Begriffliche Einordnung
Dem Begriff "Tourismus" liegt in dieser Studie folgende Definition zugrunde:
"Tourismus umfasst die Gesamtheit der Beziehungen und Erscheinungen, die sich aus dem Aufenthalt von Personen ergeben, für die der Aufenthaltsort
weder hauptsächlicher und dauernder Wohn- noch Arbeitsort ist." 1 (KASPAR 1996)
Für den Begriff "Entwicklungsland" gibt es kein theoretisches Konzept, so dass keine eindeutige Definition des Ausdruckes existiert. Als Entwicklungsländer werden im allgemeinen Länder bezeichnet, die einen niedrigen Stand bezüglich wirtschaftlicher, sozialer und politischer Entwicklung aufweisen. Sie werden daher in der Regel durch eine Kombination ökonomischer, ökologischer, demographischer,
volksgesundheitlicher, sozio-kultureller und politischer Merkmale klassifiziert. Diese umfassen unter anderen
x ein geringes Bruttosozial- / Bruttoinlandsprodukt, hohe Auslandsverschuldung, hohe Arbeitslosigkeit, x Mangel an grundlegender medizinischer Versorgung, geringe
Lebenserwartung, hohes Bevölkerungswachstum, hohe Analphabetismusrate, x politische Instabilität und Korruption,
x Nahrungs- und Trinkwassermangel, Verstädterung, Umweltverschmutzung, Bedrohung der Biodiversität 2 .
1 KASPAR (1996): die Tourismuslehre im Grundriss. St. Galler Beiträge zum Fremdenverkehr und zur Verkehrswirtschaft, Reihe Fremdenverkehr, 1. Bern, Stuttgart: Haupt, S. 16.
3
2. Theoretischer Kontext
Gemäß dieser Klassifikation definiert vorliegende Arbeit als Entwicklungsland-Tourismus…
…die Gesamtheit der Beziehungen und Erscheinungen, die sich aus dem Aufenthalt von Personen in einem Entwicklungsland ergeben, für die das jeweilige Land weder hauptsächlicher und dauernder Wohn- noch Arbeitsort ist. (verändert nach: KASPAR 1996)
2.1.2 Entwicklung und ökonomisches Potential
Der internationale Tourismus in Entwicklungsländer (EL) in seiner heutigen Ausprägung entstand in den 60er und 70er Jahren. Bedingt durch sinkende Kosten im Flugverkehr und dessen Ausweitung sowie steigenden Wohlstand in den Industriestaaten nahm er im Laufe der vergangenen Jahrzehnte rasant zu. Entwicklungsländer verzeichnen derzeit etwa ein Viertel der weltweiten, internationalen Touristenankünfte und -einnahmen. In fast einem Drittel aller Entwicklungsländer ist Tourismus die wichtigste Einnahmequelle von Devisen, in mehr als 80 % zählt er zu den fünf Hauptdevisenbringern 3 . Entscheidende Wettbewerbsvorteile von EL liegen häufig in einzigartigen, nicht exportierbaren natürlichen und kulturellen Attraktionen begründet. In deren Umgebung kann Tourismus eine Erweiterung und Variation des lokalen Wirtschaftsspektrums darstellen. Er vermag Verbindungen unter den verschiedenen Sektoren wie Nahrungsmittelproduktion, Handwerk und Dienstleistungen zu schaffen.
2 Quelle: WIKIPEDIA, Zugriff 10.08.2005. URL: http://de.wikipedia.org/wiki/Entwicklungsland
3 ADERHOLD, P., LAßBERG, D. v., STÄBLER, M. & A. VIELHABER (2000): Tourismus in Entwicklungsländer. Schriftenreihe für Tourismus und Entwicklung, Studienkreis Tourismus, Ammerland.
4
2.
Neben ökonomischen Chancen durch die Erwirtschaftung von Devisen, der Schaffung von Arbeitsplätzen und volkswirtschaftlichen Multiplikatoreffekten 4 birgt der Tourismus in EL aber auch Risiken. So sind Angestellte im Tourismusgewerbe häufig schlecht bezahlt und nur saisonal beschäftigt. Hohe Streu- und Sickerverluste, Einkommens-Ungleichheit oder Profitrückführungen ausländischer Investoren verringern die positiven Effekte des Tourismus. Nicht zuletzt kann sich die Unbeständigkeit des Marktes aufgrund von Nachfrageschwankungen insbesondere an Orten touristischer Monostruktur erheblich auswirken. Die ökonomischen Effekte des Tourismus in Entwicklungsländer sind in Art und Ausmaß abhängig von den jeweiligen landestypischen Gegebenheiten. Entscheidend sind auch die offizielle Tourismuspolitik einer Regierung und ihre Einstellung der Tourismusförderung gegenüber 5 ; weiterhin Form und Struktur des touristischen Angebots sowie Partizipation der Bevölkerung an Entscheidungen und Nutzen des Tourismus. Entwicklungspolitisch produktiv ist der Tourismus dann, wenn die breite Masse der Bevölkerung Hauptnutznießer touristischer Entwicklung ist 6 .
2.2 Individualtourismus in Entwicklungsländer
2.2.1 Begriffliche Einordnung
Bislang existiert in der Tourismuswissenschaft weder eine umfassende Definition für Individualtourismus noch für häufig synonym gebrauchte Begriffe wie Alternativ- oder Rucksacktourismus, Globetrotten oder Backpacken. Das "Wörterbuch allgemeine Geographie" bezeichnet Individualtourismus als...
4 STRASDAS, W. (2001): Ökotourismus in der Praxis - Zur Umsetzung der sozio-ökonomischen und naturschutzpolitischen Ziele eines anspruchvollen Tourismuskonzeptes in Entwicklungsländern. Veröffentlicht durch: Studienkreis für Tourismus und Entwicklung, Ammerland/Germany, S. 81
5 KRIPPENDORF, J. (1980): Fremdenverkehr in Entwicklungsländern. Textauszüge. Forschungsinstitut für Freizeit und Fremdenverkehr an der Universität Bern. Bern: S. 64f.
6 ADERHOLD, P., LAßBERG, D. v., STÄBLER, M. & A. VIELHABER (2000): op. cit.
5
2. Theoretischer Kontext
…von einer Person bzw. Familie oder Kleingruppe individuell durchgeführte Urlaubsreise im Gegensatz zur Æ Gesellschaftsreise. Die Reise kann entweder von einem Reiseveranstalter organisiert worden sein oder aber
völlig eigenständig durchgeführt werden. 7
MUNDT (2001) hingegen versteht unter dem Begriff...
...eine Form der Reiseorganisation, bei der die Reise im Gegensatz zum
Pauschaltourismus selbst organisiert wird. 8
Dies bedeutet, dass Transport und Unterkunft nicht vor der Reise vollständig über Veranstalter gebucht und bezahlt werden. Die Größe der Reisegruppe ist hierbei zweitrangig. Vorliegende Arbeit greift dies auf, definiert Individualtourismus aber als nur weitgehend selbständige Reiseorganisation. Dies dient zum Einen der Umgehung begrifflicher Fußangeln, die bei strikter Auslegung obiger Definition bereits z.B. bei der Buchung eines Charterflugplatzes im Reisebüro entstehen würden 9 . Zum Anderen sollten als Individualtouristen auch Personen einbezogen werden, die begrenzte Transportetappen, einen Teil der Unterkünfte oder bestimmte organisierte Touren schon im voraus buchen.
Demnach gilt in diesem Fall:
Individualtourismus in Entwicklungsländer ist Entwicklungsland-Tourismus von Personen, die ihre Reise weitgehend selbständig organisieren und durchführen.
7 DIERCKE WÖRTERBUCH ALLGEMEINE GEOGRAPHIE, Herstellungsjahr 2005. Deutscher Taschenbuch Verlag, München.
8 verändert nach MUNDT, Jörn W. (2001): Einführung in den Tourismus. Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München; Wien.
9 MUNDT, J. W. (2001): op. cit.
6
2.
2.2.2 Spezifische Chancen und Risiken
Obwohl Individualtourismus in der heutigen Zeit ein wichtiges und wachsendes 11 Segment der Tourismusindustrie ist, werden seine positiven Auswirkungen auf die Gastgeberländer oft unterschätzt. So zeichnet den Individualtourismus eine niedrige
10 PEARCE P.L. (1990): op.cit.
11 Laut Tourism Queensland Research Department (2004) betrug die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (WTR) des Backpackerankünfte in Queensland 1,6%, die durchschn. jährl. WTR ihrer Ausgaben 2,4% zwischen 2000 und 2004.
7
2. Theoretischer Kontext
Streuverlust- und Sickerrate aus - im Gegensatz zu einigen EL-Tourismus-Formen (vgl. Kap. 2.1.2) -, da er in der Regel auf vorhandene Infrastruktur zurückgreift und keine hohen Investitionen zu deren Einrichtung erfordert. Dennoch wird der Individualreisesektor von der überwiegenden Anzahl auch der Entwicklungsländer ignoriert. In vielen Fällen wird er von Seiten offizieller Tourismusplaner sogar aktiv behindert, während die Tourismusplanung auf die Entwicklung von internationalen Massentourismus abzielt 12 . Zwar geben Individualtouristen oft relativ wenig Geld pro Tag aus; aufgrund ihrer verhältnismäßig langen Aufenthaltsdauern sind sie dennoch in der besuchten Region ökonomisch oft bedeutend 13 .
Individualreisenden wird zudem häufig eine Pionierfunktion zugeschrieben 14&15 . Wachsende Beliebtheit einer Region für Individualtourismus führt in der Regel zu Wachstum privater Sektoren wie Gastronomie und Beherbergung. Dabei kann der Flexibilität von Individualtouristen meist besser von lokalen Kleinbetrieben begegnet werden als von großen Unternehmen. Nicht selten wird so selbst den Ärmsten Zugang zu einem Teil des Tourismusmarktes ermöglicht und ein wichtiger Beitrag zur Armutsminderung geleistet 16 .
Doch ebenso wie der Entwicklungsland-Tourismus leistet auch der Individualtourismus nicht automatisch einen positiven Entwicklungsbeitrag im Gastgeberland. Kommerzialisierung und ökonomische Abhängigkeit vom Einkommen aus dem Tourismusgeschäft stellt ebenso eine Gefahr für Zielregionen dar wie Umweltzerstörung als Folge massen- und mainstreamtouristischer Wegbereitung. Soziokulturelle Veränderung durch Individualtourismus - gerade in Entwicklungsländern - ist häufig nur die „Speerspitze“ späterer Auswirkungen 17 .
12 HAMPTON, M. (1998): Backpacker Tourism and Economic Development. Annals of Tourism Research, Vol. 25 (3), p. 640
13 JARVIS, Jeff (2004): Yellow Bible Tourism: Backpackers in South East Asia. In: Down the Road: Exploring backpackers and independent travel”. API Network, Symposia Series, Australia. 14 BUTLER, R. (1980). The concept of a tourist area life cycle of evolution: Implications for management of resources. Canadian Geographer 24, pp. 5-12
15 COCHRANE, J. (1996): The sustainability of ecotourism in Indonesia: fact and fiction. In: Parnwell, M. and Bryant, R. (eds.): Environmental change in South-East Asia. London: Routledge
16 SCHEYVENS, R. (2002): Backpacker tourism and third world development. Annals of Tourism Research 29 (1), pp. 144-164
17 SPREITZHOFER, G. (1998): Backpacking Tourism in South-East Asia. Annals of Tourism Research 25 (4), pp. 979-983
8
2.
Diskussion und Kritik des Tourismus in Entwicklungsländer wie auch des Individualtourismus stellen allerdings überaus vielschichtige Themenkomplexe dar. Dies ist nicht Ziel und kann demzufolge auch nicht Bestandteil vorliegender Untersuchung sein.
2.3. Regionale Wechselbeziehungen von Individualtourismus-Märkten
Potentieller Nutzen von Individualreisenden für Entwicklungsländer wie Vietnam lassen sich von umfangreichen Studien ableiten, die in Australien und Neuseeland durchgeführt wurden. Dort werden Backpacker als äußerst gewinnbringende Gäste angesehen, die weiter reisen als Pauschaltouristen und so ihre Zuwendungen in einem geographisch größeren Gebiet verteilen. Da sie lokal produzierte Waren und Dienstleistungen beanspruchen, fördern sie die örtliche Wirtschaftsentwicklung. Sie sind Initiatoren regionaler Tourismusentwicklung und tragen dazu bei, lokale Wirtschaft durch vergleichsweise niedrige Investitionen breit zu fächern 18 . Aus diesem Grund ist Backpacker-Tourismus in Australien nicht nur weltweit am besten untersucht, es ist auch als strategisches und lukratives Teilsegment in der Tourismusindustrie etabliert. Sowohl die Australische Tourismus-Kommission (ATC) als auch staatliche und örtliche Tourismusorganisationen betrachten das Segment als wichtigen Zielmarkt. Seit den 1990er Jahren bis heute wird dieser Industriezweig von der Regierung kräftig unterstützt. Backpacker machen zwar nur 10% der Besucher Australiens aus, sind aber für 25% der internationalen Besuchernächte verantwortlich 19 und steuern 20% der Einnahmen durch Touristen aus dem Ausland bei 20 . Außerdem bereisen sie abgelegenere Gebiete als „herkömmliche“ Touristen 21
18 JARVIS, Jeff (2004): op. cit.
19 Tourism Queensland Research Department (TQRD) (2004): International Backpackers Market. Zugriff 10.08.2005, URL: http://www.tq.com.au
20 Tourism Australia (2004): Backpacker Fact Sheet. Market Insights, Tourism Facts: Backpacker Market. Zugriff 12.08.2005, URL: http://www.tourism.australia.com
21 Tourism Australia (2004): op.cit.
9
2. Theoretischer Kontext
und kurbeln die Wirtschaft dort an, wo ansonsten wenig vom Tourismusaufschwung des Landes zu spüren wäre 22 .
Zwischen den Backpackern Australiens und den Individualtouristen in Vietnam besteht möglicherweise ein wichtiger Zusammenhang. Die bislang einzige Studie eines geographisch begrenzten Backpacker-Marktes außerhalb Australiens und Neuseelands stammt von Jeff Jarvis 23 . Er untersuchte den südostasiatischen Raum und stellte fest, dass ein Drittel der Backpacker, die Asien bereisen, auch Australien besucht. Dies bedeutet, dass wichtige Parallelen zwischen den regionalen Backpackermärkten bestehen. Damit wurde nicht nur ein entscheidender Hinweis auf die tourismuswirtschaftliche Wechselbeziehung zwischen den Regionen gegeben. Der Schluss liegt nahe, dass die positiven ökonomischen und
entwicklungspolitischen Effekte das Individualtourismus-Segmentes auch in anderen Regionen auftreten. Forschung in Bezug auf Backpacker-Märkte in Australien ist demnach auch für den südostasiatischen Raum von Bedeutung und umgekehrt 23 .
Vor Darstellung von Methodik und Durchführung vorliegender Untersuchung werden im folgenden Kapitel zunächst grundlegende Daten und Fakten über Vietnam sowie Potential und Entwicklung des dortigen Tourismus genannt.
22 Department of Industry Tourism and Resources (2003): „Green Paper: A medium to lang term strategy for Tourism“. Canberra. p. 23.
23 JARVIS, JEFF (2004): op. cit.
10
3. Vietnam
3. Vietnam
3.1 Geographie und Bevölkerung
Die Sozialistische Republik Vietnam mit zur Zeit etwa 84 Mio. Einwohnern liegt in Südostasien und grenzt an im Norden an China, im Westen an Laos und Kambodscha und im Süden und Osten an das Südchinesische Meer. Der großflächige Nordteil befindet sich auf dem südostasiatischen Festland, während der schmale Mittel- und Südteil auf der Indochinesischen Halbinsel liegen (s. Abb. 1).
3. Vietnam
Die Länge (Nord-Süd) beträgt ca. 1700 km, die Breite (Ost-West) 50 bis 500 km. Landesgrenzen wie auch Küstenlinie sind jeweils über 3000 km lang. Drei Viertel des Landes sind von Gebirgen und Hochebenen geprägt.
Wichtigste und auch größte Städte Vietnams sind die Hauptstadt Hanoi mit ca. 3,5 Mio. Einwohnern und die ehemalige Hauptstadt Südvietnams, Ho-Chi-Minh-Stadt bzw. Saigon 24 mit ca. 6 Mio. Einwohnern (s. Abb. 2).
24 Anm.: Ho-Chi-Minh-Stadt wird sowohl von Einheimischen als auch von Touristen mehrheitlich als Saigon bezeichnet. In dieser Arbeit wird zugunsten der alten, aber gebräuchlichen Form auf die offizielle Bezeichnung verzichtet.
12
3. Vietnam
Etwa 88% der Bevölkerung sind ethnische Vietnamesen, daneben sind 53 ethnische Minderheiten anerkannt. Die Mehrzahl von ihnen ist von der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes weitestgehend abgeschnitten.
Offiziell ist Vietnam ein atheistischer Staat, seit 1980 werden Religionen aber nicht mehr offensiv bekämpft. Bedeutendste Religion neben zahlreichen anderen ist der Buddhismus.
3.2 Wirtschaft und Politik
Nach jahrzehntelangen Kriegen war Vietnam in den 1980er Jahren wirtschaftlich eines der ärmsten Länder Asiens. Die seit 1986 verfolgte Reformpolitik („Doi Moi“ = Erneuerung) zielte auf Wirtschaftswachstum ab. Unter anderem durch Privatisierungen in Primär- und Tertiärsektor und Investitionen ausländischer Firmen verbesserte sie die ökonomischen Verhältnisse im Land stetig. Mit Aufhebung des Wirtschaftsembargos der USA gegen Vietnam Anfang der 1990er Jahre wurde der Beitritt zur Weltbank, zum Internationalen Währungsfonds und zur Asiatischen Entwicklungsbank möglich. Seit 1995 ist Vietnam Mitglied der ASEAN 25 , 1998 trat es der APEC 26 bei. Bei der WTO 27 hat das Land bislang einen Beobachterstatus. Die Regierung Vietnams ist kommunistisch. Politisch führend ist daher die Kommunistische Partei Vietnams. Diese kontrolliert die Medien und zensiert sie zum Teil. Die Verfassung räumt den Bürgern Grundrechte wie Rede-, Presse-, Versammlungs- und Glaubensfreiheit ein, die in der Praxis jedoch häufig eingeschränkt sind.
25 ASEAN: Abk. für “Association of South-East Asian Nations”. Politische, wirtschaftliche und kulturelle Vereinigung südostasiatischer Staaten.
26 APEC: Abk. für “Asia Pacific Economic Cooperation”. Ziel der asiatisch-pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft ist die Errichtung einer Freihandelszone im pazifischen Raum.
27 WTO: Abk. für „World Trade Organization“. Befasst sich mit der Regelung von Handels- und Wirtschaftsbeziehungen.
13
3. Vietnam
3.3 Infrastruktur
Vietnam hat internationale Airports in Hanoi, Danang und Saigon sowie mehrere nationale Flughäfen; Inlandsflüge werden von Vietnam Airlines bestritten. Die Flugpreise sind relativ niedrig und kosten oft kaum mehr als dieselbe Strecke im Schlafwagen eines Zuges. Züge sind langsamer, aber ebenfalls sicher und pünktlich. Eine Fahrt mit dem Expresszug von Hanoi nach Saigon dauert etwa 30 Stunden. Das Straßennetz Vietnams ist qualitativ eher schlecht, der Verkehr wenig geregelt. Wichtigste Straße des Landes ist der Highway 1, der von der chinesischen Grenze bis ins Mekongdelta verläuft. Auf langen Strecken verkehren billige und schnelle Überlandbusse, die jedoch oft alt und entsprechend unsicher und unbequem sind. Wesentlich teurer, für die meisten Ausländer aber immer noch äußerst günstig sind die von zahlreichen Gesellschaften angebotenen „Open-Tour“-Busse. Diese relativ modernen, sicheren und bequemen Busse werden fast ausschließlich von Touristen genutzt (mehr zum „Open-Tour“-System in Kap. 6.2.4).
Häufigste Verkehrs- und Transportmittel für kürzere Strecken und Einheimische wie Touristen gleichermaßen sind Fahrräder und Mopeds, oft mit zusätzlicher Sitz- oder Ladefläche („moped-taxi“, „bicycle-taxi“) oder in Form von abgewandelten Rikschas 28 .
3.4 Tourismus: Potential und Entwicklung
Vietnam weist eine Vielzahl touristischer Attraktionen auf. Natürliche Attraktionen sind die lange Küstenlinie mit zahlreichen Stränden, zu deren bekanntesten Mui Ne Beach, die Strände von Nha Trang, Ha Tien sowie jene auf Cat Ba Island zählen. Weitere natürliche Sehenswürdigkeiten sind eindrucksvolle Höhlen, Grotten und Wasserfälle, Bergregionen und Nationalparks mit interessanter Flora und Fauna. Bekannteste Nationalparks sind Yok Don, Cat Tien und Ba Be.
28 Quelle: WIKIPEDIA, Zugriff 11.08.2005. URL: http://de.wikipedia.org/wiki/Vietnam
14
3. Vietnam
Zu wichtigen Attraktionen gehören mehrere UNESCO-Weltkulturdenkmäler wie die Halong-Bucht, die Tempelanlage My Son, die Kaiserstädte Hué und Hoi An und der Phong Nha-Ke Bang-Nationalpark.
Kulturell außerdem von Belang sind zahlreiche ethnische Volksgruppen, weitere historische, von Kolonialzeiten geprägte Städte und unzählbare Tempel, Pagoden, Kirchen, Wehrtürme, Gräber und Paläste berühmter Persönlichkeiten. Andere bedeutende Sehenswürdigkeiten sind zahlreiche Militaria, Gedenkstätten und Kriegsschauplätze der jüngeren Geschichte Vietnams, wie die Vinh Moc- und Cu Chi-Tunnels oder die Demilitarisierte Zone (DMZ).
Vietnams Reformpolitik seit 1986 und der damit einhergehende Übergang von der zentralisierten zur marktorientierten Wirtschaft führte zur Entwicklung auch des Tourismussektors in Vietnam. Er erhielt eine Schlüsselrolle zur Landesentwicklung und wurde aktiv gefördert 29 . Trotz der in der Folge rasanten Steigerung internationaler Touristenankünfte existierte zu Beginn der 1990er Jahre weder eine eigene Tourismusentwicklungsstrategie noch für den Tourismus verantwortliche und kompetente Institutionen 30 . Die vietnamesische Regierung beauftragte Experten der UNDP und der World Tourism Organization (WTO) mit der Erarbeitung eines Masterplans 31 , aus dem tourismuspolitische Strategien abgeleitet wurden und der zur Gründung u.a. der Vietnam National Administration of Tourism (VNAT) führte. Trotz enormer Wandlungen wurde Vietnam jedoch noch lange mit Begriffen wie Kommunismus und Vietnamkrieg assoziiert und stellte kein klassisches Urlaubsland dar. Bis vor einigen Jahren wurde es hauptsächlich von Kultur- und Abenteuertouristen besucht oder von Personen, die durch den Vietnamkrieg in irgendeiner Form mit dem Land verbunden waren. So wurden beispielsweise speziell amerikanische Kriegsveteranen zum Besuch der Kriegsschauplätze angeworben 32 . Im Jahr 1993 wurden die sog. travel permits abgeschafft, welche selbständiges
29 JARITZ, M. (2001): Tourismus als regionalwirtschaftliches Potenzial in einem Entwicklungsland. Dargestellt am Beispiel der Halongbucht, Vietnam. Diplomarbeit Universität Göttingen.
30 WAIBEL, Michael (2004): Vietnam - A Tourism Tiger? Ausgewählte Aspekte der jüngeren touristischen Entwicklung Vietnams. ZELTForum - Göttinger Schriften zu Landschaftsinterpretation und Tourismus, Bd. 2.
31 JARITZ, M. (2001): op. cit.
32 VORLAUFER, Karl (1996): Tourismus in Entwicklungsländern. Möglichkeiten und Grenzen einer nachhaltigen Entwicklung durch Fremdenverkehr. Darmstadt.
15
Arbeit zitieren:
Ellie Gunesch, 2005, „Same, same - but different“ – Untersuchungen zum Individualtourismus in Entwicklungsländern am Beispiel Vietnam, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Die Idee vom befreiten Sex. Der Wandel des Diskurses über die Sexualit...
Germanistik - Neuere Deutsche Literatur
Seminararbeit, 24 Seiten
Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter
Seminararbeit, 15 Seiten
Die Rolle der Religion in der sozialen und politischen Entwicklung Vie...
Südasienkunde, Südostasienkunde
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Theorie der Sexualität bei Sade
Überlegungen anhand von "...
Philosophie - Epochenübergreifende Abhandlungen
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Literature at War - A Comparison of American War Literature of WW II...
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Pure Sexualität vs. missbrauchte Sexualität
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Soziale Phobie und ihre Auswirkungen auf Sexualität und Partnerschaft
Psychologie - Klinische u. Gesundheitspsychologie, Psychopathologie
Bachelorarbeit, 39 Seiten
Sexualität als Sakrament - Am Beispiel der Sekte der Blutsfreunde
Theologie - Historische Theologie, Kirchengeschichte
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Batailles Erotik und die moderne Gesellschaft
Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter
Seminararbeit, 27 Seiten
Das Phänomen der Nacktheit auf der zeitgenössischen Bühne
Bachelorarbeit, 30 Seiten
Abriss einer Soziologie der Nekrophilie
Soziologie - Recht, Kriminalität abw. Verhalten
Hausarbeit (Hauptseminar), 14 Seiten
Sexualwisseschaften bis 1933: Magnus Hirschfeld und sein Berliner Inst...
Kulturwissenschaften - Empirische Kulturwissenschaften
Seminararbeit, 21 Seiten
Ellie Gunesch, M.A. hat einen neuen Text hochgeladen
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