Einleitung
Heutzutage ist das Bedürfnis nach wirtschaftlichem Wissenspotential enorm hoch, und zwar in allen Bereichen- vom Staat bis zu diversen Marktinstitutionen, von gesetzgebenden bis hin zu vollziehenden Verwaltungsorganen, von
Wissenschaftlern bis hin zu Studierenden.
Die Hauptaufgabe einer wirtschaftlichen Bildung besteht in der Aneignung einer modernen ökonomischen Denkweise und einer präzisen Vorstellung zu Struktur und Funktionsweise aller Marktelemente.
Das Streben des Menschen, die Geheimnisse der ökonomischen Prozesse zu deuten, ist nicht nur auf sein Bedürfnis nach Selbsterkenntnis sondern auch auf das Bedürfnis nach der Regulierung und Kontrolle des ihn umgebenden wirtschaftlichen Lebens zurückzuführen.
Und tatsächlich ist das heutige wirtschaftliche Leben im ständigen Wandel und die ökonomischen Prozesse erleben rasante Änderungen, sowohl auf der EU-Ebene als auch in der ganzen globalisierten Welt.
Heutzutage existieren in Europa größtenteils keine nationalen Märkte mehr, sondern es gibt nur noch einen riesigen europäischen Markt. Die Vorteile für uns als Verbraucher bestehen darin, dass es eine große Auswahl an Produkten und Dienstleistungen gibt und dass der immense Konkurrenzdruck unter den Anbietern diese dazu zwingt, alles zu niedrigeren Preisen und/oder besserer Qualität auf den Markt zu bringen.
Jedoch wird dieser große Topf namens Markt in einzelne Marktformen unterteilt, die nach ihrer qualitativen Beschaffenheit und quantitativen Ausprägung der Angebots-und Nachfrageseite gekennzeichnet sind. Die jeweilige Marktform beeinflusst das Verhalten der Marktteilnehmer und die Preisbildung und ist daher besonders für die Preispolitik wichtig.
Diese Marktformen reichen vom Idealzustand vollkommener Konkurrenz, bei der eine unendlich große Zahl an Anbietern einer ebenso großen Zahl an Nachfragern gegenübersteht und kein Wirtschaftssubjekt den Marktpreis beeinflussen kann, bis zum anderen Extrem monopolistischer Märkte, wo ein einziges Unternehmen den gesamten Markt beherrscht und den Preis selbst festlegen kann.
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Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit Thema der unvollkommenen Konkurrenz am Beispiel der monopolistischen und oligopolistischen Marktformen. Im Verlauf der Hausarbeit habe ich nicht nur auf diverse Literaturquellen zurückgegriffen sondern auch meine persönlichen Erfahrungen aus dem Arbeitsleben haben die Bearbeitung des Themas beeinflusst.
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1 Marktstruktur
Ein Versuch, sich dem vielgestaltigen Phänomen „Markt" zu nähern, kann in einer Klassifizierung bestehen. Die nächstliegende Einteilung ist die nach der Art der gehandelten Wirtschaftsobjekte, der Marktobjekte. Dabei kann man bei Gütern zunächst grob nach Verwendungszwecken gliedern und Konsum- von Investitionsgüter- und Inlands- von Exportmärkten unterscheiden. 1 Die Grobgliederung in Sachgüter, Dienstleistungen, Nutzungen und Forderungen erfasst im Prinzip alle Marktobjekte, wenn man von Märkten für Menschen, meist in ihrer Eigenschaft als Arbeitskräfte (im Unterschied zu Märkten für Arbeitsleistungen) als Randerscheinung absieht. 2 Auf dem Markt treffen Angebot und Nachfrage aufeinander, ein Wochenmarkt ist ein schönes Beispiel dafür. Man unterscheidet verschiedene Marktformen nach der Zahl bzw. relativen Größe der Anbieter und Nachfrager (Tab. 1) Tab. 1 Die Klassifikation der Marktstrukturen
1 Vgl. Stobbe S. 295
2 Ebd.
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1.1 Unterschiede zwischen den Monopol, monopolistischer Wettbewerb und Oligopol
3 Vgl. Stobbe S. 313
4 Vgl. Grote-Wellmann S. 99
5 Vgl.: Robert S. Pindyck S. 570ff
6 Ebd.
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einander, in anderen Industriezweigen wiederum herrscht ein erbitterter Konkurrenzkampf, selbst wenn dadurch die Gewinne geringer ausfallen. Um zu ergründen, warum das so ist, müssen wir untersuchen, wie oligopolistische Unternehmen über Preise und Produktionsniveaus entscheiden. Diese Entscheidungen sind sehr komplex, da jedes Unternehmen strategisch agieren muss - im Entscheidungsprozess müssen auch immer die möglichen Reaktionen der Konkurrenten berücksichtigt werden. 7
7 Ebd
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Arbeit zitieren:
Konstantin Pozdnyakov, 2006, Unvollkommene Konkurrenz und Gewinnmaximierung bei der monopolistischen und oligopolistischen Marktform, München, GRIN Verlag GmbH
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